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ZCC 2015 R4 - Alleinige Führung für Anand
17.02.2015 - Schon früh hatte viel dafür gesprochen, dass das heutige Duell bei der Zürich Chess Challenge zwischen Viswanathan Anand und Hikaru Nakamura das entscheidende für den Turniersieg sein würde. Kein Kunststück, hat doch niemand außer ihnen eine Partie gewonnen bisher. Okay, der Turniersieg ist natürlich noch nicht vergeben, aber es spricht vor der morgigen Schlussrunde eine Menge für Anand. Ausgangs der bekannten Theorie baute Nakamura sukzessive ab, und Vishy baute seinen Vorteil bis zum forcierten Matt in Zug 41 aus. "Traditionell" enden in diesem Jahr in Zürich pro Runde zwei Partien unentschieden, so auch heute. Und so führt Anand hauchdünn vor Nakamura die Tabelle an, gefolgt von Remiskönig Kramnik. Für die zweite Tabellenhälfte geht es zum Abschluss um Schadensbegrenzung. Vishy wird Schwarz gegen Karjakin haben, Nakamura Weiß gegen Aronian wie auch Caruana gegen Kramnik. Auch die letzte Runde beginnt um 15 Uhr. Und vergessen Sie nicht, dass das Event damit nicht endet! Am Donnerstag gibt es noch ein schöne Schnellturnier mit allen Stars.
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ZCC 2015 R3 - Nakamura legt wieder vor
16.02.2015 - Der Sieg von Hikaru Nakamura gegen Sergey Karjakin in der 3. Runde der 4. Zürich Chess Challenge erinnerte an den von Viswanathan Anand gegen Levon Aronian in Runde 2. Nicht von der Eröffnung her, aber die Art und Weise war ähnlich. Der Amerikaner wählte eine Englische Symmetrie Variante, die bei korrektem Spiel beiderseits Remis wird, aber besonders dem Nachziehenden Genauigkeit und bestenfalls Wissen abverlangt. Wie Aronian brach Karjakin rasch ein, weil er sich eben nicht erinnern und die Probleme nicht rechnerisch lösen konnte. Auch in Runde 3 endeten zwei Partien friedlich - na ja, das ist eigentlich nicht ganz richtig, denn sowohl Viswanathan Anand und Fabiano Caruana wie auch Levon Aronian und Vladimir Kramnik fochten jeweils sehr interessante und intensive Kämpfe aus. Somit führt Nakamura wieder alleine und hat zwei Runden vor dem Ende beste Chancen auf den zweiten Turniersieg binnen kürzester Zeit. Mal schauen, was im heutigen Spitzenduell gegen Anand geschieht - Vishy hat Weiß. Im Kellerduell trifft Aronian mit Weiß auf Caruana, und im russischen Duell hat Kramnik Weiß gegen Karjakin. 15 Uhr geht's los.
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ZCC 2015 R2 - Anand schlägt Aronian
15.02.2015 - Auch in der zweiten Runde der 4. Zürich Chess Challenge gab es nur eine entschiedene Partie. Viswanathan Anand spielte gegen Levon Aronian eine scharfe Variante im Grünfeldinder, die sein Gegner ebenfalls zu kennen glaubte. Aber an der entscheidenden Stelle stellte der Armenier entsetzt fest, dass nur sein Gegner wusste, wie die Stellung zu spielen war. Obwohl Aronian eine Mehrfigur hatte, fiel die schwarze Verteidigung zusammen wie ein Kartenhaus. Auch die beiden Remispartien zwischen Vladimir Kramnik und Hikaru Nakamura beziehungsweise Sergey Karjakin und Fabiano Caruana waren sehr gehaltvoll und endeten mit einem gerechten Ergebnis. Damit hat Anand nach Punkten mit Nakamura gleichgezogen und ziert mit dem Amerikaner die Spitze der Tabelle. In Runde 3 hat Vishy Schwarz gegen Caruana, Nakamura Weiß gegen Karjakin wie auch Aronian gegen Kramnik. Anpfiff ist wie zuvor um 15 Uhr.
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ZCC 2015 R1 - Führung für Nakamura
14.02.2015 - Unbedingter Siegeswille ist auch beim Schach fein, aber ab und zu übertreibt man es und fängt sich eine herbe Niederlage. So erging es heute Fabiano Caruana als Weißer gegen Hikaru Nakamura zum Auftakt der 4. Zürich Chess Challenge. Der Italiener erspielte sich eine bessere Stellung und wollte kurz vor der ersten Zeitkontrolle unbedingt etwas Zählbares erzwingen, aber dabei wurde er von seinem amerikanischen Gegenüber trocken ausgekontert. Spannend verliefen auch die beiden anderen Duelle. Levon Aronian griff Sergey Karjakins König an, doch dann sah der Armenier nicht mehr als Dauerschach. Dabei hätte es eine aussichtsreiche Möglichkeit gegeben. Viswanathan Anand und Vladimir Kramnik waren sich im Duell der Weltmeister ziemlich ebenbürtig. Der Inder stand zwar minimal besser, aber das reicht gegen Spieler wie Kramnik nur selten zu mehr als einem Remis - so auch heute nicht. Der Russe hat morgen Weiß gegen Nakamura, wie auch Anand gegen Aronian und Karjakin gegen Caruana. Wundern Sie sich in der Folge nicht über die beiden Tabellen, denn in Zürich gibt es für einen Sieg im Hauptturnier zwei Punkte und für ein Remis einen Punkt!
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Aronian siegt bei Züricher Blitzturnier
Alle Paarungen der kommenden Tage auf einen Blick
14.02.2015 - Im klassischen Schach musste Levon Aronian zuletzt eine kleine Formkrise erleben und rutscht temporär sogar aus den Top 10 der Welt, aber im Blitzschach zeigte er sich gestern voll auf der Höhe. Beim fünfrundigen Eröffnungs-Blitz zur 4. Zürich Chess Challenge 2015 hielt sich der Armenier bis zur Schlussrunde im Windschatten von Viswanathan Anand, um diesen dann im finalen Durchgang zu besiegen und somit die Startnummer als Erster wählen zu dürfen. Aronian nahm die 3 und hat für das heute beginnende Hauptturnier in den folgenden fünf Runden 3x Weiß - in Runde 3 und 4 sogar zwei Mal hintereinander. Mit 3,5 aus 4 "gestartet" rutschte Vishy gar noch auf den dritten Platz zurück, denn der punktgleiche Fabiano Caruana hatte mehr Schwarzsiege auf dem Konto. Das Blitz- und Bulletmonster Hikaru Nakamura enttäuschte mit -1 auf Rang 4 vor den noch schlechteren Vladimir Kramnik (kein Sieg!) und Sergey Karjakin. Die erste Runde des Hauptturniers beginnt heute um 15 Uhr und wird auf dem Fritzserver von ChessBase live von GM Klaus Bischoff kommentiert. In der Folge finden Sie neben dem Endstand, Partien und Bildern des Blitzturniers auch alle Paarungen der kommenden Runden.
Endstand Blitzturnier...

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Zürich Chess Challenge 2015 beginnt am Freitag
11.02.2015 - Im vergangenen Jahr schaffte die Zürich Chess Challenge (ZCC) einen ELO-Schnitt von 2801 und damit Kategorie 23. Dieses Jahr sind es mit 2784 ein paar Pünktchen weniger, dennoch dürfte das Kategorie 22-Turnier auch ohne Weltmeister Magnus Carlsen eines der stärksten des Jahres sein. Mit Viswanathan Anand und Vladimir Kramnik ist für ausreichend weltmeisterlichen Ersatz gesorgt. Dazu gesellen sich die Chess960-Weltmeister Levon Aronian und Hikaru Nakamura sowie die möglichen WM-Kandidaten Sergey Karjakin und Fabiano Caruana. Ausgerechnet am Freitag, den 13., beginnt die ZCC mit einem Blitzturnier zur Ermittlung der Startnummern für das Hauptturnier, welches dann am Samstag beginnt und am 18. Februar endet. Als wäre das nicht schon Spektakel genug, wird es dann noch am 19. ein Schnellschachturnier mit allen Stars geben.
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Magnus Carlsen gewinnt GRENKE Chess Classic 2015
Musste dafür aber über die volle Distanz gehen
09.02.2015 - Es ging gut los für den Weltmeister im heutigen Tiebreak um den Sieg bei der 3. GRENKE Chess Classic 2015. In der ersten Partie mit 10 Minuten plus 2 Sekunden pro Zug führte Carlsen die weißen Steine und ließ seinem Gegner im Dameninder keine Chance. Die zweite Partie sah ein Vierspringerspiel, aber auch als Nachziehender war es recht bald Carlsen, der das Geschehen bestimmte. Naiditsch geriet unter Druck, aber plötzlich verlor Carlsen den Überblick und im wüsten Zeitnotgehacke geriet er auf die Verliererstraße. Zwar benötigte Naiditsch mehrere Anläufe, aber dann hatte er die zweite Stufe des Tiebreaks erreicht. Nun wurden zwei Partien mit 5 Minuten plus 2 Sekunden pro Zug gespielt. Wieder hatte Carlsen zuerst Weiß, doch dieses Mal hielt Naiditschs Stellung alle norwegischen Gewinnbemühungen aus. In der vierten Partie probierte man sich am Berliner Endspiel, welches beinahe an den Weltmeister gegangen wäre. Doch die deutsche Nummer 1 verteidigte sich brillant, und so musste tatsächlich eine Armageddon-Partie angesetzt werden. Weiß erhielt 6 Minuten und musste gewinnen, Schwarz erhielt 5 Minuten und benötigte nur ein Remis. Zusätzlich gab es die gewohnten zwei Sekunden Bonus pro Zug. Carlsen erhielt Weiß und dieses Mal gab es kein Erbarmen für seinen Gegner. Nach einem schweren Überseher musste Naiditsch seinem Gegenüber zum glücklichen Turniersieg gratulieren. Doch er braucht sich nicht zu grämen, hat er doch ein hervorragendes Turnier gespielt und dabei gleich zwei Mal die Nummer 1 der Welt geschlagen!
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Tiebreak in Baden-Baden!
Magnus Carlsen oder Arkadij Naiditsch - wer gewinnt die GRENKE Chess Classic 2015?
09.02.2015 - Hochspannung in Baden-Baden! Nach der just beendeten Schlussrunde der GRENKE Chess Classic stehen weiterhin zwei Spieler an der Spitze der Tabelle. Michael Adams schlug zwar mit etwas Dusel Viswanathan Anand, doch das hatte keinen Einfluss auf die vordersten Ränge. Dort ärgerte sich besonders Magnus Carlsen, denn der Weltmeister stand gegen Etienne Bacrot auf Gewinn, geriet dann aber in ein Dauerschach. Mal wieder haarscharf ging es für Fabiano Caruana daneben. Dieses Mal fand er bei sehr knapper Zeit im Endspiel gegen David Baramidze einen studienartigen Gewinn nicht und verpasste so das Finale. In der Gesamtwertung ist der Italiener gar nur Vierter, denn der punktgleiche Adams hat mehr Siege auf dem Konto. Über den Turniersieg muss nun der Tiebreak zwischen Carlsen und Naiditsch entscheiden. Vorgesehen ist der folgende Modus: 2 Partien mit 10 Min. + 2 Sek./Zug; danach 2 Partien mit 5 Min. + 2 Sek./Zug; letztendlich eine Partie mit 6 Min. für Weiß und 5 Min. für Schwarz + 2 Sek./Zug (im Falle eines Remis gewinnt Schwarz)

Beginn des Tiebreaks, den Sie natürlich live verfolgen können, ist laut Veranstalter 22:10 Uhr!

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GRENKE Chess Classic - Carlsen und Naiditsch führen vor Schlussrunde
Tiebreak bei Punktgleichheit!
09.02.2015 - Vor der heutigen Finalrunde der GRENKE Chess Classic 2015 steht lediglich fest, dass noch nichts entschieden ist. Durch Siege gegen Anand und Baramidze und einem Remis gegen Caruana hat sich Magnus Carlsen in den Runden 4 bis 6 an die Spitze des Turniers gesetzt. Aber diesen Platz muss er sich mit seinem Bezwinger Arkadij Naiditsch teilen, der parallel mit einem Sieg gegen Landsmann Baramidze und zwei Remisen gegen Caruana und Bacrot weiterhin ausgezeichnete Form beweist. Chancen auf den Gesamtsieg hat auch noch Fabiano Caruana, der zum Abschluss auf Schlusslicht Baramidze trifft. Bei gleicher Punktzahl an der Spitze wird es einen Tiebreak geben. Ab 15 Uhr geht es los.
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GCC R3 - Carlsen hat einen Angstgegner: Arkadij Naiditsch!
Ruhetag am Donnerstag
05.02.2015 - Deutschlands Nummer 1 scheint derzeit für die Nummer 1 der Welt eine Hausnummer zu hoch. Im Sommer 2014 bei der Olympiade im eigenen Land musste Magnus Carlsen bereits eine Schlappe gegen Arkadij Naiditsch hinnehmen, gestern folgte die nächste. In der dritten Runde der GRENKE Chess Classic riskierte der Norweger zu viel und musste schließlich entnervt die Segel streichen. Hätte zuvor Fabiano Caruana nicht Levon Aronian geschlagen, Naiditsch würde beim Heim-Turnier alleine führen. So teilt er sich die Spitze mit dem Italiener, was ja auch nicht zu verachten ist. Eine recht klare Angelegenheit war auch das Duell zwischen Michael Adams und David Baramidze - der Brite siegte sicher. Einzig die Berliner Mauer zwischen Etienne Bacrot und Viswanathan Anand hielt und endete in einem Remis. Heute dürfen sich die Spieler im schönen Baden-Baden ausruhen, bevor dann von Freitag bis Montag in einem Rutsch das Turnier beendet wird.
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GRENKE Chess Classic R2 - Carlsen führt alleine
03.02.2015 - Sieben der bisher acht Partien der GRENKE Chess Classic endeten ohne Sieger, somit gibt es nun einen alleinigen Tabellenführer. Magnus Carlsen eroberte ausgangs des Mittelspiels einen Bauern von Michael Adams und ließ dem Briten in der Folge so gut wie keine Chance. Gut sah es zwischenzeitlich auch für Viswanathan Anand gegen Arkadij Naiditsch aus, doch der Deutsche verteidigte das Doppelturmendspiel gut und entwischte ins Remis. Nicht ganz zufrieden wird auch Fabiano Caruana sein, denn ihm reichte sein Mehrbauer gegen Etienne Bacrot nicht, um zu siegen. Die wenigste Spannung kam zwischen David Baramidze und Levon Aronian auf. Konsequent strebte der zweite Deutsche im Feld als Anziehender den halben Punkt an und bekam ihn auch relativ zügig. Runde 3 beginnt am Mittwoch um 15 Uhr.
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GRENKE Chess Classic startet mit vier Remisen
03.02.2015 - Laut Wikipedia ist Baden-Baden der kleinste Stadtkreis Baden-Württembergs, doch in vielen Dingen ist es weit vorn - so auch in Sachen Schach. Nicht erst seit gestern boomt dort das königliche Spiel - wer kennt nicht den Abonemments-Sieger der Bundesliga, OSG Baden-Baden? Sehr wohl seit gestern läuft dort die 3. GRENKE Chess Classic mit einem erlesenen Feld aus absoluter Weltspitze und zwei Deutschen. Ach, das war gemein, denn Arkadij Naiditsch zählt natürlich durchaus zu den besten Spielern der Welt, aber David Baramidze will da erst noch hin. Erfahrungen sammelte der 26-jährige dieses Jahr beim Dortmunder Chess-Meeting, wurde dort aber mit 2/7 ordentlich durchgeschüttelt. Mal schauen, wie es ihm in den kommenden Tagen gegen Magnus Carlsen, Viswanathan Anand, Fabiano Caruana, Levon Aronian, Michael Adams und Etienne Bacrot ergehen wird. Letzterem knöpfte Baramidze zum Auftakt das erste Remis ab und liegt nun gemeinsam mit allen Kollegen in Führung. Keines der vier Auftaktduelle fand einen Sieger. Runde 2 findet heute um 15 Uhr statt.
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GRENKE Chess Classic 2015 - Auslosung für 2.Februar - 15:00 Uhr
1.Runde: Caruana - Anand / Bacrot - Baramidze / Aronian - Carlsen / Adams - Naiditsch
02.02.2015 - Bei diesigem Novemberwetter fand am Sonntagabend um 21:21 Uhr im Beisein aller Spieler, dem Veranstalter und den Pressevertretern im "Feinen" Brenners die Auslosung der Paarungen eines der besten klassischen Schachturniere auf deutschem Boden statt. Das Turnierdirektorium Christian Bossert und Sven Noppes ließen aus dem "Champangne-Pott" des ehrwürdigen Tee- und Kaffee Room (Kaminhalle) des 5 Sterne Hotel Brenners bei wärmenden Flammen im offenen Kamin die acht Nummern ziehen, die Runde und Farbwahl des Geschehen vom 2.-9.Februar 2015 festlegen. Zuerst zog David Baramidze (Deutschland, Elo 2594) die Nr.7, dann Arkady Naiditsch (Deutschland, Elo 2706) die Nr.5, dann Etienne Bacrot (Frankreich, Elo 2711) die Nr.2, dann Mickey Adams (England, Elo 2738) die Nr.4, danach Levon Aronian (Armenien, Elo 2777) die Nr.3 und der Titelverteidiger Viswanathan Anand (Indien, Elo 2797) die Nr.8 und schließlich Fabiano Caruana (Italien, Elo 2811) die Nr.1 und der amtierende Weltmeister Magnus Carlsen (Norwegen, Elo 2865) die Nr.6. Am Montag, den 2.Februar 2015 um 15:00 Uhr wird das Turnier in der Lichtenthaler Allee 8 von Hauptschiedsrichter Dr. Markus Keller gestartet. Damit geht ein langer Entwicklungsprozess des Baden-Badener Schachzentrums, finanziell massiv begleitet durch die Grenke Leasing AG und ihren Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Grenke in die höchste Stufe der Schachpräsentationen über. Glückwunsch der Chess Tigers nach Baden-Baden!
ein paar Bilder mehr ...

Offizielle Webseite der GRENKE Chess Classic
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GRENKE Chess Classic - Pressemitteilung
Großartiges Engagement der Baden-Badener Schachstrategen findet vorläufigen ersten Höhepunkt!
09.01.2015 - Ein excellentes Teilnehmerfeld mit Weltmeister Magnus Carlsen an der Spitze und drei echte Herausforderer mit Fabiano Caruana, Levon Aronian und Viswanathan Anand, ein wunderbares Ambiente innerhalb und außerhalb des Turniersaals und mit dem Brenners Park-Hotel eines der führenden Hotels in Deutschland. Klasse ist auch in diesen unruhigen politischen Zeiten, das der führende engliche und französische Großmeister teilnehmen. Der Spitzenförderung des deutschen Schachsports sollte jeder Schachfreund auch ein wahres Augenmerk widmen, weil sich die zwei besten in der Qualifikation der German Chess Classic 2014, Arkady Naiditsch und David Baramidze im Feld wiederfinden. Und das hat richtig Stil! Wie viele Veranstalter von Top-Turnieren wären schwach geworden und hätten aus ELO/Kategorie-Gründen noch Alexander Grischuk aus Russland eingeladen, keinesfalls aus Gründen der Völkerverständigung, sondern wegen seiner Elo-Zahl 2810!
mehr Informationen zur GCC 2015 ...

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Geduldiger Anand siegt in London
15.12.2014 - Wieder mal hat Viswanathan Anand (Bild: John Saunders) zahlreiche Experten Lügen gestraft, die meinten, der indische Superstar solle so kurz nach der Weltmeisterschaft besser kein Turnier spielen. Vom 6. bis 14. Dezember fand die London Chess Classic 2014 statt - nach etwas Blitz- und Schnellschach wurde es am 10. Dezember mit dem Start des Main Events ernst. Unser Chess Tiger ging geduldig zu Werke und hob sich seinen einzigen, aber entscheidenden Sieg für die fünfte und damit letzte Runde auf. Im Springerendspiel siegte er als Schwarzer gegen Lokalmatador Michael Adams und schob sich so nach Zweitwertung (Zahl der Schwarzsiege) an den punktgleichen Vladimir Kramnik und Anish Giri vorbei. Wir gratulieren unserem Ehrenmitglied zu einem höchst erfreulichen Jahresabschluss!
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Russischer Präsident Putin ehrt norwegischen Weltmeister Carlsen
27.11.2014 - An der Zahl 10, die meisten Weltmeister hat Russland (Sowjet-Union) hervorgebracht: Alexander Aljechin, Michael Botwinnik, Mikhail Tal, Vassily Smyslow, Tigran Petrosian, Boris Spassky, Anatoly Karpov, Garry Kasparov, (Alexander Chalifman) und Vladimir Kramnik. Dieses Eigenlob konnte sich der russische Präsident Vladimir Vladimirovich Putin nicht verkneifen, war er doch als Urheber und Hauptakteur bei der Unterstützung des alten und neuen Prasidenten der Weltschachorganisation FIDE, Kirsan Iljumshinov, in der Wahl gegen Mitkandidat Garry Kasparov im norwegische Tromsö, zu höchstem Dank verpflichtet. Russland veranstaltet den WM-Kampf des Norwegers Magnus Carlsen gegen den Inder Viswanathan Anand. Das hat doch was, das der Präsident einer kulturell hochstehenden Weltmacht dann bei der Siegerehrung die Preise persönlich übergibt, dafür sollte ihm die Schachwelt Anerkennung und Respekt zollen, auch wenn ein wenig Propaganda für Russland und seine Regierung herausspringt.
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"Die Zeit" online mit Ulrich Stock - immer lesenswert!
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Anand: Erfahrung, Vorbereitung, Strategie besser - aber die Kraft fehlte!
Dienstag, den 25.November ist die Abschluss-Zermonie angesetzt - mit dem Russischen Präsidenten Vladimir Putin, dem Fide-Präsidenten Kirsan Ilyumshinov und Hauptsponsor Andrey Filatov
25.11.2014 - "Unsere Mannschaft war in der Vorbereitung - auch nach Meinung von Carlsen besser, in der Strategie ebenso - 1.d4 contra 1.e4, aber in der Umsetzung am Brett war Viswanathan Anand einfach dann nicht frisch genug, um in der vierten Stunde standzuhalten, beziehungsweise etwas gegen die roboterhafte Dynamik nach dem Motto eines 400 Meter Schwimmers dagegen zusetzen: "Stark anfangen, dann langsam steigern und rechtzeitig den Schlussspurt anziehen". Die heutige Schachphilosophie im Weltklasseschach bekommt eine neue Expertise: "Der Partieverlauf hängt nicht mehr nur von Genialität, Intuition und absolutem Schachwissen ab, sondern von "Neuronengeschwindigkeit, Datenvolumenmanagement und auch der streng-chaotischen Lagerhaltung und dergleichen". Dazu braucht ein Schachspieler immer mehr Fähigkeiten im übertragenen Sinne von Athletik, Kondition und pysischer Virtualität. Allerdings, da die Energiespeicher endlich sind, muss die ausgeglichene Balance stimmen auf den Teilgebieten der Leistungsanforderungen und folgende empirische Bilanz sei gestattet: "Am Brett ist Carlsen einfach stärker gewesen, aber viele Experten kolportieren: "Zwei vergebene Chancen in Partie 1 und 5, ein fataler Verlust in der 2. und ein Blackout in der 6. ist einfach zu viel gegen einen Weltmeister wie Magnus Carlsen. Beide Spieler können Sie vom 2.-9. Februar 2015 in Baden-Baden wieder spielen sehen. Freuen Sie sich in Deutschland auf zwei Spieler der "ewigen" Schachextraklasse und vielleicht auf weitere Spieler aus der Bundesligamannschaft der OSG Baden-Baden: Aronian, Caruana, Adams, Bacrot, Naiditsch, Vallejo Pons, Nisipeanu, ...

Viswanathan Anand hat jetzt 11 WM-Kämpfe (bzw. Turniere) gespielt und ich durfte acht mal dabei sein. Die Bilanz ist gut in den letzten sieben Jahren: Sieg in Mexiko vor Kramnik und Gelfand mit 9/14, Sieg in Bonn gegen Kramnik 6,5:4,5, Sieg in Sofia gegen Topalov 6,5:5,5, Sieg in Moskau gegen Gelfand 6:6, Tiebreak 2,5:1,5, Niederlage in Chennai gegen Carlsen 3,5:6,5 und Niederlage in Sochi gegen 4,5:6,5. Vorher hat er noch 1995 in New York gegen Kasparov 6,5:8,5 verloren, in Groningen/Lausanne gegen Karpov 3:3 nach 25-tägigem Ko-Turnier gespielt und im Tiebreak 2:0 verloren, dann in New Delhi/Teheran das Finale 3,5:0,5 gegen Shirov gewonnen und 2002 in Moskau im Halbfinale mit 2,5:1,5 gescheitert an Ivanchuk! Unglaubliche Rekorde für die Schachgeschichte. Meine persönliche Bilanz ist 5:3, wenn ich anwesend sein durfte. Vielleicht werde ich jetzt das Buch fertig schreiben: 11 Siege bei der Chess Classic - 11 Teilnahmen bei Weltmeisterschaften. Oder kommt da noch was? Auf der Pressekonferenz gab er unter großem Applaus auf die Frage: "Ob er jetzt aufs Altenteil gehe", bekannt: "No"!!

Er hat die Fahnen für Indien und Deutschland hochgehalten, bei den Klicks auf der Fide-Webseite waren diese beiden Nationen mit großem Abstand die Nr.1 und die Nr.2 im Ranking, aber nicht genug damit - die dramatische 11.Partie hier in Sochi und die 9. in Chennai - das sind nicht nur fantastische Live-Erlebnisse, sondern wertvolle Musterpartien, die für jeden Schüler und Studenten ein "Must know" sind, obwohl sie vom scheinbar besseren Spieler verloren gingen!
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Gratulation, Magnus Carlsen!
WM-Titel erfolgreich verteidigt
23.11.2014 - Er hat es gewagt, und es hat nicht geklappt. Viswanathan Anand sah in der 11. Partie der Schach-WM eine Möglichkeit, im 27. Zug mit einem Qualitätsopfer auf Gewinn zu spielen, aber es funktionierte leider nicht. Magnus Carlsen fand in der Folge an den entscheidenden Stellen die besten Züge und im 45. Zug gratulierte ihm Vishy zur erfolgreichen Titelverteidigung. Über die Gründe, die Knackpunkte und alles Andere werden in der nächsten Zeit unendlich viele "Experten" fachsimpeln, Vishy Anand selbst bescheinigte dem alten und neuen Weltmeister sehr starkes Spiel und gute Nerven - das soll uns einstweilen genügen. Die kecke Frage, ob er jetzt übers Aufhören nachdenke, beantwortete unser Ehrentiger lachend mit einem lauten "No!" und erhielt dafür warmen Applaus. Danke, Vishy!
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Sochi 2014 - 11.Partie : Ministerpräsident Medwedew macht den 1.Zug
Kein schnelles Remis mehr ... und lässt sich anschließend auch auf der Roboter Olympiade Sochi 2014 bei den Comuter-Kids sehen
23.11.2014 - Der Ministerpräsident Dmitri Anatoljewitsch Medwedew, geboren am 14. September 1965 in Leningrad ist "Der" russischen Politiker neben Präsident Vladimir Vladimirovich Putin. Er war selbst von 2008 bis 2012 Präsident Russlands und ist seit dem 8. Mai 2012 Regierungschef der Russischen Föderation. Medwedew ist außerdem seit Mai 2012 Vorsitzender der Partei "Einiges Russland". Heute kommt er zur ersten Sport-Renommé-Stadt Sochi, um den 1.Zug für den amtierenden Weltmeister, den Norweger Magnus Carlsen gegen den Herausforderer, den Inder Viswanathan Anand zu machen. Seit den Olympischen Winterspielen 2014 ist die Kurmetropole am Schwarzen Meer neben der 1.Austragung eines Formel 1 Rennens auch Austragung der Schachweltmeisterschaften und der Roboter Olympiade, neben unzähligen Konferenzen und Kongessen!
und viele beeindruckende Bilder und Informati

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WM 2014 P10 - Remis
Ruhetag am Samstag
21.11.2014 - In seiner hoffentlich vorletzten Weißpartie sah sich Viswanathan Anand zum zweiten Mal nach der ersten Partie mit Grünfeldindisch konfrontiert - dieses Mal verzichtete der Herausforderer aber auf das übliche 4.cxd5 und spielte die "Russische Variante". Aus der Eröffnung behielt Vishy einen leichten Vorteil, aber mehr ließ sich heute nicht aus dem Weltmeister herauspressen. Nach etwas mehr als 3 Stunden und 32 Zügen reichte man sich im ausgeglichenen Doppelturmendspiel die Hände. Damit steht es 5,5 zu 4,5 aus Sicht des Titelverteidigers, welcher am Sonntag zum letzten Mal Weiß haben wird. Ab 13 Uhr geht's los. Go, Vishy!
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