TopTurniere Klaus Bischoff ist Deutscher Meister 2013!!! Die Titelsammlung ist komplett
14.09.2013 - Schnellschach, Blitz, Mannschaft - Großmeister Klaus Bischoff hat auf nationaler Ebene all diese Diziplinen mehrfach gewonnen, aber eine Trophäe fehlte ihm bisher in der Vitrine - die des deutschen Meisters im klassischen Schach. Das hat sich mit dem heutigen Tag erledigt, denn in der Schlussrunde der 84. Deutschen Schacheinzelmeisterschaft reichte dem Frankfurter das Remis gegen Felix Graf, um mit reifen 52 Jahren erstmals Deutschlands höchste Schachkrone zu erobern. Wirklich gefährlich werden hätten Bischoff neben Gegner Graf eigentlich nur Rainer Buhmann und Alexander Donchenko können, weil sie bei Punktgleichheit den leicht besseren Gegnerschnitt gehabt hätten. Letzterer machte jedoch keinen Hehl daraus, dass er als Schwarzer mit einem Remis gegen Rasmus Svane und einem sehr guten Gesamtresultat zufrieden war, was er alsbald auch bekam. Buhmann dagegen versuchte gegen den da bereits entthronten Titelverteidiger, mit Weiß auf Sieg zu spielen, doch obwohl sich Daniel Fridman in Saarbrücken nicht in Form präsentierte, schaukelte er die Partie sicher in den Remishafen. Nun hatte nur Graf selbst es in der Hand, nach den Sternen zu greifen. Aber die ausgesprochen abwartend angelegte Eröffnung von Bischoff kostete ihn in schwieriger Lage Unmengen an Zeit, was sein Gegner wiederum mit flottem Spiel zu nutzen suchte. Mit Erfolg, denn nach einem letzten Versuch, den Bischoffschen König zu packen, tauschte sich zu viel Material, um den alten Hasen (oder Rennpferd?) noch überlisten zu können. Nach etwas mehr als 3,5 Stunden Spielzeit und 43 Zügen stellte Graf den Widerstand ein und stimmte dem Remis zu. Von ganzem Herzen und voller Stolz gratulieren die Chess Tigers ihrem Champion!
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Deutscher Meister aller Klassen - GM Klaus Bischoff
Allgemeine Informationen
Die 84. Deutsche Schacheinzelmeisterschaft fand vom 06. bis 14. September in Saarbrücken statt. Ausrichter war der Saarländische Schachverband 1921 e.V. unter der Schirmherrschaft von Saarlands Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer.
Gespielt wurde in dem Olypiastützpunkt Hermann-Neuberger-Sportschule ein 9-rundiges Turnier nach Schweizer System. 40 Männer und 2 Frauen waren am Start.
Die Bedenkzeit betrug 90 Minuten für 40 Züge, sodann 30 Minuten für die verbleibenden Züge und 30 Sekunden je Zug von Beginn an. Remisvereinbarungen vor dem 40. Zug waren nur mit Zustimmung des Schiedsrichters (Bundesturnierdirektor Ralph Alt) zulässig.
Bei Punktgleichheit entschied über die Platzierung der Durchschnitt der ELO-Zahlen der Gegner, ersatzweise
deren DWZ (unter Streichung der schwächsten Zahl), bei erneuter Gleichheit die FIDE-Buchholz-Wertung (zunächst
unter Streichung der schwächsten Zahl, sodann ohne Streichung), sodann das Los.
Bei Punktgleichheit erfolgte Teilung nach dem Hort-System - jedoch nur bis zum 8. Platz.
E-Doping: Ein Spieler durfte ein Mobiltelefon oder ein anderes elektronisches Gerät ohne Genehmigung des Schiedsrichters nicht in das Turnierareal mitbringen.
Doping Kontrollen: Einmal während des Turniers wurde bei drei Spielern über 14 Jahren entsprechend den Bestimmungen der NADA eine Urinprobe durchgeführt.