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Biel 2012 - Carlsen schlägt erst Bologan und dann Wang
Hochspannung für die letzten drei Runden
30.07.2012 - Mit seinem Sieg im Spitzenduell gegen Wang Hao ist Magnus Carlsen in der siebten Runde des 45. Internationalen Schachfestivals Biel mit dem Chinesen in der Tabelle gleichgezogen. Wang hatte aus der Eröffnung besser gestanden und per Bauernopfer Druck auf die Nummer 1 der Weltrangliste ausgeübt, aber dann zu seinem Leidwesen einen netten Trick übersehen, nachdem er einfach ohne Kompensation einen Bauern weniger hatte. Den technischen Part bewältigte der Norweger ebenso souverän wie sehenswert. Bereits am Sonntag hatte Carlsen seine Nachholpartie gegen Viktor Bologan gewonnen und darf nun vom erneuten Triumph in Biel träumen. Die erste Entscheidung des heutigen Tages fiel jedoch zwischen Anish Giri und Hikaru Nakamura. Obwohl sich beide Spieler einig waren, dass der Amerikaner als Schwarzer in der Eröffnung nicht völlig ausgleichen konnte, musste sich der niederländische Landesmeister mit Remis nach 30 Zügen begnügen. Danach trennten sich auch Viktor Bologan und Etienne Bacrot in einem komplizierten Königsinder unentschieden. Somit wurden gleich zwei Negativ-Serien im laufenden Wettbewerb beendet: Bologan schaffte nach vier Niederlagen endlich ein Remis und Bacrot konnte nach drei verlorenen Königsindern schließlich auch mal damit punkten.

Offizielle Veranstaltungsseite

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Allgemeine Informationen
Das 45. Internationale Schachfestival Biel findet vom 21. Juli bis 03. August statt. Neben diversen Rahmenveranstaltungen ist natürlich das GM-Turnier wieder die Hauptattraktion - zumal relativ kurzfristig Magnus Carlsen zugesagt hatte, seinen Titel aus dem Vorjahr zu verteidigen und so den eigentlich eingeladenen Leinier Dominguez ersetzte. Bis jetzt ist völlig unbekannt, warum Dominguez nicht spielen kann/will/darf. So viel ist klar: Durch die Teilnahme der Nummer 1 der Weltrangliste springt der ELO-Schnitt des Turniers auf 2756, was die Turnierkategorie 21 bedeutet und Schweizer Rekord ist. Somit ist Carlsen Favorit auf den Turniersieg, doch der Bieler Rekordsieger Alexander Morozevich sowie Hikaru Nakamura, Anish Giri, Wang Hao und Etienne Bacrot werden ihm das Leben hoffentlich schwer machen.

Leider musste Morozevich nach zwei Runden aus gesundheitlichen Gründen das Turnier verlassen. Seinen Platz nahm Viktor Bologan ein.

Gespielt wird ein doppelrundiges Rundenturnier, in welchem es für einen Sieg 3 und für ein Remis 1 Punkt gibt. Die Bedenkzeit beträgt 100 Minuten/40 Züge + 50 Minuten/20 Züge + 15 Minuten/Rest und 30 Sekunden pro Zug ab dem ersten Zug. Remisangebote vor dem 30. Zug sind nicht erlaubt. Gespielt wird täglich um 14:00 Uhr.

Natürlich werden die Partien live ins Internet übertragen und von Chess Tiger GM Klaus Bischoff aus Biel auf dem Fritzserver von ChessBase fachkundig kommentiert.

Alle weiteren Informationen über die Veranstaltung und die Neben-Events entnehmen Sie der offiziellen Veranstaltungsseite.

Zeitplan aller Events

3 Punkte-Tabelle

"Normale" Kreuztabelle

Partien nachspielen & downloaden


Eindrücke
Fotos © offizielle Turnierseite

Die Nachholpartie der dritten Runde zwischen Viktor Bologan und
Magnus Carlsen endete am Sonntag siegreich für den Norweger

Wang Hao gegen Magnus Carlsen - Vorentscheidung um den Turniersieg?

Nach der Eröffnung sprachen u. a. die
besseren weißen Springer eher für den Chinesen

Mutig opferte Wang einen Bauern und stand hier sehr aussichtsreich

Doch Giri und Nakamura waren sich sicher, dass hier eher schon Schwarz besser steht

Dem war möglicherweise nicht so, aber dann übersah
Wang Hao 46...Sd7-b6!, wonach nur noch Schwarz siegen konnte

Over and out!

Unumwunden gab Carlsen zu, dass er heute eine Menge Glück hatte

Zwischen Viktor Bologan und Etienne Bacrot taten
sich die ersten ernsten Drohungen für Schwarz auf

Kommentator Klaus Bischoff ließ den schwarzen Springer im Quadrat wirbeln

Bei der Analyse ließ sich der Kommentator von beiden Spielern
berichtigen, die nach der Eröffnung eine halbwegs ausgeglichene Stellung sahen

Anish Giri und Hikaru Nakamura kamen zeitig zur Analyse und hauten sich
die Varianten in einem atemberaubenden Tempo um die Ohren...

...und ließen Moderator Klaus Bischoff kaum zu Wort kommen - hier lautete
die Frage, ob 22.Td1 nicht besser als der Partiezug 22.Tc1 gewesen wäre



Mike Rosa

Published by Mike Rosa

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