16.01.2010 - Seit Jahren gehört der Niederländer Loek van Wely in seiner Heimat beim Corus Chess Tournament quasi zur Einrichtung, obwohl er seit geraumer Zeit bestenfalls noch zur erweiterten Weltspitze gehört. Dies und die Tatsache, dass er in der Setzliste der A-Gruppe den letzten Platz einnimmt, hielt ihn aber nicht davon ab, in der heutigen ersten Runde gleich mal den ersten Sieg des Turniers zu landen. Mit den weißen Steinen ließ er Nigel Short keine Chance und führt nun gemeinsam mit Alexei Shirov die Tabelle an. Letzterer schlug in der längsten Partie der A-Gruppe den Ungar Peter Leko mit den schwarzen Steinen. Alle anderen Partien endeten mal mehr und mal weniger ausgekämpft im Remishafen. In der B-Gruppe hat sich ein Trio an die Spitze begeben. Neben den alten Hasen Emil Sutovsky und Liviu-Dieter Nisipeanu hat Jungstar Anish Giri mit einem Sieg gegen den Inder Pentala Harikrishna seine Ansprüche auf den Turniersieg angemeldet. Arkadij Naiditsch erreichte gegen den zusehends stärker werdenden Wesley So ein Endspiel mit einer Qualität mehr, schaffte aber am Ende doch nur ein Remis. Die C-Gruppe brachte gar vier entschiedene Partien hervor. Unter den Führenden ist auch die US-Nachwuchshoffnung Ray Robson. Tabellen, Partien und exklusive Bilder ... Offizielle Turnierseite
15.01.2010 - Normalerweise würde man meinen, dass man als Favorit in einem Turnier gegen die ärgsten Konkurrenten bevorzugt die weißen Steine führen möchte, oder? So zumindest ist es Weltmeister Viswananthan Anand mit der Auslosung der Paarungen für das Corus Chess 2010 in Wijk aan Zee ergangen. Sowohl gegen Magnus Carlsen als auch gegen Vladimir Kramnik und Vassily Ivanchuk wird Anand mit Weiß antreten. Das klingt aus Sicht des Inders zunächst ausgezeichnet, doch es gibt auch eine Theorie, die besagt, dass es besser ist, gegen die Hauptkonkurrenten Schwarz und gegen die vermeintlich schwächeren Spieler Weiß zu haben. Letztlich ist das natürlich nur reine Spekulation, da nach wie vor auch noch andere Faktoren wie beispielsweise die Tagesform und die richtige Eröffnungswahl eine wichtige Rolle spielen. Die ersten Würfel sind in Wijk aan Zee jedenfalls gefallen und in Kürze folgt dann der offizielle Startschuss. Rundenbeginn ist jeweils um 13:30 Uhr. Lediglich die letzte Runde beginnt bereits um 12:30 Uhr. Zu den Paarungen ... Offizielle Turnierseite
14.01.2010 - Es ist das Highlight zu jedem Jahresbeginn. Das Corus Chess in Wijk aan Zee erfährt vom 15. bis 31. Januar seine 72. Auflage, wobei die drei GM-Turniere erst am Samstag beginnen werden. Wie in jedem Jahr haben Organisator Dolf Vos und Turnierdirektor Jeroen van den Berg einen erlesenen Mix aus aktuellen Top Stars, kommenden Top Stars und niederländischem Nachwuchs zusammengestellt. Einzig die Quote an weiblichen Spielern ist mit 3 von 42 eher dürftig. Es wird das erste und auch letzte Mal seit Bekanntgabe des Termins für das nächste WM-Match sein, dass Weltmeister Viswanathan Anand ein Top Turnier spielt, bevor er im April gegen Herausforderer Veselin Topalov zur Mission Titelverteidigung nach Sofia reist. Wann und wo immer The Vish antritt, zählt er zu den engsten Favoriten, doch die Konkurrenz ist stark und muss sich zudem nicht auf eine Weltmeisterschaft vorbereiten. Zum Ausblick auf das Corus Chess 2010 ... Offizielle Turnierseite
13.01.2010 - Ende Oktober hatte das russische Team bei der Europameisterschaft noch mit dem Silberrang hinter Aserbaidschan leben müssen, doch bei der just beendeten Weltmeisterschaft darf sich die erfolgsverwöhnte Nation endlich wieder über Gold freuen. Nach einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen über neun Runden mit den USA siegten Alexander Grischuk, Alexander Morozevich, Vladimir Malakhov, Dmtrij Jakovenko, Evgeny Tomashevsky und Nikita Vitiugov sowie Kapitän Alexander Motylev mit zwei Mannschaftspunkten Vorsprung auf die Amerikaner. Bronze geht mit nur einem halben Brettpunkt Rückstand an Indien. Enttäuscht weil ohne Medaille sind sicherlich die Aserbaidschaner und die Armenier auf Rang beziehungsweise 6. Das beste Einzelergebnis aller Spieler erzielte der Aserbaidschaner Shakhriyar Mamedyarov mit 8/9 und einer Performance von 2950 am vierten Brett. Ebenfalls Gold gewannen Hikaru Nakamura (USA) an Brett 1 (6/8), Alexander Onischuk (USA) an Brett 2 (6,5/9), Surya Shekhar Ganguly (IND) an Brett 3 (5/7), Vladimir Malakhov (RUS) an Brett 5 (5/7) und Nikita Vitiugov (RUS) an Brett 6 mit 5,5/6. Tabelle & Einzel-Medaillen ... Offizielle Turnierseite
11.01.2010 - Ab sofort können Sie sich die 12. Lektionen des laufenden Jahrgangs der Chess Tigers Universität herunterladen. GM Klaus Bischoff, IM Erik Zude und Mike Rosa haben sich wieder alle Mühe gegeben, Ihnen sowohl im traditionellen Schach als auch im Chess960 interessante und lehrreiche Lektionen präsentieren zu können. Und wie immer können Sie sich mit der Kombination der Woche darauf einstimmen. Dieses Mal sollen Sie in exakt vier Zügen matt setzen. Der Weltklassespieler Michael Adams hatte keine Probleme damit - und Sie?
04.01.2010 - Nach einer kleinen Pause zum Jahreswechsel meldet sich die Chess Tigers Universität nun mit den besten Wünschen für das noch junge Jahr zurück. Damit Sie das neue Jahrzehnt schwungvoll mit frischem Trainingsmaterial beginnen können, stellen wir Ihnen heute gleich zwei brandneue Lektionen zu den Kursen des laufenden Jahrgangs von GM Klaus Bischoff, IM Erik Zude und Mike Rosa zur Verfügung. Und auch die beliebte Kombination der Woche kommt heuer im Doppelpack daher. Gleich zwei Aufgaben warten darauf, von Ihnen fachmännisch gelöst zu werden.
24.12.2009 - Wir bedanken uns herzlich bei unseren Spielern und Zuschauern, bei unseren Schülern und Studenten, bei unseren Freunden und Sponsoren und bei unseren Partnern und Mitgliedern für ein weiteres, erfolgreiches Jahr.
Folgendes Gedicht sollte uns Schachspieler gleichzeitig nachdenklich stimmen und motivieren, das Spiel der Könige als Chance zu begreifen, nicht nur dem Alltag ein wenig zu entfliehen, sondern hin und wieder den Fuß ganz vom Gas zu nehmen und das Alltägliche für ein "Spielchen" zu entschleunigen. Lasst uns den WM-Kampf zwischen Anand und Topalov in Sofia gemeinsam erleben im Chess Tigers Training Center in Bad Soden! Von Meistern gut kommentiert mit Freunden genießen!
Manchmal denkt man, diese Welt
sei nur gemacht aus Streß und Geld,
aus Hektik, Frust und Alltagstwist,
wie gut, dass es doch anders ist.
Neigt sich das Jahr zu Ende
kurz vor der Jahreswende,
wenn Weihnacht im Kalender steht,
die Welt im andern Rhythmus geht.
Die Lichter strahlen plötzlich heller
Advent - da klopft das Herz uns schneller.
Und dann - die kleinen Heimlichkeiten,
mit denen Freude wir bereiten.
Der Baum, er glänzt im Kerzenschein,
Symbol des Friedens soll er sein;
gibt's ihn auch nicht das ganze Jahr,
der Friedenswunsch, er werde wahr.
Vorbei das Fest, die Lichter, Lieder,
der Alltag hat uns alle wieder.
Ist denn, was wir gesagt, gedacht, gesungen,
mit dem Kalender schon verklungen?
So wünsch' ich Euch zu diesem Fest,
dass sich ein wenig doch behalten lässt
von dem, was uns bewegt in unsren Herzen,
was wir gefühlt beim Schein der Kerzen.
Damit der Alltag nicht so ganz verdeckt,
was noch an Menschsein in uns steckt.
23.12.2009 - Aufgekommen durch den The Telegraph - Calcutta hat sich in der Schachwelt rasend schnell die sensationelle Nachricht verbreitet, Magnus Carlsen würde Weltmeister Viswanathan Anand für das WM-Match gegen Veselin Topalov sekundieren. Tatsache ist jedoch, Anand hat diese Aussage niemals getätigt! Derweil hat Peter Svidler seine gestern errungene Führung bei der 62. Superfinal Russian Championship in der heutigen vierten Runde verteidigt. Bei den Frauen hat Alisa Galliamova mit 4/4 die alleinige Führung inne. Und Boris Spassky konnte heute gegen Viktor Korchnoi gewinnen und so das Match zum 2,5:2,5 ausgleichen. Zu den aktuellen News ...
21.12.2009 - Nach der zweiten Runde der 62. Superfinal Russian Championship der Männer in Moskau führen Alexander Grischuk und Peter Svidler mit je 1,5 Punkten. Parallel hat sich bei den Frauen ein bisher verlustpunktfreies Trio an der Spitze versammelt. Beim Match zwischen Viktor Korchnoi und Boris Spassky in Elista endete auch die vierte Partie unentschieden, sodass Ersterer zur Halbzeit mit 2,5:1,5 führt. Am 19. und 20. Dezember fand in Warschau die European Rapid Chess Championship 2009 statt. Gold sicherte sich souverän Vladimir Malakhov vor Vassily Ivanchuk und Alexey Dreev. Zu den aktuellen News ...
20.12.2009 - Auch zur Weihnachtszeit sollen Sie natürlich nicht auf Ihre neuesten Lektionen der Chess Tigers Universität verzichten! Daher können Sie ab sofort die neunten Lektionen des laufenden Jahrgangs von GM Klaus Bischoff, IM Erik Zude und Mike Rosa herunterladen. Die "Nachspielen, Verstehen & Anwenden"-Reihe durchläuft mit Ihnen im traditionellen Schach die spannende und topaktuelle Partie Hikaru Nakamura gegen Ni Hua von der London Chess Classic und im Chess960 dreht sich alles um die Partie Gata Kamsky gegen Sergey Grigoriants aus dem FiNet Open der Chess Classic Mainz 2009. In der Gambit-Lektion erwartet Sie dieses Mal das sehr interessante Jänisch-Gambit. In der Kombination der Woche sollen Sie es der Nummer 1 der Weltrangliste gleichtun und herausfinden, wie Weiß gewinnt.
19.12.2009 - Morgen beginnt in Moskau die 62. Superfinal Russian Championship. An dem Rundenturnier nehmen bis zum 29. Dezember beispielsweise Peter Svidler, Alexander Grischuk und Dmitrij Jakovenko teil. Bis zum Superturnier Linares 2010 ist es zwar noch etwas hin, aber nun steht fest, wer teilnehmen wird. Dabei wird die Einladung besonders für Vugar Gashimov ein besonders schönes Geschenk unter dem Christbaum darstellen. Lesen Sie unten weiter, wenn Sie seine Gegner wissen möchten! Aktuell befinden sich Viktor Korchnoi und Boris Spassky im russischen Elista und spielen ein Match über acht Partien. Und zum Abschluss gibt es noch das erste Chess960-Turnier in Wien! Am 29. Dezember lädt IM Stefan Löffler um 16 Uhr ins Haus des Schachsports zum Schnellturnier im neuen Schach ein.
Zu den News des Tages ...
16.12.2009 - Der Weltschachverband hat weiten Teilen der Welt ein frühes Weihnachtsgeschenk bereitet. Heute unterzeichneten in Sofia FIDE-Präsident Kirsan Ilyumzhinov und der Präsident des bulgarischen Schachverbandes Stefan Sergiev die Verträge für das WM-Match zwischen Weltmeister Viswanathan Anand und Herausforderer Veselin Topalov. Der Preisfonds soll 2.000.000 Euro betragen und gespielt wird ab dem 23. April bis 12. Mai 2010 in Sofia. Die Spieler selbst haben noch nicht unterschrieben, doch das sollte nur Formsache und bis zum 24. Dezember geschehen sein. Nicht nur die Schachfans auch die Spieler selbst werden froh sein, dass der endgültige Termin nun feststeht, damit sie sich optimal vorbereiten und auf das exakte Datum fokussieren können. Freuen wir uns auf einen herrlichen Schach-Frühling 2010 mit einem ebenso spannenden wie fairen Match um die höchste Schachkrone! Zeitplan der Schach-WM 2010 ... Meldung bei FIDE.com
15.12.2009 - Nach dem Pearl Spring Tournament in Nanjing ist Magnus Carlsen bei der ersten London Chess Classic der nächste Durchmarsch gelungen. In der ersten Runde brachte er sich mit einem Sieg gegen seinen ärgsten Konkurrenten Vladimir Kramnik in Führung und gab diese auch nicht mehr her. In der heutigen Schlussrunde genügte ihm ein Remis gegen Nigel Short, denn Kramnik kam seinerseits gegen Hikaru Nakamura nicht zu realistischen Gewinnchancen. Sehr zufrieden mit ihrem Abschneiden dürften auch die Remiskönige Michael Adams und David Howell sein. Beide konnten ihre letzte Partie gewinnen - Adams gegen Luke McShane und Howell gegen Ni Hua - und zieren damit beide den dritten Platz. Adams wird damit endlich wieder die 2700 überschreiten und David Howell wird mit seiner Performance von exakt 2760 einen schönen Satz über die 2600 machen. Ergebnisse, Tabelle, Partien ... Offizielle Turnierseite
14.12.2009 - In der sechsten Runde der London Chess Classic ist es Vladimir Kramnik gegen Nigel Short nochmals gelungen, den Rückstand auf den führenden Magnus Carlsen auf einen Zähler zu verringern. Der zweiter Sieg des Tages gelang Ni Hua gegen Luke McShane. Die letzte Runde startet morgen um 13 Uhr! Beendet ist seit heute dagegen der FIDE World Cup 2009 im russichen Khanty-Mansiysk. Boris Gelfand setzte sich in einem spannenden und blutigen Tiebreak erst im Blitzen gegen Ruslan Ponomariov durch. In der Schachbundesliga darf die OSG Baden-Baden die Herbstmeisterschaft feiern. Mit einem soliden 5:3 gegen Eppingen wurde am Sonntag die Tabellenführung ins neue Jahr verteidigt. Nach wie vor einen Zähler Rückstand hat der SV Werder Bremen. Zu den News des Tages ...
12.12.2009 - Zum ersten Mal erlebte die London Chess Classic eine Runde ohne entschiedene Partie. Somit führt weiter Magnus Carlsen vor Vladimir Kramnik. Noch weniger Spannung will im Finale des FIDE World Cup aufkommen. Auch die dritte Partie endete unentschieden. Grund zur Freude hat indes der amtierende deutsche Mannschaftsmeister aus Baden-Baden. Die OSGler eroberten die Spitzenposition in der Schachbundesliga und führen nun mit einem Zähler vor Werder Bremen. Zu den News des Tages ...
12.12.2009 - Ab sofort können Sie sich die achten Lektionen des laufenden Jahrgangs der Chess Tigers Universität herunterladen. Die "Nachspielen, Verstehen & Anwenden"-Reihe von GM Klaus Bischoff und IM Dr. Erik Zude durchlebt mit Ihnen im traditionellen Schach die Partie Vassily Ivanchuk gegen Peter Svidler vom European Club Cup 2009. Und in der Chess960-Lektion ist die Partie zwischen Georg Meier und Vugar Gashimov das Thema. Bei Gambits - Angriff & Verteidigung von Mike Rosa steht die Übungslektion zum Winckelmann-Reimer-Gambit auf dem Plan. Acht - teils kniffelige - Aufgaben erwarten Sie. Und auch heute möchten wir nicht auf die beliebte Kombination der Woche verzichten. Sehen Sie, was die Nummer 1 der Weltrangliste, Magnus Carlsen nicht sah?
11.12.2009 - Zwischen Boris Gelfand und Ruslan Ponomariov gibt es bis heute noch keine entschiedene Partie mit langer Bedenkzeit und auch die heutige Begegnung im Finale des FIDE World Cup im russischen Khanty-Mansiysk änderte daran nichts. Offensichtlich wollte das auch keiner der beiden Spieler, denn für den Friedensschluss benötigten sie nur lahme 20 Züge. Da hat das Schälen aus den dicken Winterklamotten vor der Partie und das Geben von Interviews danach vermutlich länger gedauert. Es steht zu befürchten, dass dieses stille Abkommen auch für die beiden folgenden Partien gilt, um dann die Entscheidung - ohne ELO-Verluste - erst im Tiebreak zu suchen. Matchstand und Bilder ... Offizielle Turnierseite
11.12.2009 - So sieht doch kein unglücklicher Titelverteidiger oder alter Mann aus, der sich in 5 Monaten anschickt in Sofia Weltmeister zu bleiben! Der indische Volksheld und Schachspieler Viswanathan Anand steht in der Blüte seines Lebens mit der Vollendung seines vierten Jahrzehnts. Zwischen 40-50 stehen bei Männern die besten Jahre im Beruf der Banker, Unternehmer, Manager, Erfinder, Schauspieler, Wissenschaftler, Entdecker und Minister an - leistungsstark, selbstbewusst, ruhig und doch für jede Überraschung gut. Man ist halt nicht mehr so nervös, man hat normaler Weise wie Anand alles erreicht, ist aber immer noch hungrig, man hat reichlich Erfahrung, man kennt jede Situation, jeden Schlachtenplatz, jede Kriegslist, jede Finte und jeden noch so krummen Bauerntrick. Wer so sein Metier beherrschen will, muss ein "Commander" - wie Captain Kirk auf der Enterprice - sein, darf sich nicht auf Nebenkriegsschauplätzen wie eine getriebene "Marionette" von außerschachlichen Interessen leiten lassen, nur das eine Ziel, der eine Wettkampf auf den 64 Feldern, zählt - die Mission "Possible" in Sofia. Er braucht ein kompetentes ehrgeiziges Team, das ebenso nur das eine Ziel verfolgt, den Gegner des "Captain" zu besiegen und dafür an der Erfüllung dieser Aufgabe Tag für Tag beharrlich, unaufgeregt und nachhaltig arbeitet. mehr Bilder, mehr Fakten, ... Vishy Anand wird 39 Jahre Homepage Vishy Anand 38.Geburtstag Vishy Anand Vishy Anand - ein ganz normaler Typ Was war eigentlich im Schachjahr 2007?
10.12.2009 - In der dritten Runde der London Chess Classic 2009 konnte nur Vladimir Kramnik seine Partie gegen Luke McShane gewinnen und sich so den alleinigen zweiten Rang sichern. Magnus Carlsen verpasste es gegen David Howell, den Sack zuzumachen und ließ den jungen Briten ins dennoch nicht unverdiente Remis entkommen. Auch die beiden anderen Partien endeten friedlich. In der ersten Finalpartie des FIDE World Cup trennten sich Boris Gelfand und Ruslan Ponomariov ebenfalls remis. Bevor die Schachbundesliga in die lange Winterpause bis Februar 2010 geht, finden vom 11. bis 13. Dezember die Kämpfe der 5. und 6. Runde sowie zwei vorgezogene Begegnungen der 7. Runde statt. Der Bericht von Georgios Souleidis informiert über die Paarungen an den Spielorten Erfurt, Heidelberg, Berlin-Tegel und Hamburg. Und zu guter Letzt möchten wir Ihnen den "Schach in Hessen"-Newsletter Nr. 31 von Hans-Dieter Post zum Download anbieten. Zu den News des Tages ...
10.12.2009 - Einst galt der Brite Luke McShane als Wunderkind seines Landes, doch er wählte nach seinem Philosophie- und Mathematikstudium an der University of Oxford nicht den Weg des Schachprofis sondern arbeitet heute für den bekannten Finanzdienstleister Goldman Sachs. Ob er sich angesichts der anhaltenden Finanzkrise damit einen Gefallen getan hat, soll an dieser Stelle nicht diskutiert werden, aber die ganz große Schachkarriere wird er wohl nicht mehr starten. Bei der laufenden London Chess Classic jedenfalls musste er nach seinem durchaus beeindruckenden Erstrundensieg gegen Nigel Short in der zweiten Runde gegen Magnus Carlsen eine Niederlage hinnehmen. Ebenfalls drei Punkte konnte Vladimir Kramnik gegen den Chinesen Ni Hua erzielen und wahrte so seine Chancen, den Norweger vielleicht doch noch abfangen zu können. Michael Adams verpasste derweil gegen Hikaru Nakamura trotz vorteilhaftem Endspiel die Chance, sich zwischen Carlsen und Kramnik zu schieben. Er remisierte ebenso wie Nigel Short gegen Englands neueste Nachwuchshoffnung David Howell. Ergebnisse, Tabelle, Partien, Bilder ... Offizielle Turnierseite Direkt zur Live-Übertragung