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Bundesliga 2008/09 - OSG Baden-Baden souverän an der Spitze
Kreuzberg erobert Rang 2
29.11.2008 - Drei Tage nach der Olympiade setzt die Schachbundesliga ihren Betrieb mit einem langen Wochenende fort, und viele, die gerade noch ihre Nation vertreten haben, stellen sich nun wieder in den Dienst ihres jeweiligen deutschen Vereins. Nach 6 Spieltagen führt, obwohl noch nicht alle Duelle stattgefunden haben, die OSG Baden-Baden verlustpunktfrei die Tabelle an. Zwei Punkte dahinter folgt schon der SC Kreuzberg, doch die Berliner könnten sowohl von Mühlheim-Nord (4.) als auch Tegernsee (6.) noch über die Brettpunkte eingeholt werden, da diese bisher ein Spiel weniger bestritten haben. Rang 3 belegt derzeit die SG Aljechin Solingen. Es folgen die Ergebnisse von Freitag und Samstag, die aktuelle Tabelle, die Sonntags-Paarungen und eine schöne Bildergalerie von Christian Bossert aus Baden-Baden. mehr
Schachbundesliga.de
Homepage OSG Baden-Baden
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FIDE plant neues WM-System für 2010
Ilyumzhinov im Interview mit Sport Express
27.11.2008 - Wenn wundert es, hatten wir doch vor wenigen Tagen bereits das erste leise Rascheln im Unterholz des Weltschachverbandes vernommen, die FIDE ändert mal wieder das WM-System. Auf ihrer Homepage steht es noch nicht, doch einem Interview zufolge, welches Kirsan Ilyumzhinov unmittelbar nach der Schacholympiade in Dresden dem russischen Sport Express gab, wird ab 2010 wieder auf das bewährte Kandidatenturnier zurückgegriffen, welches anschließend in ein Match um die Krone gipfeln wird. Soweit der Nunn-Plan, doch FIDE wäre nicht FIDE, wenn die Verantwortlichen nicht noch ein separates Süppchen dazu kochen würden. mehr
Homepage FIDE
Zusammenfassung des Interviews bei Sport Express (Englisch)
Presseerklärung der FIDE bei ChessBase (Englisch)
Der Nunn-Plan ...
"Warum nicht das gleiche System nochmal und immer wieder?"
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Schacholympiade 2008 - Dresden verabschiedet sich
Ein kleiner Rückblick
27.11.2008 - Es waren ein paar Haare in der Suppe und längst nicht alles Gold, was glänzte, doch das Positive überwiegt, wenn man auf die 38. Schacholympiade 2008 in Dresden zurückschaut. Konzentriert man sich auf das rein Sachliche (sprich: Schachliche), dann wurden die Erwartungen mehr als erfüllt. Wir haben hochklassiges Schach auf höchstem Niveau gesehen - auch die, die nicht vor Ort sein konnten. Es gab strahlende Sieger wie auch die erhofften Überraschungen, aber auch die herben Enttäuschungen, die einem Turnier dieser Größenordnung die entsprechende Würze verleihen. Für Sie zieht Hans Dieter Post in der Folge ein Résumé. mehr
Schacholympiade 2008 - Offizielle Turnierseite
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Schacholympiade 2008 - Goldenes Armenien
Silber und Bronze an Israel und USA
25.11.2008 - Armenien hat es geschafft und ist verdienter Gewinner der Goldmedaille bei der 38. Schacholympiade 2008 in Dresden. Mit 2,5:1,5 wurde China geschlagen, wobei Tigran L Petrosian der Held des Tages ward, denn er steuerte den entscheidenden Sieg am vierten Brett bei, während alle anderen Partien remis endeten. Und da die Ukraine gegen die USA einen rabenschwarzen Tag erwischte und mit 0,5:3,5 förmlich weggefegt wurde, brauchte kein weiteres Wertungskriterium greifen, die Armenier waren durch. Silber geht überraschend an Israel, und den Bronzerang belegen die USA. Bei den Frauen sicherte sich hauchdünn Georgien Gold. Silber geht an die Ukraine und Bronze wie im Open an die USA. Deutschland 1 trat im Open erstmals ohne Arkadij Naiditsch an, und die Rechnung ging auf. Mit 2,5:1,5 wurde Litauen besiegt. Sicherlich auch noch mit Wut über die Niederlage in Runde 10 im Bauch, sorgte David Baramidze gegen Darius Zagorskis für die einzige entschiedene Partie und hievt sein Team damit auf den letztlich akzeptablen 13. Platz. Mit einem blitzsauberen 4:0 gegen Japan hat es Deutschland 3 tatsächlich geschafft, mit dem 35. Platz vor Deutschland 2 zu landen, welches seinerseits nur ein 2:2 gegen die Türken schaffte und damit auf Platz 42 einläuft. Die deutschen Frauen kommen mit Team 1 auf einen mässigen 21. Platz, Team 2 auf einen guten 34. Platz und Team 3 belegt Platz 47. mehr
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FIDE Grand Prix 2008/09 – Sand im Getriebe
John Nunn schlägt modifiziertes „Back to the rules“ WM-System vor
24.11.2008 - Die Gründe haben sich noch nicht herumgesprochen, doch das dritte Turnier der FIDE Grand Prix-Serie wird vom 13. bis 29. Dezember diesen Jahres nicht wie geplant in Doha der Hauptstadt von Katar sondern kurzfristig in der Hauptstadt der russischen Teilrepublik Kalmückien ausgetragen. Da Elista im August 2009 ohnehin Austragungsort des fünften der insgesamt sechs angesetzten Turniere sein sollte, wird nun nach einer Alternative für den nächsten Sommer gesucht. Konkrete Reaktionen der betroffenen Spieler gibt es bis dato noch nicht, aber man darf gespannt sein, ob da jeder mitzieht. Letztlich tauscht man nur den Sand im Getriebe aus. Vom arabischen Sand geht’s nun zum kalmückischen, denn der Name Elista ist schlicht das Hydronym für ein nahes Flüsschen, welches übersetzt „Sand“ oder „sandig“ bedeutet. mehr
Presseerklärung der FIDE
FIDE Grand Prix
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Schacholympiade 2008 - Goldfieber in Dresden
Armenien und Ukraine an der Spitze / Deutschland 1 unterliegt USA
23.11.2008 - Das Ringen um Gold bei der 38. Schacholympiade in Dresden gipfelt auf der Zielgeraden in einen Zweikampf zwischen Armenien und der Ukraine. Beide Mannschaften konnten ihre Duelle gegen Serbien bzw. Israel gewinnen und teilen sich nun den Platz an der noch nicht vollkommen goldenen Sonne. Einen Mannschaftspunkt dahinter folgen Israel und China. Letztere schafften in der 10. Runde gegen England die zum Sieg nötigen 2,5 Punkte. Mit einem weiteren Zähler Abstand und damit noch theoretischen Chancen auf eine Medaille folgen Russland, Spanien, Niederlande und USA. Team Deutschland 1 musste sich gegen die USA mit 1,5:2,5 geschlagen geben und ist aus dem Medaillensprint leider endgültig ausgeschieden. mehr
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Der Sohn kehrt heim
Vishy Anand von jubelnden Massen in Chennai empfangen
23.11.2008 - Viswanathan Anand ist in seiner indischen Heimatstadt Chennai (früher Madras) als der beste Schachspieler der Welt wahrlich weltmeisterlich empfangen worden. Sichtlich berührt musste der Sohn erleben, wie seine Stadt mit ihren über 4 Millionen Einwohnern schier erbebte, als er am vergangenen Freitag das Flugzeug verließ. Anand hat für sich, seine Frau Aruna, seine Familie, seine Freunde und sein Land als Schachspieler alles erreicht, was möglich ist, und dafür werden sie ihn ewig lieben. Sehen Sie sich auf IBN Live die ersten Videos zu seinem Titelgewinn und dem Empfang in Chennai an! Ein Land ist Weltmeister! mehr
Anands Ankunft in Chennai
Live-Interview mit dem Weltmeister bei India at 9
Video-Report zum Titelgewinn
Video Anand & Aruna sprechen Tamil
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Schacholympiade 2008 - Israel übernimmt Führung
Deutsches Team teilt Punkte mit Polen / Russland unterliegt Ukraine
22.11.2008 - Jetzt hat es sie doch erwischt. Der Nimbus, unbesiegt zu sein, ist den Armeniern von groß aufspielenden Israelis genommen worden. Selbst der Sieg-Garant Gabriel Sargissian (8/9!) konnte mit seinem Sieg gegen Boris Avrukh das Debakel nicht verhindern. Den ersten armenischen Partieverlust im gesamten Turnier musste Tigran Petrosian gegen Maxim Rodshtein hinehmen, bevor auch Levon Aronian gegen einen bestens aufgelegten Boris Gelfand (Bild) in den sauren Verliererapfel beißen musste. Dazu noch die Remis-Seeschlange (131 Züge!) zwischen Michael Roiz und Vladimir Akopian und der israelische Triumph war perfekt. Die deutschen Mannen um Bundestrainer Uwe Bönsch hatten gegen die polnische Auswahl sicherlich mit einen Sieg geliebäugelt, aber letztlich mussten sie sich mit einem 2:2 begnügen. Jan Gustafssons Niederlage gegen Grzegorz Gajewski konnte Daniel Fridman gegen Mateusz Bartel egalisieren, wobei Fridman zum wiederholten Male eine ausgezeichnete Endspieltechnik präsentierte. Nicht minder motiviert versuchte auch Arkadij Naiditsch gegen Bartosz Socko alles, einen vollen Punkt zu holen, doch der Pole verteidigte sich zu umsichtig. Völlig unverständlich ist jedoch, wie es sein kann, dass Igor Khenkin (2647) in einem Mannschaftskampf mit nur vier Spielern bereits nach unglaublichen 16 Zügen gegen einen keinesfalls stärkeren Gegner - Radoslaw Wojtaszek (2599) - schon in der Eröffnungsphase ein Remis akzeptiert. Bei allen positiven Momenten, die uns das deutsche Team bisher beschert hat, da besteht Klärungsbedarf! mehr
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KARL goes international
Das kulturelle Schachmagazin jetzt auch in englischer Sprache erhältlich
22.11.2008 - Der erste KARL erschien im November 1984 und wird somit im kommenden Jahr sein 25-jähriges feiern. Doch bundesweit konnte man das vierteljährlich erscheinende Magazin erst ab 2001 erwerben. Was einst als Vereinszeitschrift der Schachfreunde Schöneck begann, mauserte sich binnen eines Vierteljahrhunderts zu einem anspruchsvollen Schachmagazin, zu welchem jeder seinen Beitrag leisten kann, wenn er es möchte und etwas wirklich Interessantes anzubieten hat. Pünktlich zum Jubiläum und zur Schacholympiade in Dresden hat sich Herausgeber Harry Schaack dazu entschieden, der internationalen Schachwelt eine große Freude zu bereiten: KARL gibt es ab sofort auch in englischer Sprache!
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Schacholympiade 2008 - Armenien weiter auf Goldkurs
Deutschland 1 mit erster Niederlage
21.11.2008 - Wer will sie stoppen? Mit einer mehr als beeindruckenden Art und Weise ziehen die Armenier auch nach der achten Runde der 38. Schacholympiade in Dresden an der Tabellenspitze ihre Kreise. Ihr heutiges Opfer waren die Franzosen, die mit 0,5:3,5 klar in ihre Schranken gewiesen wurden. An Brett 1 remisierten Levon Aronian und Etienne Bacrot, doch an Brett 2, 3 und 4 sorgten Vladimir Akopian gegen Maxime Vachier-Lagrave, Gabriel Sargissian gegen Laurent Fressinet und Tigran Petrosian gegen Vladislav Tkachiev für volle Punkte. Ohne das nötige Fortune war heute leider das Team Deutschland 1 gegen Israel. Am Spitzenbrett konnte Arkadij Naiditsch dem Siegeswillen von Boris Gelfand nichts entgegensetzen und an den anderen drei Brettern kam niemals ernsthaft die Hoffnung auf den Ausgleich auf, sodass unter dem Strich eine 1,5:2,5-Niederlage steht. Doch Kopf hoch, noch ist der letzte Stollen in Dresden nicht gebacken und eine Medaille durchaus noch in Reichweite. mehr
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Schacholympiade 2008 - Deutschland auf Platz 2
Armenien schlägt Russland / Israel auf Rang 3 und nächster Gegner der Deutschen
20.11.2008 - Nach zwei Unentschieden gegen Top-Mannschaften, traf Deutschland 1 heute auf die nominell etwa gleichwertigen Rumänen und machte - leicht überspitzt ausgedrückt - kurzen Prozess. Jan Gustafsson zeigte sich herausragend präpariert und ließ seinen Gegner Andrei Istratescu ins offene Messer laufen. Zwischenzeitlich hatte Daniel Fridman gegen Mircea Parligras durch einen taktischen Überseher des Rumänen die Führung auf dem Fuß, doch er erkannte die Gunst der Stunde nicht und wickelte in ein Remisendspiel ab. Was Fridman verpasste, machte daraufhin David Baramidze wieder wett. Das war aber auch arg passiv, was Levente Vajda gegen die Russische Verteidigung des Deutschen wählte und so konnte sich "Bara" frei am Königsflügel entfalten. Die Folge war Spiel auf ein Tor und mit reichlich Herzklopfen, wie Baramidze bei TV ChessBase zugab, versenkte er die Kugel letztlich souverän zum vorzeitigen Matchsieg. Da spielte es auch keine Rolle mehr, dass Arkadij Naiditsch nicht in der Lage war, sein schwieriges Endspiel gegen Liviu-Dieter Nisipeanu zu halten. Unter dem Strich steht ein nie gefährdeter Sieg gegen ein gutes Team und die große Chance auf olympisches Edelmetall. mehr
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"Ein Gentleman kann sich am Brett in einen Barbaren verwandeln."
Armeniens Spitzenbrett Levon Aronian im Interview mit der Berliner Zeitung
20.11.2008 - Er spielt in der absoluten Weltklasse mit, weiß das Leben zu geniessen und oft polarisiert er auch - Levon Aronian (26) kann und will wohl auch nicht dem klassischen Bild entsprechen, welches im Allgemeinen vom Schachspieler gezeichnet wird. Wenn der in Berlin lebende Armenier im Zusammenhang mit Schach über Romantik spricht, wird sicherlich auch der eine oder andere seiner Weltklasse-Kollegen schmunzeln, aber das juckt den amtierenden Chess960-Weltmeister nicht. Im Interview mit Christian Schwager und Markus Lotter spricht Aronian u. a. über Frauen, Schach und Mathematik, Computer und welche Musik er mag.
Levon Aronian in der Berliner Zeitung
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Schacholympiade 2008 - Russland und Armenien führen
Deutschland 1 weiter ungeschlagen auf Bronzerang
19.11.2008 - Mit einem deutlichen 3:1 gegen England, welches ohne Michael Adams antrat, ist Mütterchen Russland weiterhin auf Goldkurs bei der 38. Schacholympiade in Dresden. Neben dem fein herausgespielten Sieg von Vladimir Kramnik gegen Nigel Short war besonders die Tatsache bemerkenswert, dass Alexander Morozevich mit den weißen Steinen gegen Gawain Jones (Elo 2548) früh einen Bauer verlor. Der Brite hatte aber nicht die Traute, auf Gewinn zu spielen und bot in deutlich besserer Stellung die Punkteteilung an, was Moro nicht ablehnen konnte. Nächster Gegner der Russen wird wohl Titelverteidiger Armenien sein, die ihrerseits nach spannendem Verlauf 2,5:1,5 Aserbaidschan besiegten. Deutschland 1 ist nach wie vor im Rennen um die Medaillen dabei, denn auch die starken Ukrainer konnten die deutsche Viererkette nicht entscheidend durchbrechen. Zwar musste sich Igor Khenkin gegen Sergey Karjakin geschlagen geben, doch Daniel Fridman konterte alsbald sehenswert gegen Zahar Efimenko, während Jan Gustafsson nach zähem Ringen das Remis gegen Pavel Eljanov erzwang. Und obwohl Vassily Ivanchuk sich redlich mühte, seine aussichtsreiche Stellung gegen Arkadij Naiditsch zu verwerten, der Deutsche gab sich keine Blöße, kochte das ukrainische Elo-Schwergewicht gekonnt ab und sicherte seiner Mannschaft das verdiente 2:2. Bravo! mehr
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Schacholympia 2008 - Tag 7 aus der Ferne
Und was um Himmels Willen sind Kontumanzen?
19.11.2008 - Was man nicht alles noch während einer solchen Veranstaltung auch aus der Ferne lernen kann! Kontumazen? Das ist "in der Rechtssprache der Ungehorsam gegen eine gerichtliche Auflage oder Ladung". Soweit wikipedia.de. Doch was hat das mit Schach zu tun? Der spielfreie Tag zwischen der 5. und 6. Runde der Schacholympiade in Dresden gibt Gelegenheit, im angebotenen Datenteich nach Statisiken aller Art zu fischen. Das vom Österreicher Heinz Herzog entwickelte und bereits vor Jahren von der FIDE in Turin angewandte Programm "Swiss-Manager" zur Turnierverwaltung stellt über einen Datenserver zum Beispiel auch die bis zur aktuellen Runde berechnete ELO Performances einzelner Spieler zur Verfügung, allerdings heißt es am Tabellende: "Kontumazen sind nicht berücksichtigt". Aaaaaa-ha. Nunmehr unschwer zu raten, das es sich dabei um die kampflosen Partien handeln muss. mehr
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Olympiahelden in der Presse
18.11.2008 - Viktor Korchnoi (77) ist wohl der erfolgreichste Schachspieler, der nie den Weltmeistertitel errang. Dass dies den Wahl-Schweizer auch heute noch wurmt und noch einiges mehr, erfahren Sie von Hartmut Metz in der Frankfurter Rundschau. Christian Eichler hingegen nimmt sich in der FAZ das ewige Talent Elisabeth Pähtz zur Brust und erfährt mehr über die ehrgeizigen Ziele der Erfurterin. Einem, der defintiv im Kommen ist, hat sich Martin Breutigam in der Sueddeutschen angenommen. Der junge deutsche Großmeister Georg Meier gehört zwar noch nicht zur allerersten Wahl, doch der begnadete Blitzspieler ist auf dem besten Weg, die 2600 zu knacken. Als Kopf des Teams Deutschland 2 führte er bei der laufenden 38. Schacholympiade in Dresden seine Mannen zu einem sensationellen 2,5:1,5-Sieg gegen Bulgarien, indem er Ivan Cheparinov schlug.
Viktor Korchnoi in der Frankfurter Rundschau
Elisabeth Pähtz in der FAZ
Georg Meier in der Sueddeutschen
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Schacholympiade 2008 - Deutschland trotzt Russland
Herbstmärchen geht weiter!
18.11.2008 - "Einfach nicht verlieren!", lautete wohl das lapidar anmutende Motto der vier deutschen Spieler, die gestern antraten, sich dem scheinbar übermächtigen Team Russland zu stellen. Im Schnitt hatte der russische Vierer pro Brett ein ELO-Plus von knapp 107 Punkten anzubieten, dennoch gelang es den Weltstars nicht, auch nur eine Gewinnstellung zu erzwingen. Am Spitzenbrett bremste Arkadij Naiditsch mit den weißen Steinen Vize-Weltmeister Vladimir Kramnik aus, und auch Igor Khenkin gegen Alexander Grischuk und Daniel Fridman gegen Dmitry Jakovenko ließen nie ernsthaft gegnerische Gewinnversuche zu. Einzig Jan Gustafsson geriet gegen Alexander Morozevich durch allzu zögerliches Spiel in Bedrängnis und musste schließlich in ein Turmendspiel mit Minusbauer einwilligen. Doch, was auch immer "Moro" unternahm, den materiellen Vorteil zu verwerten, "Gusti" hatte in der Folge stets die richtige Antwort parat und ließ sich nach einer 101-zügigen Seeschlange mit Freude von der aktuellen Nr. 2 der FIDE-Weltrangliste patten. Ein 2:2 gegen Russland und damit die geteilte Führung in der Gesamtwertung nach fünf Runden sorgen garantiert dafür, dass zumindest Deutschland 1 einen erholsamen Ruhetag verbringt, bevor man in Runde 6 mit der Ukraine auf einen weiteren Titelaspiranten treffen wird. Alle weiteren Ergebnisse, Bilder und sonstige Infos zur 38. Schacholympiade in Dresden gibt es unter den folgenden Links. mehr
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Schacholympiade 2008 - 5 Tage Dresden an einem Stück
Deutsches Herbstmärchen möglich?
17.11.2008 - Vier Runden der 38. Schachloympiade 2008 sind mittlerweile gespielt in der Hauptstadt des Freistaates Sachsen, und die Deutschen erweisen sich erfreulicherweise als schlechter Gastgeber. Ohne Furcht vor der großen Konkurrenz haben sich Arkadij Naiditsch, Igor Khenkin, Jan Gustafsson, Daniel Fridman und David Baramidze doch tatsächlich bei Olympia im eigenen Lande an die Spitze der Tabelle gesetzt. In der gestrigen vierten Runde mussten die Spanier dem deutschen Siegeswillen mit 1,5 : 2,5 Tribut zollen, denn Naiditsch schlug keinen Geringeren als den großen Alexei Shirov. Die aktuelle deutsche Nr. 1 ist mit überragenden 3,5/4 plötzlich sogar Kandidat für eine Einzelmedaille am Spitzenbrett. In der fünften Runde wird man nun auf Top-Favorit Russland treffen und hier die gewagte Prognose: Da geht was! Wenn nicht jetzt, wann dann? Die ersten Kapitel für ein wunderschönes Herbstmärchen sind jedenfalls bereits geschrieben. Lesen Sie in der Folge, wie unser CToT Hans Dieter Post die ersten Tage in Dresden erlebte. mehr
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TopTurniere
Weltmeister Anand in Hessen - Zuerst in Bad Soden am Taunus
Heimspiel!! - Montag um 22:15 Uhr - HR Fernsehen zeigt ein Portrait des zur Zeit berühmtesten Sodeners (leider aus aktuellem Anlass um eine Woche verschoben!)
03.11.2008 - Montag, der 3.November 2008 - 12:30 Uhr - Rhein-Main Flughafen Frankfurt. Der neue und alte Schachweltmeister Viswanathan Anand verabschiedet sich mit seiner Frau und Managerin Aruna und verlässt für eine unendlich lange Zeit Deutschland. In Spanien muss er für ein paar Tage nach dem Rechten sehen und dann ab in die Heimat nach Indien. Was Anand und Aruna da erwartet wird weit über die Gratulationen des Bekannten- und Freundeskreis hinausgehen. Die Chess Tigers verneigen sich vor ihrem sympatischen und bescheiden gebliebenen Ehrenmitglied - Danke Vishy, für 15 Jahre Freundschaft und ein herzliches Willkommen bei der Chess Classic in Mainz 2009. mehr
Video: Siegerehrung und Interview WM Anand
Video: Abschluss-Pressekonferenz mit WM Anand und GM Kramnik
Presse Indien: Anand - "Simply the best"
Nachrichten
"Auch der Gewinner hat viel aus so einem Wettkampf zu lernen."
Der alte und neue Weltmeister Viswanathan Anand im Interview
03.11.2008 - Seitdem Viswanathan Anand zu den führenden Spielern der Welt gehört, ist er nicht nur darauf aus, Titel und Trophäen zu sammeln, er hat es sich auch zur Aufgabe gemacht, die Popularität des königlichen Spiels steigern. Den Beweis, dass ihm das auch bei seiner grandiosen Titelverteidigung gegen Vladimir Kramnik gelungen ist, liefert die Tatsache, dass im Laufe der WM der Schachserver von ChessBase (www.schach.de) seine bisherige Bestmarke pulverisierte und nach eigener Aussage während der Live-Übertragung mehr als 10.000 eingeloggte User zu verzeichnen hatte. Schach ist definitiv auf dem Vormarsch, und das liegt auch daran, dass die Schachwelt endlich einen Weltmeister hat, auf den sie in allen Belangen stolz sein kann. Wenn Sie wissen möchten, was der indische Superstar selbst zu seinem Meisterwerk zu sagen hat, dann seien ihnen die Interviews mit dem Kölner Stadtanzeiger und der FAZ ans Herz gelegt.
Anand im Kölner Stadtanzeiger
Anand in der FAZ
Pressespiegel bei ChessBase
TopTurniere
Anand bleibt Schach-Weltmeister - Remis in der 11.Partie
In einem großen Match schlägt er Vladimir Kramnik in Bonn 6,5:4,5
29.10.2008 - Mit einem süßen Geschenk belohnt sich der universellste Schachspieler der Gegenwart selbst und macht sein Land mit 1,1 Milliarden Menschen stolz. "Sein Team mit Peter Heine Nielsen, Rustam Kasimdzhanov, Surya S. Ganguly und Radoslav Wojtaszek hat besser gearbeitet", sagte sein Gegner Vladimir Kramnik anerkennend. Mit seiner Frau Aruna hatte er den größten Helfer an seiner Seite und die Freunde Frederic Friedel von ChessBase und der Schreiber dieser Zeilen von den Chess Tigers komplettierten das A-Team. Ein Triumph der absolut professionellen Projektarbeit im Schach. Der Königstiger Vishy Anand ist nun der einzige Spieler der Welt, der jeweils Weltmeisterschaften im Knockout-System, im Turnierschach (8-Spieler doppelrundig) und im Zweikampf gewonnen hat. Ein wahrer Universal-Weltmeister und ein ganz großer Champion. Er hat den Kasparov-Bezwinger Vladimir Kramnik mit ebenso +2 bezwungen, wie es damals in London 2000 passierte. Auch unserem zweiten Ehrenmitglied Vladimir Kramnik gilt unsere große Anerkennung, weil nur ein Zweikampf auf diesem Niveau und bei dieser Fairness zum Highlight ohne Skandale die Schachwelt in ihren Bann ziehen kann. Die Gratulation der Chess Tigers wird mit dem T-Shirt manifestiert und wer miteinstimmen möchte in den Chor der Gratulanten wird demnächst hier das Video erscheinen: "We don't need an other hero" and "Simply the best" from the most powerfull rocklady on the world: Tina Turner! mehr
Turnierseite des Veranstalters UEP
Partien Nachspielen bei ChessBase
Filme von Macauley Pederson von ICC

   


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