Universität Chess Tigers Universität macht Sommerpause Zum Abschluss des Studienjahres sind nun auch die 40. Lektionen verfügbar
01.08.2010 - Wieder einmal geht ein Studienjahr der Chess Tigers Universität zu ende. Neben einem fertigen Paket für effektives Schachtraining an Grundschulen, haben wir für Sie drei neue Kurse geschaffen, welche heute mit der 40. Lektion enden. GM Klaus Bischoff und Dr. IM Erik Zude haben sowohl im traditionellen Schach, als auch im Chess960 jeweils 40 Partien – vorwiegend aus der Weltklasse und dem aktuellen Turniergeschehen – für Sie analysiert und mit 10 Aufgaben garniert, die es im Partieverlauf zu lösen gilt. Einen kleinen Spaß konnte sich Klaus Bischoff zum Ausklang des Chess960 Kurses nicht verkneifen, er wählte eine 518er-Partie. Wenn Sie nicht wissen, was das bedeutet, kann ich Ihnen nur empfehlen, den Kurs zu bestellen! Ein Novum an unserer Universität, ist der Gambit Kurs für Anfänger. Eine Reihe bekannter aber auch weniger bekannter Gambite werden Ihnen von Mike Rosa vorgestellt, wobei sich jeweils eine erklärende Lektion und eine Übungslektion mit Aufgaben abwechseln. Selbstverständlich können Sie sich sämtliche, jemals bei der Chess Tigers Universität erschienenen, Kurse jederzeit bei uns bestellen – auch während der heute beginnenden Sommerpause. Letztere legen wir nicht ein, weil es uns an neuen Ideen mangelt, das Gegenteil ist der Fall. Aber unsere Kursleiter haben sich die Erholung wirklich redlich verdient und wir werden die kommenden acht Wochen auch dafür nutzen, an einem weiteren Jahrgang mit brandneuen Lektionen zu arbeiten. Wie und wann genau das Studienjahr 2010/11 startet, darüber werden wir Sie an dieser Stelle rechtzeitig informieren. Einstweilen bleibt uns noch, allen unseren Studenten herzlich zu danken und viel Erfolg beim Umsetzen des Gelernten zu wünschen.
Zug guter Letzt darf natürlich die Kombination der Woche nicht fehlen! Zweimal sind unsere Trainer Klaus Bischoff unf Erik Zude in ihrer Karriere aufeinander getroffen, beide Male siegte der Großmeister. Doch in beiden Partien musste er hart für den Sieg kämpfen und wie die folgende Kombination beweist, mindesten beim ersten Mal anno 1992 war Zude dem Remis zum Greifen nahe. Sehen Sie, wie Schwarz in der Diagrammstellung spielen musste, um den halben Punkt zu erzwingen? Unser heutiger Trainer - damals noch FM - fand den Zug, griff dann aber bei der Umsetzung fehl. Machen Sie es besser!