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Lieber Blitz statt Olympiade: Italiener pilgern nach Kuppenheim und nicht nach Turin
15.05.2006 - Es ist Schach-Olympiade und keiner geht hin? Selbst zwei Italiener haben sich für den 18. Sparkassen-Cup der Rochade Kuppenheim angemeldet, anstatt zur Schach-Olympiade in Turin zu pilgern. Nicht anders macht es Loek van Wely. Der holländische Schachstar verpasst lieber die erste Runde mit seinem Team, um am Freitag, 19. Mai (20 Uhr), seinen Titel beim Zwölf-Stunden-Blitz in der Wörtelhalle zu verteidigen.

Schachgemeinschaft Rochade Kuppenheim

Loek van Wely

Die rund 55 Partien des Topfavoriten aus Tilburg werden die Nacht hindurch live von ChessBase auf www.schach.de übertragen. Erfahrungsgemäß hat der erfolgreichste holländische Großmeister der Gegenwart auch immer noch etwas Zeit, um mit den Zuschauern im Chat ein paar witzige Sprüche auszutauschen. Wenn van Wely ausgeschlafen und die Niederlande auch ohne ihn einen Schach-Zwerg abgekanzelt hat, wird der 33-Jährige sicher danach beim Mannschafts-Europameister einsteigen.

Neben den zwei Italienern und „Halb-Italiener“ van Wely kündigten sich auch Spieler aus der Schweiz und vor allem aus Frankreich an. Der Straßburger Etienne Mensch machte wieder einige Werbung jenseits des Rheins. Insbesondere die Teams aus dem benachbarten Elsass wollen Vorjahres-Mannschaftssieger Schöneck Paroli bieten, kündigte FM Mensch an. Die Hessen hatten mit Großmeister Slavko Cicak an der Spitze dem französischen Erstligisten Mulhouse das Nachsehen gegeben.

Hartmut Metz

Bei dieser Sonderwertung kommen die besten vier Mannschaften in die Wertung. Bei mehr teilnehmenden Spielern eines Klubs können die schlechteren gestrichen werden. Zu gewinnen gibt es für die besten Mannschaften Software von ChessBase und Bücher des Schweizer Verlags Edition Olms.

Im Kampf um den Einzelsieg wird es wohl kurz nach 7 Uhr spannend: Die vier besten Teilnehmer nach etwa 50 Partien stehen im Halbfinale.

Der Erste trifft auf den Vierten, der Zweite bekommt es mit dem Dritten zu tun. Im Endspiel geht es um den garantierten ersten Preis von 1.000 Euro (inklusive eines Megapakets von ChessBase).

Hartmut Metz

Published by Gerhard Kenk

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