Universität Positionell opfern mit GM Michael Prusikin... ...und mit den letzten drei freien Plätzen einen GRATIS Tigersprung erleben!
14.06.2012 - Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit, dann wird Großmeister Michael Prusikin im Chess Tigers Training Center ein weiteres Seminar geben. Das Thema lautet "Positionelle Opfer", und noch haben wir Platz für genau drei weitere Teilnehmer. Wer jetzt kurzentschlossen zuschlägt, lernt nicht nur die große Kunst des richtigen Opferns, er erhält von uns auch gratis ein Buch der preisgekrönten Tigersprung-Reihe von Großmeister Artur Jussupow - der aktuell besten Lehrbuch-Serie, die es auf dem Schachmarkt gibt - im Wert vom € 24,90. Wählen Sie je nach Spielstärke zwischen Tigersprung auf DWZ 1500, 1800 oder 2100. Melden Sie sich JETZT, denn wer zuerst kommt, mahlt auch zuerst!
Einfach besser trainieren!
Schach lernen und die Spielstärke stetig und bequem am heimischen PC steigern dies bietet Ihnen die Chess Tigers Universität und baut ihr Angebot beständig aus. Vom Grundschulkind bis zum ambitionierten Turnierspieler, wir decken mit unseren erfahrenen Lehrern GM Artur Jussupow, GM Klaus Bischoff, IM Erik Zude, FM Uwe Kersten, Timo Schönhof und Mike Rosa kostengünstig die gesamte Breite des Schachtrainings ab. Mit über 40 Kursen und mehr als 1.600 Lektionen lehren wir alles, was das Schachspielerherz begehrt. Von den Regeln, über grundlegende Prinzipien, Strategie, Taktik, Eröffnungen, Endspiel, vollständig analysierte Partien und sogar Chess960 haben wir alles in unserem umfangreichen Portfolio. Und so geht's: Chess Tigers Universität - Überblick
Seit jeher üben Opferkombinationen einen besonderen Reiz auf alle Schachspieler aus. Der Puls geht hoch, hat man wirklich alles korrekt berechnet, bekomme ich mein Material mit hohen Zinsen und das möglichst rasch zurück oder setze ich noch besser alsbald matt? Nun, dafür wird Ihnen Großmeister Michael Prusikin Mitte Juni im Training Center der Chess Tigers keine Hilfe liefern, denn der gelernte Pädagoge und FIDE-Trainer widmet sich ausschließlich dem positionellen Opfer - quasi die Königsklasse des Opferspiels. Möchten Sie künftig Ihre Gegner nicht nur mit schwungvollen Kombinationen, sondern auch mit tiefen strategischem Spiel besiegen, dann zögern Sie nicht länger und sichern Sie sich die wenigen noch verfügbaren Plätze für den 16. und 17. Juni beim Seminar mit einem der besten Trainer Deutschlands!
Was ist ein positionelles Opfer?
Bei einem positionellen Opfer geht es eher selten um einen schnellen Sieg, sondern um langfristige Kompensation und im Idealfall Vorteile. Anders als bei einer taktischen Kombination lassen sich die Konsequenzen oftmals nicht vollständig ausrechnen, was den besonderen Reiz eines positionellen Opfers ausmacht. Zumeist schreckt der Amateur - selbst wenn er eine derartige Opfermöglichkeit sieht - davor zurück, weil er sich nicht sicher ist, ob diese wirklich korrekt ist oder er in der Lage ist, in der Folge bestmöglich fortzusetzen.
Dafür braucht man sich in keiner Weise zu schämen, denn selbst die besten Spieler der Welt sind daran schon gescheitert, haben aber so auch schon wahre Glanzpartien gespielt, welche die Schachwelt entzückten und es noch heute tun.
Vom Bauer bis zur Dame eigenen sich alle Figuren für positionelle Opfer. Für Letzteres ist besonders das berühmte Damenopfer von David Bronstein in der Sämisch-Variante der Königsindischen Verteidigung ein ausgezeichnetes Beispiel, wenngleich die Korrektheit bis heute nicht endgültig geklärt ist:
Was wegen des gefesselten h-Bauers zunächst wie ein leichter Bauerngewinn aussieht, ist in Wahrheit der Auftakt zum erwähnten Damenopfer. Denn mit 10.Df2 arbeitet Weiß mit einer Gegenfesselung des Springers.
10.Lf2? ist wegen 10...Sxf1 -/+ schwach.
10...Sxf1 11.Dxh4 Sxe3 Da Schwarz nun sowohl Sg2+ als auch Sc2+ droht, wird er unweigerlich auch noch den Bauern auf c4 erobern und hat danach "nur" zwei Läufer und zwei Bauern für die Dame. Als Kompensation hat er eine sichere Stellung und oft die geschwächte Königsstellung des Weißen, welche er im rechten Moment beispielsweise mit f7–f5 attackieren kann.
Ein interessantes - wenn auch leider nicht korrektes - Beispiel für ein positionelles Damenopfer jüngster Zeit lieferte die derzeitige Nummer 2 der Weltrangliste Levon Aronian in seinem Trainings-/Freundschafts-Match gegen den 14. Weltmeister Vladimir Kramnik:
In dieser Stellung spielte Schwarz 11...Sxc3!? und opferte so seine Dame. Zwar stellte sich nach weiter 12.Lxd8 Sxd1 13.Lxc7 Lxc7 14.Sxc6 Se3 15.Lb5! heraus, dass Weiß (klar) besser steht, doch am Brett hatte der Anziehende in der Folge noch viele Probleme zu lösen.
Letztlich siegte Kramnik zwar, aber dennoch ging diese Partie um die Welt und fand in sämtlichen Schachzeitungen der Welt große Beachtung.
Tja, Sie sehen, positionelle Opfer sind häufig sehr kompliziert und unglaublich schwer zu berechnen - auch für die besten Spieler der Welt. Oft benötigt man eine große Portion Selbstbewusstsein und Intuition und natürlich jemanden, der einen in die Kunst dieser Spielweise einweist. Mit den beiden Beispielen haben wir nicht mal an der Oberfläche des breiten Themas gekratzt. Positionelle Opfer können in allen Phasen einer Partie vorkommen und die unterschiedlichsten Ziele haben.
GM Michael Prusikin
Wann, wie und warum Sie positionelle Opfer anwenden sollten und auch, wie Sie sich gegen solche erfolgreich zur Wehr setzen können, genau das wird Sie GM Michael Prusikin an zwei Tagen bei uns in Bad Soden am Taunus im Chess Tigers Training Center lehren.
Der Meister und die Chess Tigers freuen sich darauf, Sie mit den modernsten Methoden des Schachtrainings fit für Ihre weitere Karriere als Spieler zu machen!
Die folgenden Links liefern Ihnen alle weiteren Informationen zum Seminar und seinem Leiter: