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Klassik in Moskau - Blitz in Sochi
Vom Tigran Petrosian Memorial zum Mikhail Tal Memorial - die russische Schachelite reist von Moskau nach Sochi. Shakhriyar Mamedyarov aus Azerbaijan erspielt sich mit 10,0/11 einen großen Vorsprung am 1.Tag.
13.11.2014 - Die russische Schachprominenz kam mal schnell vom Tigran Petrosian Memorial in der Hauptstadt Moskau - klassisches Schach wurde gespielt mit dem neuen 2800er Alexander Grischuk als Sieger mit 5,5 Punkten aus 7 Partien - zum Mikhail Tal Memorial nach Sochi geflogen, um mit 11 Spielern und einer Spielerin Alexandra Kosteniuk den Sieger doppelrundig zu ermitteln. Heute war der erste Tag mit elf Runden dran und morgen wird der zweite Tag folgen. Mit einer unglaublichen Überlegenheit setzte sich Shakhriyar Mamedyarov mit 10 Punkten aus 11 Partien an die Spitze. Den Löwenanteil der ausgelobten 100.000 Euro werden ihm wohl nicht mehr, in dieser Form spielend, morgen zu nehmen sein. Neben dem führenden Azeri sind aus dem Ausland kommend noch der Israeli Boris Gelfand und der Ungar Peter Leko mit von der Partie. Der "Deputy Prime Minster" Arkardy Dvorkovich kam extra aus Moskau, um im nach ihm benannten Spielsaal "Dvorkovich Residence" morgen die Preise und Pokale zu vergeben.

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NEU!!! Am 01. November hat ein neuer Jahrgang der Chess Tigers Universität mit 3 neuen Kursen begonnen!

Kostenlose Probelektionen und weitere Informationen:
Chess Tigers Universität - Jahrgang 2014


Name NAT ELO 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 Total Perf. +/-
V. Anand IND 2792 ½ 0 1 ½ - - - - - - - - 2.0 2863 +4
M. Carlsen NOR 2863 ½ 1 0 ½ - - - - - - - - 2.0 2792 -4

Mikhail Tal Memorial - Blitz am 1.Tag!

Die Tabelle wurde klassisch von Hand geführt.

1. Shakhriyar Mamedyarov mit 10,0 Punkten aus 11 Partien, musste nur gegen Peter Svidler und Alexander Morozevich einen halben Punkt abgeben!! 2. Alexander Grischuk 8,0/11, 3. Alexander Morozevich 7,0/11, 4. Peter Svidler 6,5/11, 5.Boris Gelfand 5,5/11 vor dem unter der Marke von 50% bleibendem Rest der Meute.

Impressionen vom 1.Tag!

Einer der besten Blitzer der Geschichte - Mikhail Tal!

1959 gewann er das Kandidatenturnier, wobei er u. a. den jungen Bobby Fischer in vier Partien viermal schlug. Im darauffolgenden Wettkampf 1960 schlug er Michail Botwinnik mit 12,5 zu 8,5 und wurde der achte Schachweltmeister. Tal verlor jedoch den Revanchekampf ein Jahr später mit 8 zu 13, weil Botwinnik sich akribisch auf den Gegner vorbereitet und eingestellt hatte und über die bessere Physis verfügte. Schon damals hatte Tal gesundheitliche Probleme. Hinzu kam, dass er die Vorbereitung wohl unterschätzte und einen exzessiven Lebenswandel bevorzugte. Im September 1960 erreichte er seine beste historische Elo-Zahl von 2793. In den Folgejahren nahm Tal immer wieder Anläufe, den Weltmeistertitel zurückzugewinnen: Bei dem Kandidatenwettkampf 1965 verlor er im Finale gegen Boris Spasski, 1968 im Halbfinale gegen Viktor Kortschnoi und 1980 im Viertelfinale gegen Lew Polugajewski. Überraschend holte Tal in späten Jahren doch noch einen Titel: 1988 wurde er Weltmeister im Blitzschach und wies dabei die gesamte Weltelite in die Schranken. Phänomenal waren auch seine Leistungen bei Schacholympiaden. Zwischen 1958 und 1982 war Tal nicht weniger als acht Mal (1958, 1960, 1962, 1966, 1972, 1974, 1980 und 1982) Mitglied der siegreichen sowjetischen Mannschaft. Mit einem Gesamtergebnis von 81,2 Prozent Gewinnpunkten (82 Punkte aus 101 Partien) hatte er stets großen Anteil am Sieg seiner Mannschaft. (Wikipedia)

Vice Prime-Minister Arkardy Dvorkovich

Der junge russische Minister in der Medvedew-Regierung hat sich schon sehr oft beim Schach als profunder Kenner und Förderer gezeigt - gewisse Ähnlichkeit mit dem Anlass spendenden Weltmeister Mikhail Tal ist erkennbar?

Shakhriyar Mamedyarov 1. mit 10,0/11

Hier in der zweiten Runde gab Shak schon richtig Vollgas gegen Ian Nepomniachtchi und der 14.Weltmeister Vladimir Kramnik staunte nicht schlecht.

Alexander Morozevich 3. mit 7,0/11

In dieser Weißpartie ging es turbulent zu und Vladimir Kramnik musste sich dem starken Moro beugen!

Alexander Grischuk 2. mit 8,0/11

Der Sieger des unlängst beendeten Tigran Petrosian Memorial musste sich in der direkten Begegnung dem etwas glücklichen Shakhriyar Mamedyarov geschlagen geben, hier allerdings gewann er locker flokig gegen Sergey Karjakin. Der jetzt mit Elo 2810 in der Weltrangliste geführte Moskauer könnte morgen vielleicht noch an die Spitze herankommen.

Boris Gelfand 5. mit 5,5/11

Hier schauen eine Menge Kinder zu, aber auch Erwachsene zeigen sich von der hohen Blitzkunst von Moro interessiert; V.r.n.l.: Dirk Jan ten Geuzendam, Ulrich Stock, Mark Glukhorsky und Arkardy Dvorkovich.

Ian, Sergey und Evgeny auf der Couch

Mit warmem und kalten Speisen wurden die Spieler vorm "Hungerast" bewahrt, ansonsten war Kaffee, Tee und Parlieren angesagt.

Drei Glatzen - voll trendy und cool.

Ein bisschen stört hier Pavel Tregubov mit seinem vollen Haupthaar, wobei er sich das ein oder andere hätte ausreißen können beim Spiel seiner ehemaligen Weltmeisterin Alexandra Kosteniuk. Nur 1/11 aber den gegen keinen Geringeren, als den 14.Schachweltmeister.

Fotografinnen am Werk

Hier gestehe ich, dass wir bei den Namen noch besser werden müssen.

"Ladies at Chess" Spielerfrauen?

Beim Schach geht eindeutig der Trend dazu, dass das starke Geschlecht Informations- und Servicemanagement übernehmen.

Alexander Morozevich

... hat geniales attraktives Schach im Kopf. Und sicher auch noch andere Dinge ...

Chess Tigers on Tour

Published by HWS

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