Zu den Youth Classic bitte hier klicken...
Zur DSEM Chess960 bitte hier klicken...
Zu den Youth Classic Simultans...
Zum Geburtstagsvideo Vishy Anand...
Nachrichten
Nachrichten
Post vom Hessenschach 2012 Nr. 4
Aktuell, informativ und direkt - Alles Wissenswerte rund ums Schach in Hessen
04.02.2012 - Seinen vierten Newsletter vom Hessenschach eröffnet Hans-Dieter Post mit einem ausführlichen Rückblick auf die 5. Mannschaftsrunde und stellt schon die ersten Prognosen, wer wohl auf- und absteigt. Und obwohl es leider auch 2012 keine richtige Webseite gibt, die über das traditionelle Hibbdebach-Dribbdebach Schulschachturnier Auskunft gibt, hat Post einige beeindruckende Zahlen und Fakten für Sie parat. Bei den beiden Schnellschach-Rallys im Training Center der Chess Tigers führt mal wieder IM Erik Zude, doch unser Autor sieht begründete Hoffnung, dass der Favorit und Titelverteidiger noch abgefangen werden kann. Doch auch die Ratingklassen sind noch umkämpft und laden zur Teilnahme ein. Die Ankündigung der Blitz-Mannschaftsmeisterschaft im Bezirk Frankfurt kommt leider etwas spät, denn diese findet heute statt. Beachten Sie bitte auch den dezenten Hinweis, dass Sie sich bereits jetzt für die Frankfurter Stadtmeisterschaft 2012 vom 30. April bis 18. Juni anmelden können! Mit 3.800,- Euro hat unser Turnierleiter wieder einen üppigen Preisfonds aufgetrieben.

Homepage "Schach in Hessen"

Die besten Seminare Deutschlands
Auch 2012 bietet das Chess Tigers Training Center in Bad Soden wieder für Jedermann hochwertige Seminare mit den besten Trainern und den größten Experten Deutschlands an. Am 18. & 19. Februar wird der FIDE-Trainer GM Michael Prusikin ein Seminar zum Thema Französische Verteidigung halten. Den 10. & 11. März haben wir für Sie und André Schulz reserviert. Lernen Sie von dem Chef-Redakteur aus dem Hause ChessBase persönlich den souveränen Umgang mit Chessbase & Fritz! Am 05. & 06. Mai haben wir für Sie erneut den Guru der Endspiele, GM Karsten Müller, zum Thema Endspielstrategie verpflichtet. Nach diesen beiden Tagen werden Sie Endspiele lieben!



Newsletter Hessenschach Nr. 04/2012

Mannschaftskämpfe 5. Runde

HESSENLIGA
Für eine Meisterfeier ist es natürlich noch etwas früh, doch der ein Blick zurück von der Spitze der Tabelle geht dann doch. Über 10 Jahre ist es her, da stieg der SK Marburg aus der Oberliga Ost ab, nachdem man sich dort lange Jahre hat halten können. Sogar die Zeiten der dreiklassigen Oberliga kennt man dort noch.

Gar 35 Jahre ist es her, seit die Uni- Städter ihren letzten und einzigen Hessenmeistertitel in die Vereinschronik eintragen konnten. Damals spielte sogar noch Mainz um den Hessentitel mit. Lang, sehr lang ist's denn schon her.

Mit dem 5.Sieg in Folge, diesmal brachte man den Doppler aus Fulda mit, führt man durchaus souverän die Tabelle der höchsten hessischen Spielklasse an.

Gegen den direkten Verfolger Bad Homburg auf Platz 2 steht der entscheidende Kampf noch an, doch hat man bereits ein kleines Brettpunktpolster angelegt, das auch eine knappe Niederlage erlaubt.

Der eigentliche Favorit auf den Meistertitel der Hessenliga 2011/12, der SC Heusenstamm, hat bereits in der 1.Runde gegen Marburg verloren, und hechelt nun nach einem Viervier in der 4.Runde trotz einem nun hohen Sieg in Dettingen dem Staffelsieg hinterher. Das wird wohl wieder nix dieses Jahr.

Nach der Niederlage gegen Dotzheim gehen in Hofheim wohl die Hessenliga- Lichter aus. Der nächste Kampf gegen Dettingen, die wohl auch nicht absteigen wollen, ist dann schon richtungsweisend.
Hessenliga


VERBANDSLIGEN
Es ist etwas schwer etwas über den Ausgang der Meisterschaft in der Verbandsliga Nord zu sagen, aber Spannung hat ja auch was für sich. Schöneck und Gelnhausen hatten schon in der 2. Runde das Vergnügen gegeneinander, und gaben dort auch ihren bisher jeweils einzigen Punkt ab. Gründau als Dritter spielt zwar noch gegen Beide, aber reicht die Substanz in der Mannschaft, um beide zu schlagen?

Unzureichend dürfte die Substanz für Vellmar und Limburg sein, da klafft schon eine Zwei-Punkte-Lücke zum rettenden achten Platz.
Verbandsliga Nord

Auch im Süden ist die Lage nicht klarer, wenn es um den Aufstieg geht: zwei können sich von der Spitze die Lage betrachten, das wären Griesheims Zweite und Frankfurt- West. Bensheim kann noch mithalten, aber dann muss man gegen Griesheim in der kommenden Runde doppelt punkten. Nur noch minimale Chancen hat der Frankfurter TV auf den Gruppensieg, da müssen schon mehrere gute Ergebnisse zusammenpassen.

Auch hier ist Hofheim in der Bredoullie und am Tabellenende zu finden. Da schon gegen Mitabstegskandidaten Punkte abgegeben wurden, ist die Lage mehr als heikel.
Verbandsliga Süd


LANDESKLASSEN
Vom Kasseler SK hört man so wenig in den hessischen Ligen, was natürlich damit verbunden ist, dass deren Erste einsame Runden an der Spitze der Oberliga dreht; und kurz vor dem Aufschwung in die 2. Liga steht. Doch parallel wird wohl die Zweite den Sprung in die Verbandsliga schaffen, da diese die Landesklasse Nord souverän anführt. Dagegen scheint der Homberger SC völlig von der Rolle, nachdem man nun auch gegen Lauterbach, wenn auch knapp, verloren hat.
Landesklasse Nord

Im Westen zeichnet sich ein Aufstieg des Teams Zwo von Wiesbaden 1885 ab, obwohl immerhin noch die Sfr. Erbach punktgleich auf Platz Eins liegen. Die bisherigen sicheren fünf Siege, keiner mit weniger als 6 Brettpunkten, zeigt die Dominanz. Für den Bezirk 9 könnte diesmal die Abstiegsfrage zu einer Schwemme in deren Bezirksoberliga führen, denn mit Bad Marienberg, Niederbrechen 2 und Lindenholzhausen sind gleich 3 Teams aus dieser Region gefährdet.
Landesklasse West

Einen ganzen Punkt nahmen die Sfr. Frankfurt der VSG Offenbach im Auswärtsspiel ab, was ja in Derbykreisen stets schon als klarer Sieg gewertet wird. :-) Doch nur noch Friedberg und Matt im Park Ffm haben echte Chancen, ein Wörtchen um den Staffelsieg mitzureden.
Landesklasse Ost

Elf Teams im Süden, statt der Zehn wie in allen anderen Klassen, haben bereits die 6.Runde ausgespielt, und es ist noch kein eindeutiger Sieger in Sicht. Lorsch hat bereits einen Wettkampf verloren, Verfolger Kelkheim nicht ganz, aber immerhin drei Viervier zum eigenen Punktvermögen beigesteuert. Der Rest schwächelt, wobei Heppenheim noch geringe Chancen im direkten Vergleich gegen die beiden Spitzenmannschaften hat. Bensheim am Tabellenende hat nur noch Endspiele vor sich, zu weit ist der Rest schon enteilt. Das gleiche gilt für Reinheim/Groß-Bieberau, die immerhin noch eine spielfreie Runde ohne Punktgewinn vor sich haben. Davor liegt ein breites Band aus vier Vereinen des MTS, die gerade mal zwei Punkte Abstand zum Tabellenvorletzten haben; und momentan steigen 5 Mannschaften ab.
Landesklasse Süd


Hibbdebach-Dribbdebach mit Rekordauftritt

Über 600 Schüler aller Altersklassen aus 44 Schulen aus Frankfurt und Umgebung, dem Einzugsgebiet der Frankfurter Sparkasse 1822, sorgten für einen neuen Teilnehmerrekord im Saalbau Bornheim.

Weitere ca. 20 spielwillige Achtermannschaften, also nochmals etwa 160 Schüler, musste zur Wahrung der Sicherheit die Teilnahme verweigert werden.

Wer schon einmal so ein "Full House" in Frankfurts größtem Bürgerhaus erlebt hat, weiß, wie eng es darin zugehen kann. Sollte vielleicht doch der Gang in die Messe-Kongresshalle anstehen?

Die Frankfurter Sparkasse jedenfalls als Hauptsponsor, und die Hessische Schachjugend als durchführender Motor der Veranstaltung, können mehr als zufrieden mit dem Zuspruch sein.

Ein Manko schon seit Jahren ist allerdings die Öffentlichkeitsarbeit um dieses Event: so gut wie nichts wird zentral veröffentlicht, schon gar keine Gesamtübersichten. Ist dies etwa das Geheimnis der Veranstaltung? Verknappung, wie Mon Cherie von Ferrero?

Ein wenig gibt's dann doch von der Pressestelle der Banker: Die Slowo-Schule aus Frankfurt Sachsenhausen dominierte die Wettkampfgruppe der Grundschulen, der Sieg der weiterführenden Schulen bis 14 Jahre ging in den Frankfurter Westen zum Leibnizgymnasium Höchst, und die Eschersheimer Wöhlerschule bekam die Krone in der Klasse der über 15-jährigen.


Spitzenperformance bei Bad Sodener Rally-Turnieren

IM Erik Zude gegen Hans-Walter Schmitt

Seit Anfang Januar werden im Chess Tigers Training Center zwei Schnellschach-Serien ausgetragen, wobei Montagsabends Chess960 und Mittwochabends das klassische Schach gepflegt wird.

In etwa 2 mal 15 Minuten- Partien (genau: 10min plus 5sec/Zug), also ca. 30 Minunten je Runde treten im Mittel etwa 12 Spieler in einem offenen 7 rundigen Schweizer Systemturnier aufeinander.

Am Start sind zum Beispiel Gastgeber Hans-Walter Schmitt und Dr. Erik Zude, immerhin mehrfacher Hessen- und Internationaler Meister. Weitere Titelträger, darunter der aktuelle Hessische Blitzmeister FM Igor Zuyev, geben sich ab 18:45 Uhr die Klinke in die Hand.

Nach 4 von 12 Etappen führt in beiden Wettbewerben IM Zude vor dem Schönecker FM Michael Stockmann, doch bekommen beide starke Konkurrenz durch den Schnellschach- Spezialisten Zuyev. Im Chess960 zeigt sich seine Dominanz noch nicht zu deutlich, doch gewann er die dritte und vierte Etappe im klassichen Teil mit 7 aus 7, und erzielte dabei eine Turnierperformance von jenseits er 2800.

Wer sich selbst ein Bild von der Spielstärke machen möchte, sollte einfach mal vorbeischauen, und warum nicht: Mitmachen!

2. B9 Chess960 Rally (jeweils Montags 18:45 Uhr)

2. B9 Classic Rally (jeweils Mittwochs 18:45 Uhr)


Blitz-Mannschaftsmeisterschaft im Bezirk Frankfurt

Droht etwa ein neuer Teilnehmerrekord im Frankfurter Bezirk? Bereits 14 Mannschaften haben ihre Teilnahme fest zugesagt, 3 weitere überlegen noch, vielleicht sogar noch ein paar mehr.

Seit 1987, soweit reichen die erfassten Zahlen zurück, waren es nie mehr als 17 teilnehmende Mannschaften, vor vier Jahren wurde gar eine Talsohle durchschritten.

Waren zuletzt die Mannschaften vom SK Bad Homburg, Sfr.Frankfurt oder des SK Gießen erfolgreich, so knüpfte der SC Brett vorm Kopp Ffm an seine Dominanz der Jahre davor an und ist überzeugt den Titel zu verteidigen.

Im großen Saal des Saalbau Bockenheim am Kurfürstenplatz ist jedenfalls gut geheizt und genügend Platz für solche Veranstaltungen.

Offizielle Webseite

Gruß

Euer
Hans D. Post

P.S.: Jetzt wieder anmelden zur Frankfurter Stadtmeisterschaft 2012


Bisgerige Newsletter von 2012:

Newsletter Nr. 1+2

Newsletter Nr. 3


Hans-Dieter Post ist seit exakt 25 Jahren Turnierleiter des Schachbezirks Frankfurt und war jahrelanger Turnierleiter der Chess Classic Mainz. Der IT-Experte entwickelte für das größte Schnellschachturnier der Welt eigens eine digitale "Open-Maschine", welche weltweit bei Turnierorganisatoren Aufmerksamkeit erregte. Immer mehr hessische Turniere rüsten mit Turnierleiter Post auf und wurden stets mit einem merklichen Plus an Teilnehmern - sowohl in der Spitze als auch in der Breite - gesegnet.

Was genau das Postsche System zu bieten hat, können Sie einem in diesem Jahr geführten Interview (siehe unten) mit Hans-Dieter Post entnehmen. Seine Hingabe sowohl für das traditionelle Schach wie auch für Chess960, aber auch seine regionale Verbundenheit, spornen den Chess Tiger zudem immer wieder an, mit seiner eigenen Webseite nebst regelmäßigem Email-Newsletter aktuell, informativ und direkt über die aktuellen Ereignisse im hessischen Schach zu berichten und die Werbetrommel für kommende Turniere zu rühren.

Und nun wird er dies auch über die Webseite der Chess Tigers tun. Noch schneller erhalten Sie den neuesten hessischen Schach-Nachrichten nur, wenn Sie den kostenlosen Newsletter direkt bestellen.

Homepage "Schach in Hessen"

Interview mit Hans-Dieter Post vom 20.01.2011



Hans-Dieter Post

Published by Mike Rosa

Dieser Artikel wurde 4193 Mal aufgerufen.


Impressum     Datenschutz
Copyright © 2026 - Chess Tigers Schach-Förderverein 1999 e.V. / CT