Nachrichten Post vom Hessenschach 2014 Nr. 10 & 11 Aktuell, informativ und direkt - Alles Wissenswerte rund ums Schach in Hessen
18.07.2014 - Leider war es ausnahmsweise mal nicht möglich, den 10. Newsletter unseres Hans-Dieter Post zeitnah zu veröffentlichen, und nun kam bereits Nummer 11, weshalb es sich anbot, beide zu kombinieren. So erhalten Sie in der Folge quasi Zwei für den Preis von Einem. Den Anfang macht der ausführliche Rückblick auf die Frankfurter Stadtmeisterschaft, die zur Abwechslung mal nicht von GM Igor Khenkin gewonnen wurde. Es folgen zahlreiche weitere Turnierberichte - unter anderem die recht bescheiden gehaltene Meldung, dass auch unser Autor mit den Chess Tigers erneut(!) Deutscher Mannschaftsmeister im Chess960 wurde. Etwas mehr prahlen hätte er schon dürfen, oder? Sehnsüchtig erwartet wurden natürlich die Auslosungen für die kommende Saison des Hessischen Schachverbandes. Wie so oft hat Post alle Informationen als Schnellster aufbereitet. Wie es sich gehört, bildet die Aussicht auf kommende Turniere den Abschluss der beiden Newsletter.
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Newsletter Hessenschach Nr. 10&11/2014
Rückblick: Frankfurter Stadtmeisterschaft 2014
Eigentlich wollte er schon gar nicht teilnehmen, da der haushohe Favorit auch wieder am Start war. Doch irgendetwas bewog ihn dazu, es doch wieder zu probieren, und es gelang schließlich.
Die Liste der Frankfurter Meister ist lang, sehr lang. Sie reicht zurück bis ins Jahr 1900, und in 114 Folgejahren haben sich viele bekannte Namen der lokalen und überregionalen Schachszene in ihr verewigt.
Die jüngsten unter den Frankfurter Meistern waren gerade mal Teenager, manche hatten gerade mal das Abi in der Tasche, manche auch noch nicht. Zu den jüngsten, wenn auch schon Twen, zählt nun der Schönecker Internationale Meister Hagen Poetsch.
Mit einem Remis in Runde 6 gegen den Champion der vergangenen drei Jahre, Großmeister Igor Khenkin aus Wiesbaden, machte er den Titel eigentlich schon klar, und den fünf Siegen zu Beginn fügte er noch einen weiteren in der Schlussrunde hinzu.
Symbolträchtig daher das Foto, das während der letzten Züge entstand:
Der Noch-Champion im Vordergrund, der aber schon an Schärfe verloren hat, und der noch im Hintergrund, aber sehr fokussierte, kommende Mann, mit verbissener Miene. Stirn an Stirn, im Fernduell, auch wenn es das Nebenbrett war. Manchmal hat auch der Hobby-Fotograf sein Glückserlebnis.
Poetsch darf sich damit zu recht, wenigstens für ein Jahr, als der stärkste Spieler in Frankfurt und seiner Umgebung bezeichnen. Herzlichen Glückwunsch! Und auch wenn es in Frankfurt keine ELO zu gewinnen gibt, viel Erfolg auf dem Weg zum GM-Titel!
Nach 15 Jahren zog die Frankfurter Stadtmeisterschaft von Kalbach weg, und bekam einige neue Standorte angeboten, darunter auch das Bildungs- und Kulturzentrum in Frankfurt-Höchst, das letztlich das Rennen machte. Es bot die besten Bedingungen: S-Bahn- Anschluss direkt vor der Tür, kostenlose Tiefgarage direkt unter dem klimatisierten Spielsaal. Und ein Catering Service, den ich so auch noch nicht beim Turnier hatte.
Wer noch einmal den Rückblick findet auf der Fotoseite zum Turnier Bilder zu jeder Runde, und die ausgezeichneten Lichtverhältnisse im Vergleich zu manch anderen Lokalitäten ließen einige schöne Schnappschüsse entstehen.
Weit über 2.000 Spieler nahmen seit dem ersten Turnier an den Frankfurter Meisterschaft teil, was wenig ist, und erst relativiert die wahre Größe erkennen lässt.
Denn viele Spieler kommen schon seit vielen Jahren zu diesem Turnier, und diese Stammkundschaft zählt eben nicht doppelt, sondern einfach. Sie werden ergänzt durch viele neue Gesichter, die sich jedes Jahr hinzugesellen, oft beruflich bedingt eben auch nur einmal. Aber Wiederkommer gibt es reichlich.
Vielleicht sehen wir in weniger als 10 Jahren wieder einen jungen Spieler namens Mark Müller bei der Siegerehrung. Diesmal schaffte der erst zwölfjährige Steppke von der SC Rochade Diez schon den Sieg im B-Turnier, dass nur Spieler bis maximal DWZ 1500 zulässt.
Vor genau 80 Jahren gelang einem anderen Müller, nämlich Otto Müller, der Sieg in dem damals, heute würde man sagen, gehypeten Turnier um die Stadtmeisterschaft. Damals kamen, nein, mussten kommen, 156 Spieler aus dem Raum Frankfurt, 2014 waren es "nur" 151.
Mark Müller folgten punktgleich, aber mit knapp schlechterer Zweitwertung, zwei weitere Newcomer auf den Version: auf Platz 2 Matias Walter Thomsen vom SC Bad Soden, schon nicht mehr ganz so frisch wieder Turniersieger, und der ebenfalls zwölfjährige Julius Viol vom FC 1934 Wiesbaden-Bierstadt. Es wäre nicht verwunderlich, wenn alle Drei im kommenden Jahr nicht mehr im B-Turnier starten könnten, da die Steigerung an DWZ das unmöglich acht.
Die heuer 35 Teilnehmer sind seit Einführung dieses zweiten Turniers im Rahmen der Frankfurter Meisterschaften unerreicht, und kämpfen auch seither um den eigenen Preisfonds. Obwohl die Start- und damit auch Endzeiten je Runde nicht gerade Jugend- kompatibel sind, kommen doch immer mehr hinzu und sorgen ohne Frage für eine Belebung des Spielbetriebs.
Übrigens, noch so eine Zahl: der Spagat zwischen jüngstem und ältestem Teilnehmer liegt bei über 70 Jahren!
Und somit nochmals zurück zum Allgemeinen Turnier, das natürlich nicht nur einen Sieger hatte. Vize- Meister wurde GM Igor Khenkin, der sich nach Wertung vor dem als frischgebackener Hessischen Schnellschachmeister angereisten FM Michael Stockmann platzieren konnte.
116 Teilnehmer nahmen den Kampf um die Hauptpreise, aber auch um die 7 Rating-, Sonderklassen und 3 Mannschaftswertungen auf. Durch die noch in der Nacht nach dem letzten Zug aktualisierte Turnierseite konnte sich jeder Teilnehmer über seinen Tabellenstand und Chancen in den verschiedenen Teilwettbewerben informieren.
Und natürlich darf mit der Siegerehrung vor Ort der Informationsfluss nicht abreißen, im Gegenteil: es verstecken sich noch viele kleine Berichte über die Frankfurter Stadtmeisterschaft im Netz, die alle gefunden und auf der Feedback- Seite des Turniers veröffentlicht werden sollen. Turniersieger Hagen Poetsch hat sich dabei über seine Facebook-Seite auch mit einem Bericht zu Wort gemeldet
Da die Runden alle im Wochenabstand gespielt werden, sind schon zur nächsten Runde alle Partienotationen bekannt; für das gesamte Turnier! Bedingt durch den Farbwechsel je Runde profitiert der Einzelne nicht direkt, kann aber doch eine Vorstellung davon bekommen, wie der nächste Gegner "tickt".
Die Turnier-Webseite soll möglichst umfassend informieren. Wenn also noch irgendetwas fehlen sollte, was man unbedingt auch dort veröffentlichen haben möchte, dann ist eine Mail an die Turnierorganisation die beste Wahl!
Die beiden Säle, die für das Turnier im BiKuZ zur Verfügung standen, erlauben eine Ausdehnung der Teilnehmerzahl auf 200 Aktive, und es ist das erklärte Ziel der Turnierleitung, diesen Rekord in Angriff zu nehmen. Vielleicht fällt er sogar schon 2017, wenn Turnierorganisator Hans-Dieter Post zum 30.Male in Folge für den Bezirk Frankfurt die Pforten zur FSM öffnet. Aber schauen wir erst mal, wie es nächstes Jahr werden wird!
Knapp 120 Schüler und Jugendliche kamen Mitte Juni zum 25.Male bereits nach Erlensee bei Hanau, in Hessens mitgliederstärksten Bezirk zusammen, um in verschiedenen 6 Altersklassen einen Sieger zu ermitteln. U8, U10, U12, U14 und darüber noch eine zusammengefasste U16/U20-Gruppe teilten sich die Gesamtanzahl der Teilnehmer mehr oder weniger harmonisch auf.
Damit gab es zwar zum Silberjubiläum keine Rekordveranstaltung, aber die wird eben auf die Folgejahre verschoben. Spaß gemacht hat es jedenfalls, wenn man den Bildern zum Turnier auf der Webseite glauben darf.
Das, und wer da so im Einzelnen wie abgeschnitten hat, steht hier:
14 Tage später, zum Monatsausklang, lud der SV 1920 Hofheim die Jugendlichen aus seiner Umgebung zusammen, um in einem ähnlich nach Altersklassen strukturierten Jugendopen die Jüngsten gegeneinander antreten zu lassen. Zum 16. Mal schon, also im Schach- Zahlenraum durchaus als Jubiläum zu verstehen, veranstaltet der hessische Traditionsverein dieses Turnier, und etwas über 80 Schüler und Jugendliche zusammen. Die höchste Altersklasse war hier die U16.
Noch eine Woche nach dem Turnier fehlen komplette Teilnehmerlisten und vor allem Fotos. Eigentlich weiß man doch, wann das Turnier zu Ende ist, und dass da noch etwas an Arbeit wartet, oder?!
Immerhin, außer den ersten drei Jugendopen findet sich ab 2002 eine gute Dokumentation der Folgeturniere, und das ist nicht für jedes Open selbstverständlich. Und alleine dafür sollte man mal reinschauen:
Als 2004 zum ersten Male das Rhein-Main Open in Bad Homburg, damals noch im Ortsteil Gonzenheim, über die Bühne ging, stand es fast schon vor dem Ende. Doch der Bad Homburger Schachklub, damals noch unter der Leitung von Otto Reimer, nahm die virtuelle Herausforderung an und schrieb das bis dahin vermisste Turnier im Kalender 2004 kurzerhand aus, sodass es auf jeden Fall stattfand. Dass dann trotzdem noch 129 Teilnehmer kamen, war schon fast ein Wunder. Sieger damals: IM Leonid Milov.
Fünf Jahre später, die Teilnehmerzahl wuchs auf über 200 Spieler an, hieß der Sieger wieder IM Leonid Milov, und obwohl er in dem Zeitraum 100 ELO Punkte zugenommen hatte, war er immer noch kein GM.
Jetzt, 10 Jahre später, also in der Gegenwart, wären fast doppelt so viele Teilnehmer gekommen, wenn man sie denn gelassen hätte. Aber es gibt eben nur Platz für ca. 220 im Bürgerhaus Kirdorf, einem weiteren Ortsteil von Bad Homburg. Und wieder hieß der Sieger Leonid Milov, und seit 2012 und dem FIDE Kongress von Istanbul trägt er nun auch dem Titel Großmeister mit sich herum.
Die Hauptpreisträger
Foto: Turnierseite
122 Teilnehmer im A- Turnier, das die stärksten Spieler vom Rest der Gesamtteilnehmerliste, dem B- Turnier, trennt, kämpften in diesem Jahr um den Sieg in Hessens zweitgrößten Open.
Am schwersten machte es Turniersieger Milov der Großmeister- Kollege Vlastimil Hort, Altmeister und Schachlegende zugleich, denn der führte am Schluss eine siebenköpfige Verfolgergruppe an und hätte selbst noch aufgrund seiner hohen Zweitwertungszahl an Milov vorbeiziehen können.
Tja, die Zweitwertung. Beim Rhein-Main-Open ist es die Buchholzwertung, also die Summe der Punktzahlen der Gegner. Wäre dies das primäre Kriterium auf den Turniersieg, hätte der, immerhin noch Jugendliche, Peter Keller vom Frankfurter TV das Turnier gewonnen. Er machte in den ersten 5 Runden 4,5 Punkte und schlug dabei u.a. die FMs Jan-Christian Schröder und Klaus Gawehns. Milov bremste ihn dann aus (wo sind eigentlich die Partienotationen auf der Turnierseite?) und Lokalmatador FM Isserman nahm ihm dann auch noch einen halben Punkt ab. Macht inoffizielle 45 Punkte ELO-Gewinn und ein breites Lächeln im Gesicht seines Kadertrainers, IM Stefan Reschke, für den der Zuwachs nicht von ungefähr kommt.
DAM: Keine Meisterehren für Hessen in Niedernhausen
In Niedernhausen bei Wiesbaden wurde in diesem Jahr die Endrunde der Deutschen Amateurmeisterschaften ausgetragen, und damit schon zum zweiten Mal in Hessen hintereinander (Vorjahr: Kassel).
Leider gab es keine Titel für hessische Vertreter, aber immerhin doch Vizemeister: So gab es Silber für Annabelle Schäfer von den Sfr. Korbach in der Gruppe B (TWZ <2100) und Matthias Schwarz von der SG Turm Idstein (TWZ <1300).
12 Teams zu je acht Spielerinnen traten bei den Ländermeisterschaften, die traditionell in Braunfels stattfinden, an und kämpften in fünf Runden an vier Tagen um den Sieg bei einer Deutschen Meisterschaft.
Team Hessen kam zunächst gut ins Turnier und Schlug Rheinland-Pfalz mit 7 - 1. Dann folgte jedoch eine leider leistungsgerechte Niederlage gegen Baden, was noch nicht so schlimm gewesen wäre im Kampf um das Treppchen, aber die Niederlage gegen Württemberg war dann schon das Aus. Siege gegen Thüringen und Sachsen änderten leider nichts mehr daran, das man mit dem undankbaren 4. Rang vorlieb nehmen musste.
Top Scorer war Astrid Fröhlich-Dill vom SV Hofheim, die 4,5 Punkte beisteuerte und damit ungeschlagen blieb, genauso wie Caroline Rieseler vom SC Steinbach, die 4 Punkte erkämpfte.
Schon zum zehnten Male lud der SC Waldbronn an den Rande des nördlichen Schwarzwalds, und 66 Spieler, so viele wie nie zuvor, kamen.
Gespielt wird traditionell nicht das übliche, klassische Geschiebe, sondern Chess960. Nichts für Schach-Theorie-Haie, da muss Verständnis für die Position her, vom allerersten Zug an!
Der mehrfache Deutsche Meister in allen Disziplinen, Blitz, Schnell, Normal, Mannschaft sowieso, GM Klaus Bischoff, komplettierte nun seine Sammlung mit dem nächsten Einzeltitel, und weil Double so in Mode sind, nahm er den Mannschaftstitel als Titelverteidiger für die Chess Tigers auch gleich mit in Empfang! Seine Mitstreiter um diesen Teamwettbewerb, der dynamisch die vier Besten eines Vereins umfasste, waren FM Hartmut Metz, Mr Chess960 Hans-Walter Schmitt himself sowie Hans Dieter Post. Letzterem dicht auf den Fersen im Verdrängungswettbewerb um den Platz auf der Urkunde waren Leon Hollmann und Leo Max Deppe, die wohl im kommenden Jahr vorbeiziehen werden.
GM Bischoff blieb als einziger Spieler ungeschlagen, und selbst Schnellschach-König und Frankfurter Chess960 Meister FM Igor Zuyev musste gegen Bischoff die Pranke reichen und sich mit Platz 2 begnügen; und Vizemeister ist ja schließlich auch nicht schlecht!
Die Chess Tigers verteidigen mit Hans-Dieter Post (von links), Einzelsieger Klaus Bischoff, Hartmut Metz und Hans-Walter Schmitt ihren Titel aus dem Vorjahr. Die Nachwuchskräfte Leo Deppe (hintere Reihe, rechts) und Leon Hollmann holten ebenfalls wie Post und Thomas Meisegeier als siebter startender Chess Tiger drei Zähler.
FM Igor Zuyev: Sieg in Hessens größtem Schnellschach-Open
Kein hohe Quote bekommt, wer in einem Schnellschach- Turnier auf Sieg für Igor Zuyev setzt. Und auch in Hessens größtem Schnellschach-Open, den Schnellschach-Meisterschaften im Bezirk Starkenburg, war mit ihm kein Geld zu machen.
Vier Siege vom Start weg, ein kleines Remis eingestreut, dann wieder voll gepunktet, nochmal remisiert und dann durchgezogen: macht 8 Punkte aus neun Runden und ungeschlagen als Champion das Turnier beendet. So wird's gemacht!
FM Zuyev war als DWZ-Favorit ins Turnier gegangen, was eine Quote nochmals drücken würde, und erließ gut 10 Titelträger hinter sich. Auf zwei folgen IM Yuri Boidman aus Rheinland-Pfalz, und auf Drei ein Mannschaftskamerad Zuyev, IM Stefan Solonar vom SC Heusenstamm.
Auf Rang 4 folgte dann der Bezirksmeister Starkenburgs, Leonid Kounine vom SC Lagja Rossdorf.
Wer etwas vom Turnier sehen mochte, musste sich schon auf den Weg zum Spielort machen, der direkt am Rande des größten Darmstädter Volksfest, dem Heinerfest liegt. Bilder gibt es leider keine auf der Turnierseite zu finden, aber jede Menge Ergebnislisten und Tabellen des Gesamtturniers und aller Sonder- und Ratingklassen.
Den Termin für den nächsten Heinerfest-Schachpokal findet man übrigens auch schon dort:
Die meisten warten ja schon einige Zeit auf die Staffeleinteilung der Hessischen Spielklassen und erste Informationen sind auch schon durchgesickert. Vielleicht ist die Verbands-Homepage deshalb auch schon wieder seit mehreren Stunden (oder Tagen?) offline, weil diese Inhalte aktualisiert werden.
Wer's auch gerne weniger offiziell mag, kann daher auf dieser folgenden Übersichtsseite zumindest die Rundenpläne der Hessenliga, Verbandsligen und Landesklassen einsehen:
Nun, die Fußball WM ist nun vorbei, und am kommenden Sonntag ist definitiv kein Rückspiel des Finales angekündigt.
Der trostlosen Leere des Sonntags wirkt der Gewerbeverein Ranstadt (bei Friedberg) und der SC Bad Nauheim entgegen und laden herzlich zur 1. Schnellschachmeisterschaft nach Ranstadt ein.
Neun Runden Schweizer System mit 15 Minuten Partien, ein Preisfonds aufgeteilt nach Haupt-, Rating- und Sonderpreisen nebst Pokalen (eigene Pokale stemmen ist halt doch am schönsten!) vertreiben die Fußball- lose Zeit garantiert!
Voranmeldungen sind nicht zwingend notwendig, aber schön wär's schon!
Hessens größtes Open öffnet in 14 Tagen wieder seine Pforten und die Frankfurter Schachgesellschaft Griesheim lädt in den Saalbau am S-Bahnhof ein.
Gerüchte besagen, dass in diesem Jahr die 300er-Marke geknackt werden könnte, und wer schon dort war, weiß, da ist sogar Platz für mehr! Und eine Teilnehmerbeschränkung wird gibt es laut Ausschreibung auch nicht. Ob man da nicht mal einen Flashmob organisieren sollte. Zu gerne würde ich Cheforganisator Ralph Blum mal mit Schweißperlen auf der Stirn sehen...
In wenigen Tagen endet jedenfalls die Frühbucher-Frist, und man zahlt dann einen kleinen Aufpreis vor Ort. Doch wer gönnt schon gerne was dem Schatzmeister? :-)
Beste Spielbedingungen im klimatisierten(!) Spielsaal
Nun, eine S-Bahn fährt nicht gerade in unmittelbarer Nähe am Spiellokal des SV Wiesbaden vorbei, aber so einen Schlosspark muss man auch erst mal in der Nachbarschaft haben. Und wenn dem so ist, macht man gleich ein Open draus, und fertig ist das Wiesbadener Schlosspark-Open, immerhin auch schon zum 26. Male am Start.
Hier ist definitiv eine Teilnehmerbegrenzung eingebaut, und da fällt die Schranke beim 186 Teilnehmern. Für 15 Interessenten gibt (gab) es also noch ein freies Plätzchen in klimatisierter Halle zu besetzen, und eine Warteliste wird es auch noch geben, da dem einen oder anderen vorangemeldeten etwas dazwischen kommen wird. Statistik ist eben unschlagbar!
Wie auch bei anderen Open freut man sich hier über jeden Teilnehmer, und wenn man sich so umhört, freuen sich die Teilnehmer auf's Open.
Ich freue mich auf den direkt dort angrenzenden Biergarten, der noch vor dem Schlosspark liegt. Aber Biergarten-Open?! Ach, dann doch lieber anders...
Hans-Dieter Post ist seit über 25 Jahren Turnierleiter des Schachbezirks Frankfurt und war jahrelanger Turnierleiter der Chess Classic Mainz. Der IT-Experte entwickelte für das größte Schnellschachturnier der Welt eigens eine digitale "Open-Maschine", welche weltweit bei Turnierorganisatoren Aufmerksamkeit erregte. Immer mehr hessische Turniere rüsten mit Turnierleiter Post auf und wurden stets mit einem merklichen Plus an Teilnehmern - sowohl in der Spitze als auch in der Breite - gesegnet.
Was genau das Postsche System zu bieten hat, können Sie einem in diesem Jahr geführten Interview (siehe unten) mit Hans-Dieter Post entnehmen. Seine Hingabe sowohl für das traditionelle Schach wie auch für Chess960, aber auch seine regionale Verbundenheit, spornen den Chess Tiger zudem immer wieder an, mit seiner eigenen Webseite nebst regelmäßigem Email-Newsletter aktuell, informativ und direkt über die aktuellen Ereignisse im hessischen Schach zu berichten und die Werbetrommel für kommende Turniere zu rühren.
Und nun wird er dies auch über die Webseite der Chess Tigers tun. Noch schneller erhalten Sie die neuesten hessischen Schach-Nachrichten nur, wenn Sie den kostenlosen Newsletter direkt bestellen.