Nachrichten Beethovens Zyklus IV zur Meisterfeier der OSG Baden-Baden
01.04.2009 - Nein, nein, neunmal ist die OSG Baden-Baden noch nicht Deutscher Meister geworden, aber die Belohnung an Spieler und Vertraute mit der "Neunten" von Ludwig van Beethoven (1770-1827) könnte schon ein leiser Hinweis sein, dass die Baden-Badener Denkstrategen um Wolfgang Grenke herum es verstehen, in langfristigen Dimensionen und auch Investitionen zu denken. Im Rausch der Sinne muss man sich doch fühlen, wenn der 81-jährige Stardirigent Kurt Masur die "Sinfonie Nr.9 d-Moll op. 125" mit dem Schlusschor über Friedrich Schillers "Ode an die Freude" mit insgesamt 312 Akteuren dem geneigten Publikum im viertgrößten Festspielhaus der Welt zu Baden-Baden präsentiert. Da kann einem innovativen und anspruchsvollen Menschen schon einmal der Gedanke durch den Kopf schießen, ob man nicht hochklassige Schachpartien wie die zwischen GM Daniel Stellwagen und Weltmeister Viswanathan Anand - die Bauernraubvariante im Najdorf-Sizilianer - nicht auch hier zelebrieren könnte. Was für ein Gleichklang der Disziplinen könnte hergestellt werden, ja, wenn nur ein Zehntel der Aufwände für dieses Festspielhaus und dessen Programm durch Stiftungen, Kuratorien und Freundeskreise für das "Königlische Spiel" mobilisiert werden könnten.
Baden-Baden Der Spielort der OSG Baden-Baden am Neuen Markt 2 im GRENKELEASING AG Headquartiers hat ausgedient. Noch einmal durften hier die Mannen um Sven Noppes und Sponsor Wolfgang Grenke mit dem unangefochtenen Leitwolf, Weltmeister Viswanathan Anand, am 1.Brett eine besonders souveräne Vorstellung geben. Die Inspiration dieser Lokation wirkt nüchtern, pragmatisch, zielorientiert und angenehm sachlich. In der nächsten Bundesligasaison wird sie als Spielort der LA8 (Lichtentaler Allee Nr.8) Eloquenz mit Anschluss an die Museumsmeile im Herzen der Stadt Baden-Baden weichen. Im ehemaligen Hauptsitz der Iffezheimer Pferdefreunde hat die GRENKE-Stiftung Einzug gehalten, bei deren Stiftungszielen der Schachsport auf ein stolzes "Viertel" Anteil verweist. Hier werden in den neurenovierten Sälen dann die Schachbundesligawettkämpfe ausgetragen, und auch die OSG Baden-Baden wird ihre Schachabenden hier stattfinden lassen. Vom Festspielhaus (Alter Bahnhof von Baden-Baden) bis zur LA8 entlang den prominenten Hotels, Casino, Trinkhalle, Theater und Zentrum sind es lediglich 500 Meter. Damit scheint es Wolfgang Grenke mit der Schach-Renaissance im Herzen der Kurstadt Baden-Baden und der ganzen Region ernst zu nehmen. Hier kann das Schach vielleicht den richtigen Weg in die Köpfe derer finden, die von ihren kulturellen Ansprüchen und ihren finanziellen Ressourcen gerne in die Zukunft dieses edlen Spieles investieren wollen. Unsere Kinder in den Schulen, unsere Jugend in der Ausbildung, unsere Studenten während des Universitätsdaseins, die Wenigzeitinhaber im Erwerbsleben und die Nachberufstätigen wären die Gewinner, eigentlich alle, die das Schach lieben, schätzen, genießen und erleben wollen. Was könnte man sich nur alles vorstellen und erreichen, wenn die Darbietung des Schachs den Festspielcharakter in die Spitzenveranstaltungen tragen könnte.
Der Verlauf der zwei letzten Spieltage der Schachbundesligasaison 2008/2009 ist schnell erzählt. Die OSG Mannschaft zeigte samstags und sonntags den echten Meisterstil. Zwei "russische" 4:4 (übliche Definition: 4 Weißsiege und 4 Schwarzremis) wurden nur haarscharf verfehlt. Gegen den Meisterschaftsmitfavoriten und Tabellenzweiten SG Aljechin Solingen gewann Vishy Anand gegen Daniel Stellwagen mit Schwarz gegen die Regel, und Philipp Schlosser erreichte mit Weiß nur ein Remis gegen die Regel, Svidler, Movsesian und Nielsen schlugen Nikolic, Naumann und Ernst allesamt mit Weiß - also 6:2 im Endergebnis. Am Sonntag wurde der SV Wattenscheid mit ebenfalls 6:2 in die neue Saison 2009/2010 entlassen. Weltmeister Vishy Anand gewann mit Weiß gegen Bartlomiej Macieja, ebenso Pentala Harikrishna gegen Florian Handke und Francisco Vallejo Pons gegen Timo Sträter, und nun bügelte Schlosser seine Ungenauigkeit vom Vortag mit einem leichten Schwarzsieg gegen Thomas Thiel aus. Am Ende der Saison steht damit die OSG Mannschaft mit 28:2 Mannschaftspunkten und 88 Brettpunkten mit vier Punkten vor dem SV Werder Bremen und dem freiwillig absteigenden TV Tegernsee einsam an der Spitze. Schade für unseren Reisepartner SC Eppingen, denen die beste Bundesligasaison ihrer Vereinsgeschichte gelang und doch hauchdünn mit dem vierten Platz die Qualifikation zum European Team Cup verfehlten.
Nach meinem persönlichen Empfinden sollte diese "zuschauerunfreundliche und verwässerte" Veranstaltung durch eine aufregende europäische Champions League mit 16 Mannschaften, ähnlich wie beim Fußball ersetzt werden. Qualifikationskriterien und Länderschlüssel aufstellen, vier Gruppen á vier Mannschaften an vier Orten spielen lassen, und die jeweiligen vier Sieger treffen sich zum Champions League Finale, fertig! An dieser Stelle bitte ich erneut die Europa- und Bundesligaverantwortlichen um Nachsicht. Neue Ideen sind nicht immer zu verteufeln, nur weil sie aus einer gewissen Ecke kommen. Werbe- und marketingtechnisch kann man die Massenveranstaltungen der ECU nicht dem Zeitgeist entsprechend würdigen.
Ganz vorsichtig hier das Fazit zum Geschehen in der Bundesligasaison 2008/2009: es ist vieles ein bisschen besser geworden, die Live-Übertragungen wurden vollständig, Webredakteur Georgios Souleidis machte sein Job so gut er konnte, dies gilt auch für den Webmaster Axel Fritz, aber gravierende Änderungen im Akquirieren von Finanzmitteln, Systematisieren der Bearbeitung der überregionalen Öffentlichkeit fand nicht statt. Keinerlei Hinweis auf die zu Ende gegangene Saison mit dem Meistertitel für die OSG Baden-Baden, Vize-Meister SV Werder Bremen und Dritter TV Tegernsee mit der Europapokalqualifikation in den großen Tageszeitungen. Einen deutlichen Fingerzeig sollte nun endgültig der Rückzug des TV Tegensee geben. Solide langjährig finanzierte Vereine wie Porz, Bindlach und Tegernsee sollte man jedweden Respekt entgegen bringen und nicht durch "uneffektive" Polemik bei ihren Entscheidungsfindungen negativ beeinflussen. Die Schachbundesliga und ihre Vereine brauchen mehr Geld, deshalb sollte man mit den Vereinen, die es mitbringen, wie mit Kunden des Bundeliga e.V. umgehen und nicht wie mit sportlichen Gegnern, auch nicht wie mit Wettbewerbern. Wenn man dann noch zu hören bekommt, dass ein Mitglied des Vorstandes des Bundesliga e.V. die Interessen des bulgarischen Schachverbandes juristisch gegen ein deutsches Schach-Unternehmen vertritt, sieht man mal, welche Konflikte in der Realität bei Bundesligageschäften entstehen können. Natürlich sind wir alle in Deutschland und in einem freien Europa dem Wohlergehen des Schachs verpflichtet, einem Schach, das auch die Voraussetzung bekommt, sich frei und prosperierend zu entwickeln und nicht destruktiv und neidgetrieben. Wünschenswert wäre es jetzt wenigsten, wenn man dem sportlich aufgestiegenen SG Porz und seinem Mäzen Wilfried Hilgert eine freundliche und verständlich klingende Perspektive andient. Dabei muss niemand sein Gesicht verlieren.
Weltmeister Anand beim Autogramme schreiben (Alle Fotos: Chess Tigers)
Der Vorstandsvorsitzende des Sponsors GRENKELEASING AG Wolfgang Grenke hält die Begrüßungsrede und Patrick Bruns (2.Vorsitzender OSG) lädt zum erlebnisreichen Wochenende ein
Die Spieler sind dabei immer ein bisschen auf Distanz!
Daniel Stellwagen - Viswanathan Anand Es wird gegeben: Najdorfs Bauernraubvariante im Sizilianer Ein faszinierendes Schauspiel über fünf Stunden
Markus Ragger (SGS) - Pentala Harikrishna (OSG)
Cooler Typ: Markus Ragger, SG Aljechin Solingen
Blick in den Turniersaal: OSG Baden-Baden - SG Aljechin Solingen
Viswanathan Anand (OSG) und Sergei Movsesian (OSG)
Peter Heine Nielsen (OSG) und Viswanathan Anand (OSG)
Weltmeister Viswanathan Anand in Gedanken versunken
Bartlomiej Macieja hochkonzentriert ...
Weltmeister Viswanathan Anand beim Varianten decodieren
Philipp Schlosser sucht seinen Stift und verpasste ...
... das Meisterschaftsfoto 2009.
Fransisco (Paco) Vallejo Pons (OSG Baden-Baden)
Wolfgang Grenke schaut beim Finale Anand - Macieja zu
Mit allerletzter Kraft: Weltmeister Anand mit Ta8 ...
Hm..., das wars dann wohl: Bartlomiej Macieja gibt auf!
Analyse im Raum der Mannschaftsführer
Sponsor Grenke mit Weltmeister Anand beim Analysieren
Weltmeister Anand mit 5 Eppinger GM beim Analysieren
Peter Svidler (OSG) lässt sich durch Stricken inspirieren
Momentaufnahmen - Impressionen
Kassierer der OSG Baden-Baden - Felix Bossert
Fotograf und Spieler der Oberliga: FM Christian Bossert
Christan Bossert (OSG III) ließ Schlötzer (SG Buchen) nicht den Hauch einer Chance
Annette Busch und Hartmut Metz (Badisches Tagblatt)
Baden-Badens Nachwuchs mit Dame: Raoul Strohhäcker & Illja Mutschnik
Live-Übertragung: "the man" Thilo Gubler
Live-Kommentar: "the teacher" Fabian Döttling
Live-Service: "Catering at its best"
Siegerehrung und Übergabe der Meisterschale
Der Stellvertreter des Vorstandes des Schachbundesliga e.V. Fritz Meyer (Vorsitzender des Badischer Schachverbandes) überreicht die viereckige "Schale" an den OSG Team-Kapitain Sven Noppes
OSG Baden-Baden - eine perfekte Mannschaft sowohl für die fünfte Deutsche Meisterschaft, als auch für den European Team Cup
Viermal in Folge Deutscher Mannschaftsmeister - das ist schon was!
Freitag- und Samstagabend fand hier im "Mamma Lina" die Teambesprechung und das "leichte" Vorfeiern statt
Abschluss im Festspielhaus Baden-Baden
Das Festspielhaus Baden-Baden - das viertgrößte der Welt!
Das Festspielhaus Baden-Baden - Haupteingang
Das Festspielhaus Baden-Baden - Ankündigung
Programmheft vom 29.März 2009 Kurt Masur dirigiert Beethoven-Zyklus IV
Festspielhaus Baden-Baden - Pausenunterhaltung
Festspielhaus Baden-Baden - Pausenunterhaltung Spieler
Kultur- und Schachsportförderer in Baden-Baden Anneliese und Wolfgang Grenke
Dinner im Festspielhaus nach der Kurt Masur Vorstellung Abschluss einer großartigen Schach-Bundesligasaison 2008/2009
Kleine, unvollständige Teambeobachtung der OSG Baden-Baden
Welche Ziele werden der 1.Mannschaft und ihrem Mannschaftsführer der OSG vorgegeben? Welche Ressourcen stehen zur Verfügung und wie sollte das vom Sponsor vorgegebene Image gestaltet werden? Ist die deutsche Mannschaftsmeisterschaft kalkulierbar und mit den Gewinnansprüchen beim European Club Championship vereinbar? Wie kann die 1.Mannschaft Vorbild für das ganze OSG Mannschaftsdesign im Hinblick auf die 2.Bundesliga, die Oberliga und die Teams 4,5,6 und die ganze Jugendausbildung sein? Wie passt das Frauen- und Herrenteam am besten zusammen, wo sind Synergieeffekte geschlechtsübergreifend zu erreichen? Diese Ansprüche und Fragen sind garnicht so leicht zu beantworten, beziehungsweise zu optimieren. Festzustellen ist lediglich, dass dem Verein, bzw. den kompetenten Personen eine Menge Sachverstand, Erfahrung und Teamgeist innewohnt. Um nicht zu viele Geheimnisse auszuplaudern, sollte heute lediglich über den Saisonverlauf der Ersten ein paar Worte verloren werden.
Der Leitwolf der OSG Baden-Baden ist ohne Frage der amtierende indische Weltmeister Viswanathan Anand, gleichzeitig 11-maliger Gewinner der Chess Classic und seit 9 Jahren Schnellschachweltmeister. Das Juwel dieser Mannschaft zeigte sich am Wochenende mit 2 Punkten aus 2 Partien (2/2 / 100% / + 5 Elo) wieder in hoher Karatzahl. Wie er seine jungen Kollegen Stellwagen aus Holland und Macieja aus Polen ausspielte, sowohl mit Weiß als auch mit Schwarz, zeigte Kraft, Dynamik und Zauber. Meist war sein Brett von 20-30 Zuschauern umlagert und man hörte förmlich deren Zunge schnalzen und die Bewunderung entweichen. In der Analyse verständlich und zu den Journalisten freundlich beantwortet er jede Frage auch in deutsch, wenn es verlangt wird. Er ist ein großartiger Weltmeister und welche Mannschaft hat schon einen amtierenden Weltmeister als Frontmann - Wolfgang Grenke's Augen leuchteten stolz und zufrieden. Ganz anders verhält sich da sein Kronprinz Magnus Carlsen aus Norwegen. Er spielte auch wie Vishy in Eppingen nur zwei Partien (1/2 / 50% / - 6 Elo), wobei er eine gewann und eine verlor. Sein Habitus und sein Auftreten hat etwas von einem ungeschliffenen Diamanten, aber nicht was das Schach betrifft, sondern eher noch was sein Auftreten für das Unternehmen OSG betrifft. Alexei Shirov hat viele wichtige Punkte gemacht (6,5/10 / 65% / Performance Elo 2676), insgesamt blieb er aber weit unter seinem üblichen Leistungsniveau. Peter Svidler erreichte (7/9 / 77,8% / 2791) und war damit der beste Performer in Baden-Baden und zweitbester in der ganzen Bundesliga. Der Neuzugang Michael Adams aus England legte mit vier Remis (2/4 / 50% / 2552) eine für ihn schwache Leistung hin, wobei ihm sicher die verdorbene Gewinnstellung gegen Werder Bremens Zaher Efimenko am meisten wurmte. Aber er ist ein ruhender Pol, eine Bank in der Mannschaft. Mit (7/11 / 63,6% / 2649) dürfte auch der Slovake Sergei Movsesian nicht ganz zufrieden sein. Liviu-Dieter Nisipeanu brachte wieder eine ganz solide Leistung mit (6/8 / 75% / 2695) und sicherte vor allem die Erfolge ab, wenn die vorderen Bretter wegen internationaler Verpflichtungen fehlten. Mit (6,5/9 / 72,25 / 2706) brachte Etienne Bacrot exakt seine Leistung und wird immer wieder für seinen kämpferischen Einsatz gelobt. Auch Pentala Harikrishna erreichte sein Soll mit (4,5/6 / 75% / 2665) und ist für sein grundsolides Spiel berühmt. Im zweiten Jahr spielt Arkadij Naiditsch für die OSG. Dieses Jahr ist er mit (9,5/12 / 79,2% / 2719) einer der Top-Scorer in der Mannschaft. Er ist der deutsche Edelstein in der Mannschaft der Kurstädter und hat die in ihn gesetzten Erwartungen übererfüllt. Der Sekundant von Vishy Anand, Peter Heine Nielsen, legte mit (7/9 / 77,8% / 2685) auch eine überragende Saison hin, obwohl sein Chef nur am Schlusswochenende dabei war und ihn ablenken konnte? Der Spanier Francisco Vallejo Pons kam mit (6/7 / 85,7% / 2728) nach missratener letzter Saison 2007/2008 mit überragenden Werten ins Ziel. Der Neuzugang, der 16-jährige Italianer Fabiano Caruana legte mit (1/2 / 50% / - 4 Elo) keine sehr ehrgeizige Quote im ersten Jahr an den Tag. Aber vielleicht ist dies der Gleichklang der diesjährigen Neuzugänge. Der hauptsächlich als Pokerlehrer für den russischen Sprachraum tätige Rustem Dautov legte mit (8/11 / 72,7% / 2611) eine tolle Performance hin, bis er in der 12. Runde gegen Tomi Nybäck von Werder Bremen unglücklich verlor. Der Standard-Mannschaftsspieler Philipp Schlosser erreichte mit (9,5/12 / 79,2% / 2595 wieder einmal eine blitzsaubere Leistung, eben die eines der Top-Scorer. Auf ihn ist immer Verlass und er ist für seine umfangreiche Analysen vom aktuellen Spietag im Verein bekannt. Fabian Döttling hat sein Lehrer-Studium abgeschlossen und ist seit Mitte Januar im Schuldienst tätig. Dass er immer noch ein starker Großmeister ist, beweisen seine (4,5/6 / 75% / 2531) und sein fundiertes fachkundiges Kommentieren bei den OSG-Heimspielen. Die Jugendspieler Frederik Beck und Florian Dinger, aufgestellt an den Brettern 17 und 18, kamen dieses Jahr nicht zum Einsatz. Fazit der Saison: Das Team erreichte 88 Punkte aus 120 Partien (73,33%) und verlor nur 8 Partien, erreichte 28:2 Punkte und ließ gegen SV Mühlheim-Nord und Werder Bremen jeweils ein 4:4 zu. Wahrheitsgemäss müssen dei OSG'ler auch zugeben, dass beim Kampf gegen den TV Tegernsee, Cassia deutlich auf ihrer Seite stand. "Mit Glück und Pech kann man nicht viel gewinnen, die Mannschaftsleistung muss in Summe halt stimmen", und die stimmt an der Oos seit einigen Jahren.
Der fachkundige Journalist und Fide-Meister Hartmut Metz berichtet meist äußerst kritisch, zumeist sehr spitzzüngig und oft überpedantisch von den großartigen Erfolgen der OSG Baden-Baden, ihres Sponsors GRENKELEASING und dessen Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Grenke. Der Pressechef der Chess Classic von 1999-2007 ist dabei oft nicht zimperlich in der Wortwahl, aber er kann durchaus auch überschwenglich lobend kommentieren und schachlich tiefgründig berichten. Eines macht er regelmäßig im Wochenmagazin des Badischen Tagblatt und auch auf den Sportseiten: mit Bild und Worten über das "Musterteam" im Badischen Raum zu berichten. Untenstehende Artikel sollen nur ein Appetithappen sein, für das nächste Woche wesentlich umfangreicher und tiefgründiger erscheinende Schach Magazin 64 von Otto Borik.
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