TopTurniere Candidates 2013 - Kramnik holt auf Müder Ivanchuk verliert erneut auf Zeit
24.03.2013 - Drei der vier Partien in der achten Runde des Kandidatenturniers in London fanden einen Sieger, und zum ersten Mal im Wettbewerb waren weder Magnus Carlsen noch Levon Aronian beteiligt. Nach nur 1,5 Stunden war der erhoffte Zauber im Duell der Führenden vorbei und das Remis unterschrieben. Dafür wurden die zahlreichen Kiebitze an den anderen Tischen entschädigt. Vladimir Kramnik nutzte die Gunst des Augenblicks und rang mit einer beeindruckenden Leistung Peter Svidler nieder und machte mit seinem ersten Sieg wertvollen Boden auf die Spitze gut. Seine Hoffnungen auf ein WM-Match begraben muss wohl Teimour Radjabov, nachdem er heute von einem bestens eingestellten Boris Gelfand geschlagen wurde. Den Schlusspunkt setzte das Duell der beiden "Zeitnotkünstler" Alexander Grischuk und Vassily Ivanchuk. Erneut benötigten beide (zu) viel Zeit, doch der Ukrainer trieb es mal wieder auf die Spitze und überschritt im 39. Zug in komplizierter Lage zum dritten Mal im Turnier die Bedenkzeit. Grischuk wies übrigens darauf hin, dass dies seine erste Gewinnpartie mit klassischer Bedenkzeit in einem WM-Zyklus seit sechs Jahren war. Es war ihm auch wichtig zu erwähnen, dass er Chucky nicht über die Uhr gehoben hat, sondern mit akkuratem Spiel unter Druck setzte. Am Montag kommt es zum Duell Kramnik gegen Carlsen. Sollte der Russe gewinnen, würde er mit dem Norweger gleichziehen. Also seien Sie ab 15 Uhr wieder live dabei!
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Allgemeine Informationen
Das WM-Kandidatenturnier findet vom 15. März bis 02. April im Institution of Engineering and Technology (IET) in London statt.
Rundenstart ist jeweils um 15:00 Uhr. Insgesamt werden vier Ruhetage (18., 22., 26. & 30. März) eingelegt.
Der Preisfonds beläuft sich auf 510.000,- Euro, welche sich wie folgt verteilen:
Die Bedenkzeit ist 120 Minuten für 40 Züge, 60 Minuten für weitere 20 Züge und 15 Minuten für den Rest der Partie. Zusätzlich gibt es ab dem 61. Zug 30 Sekunden Bonus pro ausgeführten Zug.
Sieger ist natürlich der Spieler mit den meisten Punkten. Sollten am Ende zwei oder mehr Spieler punktgleich an der Spitze sein, entscheiden in der Reihenfolge die folgenden Kriterien: Direkter Vergleich, Gesamtzahl der Siege, Sonneborn-Berger-Wertung
Sollte dies keinen Sieger hervorbringen, muss die Entscheidung erneut auf dem Brett fallen. Wie das genau von statten geht, können Sie in den offiziellen Regeln nachlesen.
Natürlich werden die Partien live übertragen. Für den deutschen Kommentar sorgt GM Klaus Bischoff auf dem Fritzserver von ChessBase.
Alle weiteren Informationen rund um das Kandidatenturnier 2013 entnehmen Sie den beiden Turnierseiten: