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Kasparov, Grischuk & Werndl in Moskau aktiv
Garry Kasparov in der Pressekonferenz, Alexander Grischuk gegen Roboter KUKA, Jan Werndl mit dem Thema Schachfan in der << Die Zeit >> Online
20.05.2012 - Die Urgewalt des Weltschachs Garry Kasparov "rockte" wieder einmal die Journalisten aus aller Welt, wusste alles haargenau, schwärmte von den größten Weltmeistern der Vergangenheit und vor allem von sich selbst, nennt das Fischer-System Chess960 "untauglich" und geißelt das WM-Match als ein unwürdiges Duell: "Es spielen nicht die Besten". Nein, dass seien Andere, damit meint er nicht nur Kramnik, Aronian und Carlsen, sondern sich selbst, so mein Gefühl. Ja, er weiß sicher nicht "Alles" über Schach, aber sicher alles besser! Die acht Remis zu Beginn in seinem Match 1995 gegen den jungen und unerfahrenen Vishy Anand seien was ganz anderes, als die sechs Remis hier im WM-Kampf Anand gegen Gelfand, usw., usw., usw.. Der Schüler des Chess Tigers Trainig Center, Jan Frederik Werndl aus Schwalbach im Taunus, fand da ganz andere Worte für sein Vorbild Viswanathan Anand und wollte sich da garnicht in seiner Euphorie bremsen lassen, in der 8 und 9 Partie wird sein Vishy gewinnen. Rhetorisch die Frage: "Warum spielt der "Größte" nur an 14 Bretter simultan, wobei doch Anand bei der Chess Classic immer gegen 40 spielten musste?" Die Antworten für "Die Zeit" gab er völlig routiniert und freute sich seinem Idol hier die Hand geben zu können, dazu ein Autogramm vom amtierenden Weltmeister zu erwischen und ihm dann viel Erfolg zu wünschen. Das Wort "Glück" vermeidet er schon. Schließlich war heute am Sonntag noch der Blitzweltmeister Alexander Grischuk (Chess Classic-Fan) aus Russland gegen den Roboter "KUKA" aus Deutschland gefordert und verlor 1,5 : 4,5 den 6-Partien-Blitz-Wettkampf.

"Die Zeit" Ulrich Stock
Mate in Moscow

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Der Weltmeister 1985 - 2000: Garry Kasparov

Der beste Schachspieler aller Zeiten, aller Weltmeister vor seiner Regentschaft und nach seinem selbstgewählten Abtritt mit 41 Jahren wird "Er" sein. Jeder im Presseraum hatte das gewohnte Gefühl. Er wird es auch in aller Zukunft bleiben. Sein "Ich" ist so gewaltig, dass die "mittelmäßigen Großmeister" auf der Bühne der Tretjakov-Galerie daran nicht rütteln könnten. Positiv bemerkte er, dass der WM-Kampf nahe der Kunst Russlands, dem Schach nicht schaden kann, auch, wenn es in der Hauptstadt einer (Macht & Geld) Diktatur stattfindet. Seinen Verlust des Titels in London gegen Vladimir Kramnik ordnete er einem Jahrhundertphenomäen der Schachgeschichte zu - die Spanische Verteidigung mit der Berliner Variante - eine neue Evolutionsstufe. Er verlor seinen menschlichen Titel, genauso, wie er den Titel der Menschheit gegen IBMs "Deep Blue" verlor. Trotzdem ist er der Beste, der Größte und der Innovativste immer noch, wenn er denn wollte. Als Liebhaber des Schachs könnte man auf die Idee kommen: dann lass uns das doch mal überprüfen mit einem Turnier: Anand, Aronian, Carlsen, Kasparov, Kramnik. Nach dem zweiten Weltkrieg und dem Ableben von WM Alexander Aljechin gab es ja schon einmal ein berühmtes 5-er Turnier, aus dem damals Botwinnik als Sieger und neuer Weltmeister hervor ging. Ok, Garry Kasparov ist eine UR-Gewalt und dazu im Sternzeichen "Widder" geboren, wir alle gönnen ihm diesen großen Auftritt und nehmen ihm auch gerne die schachliche Höchstleistung beim 14er-Simultan gegen Kinder, europäische und weltweite Titelträger im Jugendbereich Russlands würdigend ab. Die Chess Tigers haben natürlich viele Bilder von seinem Auftritt gemacht, es wird sicher nicht der letzte sein -, fast sicher ist, dass es der letzte vor seinem 50.Geburtstag am 13.April 2013 sein wird - Glückstag und Glücksjahr für "Ich, Kaiser und Gott"!

Der Weltmeister 1985 - 2000: Garry Kasparov
Leichtes Fibrieren war im ganzen Presseraum zu spüren, als der Meister am Tisch neben Mark Gluhosky und Dolmetcher Andrey Yakovlev Platz nahm und gleich losnagelte. Kurze Fragen beantwortete er ausführlich. Unangenehme, aus der Ecke der indischen Journalisten, polemisch und ziemlich undiplomatisch, man sei hier schließlich in der Hauptstadt des Schachs und nicht irgendwo in der Welt.

Pressekonferenz Garry Kasparov
... hier an seiner Seite der russisch/englisch-Dolmetscher Alexey Yakovlev

Pressekonferenz Garry Kasparov
Die Journalisten gespannt, ob der alternde Kasparov irgendwas von seinem Temperament verloren hätte, weit gefehlt, er war noch deutlicher, unverblümter und dreister als sonst!.

Pressekonferenz Garry Kasparov
Das Pressezentrum war richtig voll.

Pressekonferenz Garry Kasparov
... selbst erfahrene Journalisten, wie der Australier GM Ian Rogers lauschen gerne beim Volkanausbruch.

Pressekonferenz Garry Kasparov
... an der anderen Seite der "64"-Chefredakteur Mark Gluhovsky

VIP-Raum Garry Kasparov
Der Weltmeister wird von vielen Weggefährten hoch geschätzt und immer umringt zu Fotos eingeladen.

Simultan Garry Kasparov
14er-Simultan gegen Russlands größte Hoffnungen.

Simultan Garry Kasparov
Der "Kleine" fixierte seinen mächtigen Gegner respektvoll und angstfrei - so muss es sein!

Simultan Garry Kasparov
Die wohl härteste Nuss in den Reihen der Nachwuchsspieler ...

Simultan Garry Kasparov
In bester Napoleon-Pose: "wenn doch nur die Sonne nicht so blenden würde, kann da jemand die mal abschalten".

Chess Tigers Schüler bei der Schach-WM in Moskau

Jan Frederik Werndl, 3.Klasse der Geschwister-Scholl-Schule in Schwalbach und Mitglied von Bad Sodens "Neunter" in der Kreisklasse "B", hatte sich schon immer gewünscht mit dem Weltmeister, der in Bad Soden am Taunus sein Vorbereitungslager im Frühjahr 2012 aufgeschlagen hatte, zusammen zu treffen. Nach seinem Spiel am Sonntag, dem sonnigen 04.März 2012 hatte er nach gut einer Stunde seine Partie gewonnen und eilte mit seinem Trainer in die "B9" - Brunnenstraße Nr.9 -, um die Partie noch zu analysieren, bis ihn dann da seine Mama abholen sollte. Auf gut halben Weg blieb er plötzlich wie erstarrt stehen, weil er dem "Wahrhaftigen", den amtierenden Schachweltmeister Viswanathan Anand, gesehen hatte. Kurzer Dialog: "Wie hast Du gespielt", "gewonnen", "gratuliere" Handschlag und ab durch die Mitte. Der 9-jährige Schüler hatte schon bald einen Plan, vielleicht auch ein bisschen von seinen Eltern beraten, zur Kommunion könnten wir doch alle zusammen nach Moskau zur Schach-WM fahren. Dann kannst Du Anand auch die Hand geben, wenn er seine Partie gegen Gelfand gewonnen hat. Ok, mit der Gewinnpartie hat es bisher noch nicht geklappt, aber remis ist ja auch nicht so schlecht. Wenn er die 8. oder sogar die Schwarzpartie mit der "Neunten" gewinnt ist doch alles in Butter, Hauptsache keine verlieren, keine einzige, dann bleibt er unser Weltmeister. Mit Ulrich Stock von der "Zeit"-Online hatte er sich unterhalten und unmittelbar nach der Pressekonferenz von Anand seinen Handschlag erhalten, ein Foto wurde gemacht und "Das" Autogramm vom Weltmeister bekommen. "Die Zeit" In der anschließenden Pressekonferenz nach dem sechsten Remis im sechsten Spiel ging es unter Anderem auch um das Champions-League Finale FC Bayern vs FC Chelsea. Einer der Journalisten fragte gewitzt nach dem Ausgang des Spiels: Boris Gelfand als bekennender FC Barcelona-Fan und Viswanathan Anand als bekennender Real Madrid-Anhänger drucksten ein wenig herum, bevor dann Vishy das Wort ergriff und sagte: " Wegen der in Deutschland Lebenden in seinem Team, wünsche er den Bayern den Sieg, damit die Stimmung in seinem Team gut bleibt". Da hatte der tiefenpsychologische Fragesteller doch die beiden Spieler ganz schön schlau auf hauchdünnes Eis geführt. Es kam aber Beiden nicht über die Lippen, dass Sie lieber das Endspiel Real Madrid gegen FC Barcelona gesehen hätten. Ein Schelm, der sich dabei Böses denkt, wo doch gerade vorher der "Allergrößte" Schachexperte dies bereits unverblümt gewünscht hatte! Aber Hochleistungssport ist kein Wunschkonzert.

Anand-Schachfan Jan
Nach der 6.Partie war der Weltmeister gerne bereit ein Autogramm zu schreiben und gemeinsame Bilder zu akzeptieren.

Anand-Schachfan Jan
Die Werndl-Familie: Papa Thomas, Schwester Charlotte Leonie, Jan Frederik und Mama Petra

Anand-Schachfan Jan
Jetzt aber noch mal richtig, konzentriert mit beiden Augen zum Fotografen gucken und lächeln ... geht doch! Die Werndl-Familie: Papa Thomas, Schwester Charlotte Leonie, Jan Frederik und Mama Petra

Anand-Schachfan Jan
Alle, aus Jan Werndl's Schulkinderhaus werden sich freuen, wenn er wieder nach Hause kommt und was zu erzählen hat. Die Leiterin Cornelia stellte jetzt schon fest, dass es das erste Mal in ihrer gut 40-Jährigen Berufstätigkeit sei, dass Sie sich im Ausland mit einem ihrer Schulkinder trifft.

Blitzweltmeister Grischuk gegen Roboter KUKA 1,5 : 4,5

Der russische Weltmeister im Blitzschach, Alexander Grischuk, setzte sich hier in Moskau an einen Tisch mit einem Roboter aus Deutschland, dessen schachliche Fähigkeiten wohl aus dem bekannten Schachprogramm von Rybka 4 stammen soll. Der Vater des Schachprogramms ist Vasik Railich, der unter der USA-Flagge firmiert, und in den letzten Jahren die führende Engine unter den spielstärksten Programmen perfektioniert hatte. Im Match um den "World Robot Chess Champion" hatte er sich am gleichen Tag zuvor gegen CHESSka aus Russland durchgesetzt und somit gegen den Top10-Spieler und World-Blitz-Champion Grischuk durchzusetzen. In der Qualifikation des Kandidatenturniers in Kazan (Russland) war er an Boris Gelfand im Finale gescheitert. Ich glaube, er hätte dieser Tage lieber in der Tretjakov-Galerie gesessen und gegen Anand gespielt, als sich hier in 5-Minuten-Partien von einem nimmermüden Gegner bearbeiten zu lassen. Trotz des ungleichen Kampfes konnte Grischuk am Anfang in den drei Weißpartien gut mithalten und verlor erst die 4 Partie mit Schwarz, alle anderen waren vorher remis ausgegangen!! Wow, Mensch - Maschine ist auch ziemlich ausgeglichen, dachte ich, wobei die Zeit eine entscheidende Rolle gegen den Mensch einnimmt. Danach drehte Alexander das Risiko Not gedrungen höher und verlor prompt die letzten zwei Partien auch noch. Vielleicht war neben der beginnende Müdigkeit auch die notwendige Präzision nicht mehr da, sodass es am Ende 4,5:1,5 für den deutschen Roboter "KUKA" hieß. Alles in allem sahen wir ein unglaubliches Spektakel und viele Schachinteressierte kamen spielten selbst Schach und amüsierten sich im "Grünen" des Strastnoy Boulevard mitten in Moskau.


Der Roboter KUKA ist kreiert vom deutschen Spitzenhersteller KUKA-Robotics, der zu den größten Herstellern im Industrie-Roboter Geschäft weltweit gehört. Die deutschen Hersteller sagen, dass das Blitzschach sehr gut geeignet ist, ihre Roboter in Sachen Intelligenz, Genauigkeit und Geschwindigkeit weiter zu bringen. Andere Roboter-Hersteller in der Welt, wie ABB in Schweden und die FANUC Corporation in Japan beobachten das Geschehen hochinteressiert.


Gemeinsame Veranstalter waren unter anderen: the Russian Chess Federation, the Center for Physikal Education and Sports of Moscow's Central Administrative District and the Tigran Petrosyan Chess Club with the participation of the Foundation for Creative Chess, the Chess Parlor and the ChessQueen Company!

Mensch gegen Roboter
Die leere Bühne mitten im Grünstreifen des Strastnoy Boulevards, Pushkinskaya and Chekhovskaya Metro-Stationen sind in der Nähe.

Mensch gegen Roboter
Es geht los ...

Mensch gegen Roboter
Der Roboter schießt blitzschnell auf Alexander zu, es ist auch besser sich nicht zu weit über das Brett nach vorne zu beugen.

Mensch gegen Roboter
Hoffentlich will der Robi mir nicht das Hemd ausziehen.

Mensch gegen Roboter
Macht mächtig durstig, da hilft nur "Red Bull" aus Österreich.

Am Rande gesehen ...

Die Veranstaltung hatte nicht nur die "Roboter gegen Roboter" und "Mensch gegen Roboter" Events auf dem Programm, sondern zahlreiche sogenannte "sideline events", die doch eine ganze Menge Leute in den Park anzogen. Die Journalisten aus dem WM-Match Anand-Gelfand schaarten sich auch in großer Anzahl um das Geschehen. Die Chess Tigers fehlten natürlich nicht und versuchen in wenigen Bildern die Stimmung wiederzugeben.

Rundherum geschaut...
Die Siegerin im Spiel "Schachbrettreise nach Rom".

Rundherum geschaut...
Hier zu sehen: Mama und Schwester von Weltmeisterin Alexandra Kosteniuk, deren Vater und deren Firma ChessQueen in die Veranstaltung involviert waren.

Rundherum geschaut...
Der kleine Mann droht ganz keck mit Sg5 den Einschlag auf f7, italienisch kann er schon!

Rundherum geschaut...
Da staunt die Leiterin Conni Schmitt des Schulkinderhauses in Schwalbach am Taunus nicht schlecht ...

Rundherum geschaut...
... und die beiden Animateure auch nicht.

Rundherum geschaut...
Eric van Reem - Anand-Team Mitglied und Chess Tiger - hier mit Galiya Kamalova ist natürlich immer da, wo's brennt.

Rundherum geschaut...
Die Rollup für die Veranstaltung standen überall, aber in dieser Kombination mit der traditionell gekleideten russischen Frau ein besoderer Hingucker.

Rundherum geschaut...
Der animierende Läufer mit freundlicher Begleitung, die kleine Tochter war gegen Bilder machen.

Chess Tigers on Tour

Published by CToT

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