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Post vom Hessenschach 2014 Nr. 16
Aktuell, informativ und direkt - Alles Wissenswerte rund ums Schach in Hessen
05.11.2014 - Der jüngste Newsletter aus der Feder von Hans-Dieter Post startet mit dem Hinweis auf das schon jetzt stark besetzte Heusenstammer Schloss-Open 2014. Die Ankündigung der Frankfurter Chess960 Stadtmeisterschaft unterschlagen wir mal, denn das Turnier hat am Montag begonnen - in der Spitze wie immer stark, doch in den unteren Ratingklassen hätten es noch etwas mehr sein dürfen. Bereits vorüber ist der Bad Sodener Ramada Cup - auch als eines von sechs Qualifikationsturnieren im Rahmen der Deutschen Amateurmeisterschaft bekannt. Unser Autor verrät, wer im Finalturnier mitspielen darf. Ebenfalls vorüber ist das Korbacher Open 2014, welches GM Eckhard Schmittdiel für sich entschied. Wie immer schließt auch dieser Newsletter mit Verweisen auf kommende Termine. Selberspielen, Zuschauen und/oder Lernen - Sie haben die freie Wahl!

Homepage "Schach in Hessen"

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Kostenlose Probelektionen und weitere Informationen:
Chess Tigers Universität - Jahrgang 2014



Newsletter Hessenschach Nr. 16/2014

Premiere für Heusenstammer Schloss-Open

Bad Homburg, Einhausen, Eschborn, Frankfurt, Griesheim, Hofheim, Korbach, Vellmar, Wiesbaden heißen die Veranstaltungsorte vieler mittlererweile auch weit über Hessen hinaus bekannten Open-Turniere.

Hessens nach Mitgliederanzahl größter Bezirk konnte bei diesem Wachstum der letzten Jahre seltsamerweise nicht Schritt halten.

Mit dem SC Heusenstamm hat sich aber nun ein Club gefunden, der den Bezirk Main-Vogelsberg open-technisch auf die Deutschlandkarte zurück bringt und nach dem MVS-Open, dass man einst selbst sehr erfolgreich vor einigen Jahren dort in Szene setzte, nun ein Eigengewächs präsentiert: das Heusenstammer Schloss-Open!

Bereits über 100 Teilnehmer haben sich angemeldet, und sieben Großmeister bilden zwar die Favoritengruppe auf den Turniersieg, aber gesichert wird der dadurch nicht!

Wie auch immer, der üppige und zudem garantierte Preisfonds geht nicht alleine an diese Großkopferten des Schach, denn zahlreiche Rating- und Sondergruppen sowie Teamwertungen warten bei der Siegerehrung am Sonntag nach der 7. Runde auf der Bühne auf die Gewinner.

Bis dahin werden die Teilnehmer und Zuschauer im Turnierverlauf mit vielen aktuellen Tabellen und Live-Übertragungen der Top-Bretter auf dem laufenden gehalten, und wer vor Ort ist, kann sich auch von der Leistungsfähigkeit des Caterings auf der Anlage des Kultur- und Sportzentrums am Martinssee überzeugen.

Parkplatzprobleme gibt es übrigens keine, wer so von der nahen A3 oder A661 den Weg suchen möchte. Ansonsten fährt ein Bus vom S-Bahnhof Heusenstamm bis in die Nähe des Veranstaltungsortes.

Noch Fragen? Dann vielleicht auch mal hier schauen:

Offizielle Turnierseite Heusenstammer Schloss-Open 2014


DAM Vorrunde in Bad Soden

Der Weg zur Meisterwürde im Deutschen Amateurschach, die letztlich im Juni des kommenden Jahres in Niedernhausen bei Wiesbaden errungen werden kann, führt nicht zuletzt auch über Bad Soden am Taunus.

In einem von sechs Veranstaltungsorten, und gestartet wurde das erste vor wenigen Tagen eben in jenem Bad Soden, werden in sechs nach Spielstärke aufgeteilten Gruppen jeweils sechs Qualifikanten ermittelt. Woher sich der Zusatz 6 hoch 3 zum Alternativnamen Ramada Cup leicht erklären lässt.

In dieser Saison werden zum 14. Male die Deutschen Amateurmeister ermittelt. Spieler oberhalb der Marke 2300 Rating werden ausgeklammert, da diese nicht mehr dem Amateurbereich zugeordnet werden können oder sollen. Und sich damit aber auch ein weiterer Namensteil erschließt.

Bad Soden gehört mittlerweile zu den etablierten Veranstaltungsorten der DAM, war auch nicht immer dabei. Da mitten in Hessen auch mehr Hessen teilnehmen als zum Beispiel in Hamburg, Magdeburg, Brühl/Köln, Aalen oder sogar Kassel, sind rein statistisch auch mehr Hessen unter den Siegern zu erwarten. Nur ein wenig weniger als 300 Spieler traten zum Kampf um die 36 Qualifikationsplätze an.

Tim Niklas Bingert vom SV 1920 Hofheim ist zum Beispiel so ein Gruppensieger, denn er gewann die Gruppe der Spieler bis Rating 2300.

David Henrich vom SK Niederbrechen 1948 gewann die B- Gruppe, die mit einer Rating bis 2100 an die Topgruppe anschließt.

Gruppe C ging für Hessen komplett verloren, bester Einheimischer war hier Andreas Weber vom SC Flörsheim 1921 auf Platz 7.

Local Hero war Leon Hollmann vom SC Bad Soden, der seine Gruppe D gewinnen konnte.

Peter Mahler siegte in der Gruppe E (bis 1500) und war damit für die Niederräder TG erfolgreich.

Jonathan Grunwald von den Biebertaler Schachfreunden schließlich musste einem Nicht-Hessen in Gruppe F nach Wertung den Vortritt lassen, aber wie heisst es doch so schön: zweiter Platz ist auch toll und dabeisein ist sowieso alles!

Wer es noch zum Finale nach Niedernhausen geschafft hat, und wo man es noch versuchen kann, steht dann hier:

Offizielle Turnierseite Ramada Cup 2014/15


GM Schmittdiel gewinnt Korbacher Open

Neben Vellmar ist Korbach eine zweite feste Größe im Openschach Nordhessens geworden, auch wenn die Teilnehmerzahl nachgelassen hat.

Ein Grund ist es und wird es immer sein, dass parallel zu anderen, schlechtestenfalls etablierten Turnieren gespielt wird. Bei Korbach war das mit der DAM in Bad Soden der Fall, und gegen diese Propagandamaschine eines ganzen Schachbundes kommt man nicht an.

Will man vielleicht auch nicht, und so begnügt man sich eben mit nur 150 Teilnehmern, etwas mehr als die Hälfte derer in Bad Soden.

Aufgeteilt wurde das Starterfeld in drei Gruppen, wobei es keine feste und starre Trennung nach Spielstärke wie zum Beispiel bei der DAM gab.

Hier war auch jede Spielstärke zugelassen, folgerichtig waren denn auch Großmeister anwesend.

Gewonnen hat nach spannendem Turnierverlauf der Dortmunder GM Eckhard Schmittdiel. Spannend schon deshalb, weil nicht der zweite GM im Feld und ortsansässige GM Misa Pap folgen konnte, sondern der hessische Kadertrainer FM Uwe Kersten vom Kasseler SK.

IM Hagen Poetsch von den Sfr. Schöneck, der seine ersten Erfolge im hessischen Kader sammelte, nutzte dieses Turnier als Vorbereitung für die Deutschen Einzelmeisterschaften und wurde Dritter, vor eben dem zweiten GM im Feld.

60 Teilnehmer waren in dieser Topgruppe vertreten, genau so viele wie im B-Turnier.

Dr. Wolfgang Fichte vom SK Vellmar und Marco Rolf vom SK Bad Homburg teilten sich den ersten Platz in dieser mittleren Gruppe, die Spieler unter einem Rating von 2000 zusammenfasste.

In der C- Gruppe schließlich siegte bei nur einem abgegebenen Remis Nils Beyer von Caissa Kassel, und ließ damit Maurice Menzel von den gastgebenden Sfr. Korbach nur den zweiten Platz übrig.

Alle anderen Tabellen und Ergebnisse gibt es hier, unter:

Offizielle Turnierseite Korbacher Open 2014


Turniere im November

Der Turnier-November hat am 3. November mit den Offenen Frankfurter Meisterschaften im Chess960, Ihr wisst schon, die letzte Männerdomäne im Schach. :-)

Am Wochenende darauf folgt Oberliga bis Bundesliga mit den Folgerunden, zudem lädt der Bad Vilbeler Schachklub zu seinen alljährlichen Stadtmeisterschaften im Schnellschach ein.

In Erbach, und zwar dem bei Eltville(!), lädt der ortsansässige Klub an einem Freitag beginnend zur Offenen Vereinsmeisterschaft ein.

Die Hessischen Ligen und die einiger Bezirks spielen Mitte November die 3. Runde der Mannschaftsmeisterschaften aus, während in Schöneck ein Schüler- und Jugendturnier am Start ist.

Tja, und dann eben noch das Heusenstammer Schloss-Open, womit der November dann auch schon bald wieder vorbei ist.

Womit wir auch schon fast beim Thema Weihnachten sind, und was soll man einem Schachspieler schon schenken? Eine Schachuhr? Ein Schachbuch? Warum kein Training bei einem der anerkanntesten Trainer Deutschlands, zum Beispiel GM Karsten Müller: Seminar - Damenendspiele und Goldene Endspielregeln

Die restlichen Termine gibt es dann hier:

Terminkalender Hessische Schach-Chroniken


Gruß

Euer
Hans D. Post


Hans-Dieter Post ist seit über 25 Jahren Turnierleiter des Schachbezirks Frankfurt und war jahrelanger Turnierleiter der Chess Classic Mainz. Der IT-Experte entwickelte für das größte Schnellschachturnier der Welt eigens eine digitale "Open-Maschine", welche weltweit bei Turnierorganisatoren Aufmerksamkeit erregte. Immer mehr hessische Turniere rüsten mit Turnierleiter Post auf und wurden stets mit einem merklichen Plus an Teilnehmern - sowohl in der Spitze als auch in der Breite - gesegnet.

Was genau das Postsche System zu bieten hat, können Sie einem in diesem Jahr geführten Interview (siehe unten) mit Hans-Dieter Post entnehmen. Seine Hingabe sowohl für das traditionelle Schach wie auch für Chess960, aber auch seine regionale Verbundenheit, spornen den Chess Tiger zudem immer wieder an, mit seiner eigenen Webseite nebst regelmäßigem Email-Newsletter aktuell, informativ und direkt über die aktuellen Ereignisse im hessischen Schach zu berichten und die Werbetrommel für kommende Turniere zu rühren.

Und nun wird er dies auch über die Webseite der Chess Tigers tun. Noch schneller erhalten Sie die neuesten hessischen Schach-Nachrichten nur, wenn Sie den kostenlosen Newsletter direkt bestellen.

Homepage "Schach in Hessen"

Interview mit Hans-Dieter Post vom 20.01.2011



Hans-Dieter Post

Published by Mike Rosa

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