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Post vom Hessenschach 2012 Nr. 9
Aktuell, informativ und direkt - Alles Wissenswerte rund ums Schach in Hessen
17.03.2012 - Es wurde geblitzt in Hessen - und wie! Hans-Dieter Post berichtet in seinem jüngsten Newsletter ausführlich von der hessischen Blitz-Mannschaftsmeisterschaft und dem Ende einer Trockenperiode eines einstigen Seriensiegers. Doch auch aus seinem eigenen Bezirk (Frankfurt) hat der Turnierleiter wichtige Blitz-Ergebnisse zu vermelden. Die Blitz-Einzelmeisterschaft gestaltete sich äußerst spannend und ward vielleicht die stärkste der letzten Jahrzehnte. Parallel weist Post noch auf die nächsten wichtigen Turniere der kommenden Zeit hin. Und zu guter Letzt finden alle hessischen Teilnehmer an der Deutschen Meisterschaft in Osterburg ihre Beachtung. Völlig zurecht übrigens, denn die Ergebnisse können sich mehr als sehen lassen!

Homepage "Schach in Hessen"


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Newsletter Hessenschach Nr. 09/2012

Hofheimer Blitz-Durststrecke beendet

Das Siegerteam in Aktion

Eine ähnliche Trockenperiode im Trophäenschrank gab es nur Ende der 80er-Jahre, als andere Teams schneller und erfolgreicher zogen. Seit 1979, offiziell begann der Hessische Schachverband im Jahr 1975 mit den Blitz-Mannschaftsmeisterschaften, gewann Hessens Aushängeschild 21 dieser Titel. In den letzten beiden Jahren ging man gar nicht erst an den Start, und überließ anderen den Vortritt auf die nationale Bühne.

Jetzt war es mal wieder soweit, und es war denkbar knapp. In Eppstein am Taunus, also so ziemlich vor der eigenen Haustür, konnte sich der Rekordsieger SV 1920 Hofheim erst in der letzten Runde noch vor Mörlenbach/Birkenau in einem Fernduell durchsetzen. Eine Bank war dabei der junge Jan-Christian Schröder, der mit einer langen Siegesserie in der Turniermitte den Erfolg mit sicherte.

Eine Niederlage, gegen MTS- Nachbar Steinbach, sowie ein Unentschieden gegen die Vizemeister von der Bergstraße, und ein ebensolches Ergebnis gegen die Gastgeber von der SVG 1932 Eppstein, brachten insgesamt 48 Mannschaftspunkte und 86 Brettpunkte.

Apropos Gastgeber: die Eppsteiner präsentierten sich jubiläumsgerecht in einem schön hergerichteten Bürgerhaus und sorgten selbst für die Verpflegung der Teilnehmer. Sportlich landete man im Mittelfeld, aber unter neun Klubs aus dem MTS, bei 27 Teams insgesamt, rangierte man auf Platz 4. Auch nach dem Turnier sorgte man dafür, das der Rest der Welt wenigstens etwas über den Ausgang dieses Qualifikationsturniers zur Deutschen Meisterschaft erfuhr. Wie bei vielen anderen seiner offziellen Turniere in den letzten Jahren verzichtet der Verband auf die zeitnahe Berichterstattung, und damit letztlich auch auf die Ehrung seiner Sieger. Wie man von Teilnehmern erfuhr, hat die Siegehrung vor Ort den Namen ebenfalls nicht verdient und ließ den Respekt vor der sportlichen Leistung missen.

Zurück zum Sport: Mörlenbach/Birkenau hat es also in der Hand gehabt, selbst einmal in der eigenen Geschichte die Hand an die virtuelle Schale zu legen. Aber Vizemeister war man ja auch noch nicht, und insofern ein schöner Erfolg.

Der Meister von 2002 und 2005, der SV Oberursel konnte sich dank der besseren Brettwertung gerade noch den dritten Platz sichern, aber man war auch schon enttäuschende 5 Teampunkte von der Spitze weg.

Und der Meister der beiden letzten Jahre? Schöneck landete auf dem vierten Platz und konnte sich wenigstens so die direkte Qualifiaktion für das nächste Jahr sichern.

Außer einer veralteten Teinehmerliste hat der Verband nicht viel zu bieten, aber Tabellen, Ergebnisse und Bilder gibt's dankenswerterweise beim Gastgeber: Homepage SVG Eppstein

Und die Übersicht über knapp 40 Jahre Mannschaftsblitz nebst Tabellen gibt es bei den schach-chroniken.


Margolin verteidigt Blitztitel in Frankfurt

IM Boris Margolin

36 Teilnehmer fanden am Samstag vor der Hessischen Blitz-Mannschaftsmeisterschaft den Weg zum Kurfürstenplatz im Stadtteil Bockenheim, wo im SAALBAU der Stadt Frankfurt die Blitz-Einzelmeisterschaft des Bezirks Frankfurt ausgetragen wurde.

Eine Besonderheit dabei war, das erstmals Spieler aus anderen Bezirken zugelassen wurden, die selbst die Chance auf den Turniersieg hatten, u.a. der aktuelle Hessische Blitz-Einzelmeister FM Igor Zuyev vom SC Heusenstamm.

In zunächst vier Vorrundengruppen zu je 9 Spielern lieferte sich Zuyev ein Fernduell mit dem Titelverteidiger IM Boris Margolin, das der Oberurseler für sich entschied, da er alle 8 Partien gewann. Zuyev, FM Michael Stockmann von den Schönecker Schachfreunden und auch der stark aufspielende Hans Arold vom SC Brett vorm Kopp Frankfurt gewannen ihre Vorgruppen mit jeweils 7,5 Punkten.

Insgesamt qualifizierten sich alle Titelträger, 2 Internationale und 4 FIDE-Meister für das A-Finale, und bildeten mit weiteren 6 Teilnehmern eines, wenn nicht das stärkste Finale der letzten Jahrzehnte.

Obwohl mit Jacek Dubiel ein weiterer spielstarker IM im A-Finale aufspielte, lieferten sich Zuyev und Margolin über gut 2 Stunden alleine ein Duell um den Turniersieg, und fanden sich in der letzten Runde im direkten Aufeinandertreffen und jeder mit jeweils 9 Punkten beschwert, wieder. Die bessere Wertung sprach dann allerdings für den Heusenstammer. Das Partieende schlußendlich auch, denn das Remis bescherte FM Zuyev den Turniersieg.

IM Boris Margolin aber ist als bester Spieler des Bezirks Frankfurt erneut der Blitz-Champion. Er und sein drittplatzierter Vereinskollege IM Jacek Dubiel, beide übrigens auch schon Frankfurter Stadtmeister, sind als Titelträger schon direkt für die Hessische Blitz-Einzelmeisterschaft qualifiziert.

Daher kommen Hans Arold und Harilos Karabalis, beide vom SC Brett vorm Kopp Frankfurt, zusammen mit dem mehrmaligen Blitz-Champion und bestem Senior im Feld FM Ryhor Issermann vom SK Bad Homburg 1927, in den Genuß der drei Qualifikationsplätze zur Teilnahme am hessischen Blitz-Championat.

Wo und wann das sein wird, ist noch streng geheim. Das hört sich zumindest besser an, als keinen Plan zu haben.

Die beiden anderen Final-Turniere, ebenfalls 12er-Gruppen, wurden gewonnen von Egon Merkle vom SK Bad Homburg 1927 (B- Finale, 9,5 Punkte) vom Jugendlichen Denis Mager vom TuS Makkabi Frankfurt (C-Finale, ungeschlagen mit 9 Punkten).

Alle Kreuztabellen und viele Bilder gibt's hier.


Die nächsten Turniere im Bezirk sind der 4er-Pokal, der Mitte April beginnt, und natürlich die beliebte Offene Frankfurter Stadtmeisterschaft, die bereits jetzt schon über ein starkes Teilnehmerfeld verfügt und sich jeden Tag über weiteren Zuwachs der Teilnehmerliste freut!
Webseite 4er-Pokal
Webseite Frankfurter Stadtmeisterschaft

Ein Teilnehmerfeld, das in Deutschland seines gleichen sucht und in Europa, vielleicht sogar weltweit keinen Vergleich scheuen braucht, findet man derzeit beim 16.Neckar Open. Die Schachfreunde aus Deizisau erwarten neben Topspielern jenseits der ELO 2700 Marke etwa 700 weitere Teilnehmer. Hessen stellt ebenfalls ein stattliches Kontingent, und man darf gespannt sein, wie sich die Jugend dort präsentieren wird.
Webseite Neckar-Open

Weitere Termine finden sich hier: Terminkalender


Hessen bei der Deutschen Einzelmeisterschaft

Schade, schade, es hat leider nicht gereicht. Um einen halben Brettpunkt musste der lange Zeit führende Titelverteidiger GM Igor Khenkin vom SV Wiesbaden seinen Titel an den neuen Meister, GM Daniel Fridman vom NRW-Klub Mülheim-Nord, abgeben. Mit dieser Vizemeisterschaft avanciert Khenkin zum erfolgreichsten Spieler der vergangenen Jahre bei der Deutschen.

Ausgezeichnet und eine Bestätigung seiner zuletzt gezeigten Leistungen ist der 5. Platz des Kasseler Jugendlichen FM Dennis Wagner, der damit, vom Vizemeister abgesehe, die Leistungen der anderen hessischen Teilnehmer überstrahlt.

Auf dem 10. Platz landete der Gießener FM Alexander Donchenko, der wie Wagner ein Stipendium für die Teilnahme erhielt und dieses rechtfertigte.

Unser Hessenmeister, FM Horst Alber, der für den SK Marburg startet, erreichte 50% gegen ein seiner ELO entsprechendes Teilnehmerfeld und kann daher mit dieser Leistung durchaus zufrieden sein.

Die einzige Frau im Feld, Großmeisterin Melanie Ohme, die für die Schachfreunde Neuberg an die Bretter trat, lag zum Schluß einen halben Punkt unter Par bei einem ihrer Spielstärke entsprechenden Gegener- ELO-Schnitt, was ihr möglichweise nur bedingt gefallen wird. Aber parallele Denkleistungen an den Studienaufgaben fordern eben einen gewissen Tribut.

Alle Infos zum Turnier gibt es auf der offiziellen Turnierseite.


Gruß,

Euer
Hans D. Post


Bisgerige Newsletter von 2012:

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Hans-Dieter Post ist seit über 25 Jahren Turnierleiter des Schachbezirks Frankfurt und war jahrelanger Turnierleiter der Chess Classic Mainz. Der IT-Experte entwickelte für das größte Schnellschachturnier der Welt eigens eine digitale "Open-Maschine", welche weltweit bei Turnierorganisatoren Aufmerksamkeit erregte. Immer mehr hessische Turniere rüsten mit Turnierleiter Post auf und wurden stets mit einem merklichen Plus an Teilnehmern - sowohl in der Spitze als auch in der Breite - gesegnet.

Was genau das Postsche System zu bieten hat, können Sie einem in diesem Jahr geführten Interview (siehe unten) mit Hans-Dieter Post entnehmen. Seine Hingabe sowohl für das traditionelle Schach wie auch für Chess960, aber auch seine regionale Verbundenheit, spornen den Chess Tiger zudem immer wieder an, mit seiner eigenen Webseite nebst regelmäßigem Email-Newsletter aktuell, informativ und direkt über die aktuellen Ereignisse im hessischen Schach zu berichten und die Werbetrommel für kommende Turniere zu rühren.

Und nun wird er dies auch über die Webseite der Chess Tigers tun. Noch schneller erhalten Sie den neuesten hessischen Schach-Nachrichten nur, wenn Sie den kostenlosen Newsletter direkt bestellen.

Homepage "Schach in Hessen"

Interview mit Hans-Dieter Post vom 20.01.2011



Hans-Dieter Post

Published by Mike Rosa

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