Alexandra Kosteniuk Grenke Rapid World Championship
GM Alexandra Kosteniuk - Chess960-Weltmeisterin, 2519
07.-08. August 2010 - Mainz, Rheingoldhalle
 Nachrichten
Suche
Information / Überblick Probelektionen Mitglied werden Mitgliederbereich „Lernen & Spielen“
Comic Tschatu & Ranga
Chess Classic Mainz 2010 CCM10 Live-Portal CCM10 CCM Veranstaltungsinfo
CCM10 Bildergalerie CCM Bildergalerie CCM Rating Liste CCM Siegerliste
Produkte / Shop Download Links Impressum / Über uns
Partiendatenbanken





Nachrichten

Bindrich darf doch spielen
DSB-Schiedsgericht hebt Sperre auf

03.05.2013 - Tja, die Spatzen pfiffen es bereits von den Dächern und nun ist es offiziell: Großmeister Falko Bindrichs vom Deutschen Schachbund ausgesprochene Sperre von 2 Jahren wurde just vom DSB Schiedsgericht aufgehoben. Grob gesagt lautet die Begründung, warum man den vermeintlichen und unkooperativen Delinquenten nicht in dieser Form sanktionieren durfte, so: Der DSB DARF wegen Nichtzuständigkeit(!) und die Schachbundesliga e. V. ist zuständig, aber KANN (in der geschehenen Form) nicht sperren. Theoretisch hätte die SBL Bindrich also für die erste Liga sperren können, aber dieser Zug scheint abgefahren, oder? „Wir respektieren und akzeptieren das Urteil des Schiedsgerichts, bedauern allerdings das Ergebnis“, liest man von DSB-Präsident Herbert Bastian in der DSB-/SBL-Presseerklärung, die man seit gestern auf der Homepage des DSB, aber (noch) nicht bei der SBL findet. Am kommenden Wochenende findet in Berlin der DSB-Kongress statt, bei welchem u. a. versucht werden soll, die Satzung zu flicken. Ein Statement von Bindrich steht noch aus, und vielleicht sollte der junge Mann lieber das goldene Schweigen erwägen. In der Folge haben wir für Sie die vollständige Meldung der DSB-Seite.

Poster, Shirts & more...
...freuen sich darauf, den Besitzer zu wechseln. Von 1996 bis 2010 haben wir für Sie sämtliche Turnierposter sowohl der Frankfurt Chess Classic als auch der Chess Classic Mainz im Angebot - die meisten davon von den absoluten Top Stars der Schachszene von Hand signiert. Der Artikel "Chess Classic 1996 bis 2010" gibt Ihnen einen vollständigen Überblick über alle Poster und weiteren Chess Classic Produkte. Wir haben aber nicht nur seltene Erinnerungsstücke, sondern auch die perfekte Garderobe für Ihren Turnieralltag. Eine breite Kollektion an T-Shirts, Polohemden und Mützen wird Sie auch neben dem Brett bestens aussehen lassen. Die Artikel "Des Tigers neue Kleider" und "Alles muss raus!" informieren Sie im Detail über unsere komplette Angebotspalette.


Gemeinsame Presseerklärung von DSB und Schachbundesliga e.V.
vom 02.05.2013

DSB Schiedsgericht hebt Sperre für Falko Bindrich aus formalen Gründen auf

Am 2.05. hat das Schiedsgericht des Deutschen Schachbundes die vom Präsidium im Namen des DSB gegen Falko Bindrich verhängte Spiel- und Funktionssperre von 2 Jahren aufgehoben. Nach Auffassung des Gerichts unterlag Falko Bindrich nicht dem Sanktionsrecht des Deutschen Schachbundes, sondern nur dem Sanktionsrecht des Schachbundesliga e. V.. Dessen Satzung sieht jedoch keine Sperren vor, da diese lediglich für den Bereich der Bundesliga Geltung entfalten könnten.

Wie berichtet wurde in der 2. Runde der abgeschlossenen Bundesligasaison am 21.10.2012 die Begegnung SC Eppingen gegen SF Katernberg ausgetragen. Bei diesem Wettkampf spielte Falko Bindrich gegen Sebastian Siebrecht. Wegen häufiger Toilettengänge wurde Bindrich vom Schiedsrichter zur Kontrolle aufgefordert. Falko Bindrich weigerte sich, das von ihm mitgeführte Mobiltelefon überprüfen zu lassen, gab aber sowohl vor Ort als auch später in eigenen Veröffentlichungen zu, dass darauf ein Schachanalyseprogramm installiert sei. Außerdem gab er an, mit diesem Programm nachträglich Analysen seiner Partie vom Vortag angefertigt und abgespeichert zu haben. Daraufhin war seine Partie vom Schiedsrichter wegen der Verweigerung der Kontrolle für ihn als verloren gewertet worden.

In einem anschließenden Verfahren wurde Falko Bindrich am 19.01.2013 vom Präsidium des DSB nach § 54 der Satzung („schwerer Verstoß gegen die Grundsätze des Bundes“) wegen seines Verhaltens für 2 Jahre gesperrt. Diese Sperre hob das Gericht nun auf. Dazu führt es aus: Zwar verweist die Satzung des Vereins auf die des Landesverbandes und diese wiederum auf die Satzung des Bundes. Dies reiche nach neuerer Rechtsprechung jedoch ohne die konkrete Verweisung auf die Sanktionsbestimmungen nicht aus. Auch eine einzelvertragliche Unterwerfung des Spielers unter das Regelwerk des Deutschen Schachbundes existiere nicht. Wegen der Bedeutung von Sanktionen könne dies auch nicht „konkludent“, d.h. allein durch die Teilnahme am Wettkampf erfolgen. Hiermit hätte man sich allenfalls den Regelungen der Schachbundesliga unterworfen. „Wir respektieren und akzeptieren das Urteil des Schiedsgerichts, bedauern allerdings das Ergebnis“, unterstreicht DSB Präsident Herbert Bastian. Die aktuelle Entscheidung sei kein Freispruch für Falko Bindrich, sondern die Offenlegung einer bisher unbemerkten, rechtlichen Lücke im Ordnungswerk des DSB und des Bundesliga e.V., die Falko Bindrich zu Gute komme. An der grundsätzlichen Bewertung des Vorgangs durch das DSB-Präsidium ändere sich durch das Urteil des Schiedsgerichtes nichts.

„Das DSB-Präsidium ist nach wie vor der Auffassung, dass sowohl der Missbrauch von elektronischen Hilfsmitteln als auch die Verweigerung von Kontrollmaßnahmen inakzeptabel sind und bei Zuwiderhandlung konsequent bestraft werden müssen. Bereits auf dem Kongress am kommenden Wochenende in Berlin wird begonnen, durch Satzungsänderungen in Kooperation mit dem Schachbundesliga e.V. die Rechtslücke zu schließen. Wir werden geeignete Maßnahmen ergreifen, um in Zukunft besser auf die rechtlichen Anforderungen in Fällen der Manipulation reagieren zu können“, schließt Bastian.

Presseerklärung beim DSB (02.05.2013)

Bekanntgabe der Sperre beim DSB (28.01.2013)


Siehe auch die Chess Tigers-Berichte:

Betrugsverdacht überschattet Bundesliga-Start (22.10.2012)

Stellungnahmen zum Betrugsverdacht gegen Bindrich (26.10.2012)



DSB / SBL

Published by Mike Rosa

Dieser Artikel wurde 10461 Mal aufgerufen.

Session-ID: f4bcc36b027759122a88ecf570526d26

Copyright © 2010 Chess Tigers Schach-Förderverein 1999 e.V.













  






  U37 OSG Baden-Baden 1922
  U37 SC Vaterstetten
  U30 SC 1979 Hattersheim
  U31 SC Frankfurt-West
  U22 SF Deizisau
  U16 SF Kelkheim
  U12 SC Bad Soden
  U12 SF Stockstadt
  U12 SV Groß-Gerau
  U11 Hamburger SK von 1830
  U10 SV Spk Grieskirchen
  U8 Chess Kings
  U7 SV Nürtingen
  U7 TSG Nieder-Erlenbach
  U6 Union Ansfelden
  U5 SV Fortschritt OSchatz
  U6 Sfr. Heidesheim
  U6 SC Bad Nauheim
  U6 SF Kelsterbach
  U6 Grundschule Ehrentrup
  U6 Stader Schachverein
  U5 SK 1980 Gernsheim
  U5 Schachmatt Weiterstadt
  U5 SVg 1920 Plettenberg
  U4 SK Bad Homburg 1927
  U4 SC 1952 Roetgen
  U3 Post-SV Memmingen
  U3 SV Turm Erfurt
  U3 SV Bodenheim
  U2 SKH GSS1 Schwalbach
  U2 SF Pfullingen
  U1 Regine Hildebrandt-Schule
  U1 SV Altbach
  U1 SV 1934 Ffm-Griesheim
  U1 SV Weidenau-Geisweid
  U1 TuS Brake von 1896 e.V.
  U1 SV Breitenworbis

  SV Jedesheim 1921
  SC Schalksm.-Hülscheid
  SV Hilden 1922
  SK 1929 Mainaschaff
  SV 1947 Walldorf
  SC Reutlingen
  SC Landskrone
  SK Doppelbauer Kiel
  SG Zürich
  TSV Schott Mainz
  SC Horben
  SF Heimersheim
  SC Werl 81
  SF 1876 Göppingen
  SF HN-Biberach 1978
  SC Springer Trittenheim
  SF Konz-Karthaus 1921
  SK Cham
  SG Siebengebirge
  SC Eckersweiler
  SV Marsberg
  SC Lahn/Limburg
  PSV Uelzen 1924
  U2 ÜbergangsWH Bschweig
  TSG 1861 Grünstadt
  Berthold-Martin-Haus

  FiNet AG
  TaunusSparkasse