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Chess-Meeting startet furios
Kramnik, Caruana und Meier siegen
26.07.2013 - Sommerzeit ist Sparkassen Chess-Meeting Zeit! Ab heute wird im Dortmunder Schauspielhaus bis zum 04. August wieder nahezu täglich das Weltklasseschach dominieren - und dies zum 41. Mal! Selbstverständlich am Start ist Vladimir Kramnik, der in diesem Jahr nach seinem 11. Dortmunder Titel strebt. Über mangelndes Glück wird sich der russische Hüne schon jetzt nicht mehr beklagen können, denn Auftaktgegner Wang Hao stellte im Schwerfigurenendspiel zweizügig einen ganzen Turm ein. Mehr kämpfen musste dagegen Vorjahressieger Fabiano Caruana, aber letztlich besiegte der Italiener Dmitry Andreikin doch souverän. Damit ist Caruana übrigens virtuell in den Kreis der 2800er aufgestiegen, wie www.2700chess.com verrät. In Dortmund am Start ist auch die deutsche Nationalmannschaft (zumindest vier Spieler). Und gleich kam es zum spannenden Duell zwischen Georg Meier und Arkadij Naiditsch, welches ersterer völlig verdient für sich entschied. Überhaupt kamen die Deutschen - außer Naiditsch natürlich - heute recht gut weg, wenn man bedenkt, dass ihre Gegner jeweils rund 120 ELOs schwerer waren. Der deutsche Meister Daniel Fridman erkämpfte sich mit perfekter Endspielkunst ein Weißremis gegen Michael Adams, und Igor Khenkin tat es ihm gegen Peter Leko gleich. Die zweite Runde beginnt morgen um 15 Uhr - das deutsche Duell des Tages lautet dann Khenkin vs. Meier. (Fotos gab es beim Erscheinen dieses Berichtes von offizieller Seite leider noch keine.)
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Biel 2013 - Bacrot führt alleine
26.07.2013 - Nach fünf Runden ist Etienne Bacrot beim 46. Internationalen Schachfestival gelungen, was sich zuvor schon abzeichnete: Der Franzose führt nun (endlich) alleine das Peloton an. Richard Rapport spulte die Eröffnung im Blitztempo runter und vergaß am Ende seiner Vorbereitung das Nachdenken. Prompt geriet er in eine glatte Verluststellung, bekam aber unverhofft nochmals die goldene Gelegenheit, den Kampf offen zu gestalten. Doch wiederum nahm sich der junge Ungar nicht genügend Zeit und verpasste so 24...Dg4!!. Danach zeigte ihm Bacrot endgültig wo der Barthel den Most holt und konnte dann genüßlich zuschauen, wie Co-Leader Alexander Moiseenko gegen Maxime Vachier-Lagrave schwitzen musste. Mehr noch, der Ukrainer stand gegen die französische Nr. 1 klar auf Verlust, aber diese verrechnete sich kräftig und musste nach 40 Zügen enttäuscht das Remis akzeptieren. Eine sehr gute Stellung hatte auch Ian Nepomniachtchi gegen Ding Liren, doch auch er hat keinen Houdini implantiert und konnte in komplizierter Lage nicht das Maximum herauholen. Nach 66 Zügen wurde Frieden geschlossen. Auch am Samstag gibt es in Biel kein Hitzefrei - um 14 Uhr startet Runde 6.
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Biel 2013 - Ding Liren siegt, Bacrot verpasst alleinige Führung
25.07.2013 - Der Sieger der vierten Runde beim 46. Internationalen Schachfestival lautet Ding Liren. Der Chinese überspielte Maxime Vachier-Lagrave und egalisierte so seine Niederlage aus Runde 2. Zugleich bot sich Etienne Bacrot und Alexander Moiseenko im direkten Duell die Möglichkeit, mit einem Sieg alleine den Platz an der Sonne zu ergattern. In einer munteren Partie versuchte Bacrot, den gegnerischen König zu stellen, doch Moiseenko verteidigte sich sauber in eine Remisstellung. Das sah auch der Franzose ein, allerdings ausgerechnet in dem Moment, als sein Gegenüber patzte. Statt den Ukrainer mit einem letzten Angriff zu schocken, wickelte er ins Dauerschach ab. Den Schnarcher des Tages lieferten Richard Rapport und Ian Nepomniachtchi. In einem Rossolimo-Sizi tauschten die Herren um die Wette und hatten ruckzuck ein ungleichfarbiges Läuferendspiel auf dem Brett. Damit führen Bacrot und Moiseenko mit 6 (2,5) Punkten vor Ding Liren und Vachier-Lagrave mit 5 (2) Punkten und Nepomniachtchi und Rapport mit 3 (1,5) Punkten. Die fünfte Runde startet wie gewohnt am Freitag um 14 Uhr.
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Biel 2013 - Verrückte Runde 3
24.07.2013 - Wie schon in der Auftaktrunde endeten auch in der dritten Runde des Schachfestivals in Biel alle Partien ohne einen Sieger. Ziemlich unspannend waren sich Alexander Moiseenko und Ian Nempomniachtchi nach 27 Zügen einig, dafür hatten es die beiden anderen Duelle mächtig in sich. Aus der Eröffnung heraus opferte Maxime Vachier-Lagrave im Top Duell gegen Etienne Bacrot eine Qualität und fuhr damit prächtig. Alsbald hielt er den Sieg in Händen, aber eine kurze Phase der Schwäche ließ Bacrot haarscharf ins Remis entwischen. Noch wilder wurde es zwischen Ding Liren und Richard Rapport. Bestens mit Königsindisch-Theorie ausgestattet, spulte der Ungar in der Vierbauernvariante als Nachziehender die Züge herunter, während der Chinese die Theorie scheinbar am Brett selbst erarbeiten musste. Irgendwann fand er nicht mehr die besten Züge und stand bald mit dem Rücken zur Wand. Als Rapport im 26. Zug jedoch zu De4?? statt De5! griff, hätte er aufgrund einer einfachen Taktik verlieren müssen, doch auch sein Gegner blickte dies nicht und wählte stattdessen eine Remisabwicklung. Damit ändert sich natürlich nichts am Tabellenstand. Die vierte Runde beginnt am Donnerstag um 14 Uhr - dieses Mal wird GM Thomas Luther live für Sie bei ChessBase kommentieren.
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Biel 2013 - Kein Remis in Runde 2
23.07.2013 - Dass Etienne Bacrot beim Schachfestival in Biel Großes plant, konnte man bereits in seiner gestrigen Auftaktpartie erahnen. Dort entglitt ihm der volle Punkt noch, doch heute überzeugte er in einem rassigen und ziemlich untypischen Königsinder als Weißer gegen Ding Liren. Doch dies war nicht die erste entschiedene Partie in Biel, denn zuvor hatte bereits Alexander Moiseenko gegen Richard Rapport gewonnen. Dabei war der junge Ungar sogar ausgezeichnet aus der Eröffnung gekommen. In einem Rossolimo-Sizi - ja, auch die Jugend kupfert gerne mal beim Weltmeister ab - stand Rapport rasch besser. Doch ab da übernahm Moiseenko das Ruder und drehte die Partie scheinbar locker zum Sieg. Für einen aus französischer Sicht perfekten Tag sorgte Maxime Vachier-Lagrave gegen Ian Nepomniachtchi. Aus der Eröffnung heraus überspielte er den Russen, ließ dann zwar noch etwas Luft rein, aber im Doppelläuferendspiel mit Mehrbauer überzeugte er dann mit guter Technik. Damit kommt es am Mittwoch zum ersten französischen Spitzenduell. Die dritte Runde beginnt um 14 Uhr. Zum letzten Mal, bevor er zum Live-Kommentieren des Sparkassen Chess-Meetings nach Dortmund fährt, wird GM Klaus Bischoff für Sie auf ChessBase die Partien aus Biel begleiten.
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Bieler Schachfestival startet friedlich
22.07.2013 - Bereits am Samstag öffnete das 46. Internationale Schachfestival in Biel seine Pforten. Einer der Hauptakteure des GM-Turniers - nämlich Ian Nepomniachtchi - gab ein Simultan, und die Schweizer Meisterschaften im Schnellschach und Chess960 wurden ebenfalls schon ausgetragen. Heute startete (unter anderem) das ersehnte GM-Turnier, welches leider den Zusatz "in Memoriam Olivier Breisacher" trägt, denn der beliebte Co-Organisator des Events (Bild) verstarb im vergangenen Jahr viel zu früh mit nur 44 Jahren wenige Tage nach dem Festival. Wie immer stellte die nun mit GM Yannick Pelletier als Turnierdirektor verstärkte Organisation ein illustres Feld zusammen. Zum Auftakt ließen es die vorwiegend jungen Kerle eher ruhig angehen. Lediglich "Oldie" Etienne Bacrot (30) erarbeitete sich gegen Nepomniachtchi (23) ernsthafte Siegchancen, landete aber dann doch nur in einem leicht besseren Damendspiel. Youngster Richard Rapport (17) verdarb Maxime Vachier-Lagrave (22) etwas den Tag, als er um den 20. Zug herum bereits ein forciertes Remis aufs Brett zauberte. Ding Liren (20) gelang gegen "Opa" Alexander Moiseenko (33) ein leichtes Schwarzremis. Die zweite Runde beginnt am Dienstag um 14 Uhr - wieder mit GM Klaus Bischoff als Live-Kommentator bei ChessBase.
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Boris Gelfand gewinnt Tal Memorial
23.06.2013 - Zum Glück gänzlich ohne Tiebreak-Regeln hat das Tal Memorial 2013 einen alleinigen Sieger ermittelt. Der Tabellenführerer Boris Gelfand und das Tabellenschlusslicht Vladimir Kramnik benötigten nur 25 Züge und rund 1,5 Stunden, um in der Schlussrunde die Pfeife des Friedens zu rauchen. Nun hätte Magnus Carlsen mit einem Sieg über Shakhriyar Mamedyarov tatsächlich (und anders als gestern noch von Ihrem Autor behauptet) das Turnier gewinnen können. Doch aus der Eröffnung heraus erspielte sich der Aserbaidschaner die klar bessere Stellung. Letzten Endes verpasste Shak zwar den Sieg, aber das Remis ließ er sich nicht mehr nehmen. Damit ist Gelfand ungeschlagen und mit 6 Punkten aus 9 Partien der absolut verdiente Sieger in Moskau. Der Vize-Weltmeister schlug allen erklärten Favoriten ein Schnippchen und unterstreicht damit, dass er noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Den einzigen vollen Punkt der letzten Runde konnte sich Alexander Morozevich gutschreiben. Er fügte Hikaru Nakamura dessen dritte Niederlage in Serie zu. Alle weiteren Partien endeten remis.
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Tal Memorial - Carlsen sorgt für Spannung...
...doch Gelfand genügt Remis in der Schlussrunde (FALSCH!)
KORREKTUR: Berichterstatter kann nicht lesen...

22.06.2013 - Nach der vorletzten Runde des Tal Memorials führt weiterhin Boris Gelfand die Tabelle an, allerdings ist der Vorsprung auf Magnus Carlsen mit einem halben Punkt denkbar knapp. Während der Vize-Weltmeister gegen Shakhriyar Mamedyarov remisierte, konnte der WM-Herausforderer gegen Hikaru Nakamura gewinnen. Da beide Spieler 4 Schwarzpartien haben (1. Tiebreak-Kriterium), würde bei Punktgleichheit die Zahl der Schwarzsiege entscheiden, und diesbezüglich steht es bereits 2:0 für Gelfand. Damit genügt diesem in der morgigen Schlussrunde ein Remis gegen Vladimir Kramnik, was bei einem kurzen Blick auf die Tabelle nicht unwahrscheinlich ist. Schon heute beim Remis gegen Viswanathan Anand merkte man ihm, aber auch dem Weltmeister an, dass das Ende des Turniers sehnlichst erwartet wird. Von den Verfolgern hat Fabiano Caruana im Fall einer Gelfandschen Niederlage die besten Chancen auf den Turniersieg. Die Voraussetzung dafür war ein heutiger Schwarzsieg gegen Alexander Morozevich, was letztlich gelang. Sollte Italiener morgen auch noch den bisher ungeschlagenen Dmitry Andreikin (heute Remis gegen Sergey Karjakin) besiegen, würde er zwar nicht automatisch das Turnier gewinnen, aber dafür als siebter Spieler der Schachgeschichte die magische ELO-Barriere von 2800 überschreiten. Sie sehen, für Spannung ist ausreichend gesorgt. Die Schlussrunde beginnt bereits um 11 Uhr und wird auf dem ChessBase-Server von GM Klaus Bischoff live kommentiert. KORREKTUR: Nicht die Zahl der Schwarzsiege, sondern die Gesamtzahl der Siege entscheidet als zweites Tiebreak-Kriterium!
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Tal Memorial - Gelfand knackt Nakamura und führt
Erster russischer Sieg: Andreikin schlägt Kramnik
21.06.2013 - Mit einem Sieg über Boris Gelfand hätte Hikaru Nakamura in der siebten Runde des Tal Memorial den Triumph in Moskau so gut wie in trockene Tücher wickeln können. Doch der Vize-Weltmeister dachte überhaupt nicht daran, die eigenen Ambitionen wegzuschenken und spielte eine Glanzpartie. Genial fand Live-Kommentator GM Karsten Müller die Gelfandschen Manöver. Beim Übergang vom Mittel- ins Endspiel bewies der Israeli seine ganze Klasse und tanzte den Amerikaner regelrecht aus. Damit tauschen Gelfand und Nakamura in der Tabelle die Plätze. Mit zur Verfolgergruppe gehört ab jetzt auch Dmitry Andreikin. Bisher gab es im gesamten Turnierverlauf keinen russischen Sieg, aber heute hatte diese Serie ein Ende, denn der supersolide "Underdog" schlug ausgerechnet Vladimir Kramnik und liegt damit bei ausgezeichneten +1 auf dem geteilten dritten Rang. Immerhin tummelt sich dort auch Magnus Carlsen, welcher heute mit Weiß gegen Alexander Morozevich keinerlei Eröffnungsvorteil erzielen konnte und mit Remis zufrieden sein musste. Ebenso endeten die Duelle Shakhriyar Mamedyarov gegen Viswanathan Anand und Sergey Karjakin gegen Fabiano Caruana. Die achte und vorletzte Runde beginnt am Samstag um 13 Uhr. GM Klaus Bischoff wird dieses Mal live aus dem Chess Tigers Training Center in Bad Soden für Sie auf dem Server von ChessBase kommentieren.
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Tal Memorial - Nakamura Show in Moskau
Ruhetag am Donnerstag
19.06.2013 - Spätestens seit der heutigen sechsten Runde des Tal Memorials legt die Statistik nahe, dass Hikaru Nakamura mit Schwarz(!) der Angstgegner von Viswanathan Anand ist. Gleich drei Niederlagen musste der Weltmeister mit den weißen Steinen gegen den Amerikaner in den letzten rund anderthalb Jahren hinnehmen. Dabei muss man objektiv anmerken, dass der Inder stets sehr gut aus der Eröffnung kam, aber dann jeweils den berühmten Faden verlor - so auch heute. Damit führt Nakamura mit 4,5 aus 6 vor Boris Gelfand mit 4 Punkten. Der Israeli spielte eine muntere Partie gegen Magnus Carlsen mit wechselnden Vorteilen, welche letztlich verdient unentschieden ausging. Sehr spannend waren aber auch die übrigen Partien. Fabiano Caruana und Vladimir Kramnik führten eine Variante der Berliner Mauer vor, die belegt, dass dieses Endspiel keineswegs langweilig ist. Ab dem 21. Zug und bis zum Ende (durch dreimalige Zugwiederholung) spielte Kramnik mit einem Turm weniger, musste im Anschluss natürlich - ebenso wie sein Gegner - zugeben, dass nahezu die vollständige Partie schon auf den heimischen Rechnern existierte. So endete die Partie logischerweise remis wie auch das Duell zwischen Dmitry Andreikin und Shakhriyar Mamedyarov. Und auch die längste Partie des Tages fand letztlich ein friedliches Ende. Alexander Morozevich konnte Sergey Karjakin zwar einen Bauern, aber nicht den Punkt abknöpfen. Nach exakt 100 Zügen reichte man sich die Hände. Damit warten (zumindest die russischen Fans) weiterhin auf den ersten vollen Punkt für einen russischen Spieler. Am Donnerstag steht Erholung auf dem Programm. Am Freitag um 13 Uhr startet Runde 7.
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Tal Memorial - Carlsen überrennt Anand
Gelfand und Nakamura führen
18.06.2013 - In nur 29 Zügen schlug Magnus Carlsen einen scheinbar überforderten Viswanathan Anand in der fünften Runde des Tal Memorials. Offenbar überrascht von der Variantenwahl seines Gegenübers ging der Weltmeister laut Carlsen die Eröffnung zu passiv an und erlaubte Weiß alsbald ein Spiel auf nur noch zwei Ergebnisse. Als der WM-Herausforderer schließlich im Zentrum durchbrach, hatte Anand dem nichts mehr entgegenzusetzen. Als besonderes Omen für den WM-Kampf wollte Carlsen den Sieg nicht verstehen, aber den positiven Rückenwind wird er natürlich mit nach Chennai nehmen. Bei aller WM-Brisanz darf man aber auch die anderen Partien nicht vergessen. Boris Gelfand nämlich schlug Alexander Morozevich und zog so mit Hikaru Nakamura gleich an die Spitze. Der Amerikaner genehmigte sich als Weißer ein kurzes Remis gegen Dmitry Andreikin, und so endeten übrigens auch die restlichen Duelle. Am Mittwoch steht um 13 Uhr die sechste Runde an. Eine interessante Tatsache am Rande: Bis jetzt gibt es trotz der vier russischen Spieler noch keine einzige Gewinnpartie für DIE Schachnation schlechthin!
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Tal Memorial - Mächtig Leben in der Bude vor dem ersten Ruhetag
15.06.2013 - Dass in der Weltspitze jeder gegen jeden gewinnen kann, ist hinlänglich bekannt, da stellt auch Magnus Carlsen keine Ausnahme dar. In der heutigen dritten Runde des Tal Memorials stellte der Norweger gegen Fabiano Caruana frühzeitig einen Bauern ein und kämpfte fortan ums Remis. Das schien im Turmendspiel auch zum Greifen nahe, aber dann leistete sich Carlsen einen schlimmen Fehler und wurde von Caruana studienartig ausgespielt. Damit schlug der Italiener nach dem Weltmeister auch noch die Nummer 1 der Weltrangliste. Apropos Weltmeister, Viswanathan Anand steigert sich von Partie zu Partie und konnte heute gegen Alexander Morozevich den ersten Sieg erzielen, Der Moskauer geriet in eine passive Lage und versuchte, sich mit zwei Bauernopfern aus der Klemme zu befreien. Doch Anand wies nach, dass dies taktisch nicht gerechtfertigt war und sammelte den vollen Zähler ein. Den dritten Sieg des Tages genehmigte sich Hikaru Nakamura. Sein Gegenüber Sergey Karjakin wehrte sich zwar mit Händen und Füssen, doch der Amerikaner holte sich auch von der russischen Nummer 2 den ganzen Punkt, nachdem er ja gestern bereits die Nummer 1 geschlagen hatte. Die beiden anderen Partien der dritten Runde endeten bereits nach 23 bzw. 26 Zügen friedlich. Nach dem ersten "0 aus 2" seiner Karriere wollte Vladimir Kramnik gegen Shakhriyar Mamedyarov nur ein Remis und bekam es auch, und Boris Gelfand holte als Weißer gegen Dmitry Andreikin keinen Vorteil aus der Eröffnung und stellte den Kampf frühzeitig ein. Daher führen mit Caruana, Nakamura, Gelfand und Mamedyarov gleich vier Spieler mit +1 vor dem morgigen Ruhetag. Am Montag geht es mit der vierten Runde wie gewohnt um 13 Uhr weiter - wieder mit GM Klaus Bischoff live bei ChessBase.
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Tal Memorial - Kramnik verliert erneut
Gelfand schlägt Caruana
14.06.2013 - Die Statistiken besagen es, und das heutige Ergebnis in der zweiten Runde des Tal Memorials belegt es: Vladimir Kramnik hat Probleme, mit Weiß gegen Hikaru Nakamura zu bestehen! Na gut, wenn man ehrlich ist, dann kam Kramnik ausgezeichnet aus der Eröffnung und stand laut den berüchtigten Engines kurz vor dem Sieg, als er urplötzlich den Faden verlor. Allerdings muss man auch unbedingt Nakamuras exzellentes Spiel loben, mit welchem er sich selbst an den Haaren aus dem Sumpf zog und seinen Gegner stattdessen absaufen ließ. Nach der gestrigen Niederlage reicht der Sieg für den Amerikaner nicht, um an die Spitze zu gelangen, dies gelang dafür Boris Gelfand. Auch der Israeli führte die schwarzen Steine und schlug dennoch Fabiano Caruana. Und da alle weiteren Partien friedlich endeten, führt Gelfand zusammen mit Magnus Carlsen und Shakhriyar Mamedyarov mit jeweils 1,5 Punkten. Beinahe sensationell stellt sich das weltmeisterliche Ende der Tabelle dar, aber das ist (zum Glück) noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Runde 3 startet am Samstag um 15 Uhr - dann wieder mit GM Klaus Bischoff live on air bei ChessBase.
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Tal Memorial - Schlechter Tag für Weltmeister
Carlsen, Caruana und Mamedyarov siegen
13.06.2013 - Mit einem Sieg in ein Kategorie 22-Turnier zu starten, ist prima, noch besser ist es allerdings, wenn man gleich auch noch einen Weltmeister schlägt. Gelungen ist dieses Kunststück zum heutigen Auftakt des Tal Memorials gleich zwei Spielern. Fabiano Caruana gewann mit den schwarzen Steinen gegen den amtierenden Champion Viswanathan Anand. Der Italiener drängte seinen Gegenüber in ein schlechtes Endspiel und nutzte dann die inakkurate Verteidigung des Inders zum verdienten Sieg. Magnus Carlsen rang derweil den 2008 entthronten 14. Weltmeister Vladimir Kramnik nieder - im wahrsten Sinne des Wortes. Wie so oft erspielte sich der Norweger etwas Vorteil und baute diesen sukzessive aus, bis die Verteidigung für Kramnik zu schwer wurde. Die zweite Weißniederlage des Tages fing sich Hikaru Nakamura ein. Als der Amerikaner die Figuren von Shakhriyar Mamedyarov zu nah an seinen König heran ließ, ließ sich dieser nicht lange bitten und und fiel über den weißen Monarchen her. Die beiden anderen Begegnungen endeten ausgekämpft im Remishafen. Die zweite Runde beginnt am Freitag um 13 Uhr.
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Kategorie 22 in Moskau - Tal Memorial beginnt heute
Nakamura gewinnt Auftaktblitzen
13.06.2013 - Um 13 Uhr unserer Zeit beginnt in Moskau das Tal Memorial 2013, nachdem gestern mit einem Blitzturnier zur Ermittlung der Startnummern bereits vorgeglüht wurde. Mit einem ELO-Schnitt von fantastischen 2777,4 wird die Turnierkategorie 22 erreicht, was natürlich nahe legt, dass die Besten der Besten am Start sind. So werden zum letzten Mal vor ihrem WM-Duell im November der Champion Viswanathan Anand und sein Herausforderer Magnus Carlsen die Klingen kreuzen, und die Konkurrenz besteht auch nicht aus Statisten. Vladimir Kramnik, Hikaru Nakamura, Sergey Karjakin, Fabiano Caruana, Alexander Morozevich, Boris Gelfand, Shakhriyar Mamedyarov und Dmitry Andreikin komplettieren das erlesen Feld. Das Blitzen gewann mit 7/9 Nakamura vor Anand (6,5) und Kramnik (5,5). Carlsen musste sich mit dem ungewohnten 5. Rang begnügen. Als "Trostpflaster" wurde dem Norweger der Schach-Oscar für das Jahr 2011(!) überreicht. In der Folge finden Sie alle Blitzergebnisse und -partien, sämtliche Paarungen und exklusive Bilder von WFM Katja Kirsanova, welche man auch in dem Chess Tigers on Tour-Blog von Eric van Reem findet.
Blitzturnier, Paarungen & erste Bilder...

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Karjakin triumphiert in Stavanger
18.05.2013 - Als Magnus Carlsen aufgrund mangelnder Gewinnmöglichkeiten gegen Levon Aronian ins Remis zustimmte, stand fest, dass Sergey Karjakin lediglich ein Remis gegen Veselin Topalov benötigte, um der (verdiente) Turniersieger beim Norway Chess 2013 zu werden. Denn der andere Hauptkonkurrent, Viswanathan Anand, stand zu diesem Zeitpunkt bereits auf Verlust gegen Wang Hao. In der Folge suchte der Inder zwar noch nach einer Festung, aber der Chinese passte auf und besiegte damit an zwei Tagen erst die Nummer 1 der Weltrangliste und dann auch noch den Weltmeister. Alle Achtung! Unterdessen hatten Peter Svidler und Teimour Radjabov ihre Partie friedlich beendet, und Hikaru Nakamura war erfolgreich über Jon Ludvig Hammer hergefallen, so dass nur noch Karjakin und Topalov die Bühne zierten. Hätte der Wahl-Russe verloren, wäre es zu einem Blitzturnier mit ihm, Carlsen und Nakamura gekommen. Aber Karjakin nutzte seine zumeist bessere Stellung, um schließlich seinen Gegenüber zum Remis zu überreden. Der Turniersieg in Stavanger dürfte für Karjakin mindestens so wichtig sein, wie sein Erfolg 2009 in Wijk aan Zee. Herzlichen Glückwunsch!
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Norway Chess 2013 - Jetzt wird's richtig spannend!
Anand siegt, Karjakin und Carlsen verlieren
Schlussrunde bereits um 12 Uhr

17.05.2013 - Um irgendwie noch ein Wort um den Turniersieg in Stavanger mitreden zu können, benötigte der Weltmeister in der heutigen Vorschlussrunde unbedingt einen Sieg. Da kam Viswanathan Anand Jon Ludvig Hammer gerade recht. In einer kurzen aber heftigen Taktikschlacht übersah der Norweger an entscheidender Stelle, wie Anand einreiten konnte, wurde herrlich auskombiniert und musste kurz nach der ersten Zeitkontrolle aufgeben. Unterdessen geriet Tabellenführer Sergey Karjakin gegen Peter Svidler unter Druck, schien den Laden aber zusammenhalten zu können. Doch dann übersah er einen überraschenden Mattangriff und musste nach rund sechs Stunden Spielzeit die Waffen strecken. Der zweitplatzierte Magnus Carlsen seinerseits konnte gegen Wang Hao nicht den gewohnten Druck aufbauen und stellte im Endspiel gar einen Bauern ein. Das resultierende Turmendspiel war wohl remis, doch der Weltranglistenerste leistete sich mindestens einen schweren Fehler und streckte sich nach 79 Zügen. Stand vor der letzten Runde: Karjakin 5,5 Punkte, Anand und Carlsen 5 Punkte - Für den Turnierausgang unerheblich waren die Duelle zwischen Hikaru Nakamura und Teimour Radjabov und Veselin Topalov gegen Levon Aronian. Na gut, hätte Aronian gewonnen, wäre er auch noch im Rennen gewesen, aber der Armenier bekam als Nachziehender keine spielbare Stellung aufs Brett und musste mit dem einzigen Remis des Tages zufrieden sein. Nakamura bockte Radjabov regelrecht auf, ließ diesen dann aber beinahe entwischen. Doch die Zeitnot des Aseris trug schließlich ihr Übriges dazu bei, dass der Amerikaner seinen Score auf jetzt +1 schrauben konnte. Um 12 Uhr sollten Sie am Samstag unbedingt am Rechner sein, wenn Sie das spannende Finale live sehen möchten!
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Norway Chess 2013 - Karjakin, Carlsen und Anand punkten voll
Ruhetag am Donerstag
15.05.2013 - Vor dem morgigen Ruhetag hat es an der Spitze in Stavanger heute nochmals mächtig gerummst. Allen voran gewann Leader Sergey Karjakin gegen Hikaru Nakamura und schraubte somit seinen Score nicht nur erneut auf +4, er stellte zugleich sicher, dass er auch weiterhin alleine führt. Das war auch nötig, denn Magnus Carlsen schlug (natürlich) Jon Ludvig Hammer. Als Ersterer recht wenig Zeit hatte und noch immer nicht besser stand, leistete sich Hammer den entscheidenden Fehler und verschenkte den möglichen Halben. Siegen konnte auch Viswanathan Anand in überzeugender Manier gegen einen schier hilflosen Teimour Radjabov. Ob der Weltmeister die 1,5 Punkte Rückstand auf Karjakin in den beiden verbleibenden Runden wird aufholen können, scheint mehr als fraglich. Dies betrifft auch den punktgleichen Levon Aronian, der sich heute gegen Wang Hao mit einem Remis begnügen musste. Unentschieden trennten sich auch Peter Svidler und Veselin Topalov, der als einziger Spieler bisher noch ohne Sieg ist. Somit scheint es klar zu sein, dass es nur noch zwischen Karjakin und Carlsen um den Turniersieg geht. Ersterer trifft am Freitag ab 15 Uhr mit Schwarz auf Svidler, während der Weltranglistenerste Weiß gegen Wang Hao hat. Leider gibt es zur siebten Runde noch keine Bilder vom Veranstalter, weshalb zunächst nur die rohen Fakten folgen.
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Norway Chess 2013 - Carlsen und Aronian holen auf
Karjakin entwischt dem Weltmeister
14.05.2013 - Der komfortable Vorsprung von Sergey Karjakin in Stavanger schmilzt dahin. Zwar sprang er heute Viswanathan Anand so gerade noch von der Schippe, aber Magnus Carlsen presste mal wieder das Maximum aus Teimour Radjabov heraus und liegt somit nur noch einen halben Zähler zurück. Näher heran ist auch Levon Aronian gekommen. Jon Ludvig Hammer stellte für den Zweiten der Weltrangliste kein wirkliches Problem dar. Damit liegt der Armenier nun punktgleich mit Hikaru Nakamura auf Rang 3. Der Amerikaner remisierte eine packende Partie gegen Peter Svidler. Die unspannende Ausnahme der sechsten Runde stellte nur die Partie zwischen Veselin Topalov und Wang Hao dar, die folgerichtig remis endete. Am Mittwoch kommt es u. a. zum norwegischen Duell. Was wohl los ist, wenn Hammer gewinnen sollte? Wer das nicht verpassen will, kann ab 15 Uhr live dabei sein. GM Klaus Bischoff kommentiert das Geschehen bei ChessBase.
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Norway Chess 2013 - Carlsen stoppt Karjakin
Hammer schlägt Wang
13.05.2013 - Besser kann man es nicht machen. Gestern kündigte Magnus Carlsen für die fünfte Runde in Stavanger an, dass er heute gewinnen müsse, und er ließ den Worten Taten folgen. Gegner Sergey Karjakin wird sich sicherlich ärgern, aber seine vier Siege zum Start sorgen dafür, dass er weiterhin mit einem Punkt Vorsprung führt. Neben Carlsen ist Hikaru Nakamura in Schlagdistanz. Heute gönnte sich der Amerikaner gegen Veselin Topalov ein recht unspektakuläres Remis, wie es auch Peter Svidler und Vishy Anand sowie Teimour Radjabov und Levon Aronian taten. Für den norwegischen "Doppelsieg" sorgte etwas überraschend Jon Ludvig Hammer, der Wang Hao schlug und diesen somit zu sich ans Ende der Tabelle beförderte. Die sechste Runde beginnt am Dienstag um 15 Uhr.
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