TopTurniere Chennai weint bitterlich... Mission impossible starts now ... Das klassische Weltschach im Umbruch - Chennai (Indien) im Aufbruch - ein Spaziergang durch und ums Hyatt Regency
20.11.2013 - Völlige Desillusionierung oder festen Glauben haben, welchem Weg kann man einfacher folgen! Immer weiter, immer weiter... Oliver Kahns Devise nach schwersten Niederlagen, wie zum Beispiel beim Auswärtsspiel bei den "Roten Teufeln" in Kaiserslautern: Führung der Bayern zur Halbzeit mit 1:4, am Schluss hieß es 7:4 nach 6 Toren für den Aussenseiter erzielt ruckzuck hintereinander. Trotzdem "The Show must go on" und der amtierende Weltmeister Anand hat es nicht selbst in der Hand, er spielte bisher gut, aber ihm unterliefen zwei grobe Endspielfehler in den Partien 5 & 6, dass kann schon mal vorkommen, aber bitte nicht, wenn es um "alles" geht. Sein Herausforderer Carlsen machte zwar die ersten Fehler in den Partien 3 & 4, aber Vishy konnte sie nicht für seinen Kontostand nutzen - das macht den Unterschied bei diesem WM-Kampf. Gestern ging es mit Schwarz weiter, bei herrlichem Sonnenschein, letzte Chance, nein, nein, wieder ein wenig motivierendes Remis für die Anandfans? Aber, erst, wenn ein Spieler 6,5 Punkte hat, ist die Messe gesungen, vorher muss jeder Spieler "alles" geben und wirklich "alles" versuchen, auch wenn "alles" verloren geht. Vishy hat einen Plan! Fairplay und Respekt müssen ganz oben stehen und deshalb nehme ich Sie jetzt mit durch Chennai nach dem heftigen Monsun Regen mit Blitz und Donner der letzten Tage. Entspannen Sie sich, genau wie das A-Team, und morgen um 10:30 Uhr MEZ werden die Glocken geläutet ...
Impressionen von Chennai - 4 Kilometer rund ums Hyatt Regency
Wir ziehen Nachmittags um 16:00 Uhr los, um die Stadt Chennai zu erleben, Marina Beach, Vishys Schule und Hochschule haben wir bereits kennengelernt. Jetzt wollen wir die im 17.Jahrhundert als britische Kolonie gegründete Stadt, zufällig, erleben. Die Geschichte mancher ihrer Stadtteile reicht aber deutlich weiter zurück. Vor allem Mylapore scheint bereits früh ein wichtiger Hafen gewesen zu sein, möglicherweise ist es mit dem im 2. Jahrhundert von dem griechischen Geografen Claudius Ptolemäus erwähnten Manarpha oder Maliarpha identisch. Der christlichen Überlieferung nach soll der Apostel Thomas nach dem Tod Jesu nach Mylapore gekommen sein und im Jahr 72 auf dem St. Thomas Mount den Märtyrertod erlitten haben. Später diente Mylapore den Pallava-Königen, die im 6. bis 9. Jahrhundert in Kanchipuram residierten, als Hafen. Die Tempel von Mylapore, Tiruvanmiyur und Tiruvottiyur werden bereits im 7./8. Jahrhundert in den shivaitischen Tevaram-Hymnen erwähnt, während die vishnuitischen Alvar-Hymnendichter zur gleichen Zeit den Tempel von Triplicane (Tiruvallikeni) besingen. Die ersten Europäer in der Gegend von Chennai waren die Portugiesen, die 1523 in Mylapore die Kolonie São Tomé de Meliapore gründeten. Sie errichteten mehrere Kirchen, darunter eine auf dem St. Thomas Mount sowie eine an der Stelle der Grabstätte des Heiligen Thomas, und machten Mylapore zum Bischofssitz. Mit einer Unterbrechung zwischen 1662 und 1687 blieb Mylapore bis 1749 unter portugiesischer Herrschaft. Danach folgte die Kolonialzeit durch die Engländer bis zur Befreiung von diesen im Jahre 1947. Quelle: zum Teil Wikipedia
Der Start erfolgt aus dem Zimmer 1033
Ausblick vom Hotel-Schreibtisch Ein großes Hotel mit 3 Restaurants, große Eingangshalle und 10 Etagen, Start im Zimmer 1034 und 1033, EvR & HWS
Der Monsun - Wasser überall! Sichtlich haben die Autofahrer großen Spaß, vor dem Hyatt-Eingang durch den kleinen See zu fahren - es regnet ohne Unterlass!
Der Monsun - Wasser überall! Blick auf den Cricketplatz, völlig überflutet!
Das Zimmerschild - die ersten Blicke! Das A-Team (Anand) hat eine schöne Ecke in der obersten Etage bezogen
Blick gen Himmel - wir starten nun! Der Innenhof des Hotels erlaubt Licht von allen Seiten in der großen Halle, aber auch eine Übersicht von allen Zimmereingängen
Ein Blick in die A-Team Ecke Der Innenhof erlaubt aus der 10 Etage eine Übersicht von fast allen Zimmereingängen und hier auch die Sicht auf die Rezeption der Lounge in der 9.Etage
Hyatt 10.Etage - Blick nach rechts Damit man nicht die Orientierung verliert, wenn man ins Hotel zurückkommt gibt es individuell gestaltete Zimmerhinweise
Hyatt 10.Etage - Blick nach links In jeder Etage gibt es auf dem Weg zu den Aufzügen unterschiedlich gestaltete, beleuchtete Skulpturen
Hyatt 10.Etage - Blick in die Tiefe Nichts für Typen die Höhenangst haben - und gehört der Schreiber dazu!
Die Hyatt Lounge - 9.Etage Wunderbarer Blick auf den Pool, der in den letzten Tagen vom Monsun auch wieder randvoll gemacht wurde - außen ist es jetzt schon wieder 29 Grad Celsius, genauso wie im Palmengarten in Frankfurt
Hyatt Regency - Schach und 5 Sterne Der Eingang zum berühmten Chienesen (unten, mit Paparazzifoto von Eric van Reem in der "Die Zeit" zu sehen) und den Eingang zur Wellness Area (oben)
Hyatt Regency - Schach und 5 Sterne Der Blick auf das verwaiste Pressezentrum am Ruhetag, die Kommentatoren- und TV-Übertragungsräume angrenzend.
Vier Kommentatoren Hier im Bild IM Lawrence Trent und IM (WGM) Tania Sachdev - nicht im Bild: GM Susan Polgar und GM R.B. Ramesh
Drei Schachfiguren an der Rezeption Immer freundlich und sehr hilfsbereit, "two queens and one king"
Der innere "alt" gestaltete Eingang des Hyatt Beeindruckend die Aufmachung inmitten eines Standes, rechts der Eingang zum Ballsaal (Spielsaal) der Schach-WM 2013 und links der Weg zur "Grußtafel", an der sich jeder verewigen kann
Gehen wir links oder rechts - ok, Eric entscheidet "links"!
Ausgang Hyatt - Chennai WM 2013 Eric van Reem posiert im alten Eingangstor des Hyatt beim sonnigen Auftakt zum Spaziergang nach zwei Tagen Regen - kein grauer, kalter November in Chennai, sondern angenehm, wie im Palmengarten, nur 29 Grad Celsius
Spaziergang in Chennai - Impressionen Alte Villa durch den Zaun fotografiert
Spaziergang in Chennai - Impressionen Raj Park Hotel - wir wussten garnicht, dass hier der Chefredakteur von der Fachzeitschrift "Schach" in Berlin - Raj Tischbierek die Hände im Spiel hat, bei der aufblühenden, größten Schachmetropole in Indien?
Spaziergang in Chennai - Impressionen Den Herrn mit dem großen grauen Bart haben wir jetzt schon ein paar Mal gesehen - ein Unikum vorm "Raj" Park-Hotel
Spaziergang in Chennai - Impressionen
Wir können das einfach nicht lesen, deshalb ohne Kommentar: Hauptgötter Die höchsten indischen Götter bilden Trimurti (Dreieinigkeit), die das Werden und Vergehen darstellt, Brahma als Schöpfer, Vishnu als Erhalter und Shiva als Zerstörer. Ihre Gattinen sind Sarasvati (Göttin der Weisheit), Lakshmi (Göttin des Glücks) und Parvati, die auch als Durga (eine Allgöttin) oder Kali (die Schwarze) verehrt wird. Ganesha, der beliebte elefantenköpfige Gott, ist der Sohn von Shiva und Parvati, ein weiterer Sohn ist Karttikeya. Maya ist die Göttin der Illusion. Im Shaktismus wird Gott in weiblicher Form Shakti, Devi als das Höchste verehrt. Quelle; Wikipedia
Spaziergang in Chennai - Impressionen Ja, wer wohnt den hier und hält Hof in dieser Residenz?
Spaziergang in Chennai - Impressionen Eine ganz normale Tankstelle auf dem Weg zum Marktplatz
Spaziergang in Chennai - Impressionen Dazu ganz normale Werbung für Fahrschulen, auch für Töchter geeignet, die nicht schneller als 45-55 Kilometer pro Stunde fahren wollen, oder doch lieber ein Computer. Geregnet hat es auch hier ganz schön!
Spaziergang in Chennai - Impressionen Das Wasser dieses Monsuns steht überall hoch in den Einfahrten und kann nicht so schnell ablaufen, denn hier hat man ja den Effekt "Verdampft schneller, als ablaufen" bei 29 Grad Celsius!
Spaziergang in Chennai - Impressionen Hier im Hinterhof geht es ohne Sonneneinstrahlung langsamer, dafür wachsen auf den Bäumen bei diesem tropische Klima ...
Spaziergang in Chennai - Impressionen ... dicke Nüsse. Und wenn man hier bei windigem Wetter spazieren geht, ist es besser, ab und zu nach oben zu schauen ...
Spaziergang in Chennai - Impressionen Wir sind jetzt links abgebogen zum alten Marktplatz mit Tempelanlage
Spaziergang in Chennai - Impressionen Mopeds und Motorräder sind ideal, neben den Tuk Tuks, von A nach B zu kommen, egal ob allein, oder hier zu zweit, oder Familie mit ein, zwei oder drei Kinder. Die Krönung war die Famile mit drei Kindern und Hund stehend auf dem Tank, die Frau fährt und der Mann hat zwei Kinder rechts und links im Arm. Schade, dass ich da die Kamera nicht schnell genug zur Hand hatte. Ein Bild für die Götter!
Spaziergang in Chennai - Impressionen Hier gibt es alles zu kaufen, oder in hohem Tempo vorüber zu ziehen
Spaziergang in Chennai - Impressionen Mit Essen machen und Essbarem verkaufen wird der meiste Umsatz gemacht
Spaziergang in Chennai - Impressionen Eingang in eine belebte Nebenstraße am Marktplatz
Spaziergang in Chennai - Impressionen Das ist der Klassiker auf der Straße: Verkäuferin und Einkäuferin klassisch gekleidet!
Spaziergang in Chennai - Impressionen Die Tempel artigen Eingänge können bis zu 38.000 (achtunddreißigtausend) Abbildungen umfassen, denn soviele Götter gibt es in Indien und die Reinkarnation schreitet weiter fort.
Spaziergang in Chennai - Impressionen Eric van Reem ist stetiger Begleiter und läuft hin und wieder durchs Bild, dabei macht er oft eine gute Figur ...
Spaziergang in Chennai - Impressionen Chennai hat viele alte und dicke Bäume, quasi eine grüne Lunge ...
Spaziergang in Chennai - Impressionen Mit Schach wird überall Reklame gemacht, nicht nur politisch, sondern ganz normal mit adretten Personen - gefällt mir!
Spaziergang in Chennai - Impressionen Schöne und moderne Häuser ...
Spaziergang in Chennai - Impressionen Schöne und moderne Häuser ...
Spaziergang in Chennai - Impressionen Schöne und moderne Häuser ...
Spaziergang in Chennai - Impressionen Schöne und moderne Häuser ...
Spaziergang in Chennai - Impressionen Schöne und moderne Häuser mit Kommentar: Weltfirmen ...
Spaziergang in Chennai - Impressionen Schöne und moderne Häuser ...
Spaziergang in Chennai - Impressionen Schöne und moderne Häuser ...
Spaziergang in Chennai - Impressionen Schöne und moderne Häuser mit Kommentar: Weltkirchen
Spaziergang in Chennai - Impressionen "Amma" steht für Mama Selvi J Jayalalithaa, Chief Minister of Tamil Nadu Sie hat auch große Ambitionen in der Häusersanierung, hier sind die Botschaften alle in Grün gehalten - erinnert mich ein bisschen an Petra Roth, mal abgesehen von der Frisur!
Spaziergang in Chennai - Impressionen "Amma" hat Schach für sich entdeckt, um politische Karriere zu machen! Warum nicht mit Schach, wie Stefan Löffler in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bemängelt. Mit Cricket ist man auch auf der sicheren Seite. Sachin Tendulkar und Viswanathan Anand sind Indiens Spitzensportler, Tendulkar im Commonwealth-Sport Cricket und Anand im Welt-Sport Schach!
Spaziergang in Chennai - Impressionen 18:25 Uhr Ortszeit Chennai - es wird dunkel und gut, dass wir wieder das Hyatt Regency gefunden haben!
Herzliche Geburtstaggrüße an Conni Im Auftrag des A-Teams vom Ehemann in Chennai überbracht mit Blümchen in der Hand - eine Blüte hat sich schon geöffnet, also ein Punkt bisher (zwei halbe) und heute Nachmittag ist die zweite aufgegangen.