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Es kann nur einen geben!
Wer wird der nächste Herausforderer von Viswanathan Anand?
14.03.2013 - Am morgigen Freitag um 15 Uhr unserer Zeit beginnt in London das allenthalben herbeigesehnte Kandidatenturnier um das Recht, den amtierenden Weltmeister Viswanathan Anand zu einem Match um die Krone herausfordern zu dürfen. Spätestens ab dem 02. April (falls ein Tie-Break nötig sein sollte) dürfen sich der seit 2007 herrschende Champion und sein Herausforderer aufeinander vorbereiten. Ob es dann wirklich noch in diesem Jahr ein WM-Match geben wird, scheint angesichts des prall gefüllten Turnierkalenders fraglich. Doch schauen wir nicht zu weit in die Zukunft, sondern lediglich auf die 14 spannenden Runden, die uns in den kommenden rund 3 Wochen garantiert in den Bann ziehen werden. Acht Spieler der absoluten Weltklasse treten in doppelrundigen Turnier gegeneinander an, und Topfavorit ist zweifelsohne ELO-Rekordler Magnus Carlsen. In der Folge haben wir für Sie alle wichtigen Zahlen und Fakten übersichtlich aufbereitet.

Turnierseite AGON
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Allgemeine Informationen

Das WM-Kandidatenturnier findet vom 15. März bis 02. April im Institution of Engineering and Technology (IET) in London statt.

Rundenstart ist jeweils um 15:00 Uhr. Insgesamt werden vier Ruhetage (18., 22., 26. & 30. März) eingelegt.

Der Preisfonds beläuft sich auf 510.000,- Euro, welche sich wie folgt verteilen:

1. Platz: 95.000,-
2. Platz: 88.000,-
3. Platz: 75.000,-
4. Platz: 55.000,-
5. Platz: 40.000,-
6. Platz: 28.000,-
7. Platz: 22.000,-
8. Platz: 17.000,-

Die Bedenkzeit ist 120 Minuten für 40 Züge, 60 Minuten für weitere 20 Züge und 15 Minuten für den Rest der Partie. Zusätzlich gibt es ab dem 61. Zug 30 Sekunden Bonus pro ausgeführten Zug.

Sieger ist natürlich der Spieler mit den meisten Punkten. Sollten am Ende zwei oder mehr Spieler punktgleich an der Spitze sein, entscheiden in der Reihenfolge die folgenden Kriterien: Direkter Vergleich, Gesamtzahl der Siege, Sonneborn-Berger-Wertung

Sollte dies keinen Sieger hervorbringen, muss die Entscheidung erneut auf dem Brett fallen. Wie das genau von statten geht, können Sie in den offiziellen Regeln nachlesen.

Natürlich werden die Partien live übertragen. Für den deutschen Kommentar sorgt GM Klaus Bischoff auf dem Fritzserver von ChessBase.

Alle weiteren Informationen rund um das Kandidatenturnier 2013 entnehmen Sie den beiden Turnierseiten:

Turnierseite AGON & Turnierseite FIDE


Die Spieler

Magnus Øen Carlsen - Der Favorit

Für den Norweger zählt nur der Sieg in London, schon Rang 2 würde seine vielen Fans ins Tal der Tränen stürzen, und bei der nächsten WM wäre das Gezeter erneut gewaltig. Das will doch niemand, oder?

Vladimir Borisovich Kramnik - Der Weltmeister

Keiner im Feld kann dem Russen in Sachen WM-Erfahrung das Wasser reichen. Wenn der 14. Weltmeister dies neben seinen unzähligen anderen Qualitäten in die Waagschale werfen kann, erleben wir in Bälde die Neuauflage von Bonn 2008.

Levon Grigori Aronian - Das gereifte Genie

Einst kokettierte der Armenier mit seinem Ruf des faulen Genies, doch diese Tage sind längst Vergangenheit. Heute weiß und sieht es jeder, der etwas vom Schach versteht: Aronian ist ein sehr fleißiges Genie! Er ist definitiv ein WM-Kandidat.

Teimour Radjabov - Das Fragezeichen

Der Aseri ist der zweitjüngste Spieler im Feld und auf dem Sprung über die 2800. Allerdings lässt sich über seine Form wenig sagen, da er zuletzt kaum gespielt hat - in 2013 noch keine Partie. Er gilt als sehr solider Spieler, was ihn zugleich bestenfalls zu einem Geheim-Favoriten macht.

Alexander Igorevich Grischuk - Das Blitzmonster

Spielt der Russe, dann weiß der Fan vorab, dass es spannend wird! Kaum eine Partie ohne horrende Zeitnot, doch diese Spielweise zehrt an den Kräften. Kaum vorstellbar, dass er so 14 Runden als Sieger beendet, aber wer weiß...

Vassily Mykhaylovych Ivanchuk - Der Unberechenbare

Genie und Wahnsinn sind das Markenzeichen des Ukrainers, der damit aus jedem Turnier ein besonderes Ereignis macht. Läuft es gut, kann Chucky (außer Carlsen) jeden schlagen, läuft es schlecht, wird er abgeschlagen Letzter. Sollte er keine Lust haben, wird er Remiskönig. Sie sehen, alles ist möglich!

Peter Veniaminovich Svidler - Der Unterschätzte

Wer den 6-maligen russischen Landesmeister nicht ernst nimmt, ist selber schuld. Dennoch, kaum ein Experte traut Svidler Großes zu, wohl auch, weil er zuletzt nur selten in Top Turnieren am Start war. Selbst aus der russischen Nationalmannschaft verbannte man ihn, dafür gewann er den World Cup und damit das Ticket für London.

Boris Abramovich Gelfand - Der Vize

Unter dem Tisch spielt der Israeli zumeist mit einer Figur herum, sein Mienenspiel ist legendär, und es hat gar nicht viel gefehlt, dann wäre er jetzt der amtierende Weltmeister. Stimmt die Vorbereitung, ist er nahezu unschlagbar. Nur mit dem Siegen tut er sich halt ab und an doch recht schwer.

Alle Bilder © FIDE


Der Zeitplan


Die Paarungen



Mike Rosa

Published by Mike Rosa

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