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Nanjing 2010 - Alles wie gehabt
Drei Remis in Runde 8
28.10.2010 - In der achten Runde des Nanjing Pearl Spring Chess Tournament endeten sämtliche Duelle unentschieden, wobei deren Zustandekommen fast nicht unterschiedlicher hätte ausfallen können. Eine ziemliche Enttäuschung war die Partie zwischen Etienne Bacrot und Vugar Gashimov. Trotz der so genannten Sofia-Regel war die Begegnung nach nur 14 Zügen wegen dreifacher Stellungswiederholung vorbei. Den nächsten friedlichen Handshake gab es zwischen Weltmeister Viswanathan Anand und Veselin Topalov, doch in dieser Partie flogen ordentlich die Fetzen. In einem erneuten Katalanisch-Disput knallte der mit Schwarz spielende Bulgare seinem Gegner einen Springer auf f2 'rein, doch erneut schien er Anand damit nicht überrascht zu haben. Der Inder gab die Figur alsbald zurück, worauf Topalov wiederum eine Qualität ins Geschäft steckte. Möglich, dass Anand in der Folge einen Weg verpasste, etwas Vorteil zu behalten, aber unter dem Strich steht ein für beide Seiten verdientes Remis durch Dauerschach. Nur wenige Augenblicke später teilten auch Wang Yue und Magnus Carlsen den Punkt. Der Chinese demonstrierte, wie man als Weißer spielen muss, wenn man nicht mehr als einen halben Zähler haben möchte, und der Norweger war dieses Mal nicht in der Lage, Komplikationen herauf zu beschwören. Somit ändert sich natürlich nichts an der Tabelle, und die Titelverteidigung Carlsens wird immer wahrscheinlicher. Allerdings hat er morgen erneut Schwarz - dieses Mal gegen Topalov. Ebenfalls mit Schwarz muss Anand gegen Gashimov 'ran, und Bacrot hat Weiß gegen Wang Yue.

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3. Nanjing Pearl Spring Chess Tournament 2010

In Nanjing wird ein doppelrundiges Turnier gespielt (also 10 Runden) mit der Bedenkzeit 120 Minuten/40 Züge + 60 Minuten/20 Züge + 15 Minuten + 30 Sekunden/Zug ab dem 61. Zug. Mit einem Elo-Schnitt von 2766 wird die Kategorie 21 erreicht. Man treibt seitens der Organisation wie im vergangenen Jahr die so genannte Sofia-Regel auf die Spitze, indem man Remisangebote nur in theoretischen Remisstellungen – als eigentlich gar nicht – erlaubt. Doch wirklich eingehalten wird diese Regelung in der Praxis offenkundig nicht.

Durch die enorme Zeitverschiebung ist es bei uns noch ziemlich früh am Tag, wenn sich die Spieler ans Brett setzen. Um 8:30 Uhr unserer Zeit werden die Runden beginnen, und die letzte Runde wird gar schon um 4:00 Uhr in der Früh beginnen.

Insgesamt beträgt der Preisfonds satte 250.000,- Euro, die sich wie folgt auf die Platzierten verteilen werden: 80.000,-, 55.000,-, 40.000,-, 30.000,-, 25.000,- und 20.000,-

Bei etwaiger Punktgleichheit wird es zu der folgenden Tiebreak-Regelung kommen: 2 Partien á 10 Minuten + 3 Sekunden/Zug - Falls notwendig, dann 2 Partien 5'+3'' und falls danach immer noch kein Sieger feststeht eine Armageddon-Partie mit 6 Minuten gegen 4 Minuten, wobei der Weißspieler gewinnen muss.


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Partien zum Nachspielen und Downloaden

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Mike Rosa

Published by Mike Rosa

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