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Post vom Hessenschach 2016 Nr. 8
Aktuell, informativ und direkt - Alles Wissenswerte rund ums Schach in Hessen
20.06.2016 - Da haben sich scheinbar schon die ersten, treuen Leser des Postschen Newsletters gesorgt, ob sie vielleicht aus dem Verteiler geflogen sind. Ja, ein paar Monde sind vergangen, seit unser Hans-Dieter Post über das hessische Schachgeschehen berichten konnte, aber so sehr er es mitunter versucht, auch bei ihm haben die Tage nur 24 Stunden. Entsprechend viele kleinere und größere Wichtigkeiten haben sich angesammelt, und die erhalten Sie nun in einem Schwung. Erst werden die vielen jungen und auch älteren Sieger der zurückliegenden Turniere genannt, bevor Post zum Main-Event kommt - der Frankfurter Stadtmeisterschaft. GM-Normen sind in Frankfurt (noch) nicht möglich, aber dennoch freute sich IM Hagen Poetsch über seinen Coup. Abgerundet wird jeder Newsletter nur mit in Kürze Terminen - so auch heute.

Homepage "Schach in Hessen"

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Newsletter 8/2016

Ein langer, gefühlt ewiger Rückblick

Wenn die Ersten anfangen, den Newsletter neu zu abonnieren, dann ist es doch Zeit wieder einen zu schreiben. Nein, Ihr habt keinen verpasst, zumindest nicht seit dem 24. April.


28. April, Einhausen, 11. Ried-Open
ELO-Favorit IM Jonathan Carlstedt gewann das Turnier an der Bergstraße vor GM Eckhard Schmittdiel und weiteren 130 Teilnehmern mit einen halben Punkt Vorsprung.

Turnierseite Ried-Open


30. April, Bad Sooden-Allendorf, Offene HEM Senioren
201 Teilnehmer sahen in FM Hans Werner Ackermann aus Rostock den Turniersieger, und mit Wolfgang Haase von Caissa Kassel auf Platz 18 den Hessischen Seniorenmeister.

Turnierseite Hessische Seniorenmeisterschaft


4. Mai, Flörsheim, 70. Hessische Einzelmeisterschaft
Fünfter Titel des Landesmeisters für IM Arno Zude in Flörsheim und erster für Jasmin Breitwieser. Gut 200 Teilnehmer kamen nach fast 40 Jahren hier wieder zu einer HEM zusammen.

Turnierseite HEM


14. Mai, Gernsheim, 14. Pfingst-Jugendopen
IM Hagen Poetsch hat noch einmal die Gelegenheit genutzt und sich in die Siegerliste des Jugendopens eingetragen, dass er überlegen mit 7 aus 7 vor 79 Teilnehmern gewinnen konnte. Im parallel ausgetragenen B- Open siegte Michael Volkov vom Schachforum Darmstadt mit dem gleichen Score vor 128 Teilnehmern.

Turnierseite Pfingst-Open


21. Mai, Schifferstadt, Deutsche Blitz-MM
Das ich das noch erleben darf: Ein Team des hessischen Landesverbandes wird Deutscher Blitz-Mannschaftsmeister und das in überlegener Weise. Was man so hört, könnte da noch mehr draus werden.

Turnierseite DBMM


25. Mai, Bad Homburg, Rhein-Main-Open XIX
GM Erik van den Doel gewann die A-Gruppe dieses Traditionsopens mit einem ganzen Punkt Vorsprung und vor weiteren 113 Teilnehmern. Das B-Open ging mit 6,5 Punkten, und damit dem gleichen Score wie beim GM, an den Hofheimer Dr. Leszek Bajorski vor 103 Teilnehmern.

Turnierseite RMO


11. Juni, Neu-Isenburg, Stadtmeisterschaft Schnellschach
Leide musste diese Veranstaltung in der Hugenottenhalle mit der Hessischen Schnellschach-EM konkurrieren, was den Freunden des Turniers aber nichts bedeutete. 28 kamen. Und Carsten Kreiling aus Eppstein siegte.

Turnierseite


IM Matthias Dann gewinnt WAF Gedenkturnier

11. Juni, Taunusstein

Wahrscheinlich feiert man sich verbandsseitig noch ein wenig selbstherrlich dafür, wie gut die Flörsheimer Schachfreunde für den Verband in diesem Jahr die Hessischen Einzelmeisterschaften ausgerichtet haben.

So blieb bisher nur die Zeit eine einzige Tabelle von der Hessischen Schnellschachmeisterschaft zu veröffentlichen. Na, dann schauen wir mal, was diese aktuelle Ausgabe des Turniers im historischen Vergleich zu bieten hat:

Mit dem für Schott Mainz antretenden Internationalen Meister Matthias Dann (Bild) hat sich wieder einmal ein Spieler in die Siegerliste eingetragen, der gleich bei seiner allerersten Teilnahme auch sofort das Turnier, zudem ungeschlagen, gewinnen konnte. Gleich sieben weitere der insgesamt 23 Sieger blieben dann zukünftig der Veranstaltung fern, also sogenannte One-Hit-Wonder. Na Dann...

Auf Platz 2 folgt der Hessische Referent für Leistungssport FM Uwe Kersten, der anders als der neue Champion eine Niederlage einstecken musste, aber sich noch vor Großmeister Leonid Milov platzieren konnte.

Zusammen mit dem viertplatzierten IM Hagen Poetsch (Schöneck) hat Kersten (Kassel) nun die Qualifikation für die Deutsche Schnellschachmeisterschaft in der Tasche, die Poetsch immerhin schon einmal gewinnen konnte!

62 Teilnehmer sind im Vergleich der bisherigen 28 Turniere seit 1989 die drittschlechteste Beteiligung. Seltsam auch, dass die Hälfte der Teilnehmer diesmal absolute Neulinge für das Turnier waren.

Bedenke man nun, dass immerhin fast 1.100 Teilnehmer schon einmal das Turnier mitgespielt haben, stellt man leicht fest, dass es für dieses Turnier offensichtlich keine Stammkundschaft (mehr!) gibt.

Dieses Potential ist anscheinend genauso verschwunden, wie der teure Pokal, der auch schon eine Weile nicht mehr gesehen wurde.

Den Preis des Namensgebers dieses Turniers gewann mit 8 Remisen und damit einer sehr hohen Remisquote IM Sven Telljohann. Da er zudem ungeschlagen auf Platz 8 einlief, hat er diesen Preis mehr als verdient!

Noch ein paar Sonderklassen- Bestwerte:

Erste bei den Frauen wurde Astrid Fröhlich-Dill (Hofheim), der Jugendpreis ging an Elijah Everett(Schöneck) und den bei den Senioren sicherte sich Dr.Reinhard Zunker(Hofheim).

Eine versprochene Auswertung für das Turnier liegt der FIDE auch noch nicht vor, aber irgendwann ist ja auch mal mit Feiern Schluss.

Turnierseite HESM


IM Hagen Poetsch holt zweiten Stadtmeister-Titel

Ungefähr mit Ende der Mannschaftskämpfe beginnt seit einigen Jahrzehnten immer die Frankfurter Stadtmeisterschaft, und während vor 20 Jahren in der Zeit von Mai und Juni schachlich nicht viel lief, haben sich in Hessen einige Openturniere in diesem Zeitraum etabliert, und auch die Hessische Einzelmeisterschaft wurde in diesen Abschnitt verlegt.

Der Beliebtheit dieses Turniers scheint das keinen Abbruch zu tun, denn knapp über 150 Teilnehmer im Schnitt der letzten 11 Jahre und dieses Jahr wieder 157 können sich nicht irren.

Mit IM Hagen Poetsch hat sich wieder einmal ein Spieler in die Siegerliste eingetragen, der damit dort nun mehr als einmal auftaucht, und nur 15 weitere Meister der jüngeren und älteren Geschichte können ähnliches aufweisen. Insbesondere bei dem in den letzten Jahren immer schwerer zu spielenden Feld eine echte Glanzleistung!

IM Hagen Poetsch

Poetsch zog das Tempo ungemein an, führte nach 5 Runden mit 5 Siegen und konnte damit aus sicheren Positionen gegen die direkten Konkurrenten um Remis spielen.

Gegen seinen Hauptkonkurrenten der letzten 5 Jahre, IM Igor Khenkin, der in der Endabrechnung Dritter wurde, sicherte er sich einen der beiden wichtigen halben Punkte, und in der Schlussrunde gegen IM Telljohann, der damit Zweiter wurde, den anderen Halben.

Gegen beide GMs im Feld musste der Stadtmeister von 2006 FM Georg Legde ran und wurde schließlich mit Platz 4 belohnt.

Mit Thomas Reschke hat sich auf einem verdienten fünften Platz ein Nicht-Titelträger eingefunden, der sich immerhin noch vor GM Milov und den neuen Frankfurter Bezirksmeister FM Peter Keller platzieren konnte.

Seit einigen Jahren wird die Frankfurter Stadtmeisterschaft ergänzt um ein Turnier DWZ max. 1500, dass in diesem Jahr Stephan Hagel von Königsjäger Hungen gewinnen konnte.

Vielleicht war für den Turnierleiter diese seine dreißigste Frankfurter Stadtmeisterschaft in Folge Anlass etwas lässiger, den Turnierabschluss anzugehen, jedenfalls musste nach der Siegerehrung festgestellt werden, dass ein Ergebnis fälschlicherweise ausgerechnet an einem Topbrett nicht von ihm als Remis zur Kenntnis genommen wurde.

Die sich teils nun ändernden Preisträger nahmen diese Komplikation eher gelassen und vor allem fair zur Kenntnis.

Noch ist keine Woche nach der letzten Runde vergangen, aber es sind bereits alle wichtigen Informationen rund um das Turnier veröffentlicht: Ergebnisse, Tabellen, DWZ Auswertung, sämtliche(!) Partienotationen und natürlich jede Menge Bilder.

Puh, noch 310 Tage bis zu meiner 31. Frankfurter Stadtmeisterschaft. Wie ich das nur aushalte?

Turnierseite Frankfurter Stadtmeisterschaft


Jede Menge Turniere in den kommenden Wochen...

02. Juli, Darmstadt, Heinerfest-Pokal

09. Juli, Ranstadt/Wetterau, Schnellschach-Stadtmeisterschaft

22. Juli, Gießen, 19. Gießener Open

28. Juli, Vellmar, Internationales Open

Links zu diesen Turnieren und weiteren Veranstaltungen finden sich hier:
Terminkalender Hessische Schach-Chroniken


Gruß!

Euer
Hans D. Post


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Hans-Dieter Post ist seit über 25 Jahren Turnierleiter des Schachbezirks Frankfurt und war jahrelanger Turnierleiter der Chess Classic Mainz. Der IT-Experte entwickelte für das größte Schnellschachturnier der Welt eigens eine digitale "Open-Maschine", welche weltweit bei Turnierorganisatoren Aufmerksamkeit erregte. Immer mehr hessische Turniere rüsten mit Turnierleiter Post auf und wurden stets mit einem merklichen Plus an Teilnehmern - sowohl in der Spitze als auch in der Breite - gesegnet.

Was genau das Postsche System zu bieten hat, können Sie einem in diesem Jahr geführten Interview (siehe unten) mit Hans-Dieter Post entnehmen. Seine Hingabe sowohl für das traditionelle Schach wie auch für Chess960, aber auch seine regionale Verbundenheit, spornen den Chess Tiger zudem immer wieder an, mit seiner eigenen Webseite nebst regelmäßigem Email-Newsletter aktuell, informativ und direkt über die aktuellen Ereignisse im hessischen Schach zu berichten und die Werbetrommel für kommende Turniere zu rühren.

Und nun wird er dies auch über die Webseite der Chess Tigers tun. Noch schneller erhalten Sie die neuesten hessischen Schach-Nachrichten nur, wenn Sie den kostenlosen Newsletter direkt bestellen.

Homepage "Schach in Hessen"

Interview mit Hans-Dieter Post vom 20.01.2011



Hans-Dieter Post

Published by Mike Rosa

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