11.12.2007 - Die zwei Halbfinalbegegnung zwischen dem 17-jährigen Ukrainer, Sergey Karjakin und dem 35-Jährigen Spanier lettischer Herkunft, Alexei Shirov und dem 17-jährigen "Wunderburchen" aus Norwegen, Magnus Carlsen, gegen den neu ins Turnierschach zurückgekehrte 33-jährige Gata Kamsky (USA) hat es an den Tag gebracht: "Erfahrung schlägt Jugend". Der Bundesligaspieler des OSC Baden-Baden hatte nur kleinere Schwierigkeiten gegen Karjakin in der ersten Schwarzpartie. Zum Schluss wurde ein Endspiel Springerpaar gegen Turm und Läufer zelibriert, dann Springer gegen Turm und dann war es wirklich nach 103 Zügen remis. In der zweiten Partie spielten die Beiden eine lange Theorievariante im Spanier und der Ukrainer hatte nach 70 Zügen ein Einsehen.
10.12.2007 - Die reizvollen Duelle im Halbfinale des Weltpokals wurden in der 1.Partie ökonomisch geführt und laufen auf Entscheide im Schnell- oder Blitzschach hinaus, ehe dann das große Finale über 4 Partien kommt. In der Partie Karjakin gegen Shirov kam es wie vorhergesagt, aber Gata Kamsky machte mit dem "Wonder Boy" Magnus Carlsen kurzen Prozeß und strafte uns Lügen.
06.12.2007 - Können die Arrivierten die "Jungen Wilden" Magnus Carlsen, Ivan Cheparinov, Sergey Karjakin, Dimitry Jakovenko und Evgeny Alekseev auf Distanz halten? Spielt die Kondition oder die Erfahrung eine größere Rolle? Wir werden sehen, wer in das Halbfinale einziehen wird. Für die Schachbundesliga bedeutet dies, dass nur noch Shirov und Carlsen vom OSC Baden-Baden, Alekseev vom TV Tegernsee und Jakovenko vom SV Mühlheim im Rennen sind und somit keinesfalls in ihren Mannschaften spielen können. Ob Peter Svidler oder Liviu-Dieter Nisipeanu für Baden-Baden anreisen können - oder ob es überhaupt einen Sinn macht nach den Nerven aufreibenden KO-Schlachten in Khanty-Mansiysk -, sei dahingestellt.
05.12.2007 - Das sich im Duell der Russen Alekseev gegen Bareev durchsetzen konnte war erwartet worden, aber das Russe Svidler an dem Wahlamerikaner Kamsky und der Armenier Aronian an dem jungen Russen Jakovenko scheitern würde, ganz und garnicht.
1 Nisipeanu - Karjakin 0:1 (37 Züge) Karjakin weiter 2 Wang - Cheparinov 0:1 (54 Züge) Cheparinov weiter 3 Sasikiran - Ponomariov ½:½ Ponomariov weiter 4 Jakovenko - Aronian (22 Züge) Stechen 1½:½ Jakovenko weiter 5 Shirov - Akopian ½:½ (36 Züge, Shirov weiter 6 Kamsky - Svidler ½:½ (25 Züge) Stechen 1½:½ Kamsky weiter 7 Adams - Carlsen ½:½ (83 Züge Carlsen weiter 8 Bareev - Alekseev ½:½ (30 Züge) Stechen 0:2 Alexseev weiter
04.12.2007 - Die Mini-Wettkämpfe mit 2 Normalschach-Partien, dann 2 Schnellschach-Partien, dann 2 Blitzschach-Partien und am Schluss ein "Sudden death" haben einen besonderen Charakter. Manche Teilnehmer versuchen in den langsamen Partien Kraft zu sparen, um dann im Stechen alle Kräfte zu mobilisieren. Oder die weniger guten "Schnellschacher und Blitzer" versuchen es genau anders herum.
03.12.2007 - Folgende Begegnungen standen im 1/8-Finale auf dem Programm. Die Schachbundesliga hat noch 5 Spieler unter den letzten 16, davon allein 4 vom OSC Baden-Baden Alexei Shirov, Peter Svidler, Magnus Carlsen und Liviu-Dieter Nisipeanu und Welt Cup Verteidiger Levon Aronian vom SC Kreuzberg in Berlin. Dies ist alles andere als erfreulich für die Kurstädter aus Baden-Württemberg, wenn sie nächstes Wochenende in der Bundesliga auf den Tabellenführer Werder Bremen treffen. Der Weltmeister von 2002/3 Ruslan Ponomariov zerstörte heute die letzte indische Hoffnung Krishnan Sasikiran und die Baden-Baden truppten groß auf, machten 3 aus 4, wobei die Sieger Alexei Shirov und Magnus Carlsen mit einem Remis in die nächste Runde promovieren könnten. mehr
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02.12.2007 - Zu den Azerbaijanern Mamedyarov und Radjabov schied heute der an Nr.1 gesetzte Ukrainer Ivanchuk "nicht" sensationell gegen den Rumänen Liviu-Dieter Nisipeanu aus. Der Bundesligaspieler vom OSC Baden-Baden setzte damit das Glanzlicht der 3.Runde. Bei aller Wertschätzung für die starken Schnell- und Blitzschach-Zocker in den Tiebreaks, ist dieser Quallifikationsmodus für die Herausforderung des amtierenden Weltmeisters "Gift" für die Weltelitespieler unter den Top-10 der Weltrangliste. Zumal im WM-Kampf nur 7-Stunden-Partien gespielt werden, geradezu ungeeignet, ja fast schon schizophren. mehr
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01.12.2007 - In der zweiten Partie einer jeden KO-Runde wird weniger taktiert, als noch in der ersten. Shakhriyar Mamedyarov musste ausgleichen, aber es gelang ihm nur ein Remis, damit sind die Azeri an No2 und No3 gesetzt ausgeschieden. Die Baden-Badener Bundesligaspieler Shirov und Carlsen spielten perfekt und gewannen. Die OSC'ler Nisipeanu spielte gegen Ivanchuk, genauso wie Bacrot gegen Karjakin beide remis und gestalteten den Kampf gegen die Ukraine offen. Insgesamt sechs Paarungen gibt es morgen beim Stechen. mehr
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30.11.2007 - Die Topfavoriten Ivanchuk, Mamedyarov, Aronian, Jakovenko, Adams, Kamsky, Ponomariov und die Top-Spieler vom OSC Baden-Baden Shirov, Swidler, Carlsen, Bacrot und Nisipeanu versuchten in der 1.Partie der 3.Runde die kontrollierte Offensive. Außer Adams, Kamsky und Jakovenko konnte keiner seinen Weißaufschlag durchbringen. Der Azerbaijaner Shakhriyar Mamedarov musste sogar eine Niederlage gegen Topalov-Sekundanten, Ivan Cheparinov, mit Schwarz hinnehmen und es droht, dass er genau wie sein Hoffnung tragender Landsmann Teimour Radjabov früh ausscheidet - eine große Enttäuschung für die Hauptstadt Baku. Kein guter Tag für Baku, obwohl ein anderer berühmter Sohn dieser Stadt - der 13.Weltmeister der Schachgeschichte, Garry Kasparov -, wieder auf freiem Fuss ist. Nach einer Protestaktion gegen die, aus seiner Sicht, undemokratischen Duma-Wahlen in Moskau war er für fünf Tage ins Gefängnis geworfen worden. Harte Zeiten für den großen Strategen, denn Gegenspieler Putin verfügt offensichtlich über die bessere Position in diesem Kampf. mehr
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29.11.2007 - Von drei Ukrainern Ivanchuk, Ponomariov und Volokitin setzen sich die beiden Stärksten durch. Auch die fünf Chinesen im Feld machten eine gute Figur, vor allem im Stechen, und brachten drei Spieler unter die letzten 32. Der letzte deutsche Mohikaner, der für den OSC Baden-Baden spielende Arkadij Naiditsch musste Mannschaftskollegen Magnus Carlsen Tribut zollen. "Magnus the Kid" aus Norwegen siegte im Stechen mit 2:0. Etwas überraschend schied der für Bad Godesberg in der Bundesliga spielende Weltmeister von 2004, Rustam Kasimdzhanov gegen Internet-Zocker Kiril Georgiev aus Bulgarien aus. Vom 16-köpfigen russischen Kontingent mussten 7 kapitulieren. Die "Großen" Svidler, Grischuk, Alekseev, Jakovenko, usw. bleiben aber souverän im Rennen. mehr
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28.11.2007 - In weniger als einer halben Stunde knallten die beiden Spieler - gestern hatte Aronian mit der Neuerung im 17.Zug (Halbslawisch) den vollen Punkt nach 37 Zügen kassiert. Heute schied der Bundesligaspieler vom Hamburger SK die gleichen Variante mit Weiß spielend nach genau 40 Zügen mit einem Remis aus. Ganz normal könnte man glauben, wäre da nicht die abenteuerlich Geschwindigkeit in der Abwicklung, beziehungsweise die Aussage des "Zeitdokuments". Der Uhrenstand, beziehungsweise das perfekte Remis von "Good Gusti", - gestartet wird mit 1:30h plus 30 Sekunden Inkrement pro Zug und Spieler von Beginn an. Der Uhrenstand nach Beendigung der vollen Partie war: 1:36:01h bei Gustaffson zu 2:07:46 bei Aronian. Offensichtlich war die Neuerung 15. ... Db6 so stark, dass nur eine Remisabwicklung möglich war. Vielleicht ist Levons Uhr noch ein bisschen weitergelaufen, aber Jan Gustafsson hat 6:01min mehr als bei Beginn der Partie - phänomenal im wahrsten Sinne des Wortes. Nikolic gibt sich genauso gegen Onischuk mit ½:1½ geschlagen nach 15 Zügen, aber eine Stunde später. Der Dortmunder Arkadij Naiditsch hielt Norwegens Wunderknabe Magnus Carlsen auf Distanz. mehr
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27.11.2007 - Der Weltcup in Khanty-Mansiysk ist bereits vier Tage unterwegs. Im eisigkalten, näheren Sibirien brachte David Baramidze das Kunststück fertig den Ex-Vize Weltmeister und Internet-Lautsprecher Nigel Short aus England im Schnellschach-Tiebreak zu eliminieren. Im Knockout-System der 128 Spieler werden zuerst 2 Partien mit Fide-Bedenkzeit (90min/+30s pro Zug), dann 2 Schnellschach-Partien, danach 2 Blitzschachpartien und schließlich eine "Sudden death" Partie gespielt, in der Weiß gewinnen muss, um weiter zu kommen - Schwarz genügt ein Remis. Heute wurde die Aufgabe schon schwerer für unsere Jungs: Levon Aronian traf auf Jan Gustafsson, Magnus Carlsen auf Arkadij Naiditsch und David Baramidze auf den Cubaner Lenier Dominguez Perez. Alle drei Aufgaben scheinen unlösbar, aber kämpfen Jungs, kämpfen. Laufende Updates und Ergebnismeldungen gibt es hier! Oder "Live" anschauen auf der Veranstalterseite. mehr
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22.11.2007 - Wenn es um die Wurst geht, heftet man oft dem Urkrainer Ivanchuk "Nervenschwäche" an, sowie zuletzt im Finale des FiNet Open in Mainz, als er Viktor Bologan aus Moldavien in der letzten Runde unterlag, obwohl er mit Weiß nur ein Remis brauchte. Aber heute war er auf'm Damm und schlug seinen Jahrgangsgenossen Viswanathan Anand im Finale. Der indische Superstar verpasste damit den "Grand Slam" mit den Prädikaten Langsam-Weltmeister, Schnellschach-Weltmeister, Blitz-Schach-Weltmeister und Weltranglistenführender. "Shit happens" oder "Lebe geht weida" muss die Devise sein. Morgen trifft er auf seinen zukünftigen WM-Gegner Vladimit Kramnik, allerdings im "Advanced Chess" - da, wo der Computer so viel helfen darf, wie ihm der Bediener aus dem Silikon kitzeln kann! mehr
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21.11.2007 - Schon einen Tag nach Beendigung des Tal-Memorial Klassik Turniers in Moskau, dass Vladimir Kramnik in ganz großem Stil mit +4 vor dem Baden-Badener Bundesligaspieler Alexei Shirov mit +1 gewann, begann die Blitz Schach-Weltmeisterschaft. Im Übrigen könnte Vladimir Kramnik mit den Elo-Punkten von Moskau Vishy Anand in der Weltrangliste mit je 2799 Punkten erreicht haben und würde in der Januarliste als 1. geführt, weil er mehr Partien gespielt hat - Anand hatte beim Europa Club Cup in Kemer / Türkei 1,7 Punkte eingestellt. 20 Spieler waren gesetzt, eingeladen oder hatten sich qualifiziert. Damit versammelten sich immerhin 13 der Top20 der Fide-Weltrangliste zu Ehren des 8.Weltmeisters und Blitzkönigs Michael Tal. Der Ukrainer Vassily Ivanchuk führt mit 13,5 Punkten aus 19 Partien vor Alexander Grischuk 13,0 und Gata Kamsky 12,5. mehr
Tal Memorial Veranstalter Hompage
08.10.2007 - Die Schach-Weltmeisterschaft mit den acht besten Spielern der Welt, Sieger und Platzierte, Organisatoren und Funktionäre, Eventcharakter und Pressewelt, Méxiko-City pulsierende Metropole mit 25 Millionen Menschen, Historie und Lifestyle, Potpourri der Emotionen, Nationales und Internationales, Skurilles and Kurioses. Ein bunter Bilderbogen wird versucht, um Ihnen das Sportliche und das Drumherum möglichst in Bildern mit wenig kommentierten Worten zu erzählen. Genießen Sie einen Augenblick die Rubriken: Weltmeister und Platzierte, Macher und Vertraute, Organisation und Typen, Hoffnung und Zukunft, Straßen und Häuser, Impressionen der Spieler, Kultstätten der Mexikaner, Computer-Weltmeisterschaft Zappa - Rybka, Schachpresse in allen Lebenslagen, "Kuriositäten, Besonderes, Spezielles", V.I.P - Very Important Persons. Ich hoffe, dass es irgendwann eine finale Story über Vishy Anand geben wird : "In 14 Partien & 14 Jahren zum Gipfel" mehr
Artikel über das logische WM-System
Aktuelle Webseite der Schachweltmeisterschaft
07.10.2007 - Zwei Runden vor Schluss liegt der OSC mit 8 Mannschaftspunkten nur einen Punkt hinter der Spitze. Die mit je 9 Punkten Führenden sind Ural Sverdlovskaya, Tomsk-400 und Linex Magic - Merida. Mit dem Ashod City Club haben die Kurstädter ein verhältnismäßig leichtes Los, als gleich gegen einen der drei Riesen zu spielen - allerdings das Auslosungssystem erscheint uns merkwürdig zu funktionieren, die nominell stärkste Mannschaft wird runtergelost zu den 7-Punkter, anstatt rauf? Der Hamburger SK lieferte heute mit dem 3:3 wieder eine bravouröse Leistung gegen die nominell mit über 100 Elo-Punkte überlegene armenische Crew von Bank King Jerevan ab. Mit 6 Mannschaftspunkten rangiert man nun auf Rang 21 und hat Luft nach oben. Auch gegen den Nachbar in der Setzliste Aquaprofit Chess Club Nagykanisza sind die Hansestädter nicht chancenlos. mehr
Live-Ticker vom OSC Baden-Baden (Schlosser/Döttling)
Homepage des Hamburger SK
Offizielle Webseite - Europa-Cup Kemer
06.10.2007 - Kein frischgebackener Weltmeister aus Russland oder sonst wo auf der Welt hätte seinen Club in dieser Situation unterstützt, weil eine ganze Menge süßer Arbeit auf der Promotiontour durch Indien vor Vishy Anand und seiner Frau liegt. Die Inder lechzen sehnsüchtig nach ihrem Volksheld, aber der Superstar erfüllt zuerst seine Pflicht bei seinem deutschen Club und will noch einmal in den letzten drei Runden volle Pulle gehen - das muss er auch, will er nicht gleich die Schallmauer von Elo 2801 wegstellen. Der OSC hat bisher stark gespielt, zweimal gegen Underdogs hoch gewonnen und gegen die gleichstarken Teams Remis gespielt. Mit dem Zugpferd Anand wird jetzt alles noch besser werden - es geht alles noch aus eigener Kraft - drei Siege müssen nur her und dann muss man zählen. mehr
Live-Ticker vom OSC Baden-Baden (Schlosser/Döttling)
Homepage des Hamburger SK
Offizielle Webseite - Europa-Cup Kemer
03.10.2007 - "Eye of the Tiger" - Holzauge sei wachsam, als ordentliches stimmberechtigtes FIDE-Vorstand - Mitglied Viswanathan Anand, Weltmeister! 25 Millionen plus/minus 3 Millionen leben in einer leidenschaftlich - nicht all zu schnellen - Metropole mit viel Kultur und Tradition. Ein würdiger Austragungsort mit einem hervorragendem Sheraton Centro Histórico mit angeschlossenem Convention Center. Eine Schachweltmeisterschaft mit Charakter und Flair, schachlich hochinteressant mit Kampfgeist, würdigem und gerechtem Sieger, dem die Weltanerkennung durch den souveränen Sieg gegen viele gleichstarke Gegner aus fünf Nationen gegönnt und von den echten Schachfreunden frenetisch bekundet wird. Ein wahrlich grandioses Festival für die Herzen und Sinne der Schachwelt. Warum jetzt wieder die feindlichen, polarisierenden, durch dauernde Mäzchen und Unfairness geprägte Zweikämpfe wieder einführen? Wäre nicht eine Schach-Weltmeisterschaft der acht jeweils besten Spieler der Welt - die sieben besten der Weltrangliste - "Durchschnitt Liste 2 Jahre" spielen mit dem Weltmeister die Stufe der letzten "Acht" - keine unangemessene Macht mehr des amtierenden Weltmeisters und keine Revanche-Kämpfe der machtpolitisch Priviligierten. mehr
Vishy Anand - Orginalrede - Siegerehrung
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30.09.2007 - Die Abschlusszeremonie wurde klassisch mexikansch eingeläutet. Die Mexiko-Stadt Kavallerie mit vier Pferden leitet die "Weltmeisterschaftsgesellschaft" vom Austragungsort Sheraton Convention Center und Spielerhotel Sheraton Centro Histórico über die Prachtstraße ins Palais. Ungefähr eine halbe Stunde dauerte der Fussmarch aller Beteiligten - begleitet mit vier Reitern - durch den historischen Stadtkern von Mexiko-City zum altehrwürdigen Parlamentssaal. Gut 300 geladene Gäste nebst Spielerteams, Pressemeute, den Offiziellen von FIDE und der Mexiko-Organisatoren füllten den historischen Raum. Um 19:00 Uhr wurden Reden geschwungen, bis schließlich der Hauptorganisator und Sponsor, Jorge Saggiante, zur Preisverleihung und Medaillenübergabe einleiten ließ. Boris Gelfand bekam die Medaille in Bronce, Vladimir Kramnik jene in Silber und schließlich Viswanathan Anand die Goldene, plus Siegerkranz und die typische mexikanische Decke als Scherpe umgehängt. Vishy hielt eine bemerkenswerte, gehaltvolle Dankes- und Antrittsrede als der alleinige Weltmeister, ehe dann die Hymnen in der Reihenfolge: Mexiko, Fide und Indien abgespielt wurden. Dabei wurden schon von einigen indischen Landsleuten und Freunden Vishys ein paar Tränchen der Ergriffenheit und der Bedeutung des Moments weggedrückt. mehr
Der 14.Tag von Vijay Kumar (Indien-TV)
Partieanalysen von GM F. Döttling: Aronian-Anand, Anand-Grischuk, Morozevich-Kramnik,
Partieanalysen von GM K. Bischoff / Anand - Morozevich
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30.09.2007 - Ein goldener Tag für den besten Schachspieler aller Zeiten aus Indien, der 37-jährige Tiger von Madras, Viswanathan Anand, am Ziel seiner Träume angelangt, bringt ein Volk von 1.1 Milliarden Menschen in Trance. Der mehrmalige Sportler des Jahres in Indien und mehrfache Träger des Schach-Oscars fügt seinem beeindruckenden Schachleben ein weiteres höchstes Highlight hinzu - ein Moment für die Ewigkeit. Hier in Mexiko, als Vorsitzender der Chess Tigers und ehemaliger Vorsitzender des SC Frankfurt-West 1992 - 2000, dies mitzuerleben, wenn ein selbstentdeckter Rohdiamant, den man 14 Jahre begleitet hat, zum schönsten und strahlensten Brillanten aller Zeiten wird, löst eine tiefe Dankbarkeit aus und gibt einem das Gefühl eines wertvollen Geschenks. Wir alle gratulieren den Eltern von Vishy zu so einem wundervollen und bescheiden gebliebenen Sohn - einem ganz wertvollem Menschen und großem Sportler. mehr
Der 14.Tag von Vijay Kumar (Indien-TV)
Der 13.Tag von Vijay Kumar (Indien-TV)
Partieanalysen von GM F. Döttling: Aronian-Anand, Anand-Grischuk, Morozevich-Kramnik,
Partieanalysen von GM K. Bischoff / Anand -Morozevich
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