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Post vom Hessenschach 2013 Nr. 6
Aktuell, informativ und direkt - Alles Wissenswerte rund ums Schach in Hessen
26.03.2013 - Sonderlich viele Themen hat unser Hans-Dieter Post für seinen jüngsten Newsletter zwar nicht gefunden, aber dafür haben sie es in sich! Ganz besonders natürlich die wichtigste Meldung: Der Hessische Schachverband hat einen neuen Vorsitzenden! Thorsten Ostermeier beerbte am vergangenen Sonntag beim HSV-Kongress Harald Balló. Bei dem, was der scheidende Präsi dem neuen hinterlässt, von einem Scherbenhaufen zu sprechen, wäre womöglich überspitzt, doch Tatsache ist, dass es mehr als genug Baustellen gibt. Die Chess Tigers wünschen dem neuen Amtsinhaber von Herzen gutes Gelingen! News Nummer 2 betrifft das Schöne am Schach - nämlich die Frauen. Nicht nur in der "offenen" Bundesliga, sondern auch in der Frauenbundesliga mischt Hessen kräftig mit. Die Ladies von den Schachfreunden 1891 Friedberg sind erneut Vize-Meisterinnen - (natürlich) hinter ... OSG Baden-Baden! Zum Abschluss gibt es noch Hattrick-News vom Blitzen. IM Boris Margolin gewann zum dritten Mal in Serie die Bezirksmeisterschaft im Blitzschach des Bezirks Frankfurt. Gratulation!

Homepage "Schach in Hessen"

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Newsletter Hessenschach Nr. 6/2013

Neuer Vorsitzender im Hessischen Schachverband

Endlich!

Den meisten, zumindest laut der Abstimmung am vergangenen Sonntag in Korbach, waren nicht nur die beiden letzten Jahre im Leistungsvergleich wohl doch zu dürftig ausgefallen, und selbst der Kanzlerbonus - Monopol auf die Ausgabe der Stimmvollmachten und Kontrolle über die Veröffentlichungen des Verbandes - brachten keine Verlängerung der Amtszeit. Auch der nicht gerade zentral gelegene Kongressort war kein Allheilmittel mehr. Und auch die den Mitgliedern erst sauer abgerungene Beitragserhöhung und jetzt wieder als (Wahl)präsent offerierte Senkung der Abgaben für den Verband wirkte nicht: Die Mehrheit war scheinbar doch nicht käuflich, oder verstand die Absicht!

Auch das seltsame Betteln um eine Fortführung der Amtsgeschäfte, obwohl nach Selbstauskunft "amtsmüde", denn schließlich könne man den Herausforderer, ja erst noch für zwei Jahre in die Lehre nehmen und dann die Geschäfte ordentlich übergeben, ließen bei manchen eher erstaunt die Augenbrauen höher rücken, als verständnisvoll zu nicken.

115, manche behaupten 114, zu 99 Stimmen bei 10 Enthaltungen, stimmten für den Herausforderer Thorsten Ostermeier und entschieden sich gegen eine weitere Amtsführung des zur Wahl stehenden Präsidenten und wählten ihn ab. Deo gratias!

Auch eher in die Kategorie peinlich einzuordnen ist die Bitte seines Adlatus und Zweitvorsitzenden, man möge den so Verabschiedeten doch wenigstens noch zum Ehrenpräsidenten wählen. Schließlich gehöre sich das so! Was sicherlich einerseits stimmt, aber auch nur eine Mindestbedingung ist für die Aufnahme in diesen Kreis der sich um den Verband besonders verdient gemachten Vorsitzenden. Schließlich bekommt man den Doktortitel auch nicht für das lange Herumhängen an der Universität, da muss man schon selbst(!) etwas für tun; und natürlich vor allem wissen, was man tut. Es wirft jedenfalls kein gutes Licht auf bisherigen Ehrenpräsidenten des Verbandes, wenn man sich die Berichte der vergangenen 10 Kongresse durchliest und vor allem die wenigen Zeilen des Berichts des Häuptlings sucht. Mehr als eine TV- Werbepause wird man dafür nicht an Zeit verbrauchen.

Wer schon damals zurecht Respekt vor der Leistung dieser Leute hatte, sollte die Liste derer mit Bankdrückern nicht verlängern!

Sehr dünn fällt denn auch die unmittelbare Berichterstattung vom Kongress aus, aber das war auch zu erwarten.

Aus Nachrichtenfetzen setzen sich denn die ersten Informationen zusammen:

Nachdem sich wohl ein klares Stimmungsbild zu Gunsten des Herausforderers des Vorsitzenden abzeichnete, konnte der Amtsinhaber nicht hinter dem Berg halten und schoss wohl verbal aus allen Rohren. Der im Bezirk Frankfurt für eine kurze Amtszeit wirkende Frauenschachreferent und aktuelle Amtsinhaber auf hessischer Ebene unterstütze ihn wohl nach Kräften. Einen Shitstorm nennt man das wohl unter den Twitterern und Facebookern im Internet, aber mehr als ein laues Lüftchen wurde dann auch nicht daraus. Der fade Geruch war jedenfalls schnell verzogen und möglicherweise war auch das eher kontraproduktiv, denn die schöne Fassade begann da doch merklich zu bröckeln. Kurz darauf war's denn auch vorbei.

Ein im wahrsten Sinne des Wortes aktiver Präsident, der wie hier bei der Frankfurter Chess960 Stadtmeisterschaft 2012 im Chess Tigers Training Center gegen Hans-Walter Schmitt auch neuen Aspekten des Schachs aufgeschlossen ist!

Eine zweite Kampfabstimmung ging ebenfalls zu Ungunsten eines anderen Amtsinhabers aus, und es ist eben nicht so, wie manche einem gerne weiß machen wollen: "Wir haben doch sonst keinen anderen!" Frank Staiger von den Kelkheimer Schachfreunden jedenfalls nahm sich selbst in die Pflicht und kandidierte erfolgreich zum Turnierleiter für Mannschaften. Ein kommunikativer Mensch mit Hang zur Internet-Technik, und immerhin Fidemeister. Und ambitioniert. Ein Kontrapunkt zu dem eher lustlosen Auftritt des bisherigen Amtsinhabers bei der Frage zur Bereitschaft bei einer Wiederwahl.

Die dann erfolgte konsequente (Ab)Wahl brachte wohl den zuvor noch neu gewählten Ausbildungsreferenten nach 10 Minuten Amtszeit aus der Fassung und um sein Amt. Rücktritt! Wie man hört, war da einer wohl nicht zufrieden, das sich einfach so jemand aus dem Auditorium erhebt, weil mit der bisherigen Amtsführung und der Ankündigung, es nicht besser machen zu wollen, unzufrieden, und sich anbot, es eben besser zu machen. Das ist, wenn man so will, gelebte Demokratie, und hat mit Anstand aber auch rein gar nichts zu tun. Ein Newcomer hat es bekanntlich gegen einen Arrivierten besonders schwer, doch es gab wohl Gründe, es lieber mit dem Unbekannten zu versuchen, als das Bekannte wieder hinzunehmen! Nochmals: Gott sei Dank, dass es die Anwesenden eben so sahen!

Ein ganz und garer Neuling wurde als Schriftführer in den Vorstand berufen: Elmar Pasch aus dem Bezirk Lahn, dort bei der Rochade Diez.

Und weniger turbulent ging es wohl bei der Wahl zum Schatzmeister zu: Hier wurde Ottomar Frenzel vom SK Stadtallendorf erneut im Amt bestätigt.

Damit haben sich durch Neu- und Wiederwahlen ganz erhebliche Verschiebungen in puncto Leistungsbereitschaft und Idealismus im Landesverband für unseren Sport ergeben.

In diesem Sinne: frohes Schaffen, denn Arbeit gibt es offensichtlich genug!


Deutscher Vize Champion Schachfreunde 1891 Friedberg

Nur die badischen Überfliegerinnen von der Oos vermochten die hessischen Burgfräuleins zu stoppen, das echte, starke Friedberg liegt eben doch in der Wetterau!

Den Meistertitel konnten sie den Seriensiegern aus Baden-Baden nicht nehmen, im Gegenteil, die einzige Niederlage musste man gegen den alten und neuen Deutschen Meister einstecken, die zudem mit einem Hattrick aufwarten können.

Doch wer weiß, was in den kommenden Spielzeiten nach dieser Vize-Meisterschaft möglich sein wird: Ein deutscher Teamtitel nach Hessen, in den Bezirk Frankfurt?!

Ein herzlicher Glückwunsch jedenfalls geht nach Friedberg, und vielleicht kann man sogar in Europa noch etwas aus der Kreisstadt zu hören und sehen kriegen.

Frauenbundesliga

(Alte) Homepage SF 1891 Friedberg

(Neue) Homepage SF 1891 Friedberg


Noch'n Hattrick: IM Margolin als Frankfurter Blitzmeister

Dreimal hintereinander Blitzmeister des Bezirks Frankfurt ist schon eine Leistung, zumal wenn es wieder etwas anspruchsvoller zugeht und der eine oder andere sich durchaus zu wehren weiß. Doch der Internationale Meister Boris Margolin ließ in diesem Jahr gar nichts anbrennen, legte mit 17 Siegen und lediglich 2 Remisen, eines gegen den Stadtmeisterkollegen Omri Schlesinger, das andere gegen FM Michael Stockmann, seine souveränste Leistung der insgesamt vier Titelgewinne hin. Gratulation!

Zweiter wurde Karsten Wanie vom SC Matt im Park Frankfurt, der sich mit 16 Punkten einen ganzen Punkt vor dem jungen Internationalen Meister Alexander Donchenko vom SK 1858 Gießen platzieren konnte. Gerade dieser zweite Platz sollte den vielen Anderen in ihren Vereinen Ansporn sein, es mal mit einer Teilnahme zu versuchen. Wer nicht teilnimmt, manifestiert nur den Unglauben an sich selbst, es nicht schaffen zu können. Karsten Wanie hat ein eindrucksvolles Gegenbeispiel geliefert und sollte hoffentlich Mut machen!

Aus dem 37 Teilnehmer starken Feld, für eine Bezirksmeisterschaft nicht so schlecht, zumal am darauf folgenden Sonntag schon wieder eine Runde Mannschaftskämpfe auf dem Programm stand, qualifizierten sich noch der auf Platz 4 platzierte FM Klaus Schmitzer von den Bad Vilbeler Schachfreunden sowie Omri Schlesinger von den Frankfurter Schachfreunden 1921 für die Hessenmeisterschaft, da die beiden Internationalen Meister bereits direkt qualifiziert sind.

Besonders hervorzuheben ist noch die Tatsache, dass zwei sehr junge Teilnehmer, die vor wenigen Wochen gar nichts mit Wettkampfschach am Hut hatten (Hüttinger lässt von der himmlischen Zeil grüßen!), durch die Werbemaßnahme des Bezirks im Hessen-Center einem Verein beigetreten sind und sich auch hier zur Teilnahme entschlossen haben.

Zum ersten Mal, höchstwahrscheinlich auch zurückblickend bis in die 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts, wurden die Paarungen beim Bezirksblitzen in einem Schweizer System ermittelt, und neunzehn Runden waren dann zu spielen. Mit PC und Beamer ist das natürlich kein Problem, mit Paarungskärtchen und Paarungs- sowie Zugansage nach 5 Sekunden wäre das schon etwas aufwändiger.

Ein Austragungsort der Hessischen Blitz-Einzelmeisterschaften steht noch nicht fest, oder die Ausschreibung ist irgendwo gut versteckt, denn ein Ausrichter wird auch nicht (mehr) gesucht, zumindest nicht auf der offiziellen Internetseite des Verbandes.

Womit wir wieder beim Eingangsthema wären: es gibt viel zu tun, Herr Vorsitzender! Aber damit kennt er sich aus...

Turnierseite bei schach-chroniken.net


Gruß

Euer
Hans D. Post


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Hans-Dieter Post ist seit über 25 Jahren Turnierleiter des Schachbezirks Frankfurt und war jahrelanger Turnierleiter der Chess Classic Mainz. Der IT-Experte entwickelte für das größte Schnellschachturnier der Welt eigens eine digitale "Open-Maschine", welche weltweit bei Turnierorganisatoren Aufmerksamkeit erregte. Immer mehr hessische Turniere rüsten mit Turnierleiter Post auf und wurden stets mit einem merklichen Plus an Teilnehmern - sowohl in der Spitze als auch in der Breite - gesegnet.

Was genau das Postsche System zu bieten hat, können Sie einem in diesem Jahr geführten Interview (siehe unten) mit Hans-Dieter Post entnehmen. Seine Hingabe sowohl für das traditionelle Schach wie auch für Chess960, aber auch seine regionale Verbundenheit, spornen den Chess Tiger zudem immer wieder an, mit seiner eigenen Webseite nebst regelmäßigem Email-Newsletter aktuell, informativ und direkt über die aktuellen Ereignisse im hessischen Schach zu berichten und die Werbetrommel für kommende Turniere zu rühren.

Und nun wird er dies auch über die Webseite der Chess Tigers tun. Noch schneller erhalten Sie die neuesten hessischen Schach-Nachrichten nur, wenn Sie den kostenlosen Newsletter direkt bestellen.

Homepage "Schach in Hessen"

Interview mit Hans-Dieter Post vom 20.01.2011



Hans-Dieter Post

Published by Mike Rosa

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