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Corus Chess 2009 - 7.Runde
24.01.2009 - Mit einem blitzsauberen Schwarzsieg gegen den Ukrainer Vassily Ivanchuk konnte sich Sergei Movsesian in einem Scheveninger-System der Sizilianischen Partie zu dem jungen Ukrainer Karjakin an die Spitze der Tabelle hoch katapultieren. Der junge Co-Leader bevorzugte heute eine sehr ruhige Gangart gegen den Armenier Aronian. In einem geschlossenen Spanier bot er im 18.Zug remis an, welches der Wahlberliner akzeptierte. Alexander Morozevich konnte in der 7.Runde gegen den überraschend stark aufspielenden, letztgesetzen Niederländer Jan Smeets, endlich seinen ersten Sieg einfahren. Dabei unterstützte der Smeets ihn entscheidend mit 48.Zug mit Sc4, der sofort die Partie einstellte. Der zweite junge Holländer Daniel Stellwagen konnte sich in einer ganz langen Partie mit einem Dauerschach gegen den US-Amerikaner Gata Kamsky ins Remis retten. Im 67.Zug konnte Kamsky mit Kb5 anstatt mit Dc4 gewinnen. Das 15-zügige Remis zwischen Mickey Adams und Teimour Radjabov traf nicht den Publikumsgeschmack und ist indiskutabel. Die Remis von van Wely gegen Carlsen und Leinier Dominguez gegen Wang Yue gingen dagegen völlig in Ordnung. mehr
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Corus Chess 2009 - 6.Runde
Movsesian schlägt Morozevich, Radjabov Kamsky und Adams Wang Yue
23.01.2009 - Wieder einmal versuchte Magnus Carlsen in der A-Gruppe in der längsten Partie des Tages seinen jugendlichen Kontrahenten und Führender in der Tabelle, Sergey Karjakin aus der Ukraine zu schlagen, aber wieder reichten 79 Züge Kampf in einer Slavischen Partie nicht aus. Locker dagegen konnte der Baden-Badener Bundesligaspieler Sergey Movsesian in einer Caro Kann Partie den Opferangriff des völlig von der Rolle befindlichen Moskauer Alexander Morozevich parrieren und schließlich gewinnen. Das wird so langsam bitter für den Russen, 1,5 Punkte aus 6 Partien! Ganz überzeugend spielte ebenso der Azeri Teimour Radjabov die Caro Kann Verteidigung des US-Amerikaners Gata Kamsky auseinander. Den einzigen Schwarzsieg des Tages konnte Michael Adams gegen Wang You einfahren und sein Punktekonto ausgleichen. mehr
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Corus Chess 2009 - 5.Runde
Aronian, Karjakin, Dominguez und van Wely mit glänzenden Siegen.
22.01.2009 - Die längste Partie in der A-Gruppe an diesem regnerischen Tag in Wijk aan Zee spielte der Chess960-Weltmeister Levon Aronian gegen den Baden-Badener Bundesligaspieler Sergey Movsesian. Am Ende war der in Berlin lebende Armenier weißspielend erfolgreich. Vorher hatte der Holländer Loek von Wely gegen den Azerbaidjaner Teimour Radjabov im klassischen Königsinder erfolgreich. Der Kubaner Leinier Dominguez hatte einen guten Tag und schlug den Russen Alexander Morozevich mit einer großartigen Leistung. Der Ukrainer Sergey Karjakin konnte nach 52.Zügen den jungen Niederländer Stellwagen in die Knie zwingen. Vier Weißsiege stellten eine Runde sicher, die mehr entschiedene als unentschiedene Partien hatte. Im Spitzenspiel zwischen Vasily Ivanchuk und Magnus Carlsen gab es ein flaues Remis - Chucky fühlte sich nicht in Form, um härter mit Weiß zu fighten. Kamsky gegen Wang Yue wurde nach kurzer Auseinandersetzung remis und Adams gegen Smeets war eine ausgekämpfte Russische Partie. Der Tabellenstand beim Corus Chess 2009 zeigt nach 5 Runden mit 3,5 Punkten Karjakin an der Spitze und Morozevich mit nur 1,5 Punkten mit der roten Laterne. mehr
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Corus Chess 2009 - 4.Runde
Alle Partien der A-Gruppe remis - Carlsen und Aronian beharkten sich 65 Züge lang ...
20.01.2009 - Sieben Partien in der A-Gruppe remis können, aber sollten nicht vorkommen. Der gemeine Besucher von Schachturnieren mag dies nicht besonders. Er möchte gehaltvolle Partien sehen, die spannend mit einer Entscheidung zu Ende gehen. Radjabov gegen Karjakin in 21 Züge und Smeets gegen Kamsky in 22 Züge remis, ist einfach zu wenig, dagegen war die Leistung der Co-Sieger vom letzten Jahr, Carlsen gegen Aronian passabel und dem Geschmack der Zuschauer entsprechend. Nach den vier Auftaktrunden steht morgen der erste Ruhetag an. Keineswegs soll das impressive Nachtbild die Stimmung im Turniersaal De Moriaan wiedergeben, aber wehmütig werden die Schachriesen Anand, Topalov und Kramnik vermisst. Wenigstens ein bisschen mehr unterhaltsames Feuerwerk ließe die Erinnerung in schwächere Konturen zeichnen. mehr
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Corus Chess 2009 - 3.Runde
Radjabov und Kamsky gewinnen gegen topgesetzte Ivanchuk und Morozevich ...
19.01.2009 - Die Spieler vom OSG Baden-Bafen Magnus Carlsen und Sergei Movsesian lieferten sich lange Zeit ein sehr ausgeglichenes Gefecht, wobei die permanenten Bemühungen des weißspielenden Norwegers keine Früchte trugen, gerechter Weise remis. Der topgesetzte Ukrainer Vasily Ivanchuk lieferte sich ein aufregendes Duell mit dem Azerbaidjaner Teimour Radjabov. In einem schwerblütigen b4-Königsinder nahm der weißspielende "Chucky" für die ersten 20 Züge viel zu viel Zeit, um dann später in einem horrenden Blitzduell dem gewieften Azeri in einen Konter zu laufen, dem er sich letztendlich im 41.Zug beugen musste. Der US-Wahl-Amerikaner Gata Kamsky bezwang den Russen Alexander Morozevich in der Archangelsk-Variante einer Spanischen Partie im 34.Zug. Im B-Turnier kam es zur großen Schlacht zwischen der indischen Nr.2 Krishnan Sasikiran und dem uzbekischen Sekundanten des indischen Weltmeisters Viswanathan Anand, Rustam Kasimdzhanov. Das Mega-Duell konnte der schwarzspielende Uzbeke für sich entscheiden und erhielt den Experten-Tages-Preis von € 250,- ausgelobt vom niederländischen GM Ivan Sokolov. Rustam lebt mit seiner Familie in der Nähe von Bad Godesberg bei Bonn in Deutschland. mehr
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Corus Chess 2009 - 2.Runde
Schwergewichte Ivanchuk und Morozevich finden mit Siegen ins Turnier zurück - im Baden-Badener Duell schlägt Movsesian Adams!
18.01.2009 - Rauhes Wetter herrschte im idyllischen Küstenort Wijk aan Zee, aber in der Corus Chess Arena De Moriaan steppte der Bär. Mit einem spektakulären Sieg fand der an Nr.1 gesetzte Ukrainer Vasily Ivanchuk mit einem Schwarzsieg gegen den Chinesen Wang Yue ins Turnier zurück. Mit einem Damengambit ohne weißes Sc3 konnte er nach der Verirrung des weißen Springers nach a7 bald entscheidenden Vorteil erlangen. Nachdem der Chinese Yue mit der spektakulären Rochade 20.Zug 0-0-0+ zwar Schach gab, aber nicht die optimale Fortsetzung 20.Df7 fand, muste er im 25.Zug aufgeben. Auch Morozevich konnte mit einem beherzten Vorgehen gegen das Ragosin-System der Grünfeldindischen Verteidigung des Lokalmatadoren Loek van Wely in 43.Zügen gewinnen und damit ein wenig die Scharte vom Samstag auswetzen. Im Duell der Bundesligaspieler Sergei Movsesian und Michael Adams vom OSG Baden-Baden, behielt der weißspielende Movsesian in einer Italianischen Partie die Oberhand. Damit führen nach 2 Spieltagen Movsesian, Karjakin und Smeets mit jeweils 1,5 Punkten aus 2 Partien. mehr
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Corus Chess 2009 - 1.Runde
Es war der Tag der Ukrainer! - Spannender Auftakt am Todestag des 11. Schachweltmeisters Robert James Fischer
17.01.2009 - In der A-Gruppe herrschte vorwiegend das Prinzip "Abwarten und Tee trinken". Es ist evident wichtig in einem so langen Turnier wie in Wijk aan Zee - 13 Runden lang - , zuerst einmal irgendetwas im "Haben" zu sehen, und sei es nur ein halbes Pünktchen! Die erste entschiedene Partie sahen die zahlreichen Zuschauer in der Begegnung des Ukraniers Sergei Karjakin kontra Alexander Morozevich aus Moskau. Moro konnte im Paulsen-System der Sizilianischen Verteidigung nicht voll ausgleichen und machte den entscheidenden Fehler mit 23. ... Dc6?, danach musste er sich nach 26.h6 strecken. Ganz anders erging es dem beim Corus Turnier topgesetzten Ukrainers Vasily Ivanchuk in der Partie gegen den letztgesetzten Holländer Jan Smeets. In einem hochinteressanten Botvinnik-System des Damengambits überschritt der Weltranglistendritte mit dem Ausführen des 40.Zuges die Zeit und musste den vollen Punkt an den glücklichen jungen Niederländer Jan Smeets abgeben. Vasily ist dieses Ungeschick nicht zum ersten Mal in einem großen Turnier passiert! Loek van Wely spielte mit Leinier Dominguez die volle Distanz von 7 Stunden, doch nach 80 Zügen remis im Endspiel Turm gegen Springer. mehr
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Corus Chess Tournament 2009 - Auslosung
Vorjahressieger Levon Aronian und Magnus Carlsen wieder die Favoriten?
16.01.2009 - Das traditionelle Corus Chess Festival beginnt immer mit der Eröffnungszermonie im Hauptgebäude der Corus Gruppe - ein Stahlkonzern der aus der holländischen Stahlfirma Hoogovens mit Ursprung in Wijk aan Zee und British Steel entstanden ist und letztes Jahr vom größten indischen Stahlriesen Tata übernommen wurde. In der letztjährigen Auftaktveranstaltung gab es dann das außergewöhnliche Statement des Hauptsponsors Corus anlässlich der runden 70.Ausgabe des besten klassischen Schachturniers der Welt, dass es bis zum 75 Jubiläum - also zum Jahr 2013 - auf jeden Fall weiter geht. Solche Perspektiven in unsicheren wirtschaftlichen Zeiten sind Gold wert. Manch traditioneller Sponsor von Sportveranstaltungen muss abwägen, welche Sport-Sponsor-Engagements am ehesten dem Rotstift zum Opfer fallen könnte - und da steht leider oft Schach an vorderster Stelle. Auch wenn die Schachriesen Weltmeister Viswanathan Anand, Ex-Weltmeister Vladimir Kramnik und der Weltranglistenerste Veselin Topalov nicht am Start sind, so hat das 71.Corus-Turnier den ganzen Glanz, der Kategorie 19 (Elo 2716) in der A-Gruppe, Kategorie 16 (Elo 2641) in der B-Gruppe, Kategorie 11 (Elo 2521) in der C-Gruppe und fast 1500 Amateure in diversen Turnieren. Warten wir also gespannt auf die Auftaktrunde morgen um 13:30 Uhr. mehr
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Peter Svidler siegt im Finale, Magnus Carlsen Zweiter
Bei der AKER Chess Challenge in Norwegen ging der Turnier-Zwilling der Chess Classic Mainz in Betrieb!
06.01.2009 - Im norwegischen Gjøvik fand zum Jahreswechsel ein höchst interessantes Schnellschach-Festival statt. Unter der Flagge des Hauptsponsors AKER wurde die "Aker Chess Challenge" mit Norwegens Superstar Magnus Carlsen, dem 5-maligen russischen Meister und 3-maligen Chess960-Weltmeister Peter Svidler, dem FiNet Chess960 Open Sieger 2008 Hiraku Nakamura und dem 28-jährigen Norweger GM Kjetil A. Lie durchgeführt. Die Veranstaltung fand unter der Regie des bekannten Turnierdirektors Øystein Brekke statt, der im Sommer Gast der Chess Classic in Mainz war. Im Finale setzte sich Peter Svidler gegen den jungen Magier aus Norwegen, dem 18-jährigen Magnus Carlsen, mit 1½ :½ durch. Mit dem gleichen Ergebnis gewann der amerikanische Meister Hiraku Nakamura gegen den Norweger Kjetil A. Lie. Im Rahmen des Schnellschach-Festivals liefen neben der Kronen-Gruppe auch eine Menge anderer Turniere ab, wobei die offene norwegische Meisterschaft das bestbesetzte Open war. mehr
Homepage der Aker Chess Challenge
Offenes Schellschachturnier des Gjøvik Chess Festival
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Weltmeister Anand in Hessen - Zuerst in Bad Soden am Taunus
Heimspiel!! - Montag um 22:15 Uhr - HR Fernsehen zeigt ein Portrait des zur Zeit berühmtesten Sodeners (leider aus aktuellem Anlass um eine Woche verschoben!)
03.11.2008 - Montag, der 3.November 2008 - 12:30 Uhr - Rhein-Main Flughafen Frankfurt. Der neue und alte Schachweltmeister Viswanathan Anand verabschiedet sich mit seiner Frau und Managerin Aruna und verlässt für eine unendlich lange Zeit Deutschland. In Spanien muss er für ein paar Tage nach dem Rechten sehen und dann ab in die Heimat nach Indien. Was Anand und Aruna da erwartet wird weit über die Gratulationen des Bekannten- und Freundeskreis hinausgehen. Die Chess Tigers verneigen sich vor ihrem sympatischen und bescheiden gebliebenen Ehrenmitglied - Danke Vishy, für 15 Jahre Freundschaft und ein herzliches Willkommen bei der Chess Classic in Mainz 2009. mehr
Video: Siegerehrung und Interview WM Anand
Video: Abschluss-Pressekonferenz mit WM Anand und GM Kramnik
Presse Indien: Anand - "Simply the best"
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Anand bleibt Schach-Weltmeister - Remis in der 11.Partie
In einem großen Match schlägt er Vladimir Kramnik in Bonn 6,5:4,5
29.10.2008 - Mit einem süßen Geschenk belohnt sich der universellste Schachspieler der Gegenwart selbst und macht sein Land mit 1,1 Milliarden Menschen stolz. "Sein Team mit Peter Heine Nielsen, Rustam Kasimdzhanov, Surya S. Ganguly und Radoslav Wojtaszek hat besser gearbeitet", sagte sein Gegner Vladimir Kramnik anerkennend. Mit seiner Frau Aruna hatte er den größten Helfer an seiner Seite und die Freunde Frederic Friedel von ChessBase und der Schreiber dieser Zeilen von den Chess Tigers komplettierten das A-Team. Ein Triumph der absolut professionellen Projektarbeit im Schach. Der Königstiger Vishy Anand ist nun der einzige Spieler der Welt, der jeweils Weltmeisterschaften im Knockout-System, im Turnierschach (8-Spieler doppelrundig) und im Zweikampf gewonnen hat. Ein wahrer Universal-Weltmeister und ein ganz großer Champion. Er hat den Kasparov-Bezwinger Vladimir Kramnik mit ebenso +2 bezwungen, wie es damals in London 2000 passierte. Auch unserem zweiten Ehrenmitglied Vladimir Kramnik gilt unsere große Anerkennung, weil nur ein Zweikampf auf diesem Niveau und bei dieser Fairness zum Highlight ohne Skandale die Schachwelt in ihren Bann ziehen kann. Die Gratulation der Chess Tigers wird mit dem T-Shirt manifestiert und wer miteinstimmen möchte in den Chor der Gratulanten wird demnächst hier das Video erscheinen: "We don't need an other hero" and "Simply the best" from the most powerfull rocklady on the world: Tina Turner! mehr
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Schach-WM Bonn: cool bleiben ist cool - besonderer Bildbericht!
Weltmeister Viswanathan Anand braucht nur noch ein Remis mit Weiß - Muss Herausforderer Vladimir Kramnik hasardieren, muss er eine von ihm ungeliebte Verteidigung wählen? Modernes Benoni, Holländisch, Königs- oder Grünfeldindisch?
28.10.2008 - "Das Ergebnis war doch bislang viel zu krass. Das sah ja nach Außen so aus, als herrsche hier ein Klassenunterschied zwischen den Beiden. Ich habe Kramnik jedenfalls kräftig die Daumen gedrückt", wird der Sohn von Alt-Bundespräsident Richard Freiherr von Weizsäcker im Bonner Generalanzeiger zitiert und lässt auf dem Weg zum Frühstück im Hilton Bonn seiner Begeisterung freien Lauf, in dem er euphorisch bekundet: "Das war die bisher beste Partie des WM-Matches". Und der Präsident des Deutschen Schachbundes und Co-Präsident des Organisationskommitees der Schach-Weltmeisterschaft in Bonn, weiß genau wovon er redet. Ist er doch selbst Großmeister im Fernschach und unlängst mit dem deutschen Team Olympiasieger geworden. Bei dieser Disziplin ist die schachliche Vorbereitung der parallel ablaufenden Partien mit leistungsstarken Computerprogrammen von allerhöchster Bedeutung. Partien, bei denen eher menschliche Schwächen offen zu Tage treten, auf der einer oder anderen oder gar auf beiden Seiten, werden von ihm, wie von vielen anderen Puritanern, offensichtlich eher gering geschätzt, zum Beispiel die Schwarzsiege Anands in der 3. und 5.Partie. mehr
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Schach-WM Bonn - 10.Partie: Kramnik gewinnt zum ersten Mal
Endlich auch einmal ein Sieg für den Herausforderer Kramnik - kommt noch einmal Spannung auf oder vollstreckt der Inder Anand am nächsten Mittwoch mit Weiss?
27.10.2008 - Endlich hat Kramnik in der Vorbereitung mit seinem Team den Nagel auf den Kopf getroffen. In einer typischen Kramnik-Stellung zwingt er den Weltmeister im 29.Zug zur Aufgabe. Die russische Schachkommune feiert ihren Vertreter zu Recht überschwenglich, hatte doch niemand mehr einen Pfifferling auf den in Paris lebenden Russen gesetzt. Nüchtern betrachtet führt Anand mit 6:4 nach 10.Partien, hat den Tiebreak gestern schon sicher gemacht, zwei weitere Matchbälle und den mit Weiss wird er am Mittwoch verwandeln wollen. Hätte vor zwei Wochen irgendjemand diesen Stand nach zehn absolvierten Partien vorhergesagt, Vishy Anand wäre bestens gelaunt und super zufrieden, so ist natürlich ein bisschen Enttäuschung bei ihm und seinen Fans da - aber was ist denn schon passiert - cool bleiben ist cool! Ganz glatt geht im Leben, wie im Sport, fast nie etwas über die Bühne, aber das weiss Anand, sein A-Team und die ganze Welt. mehr
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Schach-WM Bonn - 9.Partie: Anand verdammt knapp remis
Weltmeister Anand konnte nach nicht optimalem Spiel noch remis spielen - Kramnik ganz nah am ersten Schwarzsieg gegen Anand in seiner Karriere - Anand hat jetzt drei Matchbälle in den letzten drei Partien
26.10.2008 - Als die Partie eröffnet wurde und der Schiedsrichter sowie der hervorragende Veranstalter Josef Resch bekannt gab, dass, wenn der weissspielende Anand gewinnt und mit 6,5 Punkte uneinholbar führen würde, im Anschluss in zirka zehn bis fünfzehn Minuten die Siegerehrung im Spielsaal der Kunsthalle stattfinden sollte, beschlich den Berichterstatter ein ganz unangenehmes Gefühl. Noch nie wurden bei offiziellen Weltmeisterschaften, nach Beenden der letzten Partie, so hopplahopp und quasi im "Schweinsgalopp" die Ehrungen der Spieler angesetzt. Für den Verlierer, wie auch den Sieger nach aufwühlender emotionaler Partie und ermüdendem WM-Kampf in unseren Augen eine Überforderung und Würdelosigkeit ohne Genuss und Anerkennung für eine große Weltmeisterschaft - natürlich im Gegenwert für die ungeduldigen Zuschauer, die der Zeremonie beiwohnen oder gar noch schnell mitnehmen wollen. Hierdurch war eine Beeinflussung des weißspielenden Anands nicht ganz von der Hand zu weisen bis hin zur Suggestion mit Weiss unvorsichtig auf Gewinn zu spielen. mehr
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Schach-WM Bonn: 8.Partie - Anand hält mit Schwarz remis
Anand-Kramnik 5,5:2,5 - Jetzt kann die WM an jedem Tag zu Ende gehen - Herausforderer Vladimir Kramnik gewaltig unter Druck
24.10.2008 - Am nächsten Sonntag könnte Viswanathan Anand seine Titelverteidigung unter Dach und Fach bringen. Mit einem Weiss-Sieg wären die notwendigen 6,5 Punkte erreicht, mit einem Weiss-Remis wäre auf jeden Fall schon der Tiebreak erreicht, mit einem Weiss-Verlust hätte er weitere 3 Versuche in drei Partien zu gewinnen. So souverän wie er hier in Bonn auftritt, fällt es den Experten sehr schwer an Wunder zu glauben. Doch halt, war es nicht einer dieser beiden Wettkämpfer, der in Serie der Partien 3 bis 6 mit 1, ½, 1, 1 = 3,5 Punkte einspielte, also kein Ding der Unmöglichkeit, denn irgendwann muss auch der Inder Anand doch einmal einen Fehler machen. mehr
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Schach-WM Bonn: 7.Partie remis
Weltmeister Anand war dem Sieg sehr nahe gekommen - Kramnik verteidigte sehr präzise und erfolgreich
23.10.2008 - Nach dem Ruhetag hatte Vishy Anand wieder die weißen Steine, sodass von den Experten das Schlimmste für Kramnik erwartet wurde. Der Inder griff aber nicht mit vollem Risiko an, sondern eher mit kontrollierter Offensive. Schwarz verteidigte sich umsichtig, hatte doch einige Schwierigkeiten im Übergang vom Mittelspiel ins Endspiel, vor allem, weil der zentral stehende weiße Läufer auf d6 dem schwarzen Ross auf d7 haushoch überlegen war. Zum Schluss war das Remis für den sichtlich erleichterten Russen Kramnik verdient. Morgen erwarten die Fachleute das letzte große Aufbäumen des mit Weiss spielenden Weltmeister der Jahre von 2000-2007. mehr
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Schach-WM Bonn: vor der 7.Partie - Bildbericht 6.Runde
Anand führt die weissen Steine 1.e4 oder d4? >>> Moderne Benoni, Wolgagambit, Grünfeld- oder Königsindisch von Kramnik?
22.10.2008 - Gestern Abend wurde gegen 21:00 Uhr, der mit klaren Rückstand mit 4,5:1,5 aus der ersten Halbzeit herausgekommene Russe Vladimir Kramnik mit seiner charmanten Frau Marie Laure im Arm auf der Friedrichsstrasse registriert. Zum ersten Mal wurde die für den "Le Figaro" schreibende Journalistin aus Paris in Bonn gesehen. Offensichtlich reifte diese Maßnahme im Team Kramnik, wenn sie nicht ohnehin so vorgesehen war, nach der schweren Doppelniederlage am Wochenbeginn, um nach dem sogenannten letzten Strohhalm zu greifen. Die Verbesserung der seelischen Balance, kombiniert mit radikalen fachlichen Massnahmen, ist oftmals das einzige probate Mittel eine Wende in schier aussichtslosen Wettkampfsituationen noch herbeizuführen. Festhalten am geplanten Weg der schachlichen Konzeption wäre gleichzusetzen mit der kampflosen Aufgabe der höchsten Krone im Weltschach. Weltmeister Anand wird dies sicher in der Wahl seines Eröffnungszuges antizipieren wollen und entweder an seiner erfolgreichen Matchstrategie festhalten oder eine weitere generelle Waffe zur Anwendung bringen. Für Spannung ist damit jetzt schon auf jeden Fall morgen gesorgt. mehr
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Schach-WM Bonn - 6.Partie: Anand gewinnt auch mit Weiß
Mit der Neuerung 9.h3 im Dc2-Nimzo-Inder zwang Weltmeister Anand mit Weiß Herausforderer Vladimir Kramnik ein weiteres Mal in die Knie
21.10.2008 - Frenetischer Applaus brandete nach der Aufgabe des Russen Vladimir Kramnik auf. Vishy Anands 47.Zug, Läufer von h6 nach g7, ließ Schwarz keine Hoffnung mehr. Damit geht der amtierende Weltmeister aus Indien zur Halbzeit des auf 12 Partien angesetzten Wettkampfs in der Bonner Kunst- und Ausstellungshalle mit 4,5:1,5 Punkten in Führung. Ihm fehlen jetzt nur noch genau 2 Punkte aus 6 Partien zur Titelverteidigung - vier Remis, zwei Siege oder ein Sieg und zwei Remis reichen. Keiner der Experten hätte dem "Allrounder" Anand diesen Verlauf und den Vorsprung gegen einen der besten "Matchplayer" der Schachgeschichte zugetraut. Ihm scheint bisher in Bonn alles zu gelingen und seinem Gegner fast nichts. Morgen ist jetzt ein Ruhetag und Donnerstag und Freitag folgen Partie Nr.7 und 8. mehr
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Schach-WM Bonn: vor der 6.Partie - Bildbericht Runde 5
Viswanathan Anand hat in den nächsten beiden Partie Weiss - kommt jetzt auch sein harter 1.e4-Aufschlag oder bleibt er bei 1.d4
21.10.2008 - In der 6. und 7.Partie darf der "Königstiger" die weißen Steine führen. "Zeit, dass sich was dreht". Wäre es jetzt so langsam Zeit, seine stärkste Waffe 1.e4 einzusetzen oder bleibt er seiner soliden Taktik mit der "kontrollierte Offensive" treu. Und was soll jetzt Kramnik tun, nach zwei so schweren Weiß-Niederlagen? Wobei er, wie er selbst in der Pressekonferenz zugab den 34.Zug von Schwarz "Se3" völlig übersah. Ein Spieler seiner Klasse übersieht so etwas Triviales nicht, oder? Anzunehmen ist, dass Ihn hier zum zweiten Mal die gleiche Schachblindheit beschlichen hat, die vor zwei Jahren an gleicher Stelle gegen das Computerprogramm Deep Fritz offen ausbrach. Mit dem damaligen De3 fand Kramnik den studienhaften Gewinnzug, wenn das einzügige Matt von Deep Fritz nicht möglich gewesen wäre. Dieses Mal fand er mit 29.Sd4x die forcierte 6-zügige Gewinnzugfolge, wenn Weltmeister Anand dieses fantastische 34.Se3 nicht gesehen hätte. Was aber ist der entscheidende Unterschied zwischen einem guten Computerprogramm und Weltmeister Anand? "Hinterm Horizont geht's weiter" beim "Tiger von Madras" mehr
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Schach-WM Bonn - 5.Partie: Anand gewinnt wieder mit Schwarz!
Gleiche Eröffnung, gleiche Variante, gleicher Verlauf, gleiches Ergebnis ... und übernimmt die Führung in der Live-Weltrangliste mit Elo 2792 - kleines Späßchen!
20.10.2008 - Die russiche Schachkommune ist traditionell und weltberühmt für das Auspräparieren einer bereits im Match angewandten Variante. Heute allerdings konnte der Herausforderer Kramnik die harte Arbeit seines Teams (Sergei Rublevsky, Laurant Fressinet und Peter Leko) der letzten zwei Tage nicht effektiv umsetzen. Die Zeit war zu knapp für den Russen und das Gefühl für Gefahren ließ ihn am Ende vollends straucheln. Als der Weltmeister Se3 spielte ging ein Raunen durchs Publikum, Kramnik nahm zwar noch die Figur und Vishy Anand schlug mit dem Bauern zurück, erst dann sah er das Maleur und gab mit dem 35.Zug kopfschüttelnd auf. Voller Ungläubigkeit und mit betretenem Mienen mussten die Kommentatoren der UEP die überlegene Variantenberechnung des aus dem Mutterland des Schachs stammenden Inders Vishy Anand anerkennen. 3,5:1,5 Führung fühlt sich für das A-Team gut an, aber noch ist nichts gewonnen, warnt der Psychologe. mehr
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