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KARL goes international
Das kulturelle Schachmagazin jetzt auch in englischer Sprache erhältlich
22.11.2008 - Der erste KARL erschien im November 1984 und wird somit im kommenden Jahr sein 25-jähriges feiern. Doch bundesweit konnte man das vierteljährlich erscheinende Magazin erst ab 2001 erwerben. Was einst als Vereinszeitschrift der Schachfreunde Schöneck begann, mauserte sich binnen eines Vierteljahrhunderts zu einem anspruchsvollen Schachmagazin, zu welchem jeder seinen Beitrag leisten kann, wenn er es möchte und etwas wirklich Interessantes anzubieten hat. Pünktlich zum Jubiläum und zur Schacholympiade in Dresden hat sich Herausgeber Harry Schaack dazu entschieden, der internationalen Schachwelt eine große Freude zu bereiten: KARL gibt es ab sofort auch in englischer Sprache!
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Homepage KARL

KARL-Redakteur & Pressechef der
Chess Tigers Harry Schaack

Auf die eigene Spielstärke angesprochen wird Harry Schaack sicherlich seufzend zugeben, dass er schlicht zu wenig spielt. Dabei ist der Frankfurter ein gestandener Fide-Meister, weiß also, was er tut, wenn er über das königliche Spiel schreibt und schreiben lässt. Germanistik, Philosophie und Kunstgeschichte studierte er, bevor er durch eine Weiterbildung zum Multimedia-Designer das nötige Wissen erwarb, selbständig am PC ein professionelles Layout für ein Magazin zu erstellen. Einige Zeit war Schaack für eine Werbeagentur tätig und führte nebenbei den KARL als Vereinszeitschrift seines Heimatvereins Schachfreunde Schöneck weiter. Der Name KARL geht übrigens einerseits auf den Namen eines Klubmitglieds zurück und andererseits steht er als Akronym für „Kommunikation, Ansichten oder Autonomie, Realitäten und Lorbeerkränze“. Bald merkte Schaack, dass ihm der Job in der Werbebranche nicht taugte. Als sich 2001 die Chance bot, seinen KARL über die Vereinsgrenzen hinaus zu publizieren, zögerte er nicht lange. Zusammen mit Johannes Fischer und Stefan Löffler brachte er die zweite Ausgabe 2001 auf den Markt, doch sowohl Löffler als auch Fischer mussten Ihr Engagement im Laufe der Zeit erheblich einschränken, sodass Schaack mittlerweile alleiniger Herausgeber ist. KARL ist definitiv keine "Keramik-Lektüre", wie andere Schachmagazine, denn in die Hand genommen, legt man die Hochglanz-Sattelheftung so schnell nicht mehr beiseite. Das Magazin beschäftigt sich mit allem, dass durch das Schach entsteht. Dazu gehört auch aber eben nicht schwerpunktmäßig das aktuelle Turniergeschehen.

Hier der Beweis, dass der KARL-Chef die schönen Seiten des Schachs zu schätzen weiß. v.l.n.r.: Natalia Zhukova, Viktorija Čmilytė, Harry Schaack, Alexandra Kosteniuk und Kateryna Lahno bei einer
Pressekonferenz während der Chess Classic Mainz 2008

Harry Schaack ist keiner, der bestehende Konzepte kopiert, vielmehr strebt er danach, seinen Lesern das nahe zu bringen, was sonst vielleicht in Vergessenheit geraten würde. Wenn es möglich ist, recherchiert er vor Ort, wie er es beispielsweise für seinen persönlichen KARL-Favoriten - die Ausgabe über den 1975 verstorbenen estnischen Großmeister Paul Keres - tat. Gleich zwei Mal flog er nach Tallinn und traf zum 90. Geburtstag des estnischen Nationalhelden im Rahmen eines hochkarätigen Kolloquiums auf Zeitzeugen wie Karpov, Korchnoi, Spassky, Awerbach, Gligoric, Unzicker, Schmid, Olafsson, Sosonko, Ivkov, Matanovic, Taimanov ...

Mit der aktuellen Ausgabe, die verständlicherweise den Schwerpunkt Deutsche Schacholympiaden hat, erscheint der KARL nun erstmals auch in englischer Sprache. Wenn Sie beispielsweise Freunde im Ausland haben, die über die Grenzen des Turnier- und Theoriealltags an Schach interessiert sind, dann haben Sie jetzt das perfekte Weihnachtsgeschenk! Zzgl. der Liefergebühren kostet jedes englische Exemplar in Euroländern schlappe € 6,90, in Pfund 5,50 und wer mit US-Dollar zahlt, ist mit $ 8,60 dabei.

Alle weiteren Informationen zu diesem hochwertigen Schachmagazin erhalten Sie auf www.karlonline.org.

Mike Rosa

Published by Mike Rosa

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