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Post vom Hessenschach 2012 Nr. 15
Aktuell, informativ und direkt - Alles Wissenswerte rund ums Schach in Hessen
27.06.2012 - Es ist mal wieder Zeit, hessische Sieger und auch Besiegte zu nennen, und dies tut unser Hans-Dieter Post in seinem jüngsten Newsletter. Den Anfang macht der nicht so erfolgreiche Auftritt der Hofheimer Jungs bei der Deutschen Blitz-Mannschaftsmeisterschaft in Aachen. Lediglich Chess Tiger IM Erik Zude erzielte an seinem Brett ein starkes Ergebnis. Auch im Deutschen Pokalfinale verpassten die Hessen den ganz großen Wurf. Es siegte der Braunschweiger FM Vitali Braun. Dafür triumphierte an gleichem Ort der Hesse Tim Niklas Bingert in der C-Gruppe der Deutschen Amateurmeisterschaft - allgemein auch als Ramada-Cup bekannt. Beim XV. Rhein-Main-Open in Bad Homburg setzten sich die drei anwesenden Großmeister durch - allen voran der Ukrainer Vadim Malakhatko. Und auch bei der Frankfurter Stadtmeisterschaft siegte ein Großmeister. Igor Khenkin konnte seinen Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Zum Abschluss gibt unser Autor noch einen Ausblick auf die kommenden Turniere im Juli, wobei das XV. Karl-Mala-Gedenkturnier in Frankfurt-Griesheim den Höhepunkt darstellt.

Homepage "Schach in Hessen"

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Newsletter Hessenschach Nr. 15/2012

Deutsche Blitz-Mannschaftsmeisterschaft in Aachen

Der SV Hofheim trat nach Jahren der Abstinenz mal wieder für Hessen bei der Deutschen Blitz-Mannschaftsmeisterschaft an, konnte aber nicht so recht überzeugen. Unter 28 Mannschaften war man zu Beginn an 7. Position ins Rennen gegangen, verlor dann aber zwei Plätze in der Endabrechnung. Bester Scorer im Team war an Brett 4 IM Dr. Erik Zude, der immerhin Dreiviertel der für ihn möglichen Punkte machen konnte. GM Gennadi Ginsburg musste an Brett 1 sicher mehr Widerstand leisten, und scorte 56%. Jungtalent FM Jan-Christian Schröder verfehlte an einem Mittelbrett die 50% plus nur knapp, während 42% von IM Arno Zude und erst recht 25% von FM Ulrich Weber ein Rätsel sind.

Wo genau die Punkte geblieben sind, findet man mit einer hübschen Seitenanimation zum Umblättern hier: Alle Ergebnisse der DBMM 2012


Deutsches Pokalfinale in Halle/Saale

FM Vitali Braun

© Bild: ChessBase / Gerd Densing

30 Qualifizierte aus den Landesverbänden kämpften am 2. Juni-Wochenende um die Ehren eines Deutschen Pokalmeisters, und mit IM Hagen Poetsch von SV Wiesbaden und FM Michael Stockmann von den Schönecker Schachfreunden waren auch zwei für Hessen am Start.

Und obwohl IM Poetsch als klarer Favorit ins Rennen ging, die Deutsche Pokalmeisterschaft wird als KO-System gewertet, aber als 5-rundiges Schweizer System Turnier ausgetragen, musste er sich im Halbfinale dem späteren Pokalsieger FM Vitali Braun aus Braunschweig geschlagen geben. Schade, das hätte nach 2007 mal wieder ein Titel für Hessen sein können!

FM Stockmann verabschiedete sich bereits eine Runde früher aus dem Titelrennen, konnte aber insgesamt Platz 9 erreichen, was seiner Ranglistenposition im Klassement exakt entspricht.

Noch heute sind im Archiv des DSB keine Angaben außer der Ausschreibung zu diesem Turnier zu finden, gleiches gilt auch für die Veranstaltung von 2010. Nicht einmal der Sieger ist hier notiert. Und das ist respektlos gegenüber einer sportlichen Leistung!
Zahlen & Fakten zur DPEM 2012


Tim Niklas Bingert: Deutscher Amateurmeister 2012

An gleicher Stätte, zu gleicher Zeit, wurde auch das Finale um die Deutsche Amateurmeisterschaft ausgetragen.

Ein nationaler Titel ging dabei auch nach Hessen, denn der Sieger der Gruppe C der Vorrunde in Bad Soden konnte sich auch in der Endrunde gegen die besten der anderen Vorrundengruppen durchsetzen und damit wurde Tim Niklas Bingert vom Schachklub Langen erstmalig Deutscher Amateurmeister. Herzlichen Glückwunsch!

Die Deutsche Amateurmeisterschaft wird in 6 Vorturnieren ausgetragen, die wieder in 6 Spielstärkeklassen aufgeteilt sind (A - F). Mit 1731 Teilnehmern wurde damit die Bestmarke aus der Saison 2006/07 nur um eine Handvoll Teilnehmer verpasst.
Zahlen & Fakten zur DSAM (Ramada Cup) 2012


XV. Rhein-Main-Open mit GM-Trio auf dem Treppchen

Der ukrainische Großmeister Vadim Malakhatko ging zwar nur als drittbester der gemeldeten GMs ins Rennen, siegte am Ende aber doch klar mit 6 aus 7 und einem halben Punkt Vorsprung vor seinen Titelkollegen im Turnier A des 15. Rhein-Main-Open in Bad Homburg.

Diese beiden, Imre Hera und Vladimir Epishin, führten denn auch eine sechs Mann starke Gruppe und teilten sich Platz 2 und 3. Mit gleicher Punktzahl gingen auch die beiden hessischen Jungtalente und FIDE-Meister Alexander Donchenko und Jan-Christian Schröder von der Platte, was bei einem Ratingsabstand von über 150 bzw. gut 250 Punkten eine starke Leistung ist. Beide nahmen den GMs noch jeweils einen wichtigen halben Punk in der Schlussrunde ab. Der Frankfurter Stadtmeister von 2010 und als Mitglied des gastgebenden SK Bad Homburg auch Lokalmatador, FM Ryhor Isserman, belegte Rang 7. Der noch fehlende Fünfeinhalber in dieser Aufzählung ist der titellose Jan Friedrich aus Sachsen.

Die 132 Teilnehmer dieses offenen Turniers waren aber bei weitem nicht alle, die im geräumigen Saal des Bürgerhauses Kirdorf einen Platz fanden. 90 Spieler kämpften im auf eine Spielstärke von 2000 TWZ gedeckelten B-Turnier um einen weiteren 1. Preis, den schließlich Sören Keßler seinen Vereinskollegen in der Schachabteilung der TSV Allendorf/Lumda präsentieren können wird. Er setzte sich nur knapp nach Wertung vor dem punktgleichen Rüdiger Thöne vom TSV Schott Mainz durch, der damit wie im Vorjahr den Sieg knapp verpasste. Bester Einheimischer wurde hier Jonas Lenz.

Ein eingespieltes Team von Organisatoren um den Bad Homburger Vorsitzenden Paul Lenhart sorgten mal wieder für ein im Vorfeld ausverkauftes Haus. Mit dazu bei trägt eine starke Öffentlichkeitsarbeit, die im Wesentlichen von Webmaster Dr. Walter Schmitt betrieben wird. So sind alle Interessenten im Vorfeld und die Teilnehmer während des Turniers bestens informiert über den Fortschritt der Turniere, natürlich auch über Sonderwertungen und Ratingklassen.

Mit einem Simultan von GM Viktor Bologan am spielfreien Freitagvormittag rundete man nicht nur eine insgesamt gelungene Veranstaltung ab, sondern übte schon mal für das Jubiläum im kommenden Jahr, wenn das Rhein-Main-Open zum 10. Male in der Kurstadt stattfinden wird.
Offizielle Turnierseite


GM Igor Khenkin triumphiert erneut in Frankfurt

Zum ersten Mal seit 2003 konnte wieder einmal ein Spieler seinen Titel bei der Frankfurter Stadtmeisterschaft verteidigen: GM Igor Khenkin siegte erneut mit 6,5 Punkten aus 7 Partien, wobei er diesmal wegen der früheren Austragung der Deutschen Einzelmeisterschaft nicht den Doppelstress einer Parallelveranstaltung zu stemmen hatte. Der erneut in den Kader der Nationalmannschaft berufene und in der kommenden Saison für den SV Wiesbaden in der 1. Bundesliga startende Großmeister stellte wieder seine Klasse unter Beweis, und gab wie im Vorjahr nur das eine Remis gegen den zweiten der Setzliste und letztlich auch Vizemeister IM Sven Telljohann von den Schönecker Schachfreunden ab.

Der Stadtmeister von 2004, FM Oliver Uwira vom SK König Nied, belegte in der Endabrechnung Platz 3 und musste damit wahrscheinlich einer verkorksten Urlaubsplanung Tribut zollen.

Der Turniersieger von 2010, FM Ryhor Isserman vom SK Bad Homburg, landete zwar insgesamt neben dem Treppchen auf Rang 4, wurde aber zugleich Meister des Bezirks Frankfurt.

Auch hier ist der Event in zwei Turniere aufgeteilt: wer unter einer Spielstärke von 1500 DWZ geführt ist, hat die Option im Turnier "Max1500" an den Start zu gehen, und wie im Vorjahr nahmen 31 Spieler das Angebot an. Mit 6 Punkten setzte sich der Jugendliche Samuel Weber vom SC Flörsheim 1921 durch und nahm einer offiziellen Vorauswertung zufolge auch über 150 DWZ Punkte Zuwachs mit. Respekt! Und Herzlichen Glückwunsch!

Zweiter wurde Victor Lopez Fuertes vom SC 1910 Höchst vor Andreas Mayer von den Schachfreunden Frankfurt.

Insgesamt 157 Teilnehmer teilten sich über 60 Geldpreise in Haupt- und Sonderklassen, Ratinggruppen und Mannschaftswertungen.

Auch bei der Frankfurter Stadtmeisterschaft setzt man auf maximale und schnellstmögliche Informationen rund um das Turnier via Internet, und das wahrscheinlich mit dem Erfolg, das sich diese Veranstaltung aus eine der traditionsreichsten zu einer der beliebtesten im erweiterten Rhein-Main-Gebiet weiterentwickelt hat.

Jede Menge Tabellen, Einzelergebnisse, Scorecards, DWZ Auswertung, Fotos, Videos, alle Partienotationen und vieles mehr von 2012 inklusive 112 Jahre Stadtmeisterschaft mit nicht nur einer Übersicht gibt es auf der offizielle Turnierseite.

Anmerkung der CT-Redaktion: Einen ausführlichen Bericht mit vielen Bildern von Mike Rosa (Chess Tigers) zur FSM 2012 gibt es hier.


Turnierausblick Juli

Noch immer wissen wir nicht, wer denn nun alles in den hessischen Spielklassen absteigen wird, aber die Open-Turnierkarawane zieht trotzdem weiter:

Nächster Stop ist Frankfurt-Griesheim, wo das 15. Karl-Mala-Gedenkturnier seine Gäste erwartet. Los geht's am 5. Juli, und wer sich noch bis zum 28. Juni anmeldet, kann noch ein vergünstigtes Startgeld in Anspruch nehmen. Es geht über 7 Runden von Donnerstag bis Sonntag.
Webseite 15. Karl-Mala-Gedenkturnier

Wer eine etwas höhere Schlagzahl bevorzugt, der spielt Schnellschach. Erstmals seit der Einführung im Jahre 1989 finden die Hessischen Schnellschachmeisterschaften nicht im Rhein-Main-Gebiet statt, sondern in Ahnatal (Nordhessen, nähe Kassel). Die 11 Runden beginnen Samstags und das Turnier endet tags drauf am 22.Juli.
Historie der Hessischen Schnellschachmeisterschaften

Die Vellmarer (zuletzt: Kasseler) Schachtage bieten ein Open Turnier in 3 Klassen und werden am letzten Juli Wochenende veranstaltet. Auch hier werden 7 Runden auf die Tage von Donnerstag bis Sonntag verteilt.
Webseite Vellmarer Schachtage


Gruß,

Euer
Hans D. Post


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Hans-Dieter Post ist seit über 25 Jahren Turnierleiter des Schachbezirks Frankfurt und war jahrelanger Turnierleiter der Chess Classic Mainz. Der IT-Experte entwickelte für das größte Schnellschachturnier der Welt eigens eine digitale "Open-Maschine", welche weltweit bei Turnierorganisatoren Aufmerksamkeit erregte. Immer mehr hessische Turniere rüsten mit Turnierleiter Post auf und wurden stets mit einem merklichen Plus an Teilnehmern - sowohl in der Spitze als auch in der Breite - gesegnet.

Was genau das Postsche System zu bieten hat, können Sie einem in diesem Jahr geführten Interview (siehe unten) mit Hans-Dieter Post entnehmen. Seine Hingabe sowohl für das traditionelle Schach wie auch für Chess960, aber auch seine regionale Verbundenheit, spornen den Chess Tiger zudem immer wieder an, mit seiner eigenen Webseite nebst regelmäßigem Email-Newsletter aktuell, informativ und direkt über die aktuellen Ereignisse im hessischen Schach zu berichten und die Werbetrommel für kommende Turniere zu rühren.

Und nun wird er dies auch über die Webseite der Chess Tigers tun. Noch schneller erhalten Sie den neuesten hessischen Schach-Nachrichten nur, wenn Sie den kostenlosen Newsletter direkt bestellen.

Homepage "Schach in Hessen"

Interview mit Hans-Dieter Post vom 20.01.2011



Hans-Dieter Post

Published by Mike Rosa

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