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Anand gewinnt GRENKE Chess Classic
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17.02.2013 - Seit Morelia/Linares 2008 hat Viswanathan Anand kein Top Turnier mit klassischer Bedenkzeit gewonnen, doch das ist mit dem heutigen Tag Geschichte. Dabei war die Hilfe von Arkadij Naiditsch sehr nützlich, denn die deutsche Nummer 1 verteidigte sich in einem Turmendspiel mit Minusbauer nicht optimal und bescherte so dem Weltmeister in der letzten Runde der GRENKE Chess Classic den dritten vollen Punkt. Somit war Fabiano Caruana als Nachziehender gegen Daniel Fridman zum Siegen verdammt, und der Italiener kam diesem Ziel auch sehr nah. Doch der Deutsche Meister verteidigte sich extrem zäh und rette sich letztlich nach 86 Zügen und fast 7 Stunden Spielzeit ins Remis und Anand den alleinigen Turniersieg. Rein statistischen Wert hatte hingegen das Remis zwischen Michael Adams und Georg Meier, beide erreichten am Ende die 50 Prozent-Marke. Das parallel ausgetragene ELO-Open wurde übrigens mit 7/9 eine recht sichere Beute von Favorit Etienne Bacrot.

Offizielle Veranstaltungsseite

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Allgemeine Informationen

Die 1. GRENKE Chess Classic Baden-Baden fand vom 07. bis 17. Februar im Kulturhaus LA8 im Zentrum Baden-Badens statt. Drei Weltklassespieler und drei deutsche Spitzenspieler spielten ein doppelrundiges Rundenturnier der Kategorie 19.

Die Bedenkzeit war 100 Minuten für 40 Züge, 50 Minuten für weitere 20 Züge und 15 Minuten für den Rest der Partie. Zusätzlich gab es ab dem ersten Zug 30 Sekunden Bonus pro ausgeführten Zug.

Remisvereinbarungen vor dem 40. Zug waren nicht gestattet.

Auf der Turnierseite konnte man die Partien live verfolgen und wurde dabei mit einem Video-Livestream verwöhnt. GM Klaus Bischoff und GM Sebastian Siebrecht kommentierten live in deutscher Sprache, IM Lawrence Trent tat es ihnen im Englischen gleich.

Alle weiteren Informationen entnehmen Sie der offiziellen Veranstaltungsseite.


1. GRENKE Chess Classic Baden-Baden

Partien nachspielen und downloaden



Bilder der 10. Runde
von Chess Tiger on Tour Eric van Reem und Georgios Souleidis

Turnierdirektor Sven Noppes eröffnete die...

...finalen Schlachten

Ein letztes Zurechtrücken der Klötzchen...

...dann musste Arkadij Naiditsch gegen Viswanathan Anand einsehen,
dass es doch noch ein paar Turmendspiele gibt, die nicht remis sind

Zwischendurch peilte der Weltmeister die Lage an den anderen Tischen

Michael Adams und Georg Meier trennten sich friedlich

Beide Spieler zeigten sich recht zufrieden mit dem Turnier

Fabiano Caruana wollte mehr von Daniel Fridman als nur dessen Hand!

Gespannt verfolgten Mickey und Vishy...

...wie Caruana einen Bauern gewann, ihm aber auf der Zielgeraden der Sprit ausging

Das Objekt der Begierde gehört...*Trommelwirbel*...

...Viswanathan Anand! - Ein weiterer Chess Classic-Titel auf deutschem Boden für den Weltmeister. Der Inder geriet nie in ernsthafte Verlustgefahr und haderte teils eher mit der Chancenverwertung. Erneut bewies Anand, dass die Vorbereitung eine seiner größten Stärken ist. Bravo, Vishy!

Fabiano Caruana sah bis zur vorletzten Runde wie der sichere Turniersieger aus, aber dann ging ihm die Puste aus. Von einem wirklichen Unglück am Ende zu sprechen, fällt schwer, bedenkt man beispielsweise, wie schlecht er in der 8. Runde gegen Naiditsch stand und dennoch gewann.

Michael Adams remisierte sich bei einem Sieg und einer Niederlage durchs Turnier auf den dritten Rang. Zum Zünglein an der Waage machte ihn sein einziger Sieg in der 9. Runde gegen Caruana.

Punktgleich landete Georg Meier mit einer etwas schlechteren Wertung auf Rang 4 und wird sich nun erstmal wieder seinem Studium in den USA widmen. Nach einer schwachen Hinrunde rettete er mit 3,5/5 sein persönliches Turnier und wurde bester Deutscher.

Ein enttäuschender vorletzter Rang für Arkadij Naiditsch. Schade, denn der Deutsche spielte extrem unterhaltsam, übertrieb es aber mitunter. Dennoch, seine beiden Auftritte in Wijk aan Zee und Baden-Baden haben ihm mächtig Pluspunkte beim deutschen Schachpublikum beschert, wenngleich dies im Augenblick kein Trost sein wird.

Bei Daniel Fridman hatte man stets das Gefühl, dass er nur darauf bedacht war, nicht zu verlieren. Das klappte in der Hinrunde ausgezeichnet, wurde dafür aber in der Rückrunde böse bestraft. -3 sprechen eine deutliche Sprache.



Videos der 10. Runde
von Macauley Peterson

Komplette Live-Kommentierung mit IM Lawrence Trent



Analyse der Partie Adams vs. Meier



Analyse der Partie Naiditsch vs. Anand



Analyse der Partie Caruana vs. Adams



Bisherige GCC 2013-Berichte:

Deutschland hat wieder eine Chess Classic! (Ankündigung)

1. GRENKE Chess Classic gestartet (Runde 1)

Naiditsch ringt Adams nieder (Runde 2)

Caruana setzt sich ab (Runde 3)

Naiditsch jagt Caruana (Runde 4)

Jetzt kommt Anand! (Runde 5)

Naiditsch on fire (Runde 6)

Meier schlägt Fridman (Runde 7)

Glücklicher Caruana schlägt Naiditsch (Runde 8)

Alles wieder offen! (Runde 9)



Mike Rosa

Published by Mike Rosa

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