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Tata Steel 2011 - Anand, Nakamura und Smeets legen vor
Vier Siege in der B-Gruppe und zwei faustdicke Überraschungen in der C-Gruppe
15.01.2011 - Heute ist das Tata Steel Chess Tournament in Wijk aan Zee gestartet, und bei insgesamt 21 Partien in allen drei Gruppen ist natürlich auch eine Menge Blut geflossen. In der A-Gruppe konnten sich gleich drei Spieler an die Spitze setzen. Den Anfang machte mit Jan Smeets einer der Lokalmatadoren indem er in einer Kurzpartie Alexei Shirov schlug. Danach hielt sich Hikaru Nakamura an Alexander Grischuk schadlos, und den Schlusspunkt bei den entschiedenen Partien setzte Weltmeister Viswanathan Anand mit seinem Damenfang gegen Ruslan Ponomariov. Die restlichen vier Begegnungen endeten remis. In der B-Gruppe hat sich ein Quartett an die Spitze gesetzt. Im Duell der Favoriten konnte David Navara gegen Anand-Sekundant Radek Wojtaszek gewinnen, Luke McShane bestätigte seine gute Form aus London mit einem Sieg gegen Wouter Spoelman, und Gabriel Sargissian schlug Surya Ganguly. Den glücklichsten Sieg landete Zahar Efimenko, denn sein Gegner schaffte es nicht, das Endspiel Turm gegen Turm plus Läufer remis zu halten. Aus der C-Gruppe gibt es gleich zum Auftakt zwei besonders bemerkenswerte Ergebnisse zu vermelden. Der aktuell jüngste Großmeister auf der Welt Ilya Nyzhnyk schlug mit Murtas Kazhgaleyev den einen 2600er im Feld, und die Inderin IM Tania Sachdev tat es ihm gegen den anderen in Person von Ivan Ivanisevic gleich. Den dritten Sieg dieser Gruppe landete der polnische Großmeister Dariusz Swiercz gegen IM Jan Willem de Jong, und zu guter Letzt konnte GM Daniele Vocaturo gegen IM Robin van Kampen ein Ausrufezeichen setzen. Der einzige deutsche Vertreter in Wijk aan Zee, GM Sebastian Siebrecht, startete mit einem Remis gegen IM Roeland Pruijssers in die C-Gruppe, wobei er einem Sieg durchaus nahe kam.
Ergebnisse, Tabellen, Partien & Bilder...

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Tata Steel 2011 - Alle Paarungen auf einen Blick...
...und was Sie sonst noch wissen sollten
14.01.2011 - Endlich ist es soweit, das Tata Steel Chess Tournament in Wijk aan Zee öffnet seine Pforten und startet das erste große Highlight im Schachkalender 2011. Am Samstag um 13:30 Uhr startet in allen drei Großmeisterturnieren die erste Runde, und nun sind auch sämtliche Paarungen der nächsten rund zwei Wochen verfügbar. Wir haben alle wichtigen Zahlen und Fakten der drei Gruppen für Sie aufbereitet und präsentieren Ihnen das Ganze auf einen Blick, damit Sie bestens informiert sind und sich so richtig in Weltklasseschach-Stimmung bringen können.
Mehr Informationen & alle Paarungen...

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Carlsen gewinnt London Chess Classic 2010...
...und wird wieder die Führung in der Weltrangliste übernehmen
15.12.2010 - Bei der ersten Auflage 2009 hatte Magnus Carlsen die London Chess Classic für sich entschieden und in diesem Jahr konnte er seinen Titel nach turbulentem Turnierverlauf erfolgreich verteidigen. Um auf der sicheren Seite zu sein, musste der Norweger in der Schlussrunde gegen Nigel Short gewinnen, und der Brite machte es ihm wahrlich nicht allzu schwer. In einer eher seltenen Französisch-Variante ging Short sang- und klanglos unter und bescherte seinem Gegner neben dem alleinigen Turniersieg auch noch 50.000,- Euro Siegprämie und die Führung in der nächsten Weltrangliste. Denn parallel machte Viswanathan Anand gegen die Berliner Verteidigung von Vladimir Kramnik keinen Stich, und Luke McShane durfte in seinem neuerlichen Drachen gegen David Howell am Ende froh sein, dass letzterer in Gewinnstellung einer dreimaligen Stellungswiederholung zustimmte, weil er nur noch von dem Zeitbonus lebte und nicht alle Taktiken korrekt durchrechnen konnte. Die letzte Partie der London Chess Classic 2010 war die zwischen Hikaru Nakamura und Michael Adams. Doch nach 63 Zügen endete auch diese unentschieden. Für den Amerikaner ging es immerhin um einen Unterschied von stolzen 15.000,- Euro, wofür sich das kämpfen ja durchaus lohnt. Hätte er gesiegt, wäre er alleiniger Zweiter geworden und hätte 25.000,- Euro kassiert, so bleiben ihm für den vierten Rang "nur" 10.000,-. Nach klassischer Zählweise wären Carlsen, Anand und McShane übrigens punktgleich gewesen, doch darüber werden sich die beiden geteilten Zweitplatzierten sicherlich nicht beklagen, waren die Regeln schließlich vorher allen klar. Letztlich hat der gesiegt, der auch die meisten Partien gewonnen hat, und das kann ja gar nicht so verkehrt sein.
Ergebnisse, Endstand, Partien & Bilder...

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London Chess Classic - Carlsen im Glück
Kramnik verpasst Sprung an die Tabellenspitze
Fünf Spieler können das Turnier noch gewinnen!

14.12.2010 - Eine Runde vor dem Ende hat Vladimir Kramnik bei der London Chess Classic 2010 gegen Magnus Carlsen die goldene Gelegenheit vergeben, die alleinige Führung zu übernehmen. Die ungewöhnliche Eröffnungswahl des Norwegers konnte den 14. Weltmeister nicht beeindrucken, und so erspielte er sich einen beachtlichen Vorteil. Der Sieg war nur noch technischer Natur, doch genau daran scheiterte Kramnik erstaunlicherweise. Er erlaubte Carlsen, der wirklich heroisch kämpfte, einen lehrreichen Remistrick. Parallel konnten Viswanathan Anand gegen seinen Baden-Badener Bundesligakollegen Michael Adams und Luke McShane gegen Hikaru Nakamura auch nicht mehr als einen halben Punkt erzielen und so ändert sich natürlich nichts an der Spitze der Tabelle. Im Kellerduell trennten sich Nigel Short und David Howell in einem wilden Königsgambit ebenfalls friedlich. Somit können gleich noch fünf Spieler das Turnier gewinnen. Es ist also für absolute Hochspannung gesorgt im Finale der Londoner Chess Classic, und natürlich lässt sich auch unser GM Klaus Bischoff dieses Ereignis nicht entgehen. Bereits um 13:00 Uhr startet die letzte Runde, und der beliebte Kommentator wird aus dem Chess Tigers Training Center wieder zum Mikro greifen, damit die Zuschauer vor Ort und auf dem Fritzserver von ChessBase keinen Höhepunkt verpassen.
Ergebnisse, Tabelle, Partien & Bilder...

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London Chess Classic - Trio an der Spitze
Carlsen dank der höheren Anzahl an Schwarzpartien vorne
12.12.2010 - Vor dem morgigen Ruhetag bei der London Chess Classic 2010 ist nochmals Bewegung in die Tabelle gekommen. Mit seinem zweiten Sieg in Folge - dieses Mal gegen David Howell - konnte Magnus Carlsen nach Punkten mit Viswanathan Anand und Luke McShane gleichziehen, denn diese trennten sich in der fünften Runde unentschieden. Damit führt der Norweger die Tabelle an, denn er hatte bisher drei Schwarzpartien, und das ist ja das erste Kriterium bei Gleichstand. Gut erholt von seiner Niederlage in der vierten Runde zeigte sich Hikaru Nakamura und schlug Nigel Short. Zwischen Michael Adams und Vladimir Kramnik gab es keinen Sieger. Am Dienstag steht die sechste Runde an, und diese wird unser GM Klaus Bischoff wieder live aus dem Chess Tigers Training Center für Sie auf dem Fritzserver von ChessBase kommentieren.
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London Chess Classic - Geburtstagskind Anand siegt erneut...
...und führt gemeinsam mit McShane
11.12.2010 - Bevor wir zu den Ergebnissen der vierten Runde der London Chess Classic kommen, geht ein herzlicher Gruß an das Ehrenmitglied der Chess Tigers und amtierenden Weltmeister Viswanathan Anand:

Happy Birthday, Vishy!


Der stärkste aller Tiger wird heute 41 Jahre jung. So viel Zeit muss sein, doch nun zum Geschehen auf den Brettern in London! Tja, und da kann man Anand gleich nochmals gratulieren, denn er machte sich mit seinem Sieg gegen Nigel Short selbst das schönste Geschenk. Damit geht der Inder auch in der Gesamtwertung in Führung, doch diese muss er sich (noch) mit Luke McShane teilen. Der Brite remisierte gegen Landsmann Michael Adams. In der fünften Runde wird es somit zum absoluten Spitzenduell zwischen Anand und McShane kommen, wobei ersterer die weißen Steine führen wird. Dritter ist nun Vladimir Kramnik, denn die russische Nummer 1 siegte souverän gegen David Howell. Und auch Magnus Carlsen konnte mit seinem Sieg gegen Hikaru Nakamura Boden gutmachen und rangiert aktuell auf dem vierten Platz.
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London Chess Classic - Anand schlägt Carlsen
Restliche Partien enden remis
10.12.2010 - Die dritte Runde der 2. London Chess Classic bot erneut extrem spannungsgeladene Partien, obwohl letztlich nur eine einen Sieger fand. Viswanathan Anand opferte gegen Magnus Carlsen früh einen Bauern, aber es schien, als hätte der Norweger danach gute Chancen, Vorteil zu erlangen. Doch er fand in komplizierter Lage nicht die beste Verteidigung gegen die indische Initiative und geriet alsbald auf die Verliererstraße. Doch wie es das Schicksal wollte, der Weltmeister verpasste ein ums andere Mal den klaren Gewinnweg und musste seinen Gegner in einer vorteilhaften Stellung ziemlich lange kneten, bis sich dieser endlich streckte. Zuvor hatten sich Michael Adams und Nigel Short in einer alten Caro Kann-Variante nach einigen Komplikationen friedlich getrennt, und auch Hikaru Nakamura konnte seine offensichtlich vorteilhafte Stellung gegen David Howell nicht gewinnen. Die längste Partie der dritten Runde zelebrierten Luke McShane und Vladimir Kramnik. Zu guter Letzt quälte die russische Nummer 1 seinen britischen Gegenüber im Seeschlangen-Endspiel Turm und Läufer gegen Turm bis zum 139 Zug, bevor er dem Remis zustimmte. Somit führt weiterhin McShane vor den jetzt punktgleichen Nakamura und Anand, wobei der Amerikaner aufgrund seines Schwarzsieges aus der zweiten Runde gegen Kramnik weiterhin Zweiter ist.
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London Chess Classic - McShane übernimmt alleinige Führung
Nakamura schlägt Kramnik, und auch Carlsen punktet voll
09.12.2010 - Nach einer aufregenden Auftaktrunde legten die Stars bei der 2. London Chess Classic auch in der zweiten Runde einige heiße Tänze aufs Parkett. In bestechender Form scheint sich Luke McShane zu befinden. Sein Drache spuckte gegen Nigel Short mächtig Feuer und bescherte ihm nicht nur den zweiten Sieg in Serie, sondern auch die alleinige Führung in der Tabelle. Nur wenig schlechter ist der Start von Hikaru Nakamura. Erst ein Kampfremis gegen den Weltmeister und heute - an seinem 23. Geburtstag - konnte er Vladimir Kramnik besiegen. Auf Twitter kommentierte der Amerikaner seinen Erfolg mit einem lang gezogenen "YESSSSSS!!". Den dritten Sieg des Tages erzielte Magnus Carlsen gegen Michael Adams. Morgen muss der Norweger mit Schwarz gegen Viswanathan Anand antreten, welchem heute gegen David Howell erneut nur ein Remis gelang. Der mit Weiß spielende Jung-Brite machte von Beginn an klar, dass er keine Ambitionen hegte, musste aber dank der hartnäckigen Bemühungen des Weltmeisters lange um den einen Punkt kämpfen. Ein Punkt deshalb, weil es in London für einen Sieg 3 und für ein Remis 1 Punkt gibt, was natürlich auch die Tabelle stark beeinflusst. Die morgige Runde startet wieder wie gewohnt um 15 Uhr, und selbstverständlich ist unser GM Klaus Bischoff wieder live aus dem Chess Tigers Training Center mit seinen deutschen Kommentaren auf dem Fritzserver von ChessBase für Sie da.
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London Chess Classic - Toller Auftakt
McShane schlägt Carlsen; Kramnik und Adams siegen ebenfalls
08.12.2010 - Viel Zeit zum Taktieren hat man bei einem siebenrundigen Turnier nicht, wenn man es gewinnen möchte, und so gingen die acht Protagonisten in der ersten Runde der 2. London Chess Classic gleich sehr beherzt zur Sache. Die größte Sensation dürfte zum Auftakt die Niederlage von Magnus Carlsen gegen Luke McShane (Bild) gewesen sein. Derweil erzielten Vladimir Kramnik gegen Nigel Short und Michael Adams gegen David Howell nicht völlig überraschend und durchaus sehenswert ebenfalls jeweils den vollen Punkt. Die längste Partie des Tages lieferten Viswanathan Anand und Hikaru Nakamura ab. Trotz zweier Mehrbauern gab es für den Weltmeister im gleichfarbigen Läuferendspiel offenbar keinen erzwingbaren Weg zum Sieg und so entließ er den Amerikaner nach 74 Zügen ins hart erkämpfte Remis. Morgen steht die zweite Runde an, welche übrigens zwei Stunden später - also um 17:00 Uhr - beginnen wird. GM Klaus Bischoff kommentiert wieder live aus dem Chess Tigers Training Center auf dem Fritzserver von ChessBase.
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2. London Chess Classic vor dem Start
Alle Paarungen auf einen Blick - Rundenstart täglich 15 Uhr
Live-Übertragung mit GM Klaus Bischoff

07.12.2010 - Mit Spannung hat die gesamte Schachwelt auf das letzte Top Turnier des bald beendeten Jahres gewartet, und nun ist es soweit. Die Paarungen der 2. London Chess Classic wurden heute im Olympic Congress Center auf der ersten offiziellen Pressekonferenz ausgelost, und so wird es morgen mit der ersten von insgesamt sieben Runden losgehen. Neben der Aufteilung des stattlichen Preisfonds wird sich in London auch die Frage klären, wer in der Januar-Weltrangliste die Nase vorn hat. Aktuell führt Viswanathan Anand vor Magnus Carlsen, aber dieser hat wiederum in der Live Top List die Nase knapp vorn. Zum direkten Duell zwischen den beiden wird es in der dritten Runde am Freitag kommen, wobei der Weltmeister die weißen Steine führen wird. Dieses und natürlich weitere Highlights wird GM Klaus Bischoff aus dem Chess Tigers Training Center live auf dem Fritzserver von ChessBase kommentieren.
Alle Paarungen und mehr...

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Blitz-WM 2010 - Carlsen und Aronian geben den Takt vor
Mit-Favorit Nakamura nur im Mittelfeld
16.11.2010 - Vom 16. bis 18. November findet in Moskau die Weltmeisterschaft im Blitzschach statt. Heute wurden die ersten 14 der insgesamt 38 Runden gespielt. Die nächsten 14 folgen am Mittwoch, und am Donnerstag werden folglich nochmals 10 Runden gespielt. Die Bedenkzeit beläuft sich auf 3 Minuten plus 2 Sekunden pro Zug. Titelverteidiger ist Magnus Carlsen, der mit 10/14 nach dem ersten Tag gemeinsam mit Levon Aronian die Tabelle anführt. Gleich in der ersten Runde hatte Carlsen mit Hikaru Nakamura seinen angeblich ärgsten Konkurrenten um den WM-Titel geschlagen. Dritter ist mit einem halben Zähler Rückstand Shakhriyar Mamedyarov, gefolgt von Vladimir Kramnik und Peter Svidler mit jeweils 8,5 Punkten. Nakamura liegt mit Rang 10 fernab jeglicher Titelträume, was ein Beleg für die verbreitete These sein könnte, dass Online-Blitz und OTB-Blitz (Over The Board) zwei Paar Schuhe sind. Die Live-Übertragung aus Moskau ist erwartet instabil, doch dafür ist der schöne Live Video Stream (wenn auch leider nur auf Russisch), den wir bereits vom Tal Memorial kennen, eine gute Entschädigung. Die Runden 15 bis 28 beginnen am Mittwoch um 13 Uhr unserer Zeit. Die finalen 10 Runden beginnen dagegen schon um 11 Uhr.
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Aronian und Karjakin gewinnen Tal Memorial
Mamedyarov mit gleicher Punktzahl nur Dritter
15.11.2010 - Vor der gestrigen Schlussrunde beim Tal Memorial 2010 in Moskau hatte Shakriyar Mamedyarov die besten Chancen, das Turnier als Sieger zu beenden, aber da hatte er die Rechnung ohne Boris Gelfand gemacht. Der Israeli hat ein für seine Verhältnisse sehr enttäuschendes Turnier gespielt, doch in der letzten Runde verabschiedete er sich mit einem sauber herausgespielten Sieg gegen den Tabellenführer und machte so den Weg frei für Levon Aronian und Sergey Karjakin. Beide remisierten gegen Pavel Eljanov beziehungsweise Wang Hao und zogen so nach Punkten mit Mamedyarov gleich. Das erste Kriterium bei Punktgleichheit sollte der direkte Vergleich sein, doch da die drei Spieler allesamt untereinander remisiert hatten, musste das nächste Kriterium - das so genannte "Koya-System" - angewendet werden. Dort werden die Punkte addiert, die man gegen die Spieler erzielt hat, die im Wettbewerb 50 Prozent oder mehr erzielt haben. Aber auch dort waren alle drei Spieler absolut gleich, also musste Kriterium Nummer 3 - die Sonneborn-Berger-Wertung - bemüht werden, und diese entschied letztlich, dass Aronian und Karjakin gemeinsam das Turnier gewannen, und Mamedyarov nur der dritte Rang blieb. Neben Gelfand war Vladimir Kramnik der einzige Sieger der letzten Runde. Die russische Nummer 1 schlug Alexei Shirov und hievte sich so zumindest noch mühsam auf 50 Prozent. Damit entschied er übrigens über den Turniersieg, denn so fand er noch Einzug in das oben erwähnte Koya-System. Bei einem anderen Ergebnis wäre Mamedyarov der Sieger gewesen.
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Tal Memorial 2010 - Mamedyarov übernimmt alleinige Führung
Vorjahressieger Kramnik verliert gegen Karjakin, Shirov gelingt erster Sieg
13.11.2010 - Eine Runde vor dem Ende des Tal Memorials 2010 hat Shakhriyar Mamedyarov die Spitze der Tabelle erklommen. Zuvor musste er sich diese noch mit Levon Aronian und Wang Hao teilen, doch gegen letzteren gelang ihm in der achten Runde ein sehenswerter Sieg, und Aronian teilte mit Alexander Grischuk ziemlich zeitig den Punkt. Doch noch ist die Entscheidung über den Turniersieg nicht gefallen. Sogar Sergey Karjakin könnte am Ende noch der lachende Sieger ein, denn ihm war heute das seltene Vergnügen vergönnt, gegen Vladimir Kramnik zu gewinnen. Seinen ersten Sieg im Wettbewerb konnte Alexei Shirov landen. Der Wahl-Spanier profitierte von einem taktischen Überseher Pavel Eljanovs und gewann nach nur 25 Zügen. Die fünfte Partie des Tages zwischen Hikaru Nakamura und Boris Gelfand endete unentschieden.
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Tal Memorial 2010 - Kämpferische Nullrunde in Moskau
Alle Partien remis in Runde 4
08.11.2010 - Würde man behaupten, die Stars beim Tal Memorial 2010 hätten sich bei den fünf Unentschieden in der vierten Runde einen vorzeitigen Ruhetag gegönnt, dann müsste man lügen. An allen Brettern wurde nach Kräften gekämpft, wobei Hikaru Nakamura mit Weiß gegen Vladimir Kramnik dem Sieg nahe schien, aber im Dschungel der taktischen Möglichkeiten traute sich der Amerikaner nicht, aufs Ganze zu gehen. Bei Twitter schreibt der Chess960-Weltmeister von einer wahnsinnigen Partie und einer (aus)lachenden Rybka. Auch zwischen Boris Gelfand und Alexander Grischuk geriet die Partie zu Gunsten des Russen ins Ungleichgewicht, doch der Israeli fand den schmalen Weg ins Remis. Somit führt weiterhin Levon Aronian das Feld mit einem halben Zähler Vorsprung an. Morgen wird in Moskau zum Gedenken an den Geburtstag von Mikhail Tal - der achte Weltmeister wäre 74 geworden - geruht. Am Mittwoch steht dann die fünfte Runde an.
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Tal Memorial 2010 - Aronian spitze
Shirov und Eljanov rochieren lang...
07.11.2010 - Mit einem feinen Sieg über Boris Gelfand in der dritten Runde des Tal Memorial 2010 hat Levon Aronian die alleinige Führung in der Tabelle übernommen und auch seine ELO von über 2800 weiter ausgebaut. Sogar die Führung in der Weltrangliste kommt für den Armenier nun so langsam in Frage! Während bei Sergey Karjakin gegen Hikaru Nakamura (nach hartem Kampf) und Alexander Grischuk gegen Wang Hao (nach nur 22 Zügen) der Punkt geteilt wurde, konnten Vladimir Kramnik gegen Pavel Eljanov und Shakhriyar Mamedyarov gegen Alexei Shirov jeweils ihren ersten Sieg im laufenden Wettbewerb feiern. Damit haben Shirov und Eljanov nach drei Runden desolate null Punkte auf dem Konto, was in der Schachsprache auch gerne mal süffisant als "lange Rochade" bezeichnet wird. Was man nach vier Niederlagen in Serie sagt, weiß ich nicht, aber wünschen wir den beiden einfach mal, dass ich mir nichts ausdenken muss! Morgen geht es in Moskau mit Runde 4 weiter. Update: Ich wurde von verschiedenen Quellen daran erinnert, dass vier Niederlagen in Folge als "Audi" bezeichnet werden!
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Tal Memorial 2010 - Nakamura und Gelfand siegen
Fünf Führende nach Runde 2
06.11.2010 - Auch in der zweiten Rundes des Tal Memorial 2010 wurde aufopferungsvoll gekämpft, aber außer Hikaru Nakamura und Boris Gelfand vermochte keiner der Superstars, die Remisbreite in seiner Partie entscheidend zu überschreiten. Der Amerikaner besiegte mit den weißen Steinen Pavel Eljanov, während Gelfand nach langem Kampf im Turmendspiel gegen Alexei Shirov gewann. Eljanov und Shirov hatten schon in der ersten Runde verloren und so zieren sie nun gemeinsam das Ende der Tabelle, während sich an der Spitze ein Quintett versammelt hat. Ein echtes Highlight des laufenden Wettbewerbs ist der Live Video Stream, denn man in ausgezeichneter Bildqualität im Internet verfolgen kann. Zum Leidwesen der vielen Fans weltweit gibt es dazu nur russischen Live-Kommentar, aber die ständig wechselnden Kameraeinstellungen sorgen dafür, dass das Zuschauen auch nach Stunden nicht langweilig wird. In dieser Qualität wurde bis heute noch kein Turnier live übertragen! Einziges Manko ist nicht zum ersten Mal die Tatsache, dass eine Turnierleitung auf russischem Boden nicht bereit ist, eine englischsprachige Turnierseite einzurichten und nur in der Landessprache auftritt. Morgen geht es in Moskau mit Runde 3 weiter.
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Nanjing 2010 - Carlsen macht gegen Topalov alles klar
Restliche Partien remis
29.10.2010 - Die Entscheidung über den Turniersieg beim Nanjing Pearl Spring Chess Tournament 2010 ist gefallen. Magnus Carlsen gewann in der neunten Runde durch einen Blackout seines bulgarischen Gegners. Veselin Topalov übersah eine einfache Taktik und musste kurz darauf die Segel streichen. Parallel kamen Viswanathan Anand gegen Vugar Gashimov und Etienne Bacrot gegen Wang Yue nicht über einen halben Zähler hinaus, und so darf sich Carlsen eine Runde vor dem Ende über seine erfolgreiche Titelverteidigung in Nanjing freuen. In der Schlussrunde wird es zwischen Anand und Bacrot zum Duell um Platz 2 kommen, Carlsen trifft auf Gashimov und Wang Yue auf Topalov. Wer die letzte Runde live verfolgen möchte, muss bereits um 4 Uhr morgens am Rechner sein!
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Nanjing 2010 - Alles wie gehabt
Drei Remis in Runde 8
28.10.2010 - In der achten Runde des Nanjing Pearl Spring Chess Tournament endeten sämtliche Duelle unentschieden, wobei deren Zustandekommen fast nicht unterschiedlicher hätte ausfallen können. Eine ziemliche Enttäuschung war die Partie zwischen Etienne Bacrot und Vugar Gashimov. Trotz der so genannten Sofia-Regel war die Begegnung nach nur 14 Zügen wegen dreifacher Stellungswiederholung vorbei. Den nächsten friedlichen Handshake gab es zwischen Weltmeister Viswanathan Anand und Veselin Topalov, doch in dieser Partie flogen ordentlich die Fetzen. In einem erneuten Katalanisch-Disput knallte der mit Schwarz spielende Bulgare seinem Gegner einen Springer auf f2 'rein, doch erneut schien er Anand damit nicht überrascht zu haben. Der Inder gab die Figur alsbald zurück, worauf Topalov wiederum eine Qualität ins Geschäft steckte. Möglich, dass Anand in der Folge einen Weg verpasste, etwas Vorteil zu behalten, aber unter dem Strich steht ein für beide Seiten verdientes Remis durch Dauerschach. Nur wenige Augenblicke später teilten auch Wang Yue und Magnus Carlsen den Punkt. Der Chinese demonstrierte, wie man als Weißer spielen muss, wenn man nicht mehr als einen halben Zähler haben möchte, und der Norweger war dieses Mal nicht in der Lage, Komplikationen herauf zu beschwören. Somit ändert sich natürlich nichts an der Tabelle, und die Titelverteidigung Carlsens wird immer wahrscheinlicher. Allerdings hat er morgen erneut Schwarz - dieses Mal gegen Topalov. Ebenfalls mit Schwarz muss Anand gegen Gashimov 'ran, und Bacrot hat Weiß gegen Wang Yue.
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Nanjing 2010 - Carlsen verpasst Vorentscheidung
Topalov gewinnt erste Partie
27.10.2010 - In der heutigen siebten Runde des Nanjing Pearl Spring Chess Tournament kam es zum erneuten Aufeinandertreffen zwischen Weltmeister Viswanathan Anand und Magnus Carlsen. Es hätte die entscheidende Partie des Turniers werden können, wenn der mit Weiß spielende Norweger eine positionelle Glanzleistung zum Sieg hätte führen können. Doch an mehreren Stellen offenbarte Carlsen völlig ungewohnte Schwächen in der taktischen Verwertung und urplötzlich sprangen sämtliche Engines von -4 auf 0.00. Da ließ sich auch Anand nicht lange bitten und schnappte sich den geschenkten halben Punkt. Besonders bitter für Carlsen ist, dass er mit einem Erfolg so gut wie sicher der Turniersieger gewesen wäre, da die unmittelbare Konkurrenz zeitgleich strauchelte. Eigentlich war für Etienne Bacrot als Schwarzer gegen Veselin Topalov die Welt nach der Eröffnung völlig in Ordnung gewesen, aber im Mittelspiel übersah der Franzose eine petite combinaison und musste zusehen, wie der Gegner zwei Figuren für einen Turm erhaschte. In der offenen Stellung war an Rettung nicht mehr zu denken, und so durfte sich Topalov über den ersten und dringend benötigten Sieg im laufenden Wettbewerb freuen. Völlig von Caissa verlassen muss sich in diesen Tagen Wang Yue vorkommen. Möglich, dass der Druck vor heimischer Kulisse sein Übriges beiträgt, jedenfalls scheint dem Chinesen das Pech förmlich an den Händen zu kleben. Heute gelang es ihm gegen Vugar Gashimov als Schwarzspieler, einen klaren Vorteil zu erzielen, aber diesen stellte er sang- und klanglos auch wieder ein und musste gar noch um das Remis bangen. Doch wenigstens dies gelang ihm nach 67 Zügen. Morgen hat Wang Yue Weiß gegen Carlsen, wie auch Anand gegen Topalov und Bacrot gegen Gashimov.
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Nanjing 2010 - Anand macht Boden gut
Carlsen entkommt Bacrot
26.10.2010 - In der sechsten Runde des Nanjing Pearl Spring Chess Tournament konnte der amtierende Weltmeister einen halben Zähler auf die Spitze gutmachen. In einer ziemlich einseitigen Partie dominierte Viswanathan Anand seinen mit Weiß spielenden Gegner Wang Yue aus der Eröffnung heraus, kassierte alsbald einen Bauern und verwertete diesen ohne Probleme. Da im Spitzenduell zwischen Magnus Carlsen und Etienne Bacrot kein Sieger ermittelt wurde, ist der Inder nun wieder in Schlagdistanz zum weiterhin führenden Norweger. Dieser wird allerdings zugeben müssen, dass er seinem französischen Gegner heute nur haarscharf entkommen ist. Im Endspiel verfügte letzterer über das vorteilhafte Läuferpaar gegen das Springerpaar bei gleicher Bauernanzahl, aber mit viel Geschick und ausreichend Fortune hielt Carlsen den Laden zusammen. Zwischen Vugar Gashimov und Veselin Topalov wurde das Gleichgewicht der Partie zu keiner Weise derart verletzt, dass eine Seite klare Gewinnchancen gehabt hätte. So steht unter dem Strich ein gerechtes Remis nach 43 Zügen, welches natürlich keinem der beiden Spieler wirklich etwas nutzte. In der siebten Runde könnte eine Vorentscheidung fallen, denn Carlsen trifft mit Weiß auf Anand. Bacrot hat Schwarz gegen Topalov und Gashimov Weiß gegen Schlusslicht Wang Yue.
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