Chess960 German Grand Prix 2005 - Liste I Gerling-Kreativ-Schach Turnier Berlin ausgewertet / GM Meijers führt!
19.03.2005 - Das Regelwerk ist definiert, der Grand Prix Turnierkalender verabschiedet und die 7 Turniere mit insgesamt 10.000 zu vergebenden GP-Punkten liegt jetzt vor. Nur wo und wann das Finale gespielt wird ist noch offen. Zur Diskussion steht ein geschlossenen 7-rundiges Turnier mit den acht führenden Spieler der GP-Liste 2005 oder ein 5-rundiges KO-Turnier mit je zwei Partien und den führenden 32 Spielern. Das erste Jahr wird ein Test- und Entwicklungsjahr sein, dass allen Beteiligten die Schönheit und Spannung des Chess960 zeigen soll, wobei jetzt schon der Dank an die Sponsoren Gerling Lebensversicherungs-AG und der FiNet AG für den Aufbau der Turnierserie geht.
Die Operation Chess960-Sponsoring während der Chess Classic Mainz 2005 fiel offenbar bei den deutschlandweit agierenden Unternehmen auf fruchtbaren Boden, denn beide Aktiengesellschaften entschieden sich bei der Promotion für das neue kreative Schach. Die notwendigen Reformen in der Gesellschaft begleiten, um dabei besonderen Wert auf die "Rück- und Neugewinnung" der 30 bis 60-jährigen "Wenigzeitinhaber"zu legen, die eine der wichtigsten Zielgruppe für Versicherer und Finanzdienstleister darstellen genauso wie das CHess960.
Sitzen da die Veranstalter dieser Turniere auf einer Goldader oder auf einem Pulverfass - die Zukunft wird es zeigen, denn die Befürworter des Chess960 waren nach dem Berliner Turnier voll der Begeisterung und streben eine friedliche Koexistenz mit ihrem Zusatzangebot für das von Eröffnungstheorie entfesselte Schach. Spielen ohne jegliche Theorie wie zu Philidors oder gar Morphy's Zeiten - was kann es Schöneres geben.
Chess960-Turniere - Support und Service
Das Turnierdesign wurde mit den erfahrenen Veranstaltern in Berlin, Offenbach, Deizisau, Jena, Baden-Baden, Mainz und Bad Soden so abgestimmt, dass sowohl normale Turniere mit der Basisbedenkzeit 60 Minuten plus 30 Sekunden pro Zug (60/30), als auch Turniere im Schnellschach-Rhythmus 20/5 oder 10/5 zur Grand Prix 2005 Wertung zugelassen werden konnten. Die Veranstalter werden von den Chess Tigers e.V. nicht nur mit Rat und Tat, sondern auch mit finanziellen Mitteln ausgestattet, die natürlich von den Geldgebern FiNet und Gerling kommen. Neben edler Ausstattung wie Holtbretter und - figuren, DGT XL Uhren werden die Veranstalter auch mit der Bereitstellung von Partieformularen, Bühnenbild, Tischnummern, etc. unterstützt und nicht zuletzt von der meistfrequentierten deutschsprachigen Webseite www.chesstigers.de gemessen vom renommierten Alexa-Rating der Amazon Gruppe medienmäßig verstärkt.
Leicht zu händelnde Auslosungssysteme, ein komplett neues Ratingsystem und Erfassungssysteme für Partien werden genauso bereitgestellt, wie Ausschreibungsunterlagen oder Anmeldebögen - die Chess Tigers (136 Mitglieder) vereinigen in ihren Reihen fast alle Kompetenzen, die unabdingbar Voraussetzung für eine perfekte Lösung sind - aber es werden ständig neue Leute mit neuen Ideen notwendig sein, um zukünftig erfolgreich im Wettbewerb zu bestehen.
Regeln des German Grand Prix 2005
Das Ziel ist es, wie bei jedem anderen Weltcup, möglichst unter die ersten 32 zu kommen, denn dann besteht die Möglichkeit beim lukrativen Finale mitzuspielen und sich schließlich "Gerling Grand Prix Sieger" des Jahres 2005 nennen zu dürfen. Dazu gibt es die Möglichkeit in jedem Turnier Punkte zu sammeln, aber nicht nur für die besten 20 eines Turniers, sondern auch für die Sieger in den dynamisch ermittelten Ratinggruppen und natürlich auch in den Sonderklassen Damen, Senioren, U20, U14 und den Gruppen 20-40 Jahre, bzw. 41-60 Jahre allerdings ohne die Titelträger GM und IM.
In den Tabellen finden Sie die Verteilung der Punkte, selbstredend, dass jeweils nur der höhere Punktzahl für die Doppel-, Drei- oder Vierfach-Sieger ausgewiesen werden. So kam es auch, dass die insgesamt zu verteilenden 1500 Punkte von Berlin sich auf 1200 reduzierten. Hier wurden 25 Preise ausgegeben und dabei an 44 Teilnehmer Grand Prix Punkte verteilt - so sollen wenigsten am Anfang engagierte "Wenigzeitinhaber" und auf alle Fälle die Amateure motiviert werden auch um Punkte und IPS zu kämpfen. Die Veröffentlichung der "Listen" erfolgt zeitnah nach Beendigung der Turniere.
Auch die "All over All" AoA-Ratingliste wird dann regelmäßig veröffentlicht in die normale Partien mit Faktor 1, Schnellschach mit dem Faktor 0,25 und Blitzpartien mit dem Faktor 0,0625 eingerechnet werden. Vor jeder Partie wissen die Teilnehmer um wie viele Punkte gespielt wird - ein einfaches und faires System vom Leiter des WNCA Ratingoffice Hans-Dieter Post ausgeknobelt und bereits getestet. Fortsetzung folgt....