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Aktuelles Tagesschach 87/09 - OSG ohne Fortune in Ohrid
Pechsekunde für Naiditsch entscheidet das Duell gegen Mika Yerevan
07.10.2009 - Die OSG Baden-Baden hat nach gutem Start in der vierten Runde des European Club Cup gegen das armenische Team Mika Yerevan mit 2,5-3,5 verloren. In der entscheidenden Partie beim Stand von 2,5-2,5 stellte Arkadij Naiditsch in vorteilhafter Lage zweizügig einen ganzen Turm ein. Derweil haben in Nanjing beim 2. FIDE Grand Prix der Frauen Nana Dzagnidze und Xu Yuhua nach neun Runden die Führung übernommen. Möglich, dass wir die eine oder andere der Damen vom 30. November bis 04. Dezember beim ersten ACP Women World Rapid Cup im türkischen Konya wiedersehen. In Ungarn fand das VII. Marx György Memorial statt, welches Zoltan Almasi bei den Männern und Szidonia Vajda bei den Frauen dominierte. Und in Hoyerswerda wurde das 16. Sparkassenturnier ausgetragen und eine Delegation des DSB-Präsidiums nahm daran teil.

Nanjing (CHN) - Nana Dzagnidze (2535) und Xu Yuhua (2485) haben zwei Runden vor dem Ende des 2. FIDE Women Grand Prix Marie Sebag (2519) an der Spitze abgelöst. Während die Georgierin Dzagnidze bereits über weite Strecken des Turniers geführt hat, findet sich die Chinesin Xu Yuhua zum ersten Mal ganz oben wieder. Dzagnidze schlug in der heutigen neunten Runde die für Ecuador spielende Martha Fierro (2386) und Xu Yuhua konnte gegen ihre für Katar antretende Landsfrau Zhu Shen (2488) gewinnen. Die zuvor führende Französin Marie Sebag hatte hingegen im Duell mit der bisher recht glücklos agierenden Russin Baira Kovanova (2408) das Nachsehen.

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Partien (PGN)





Konya (TUR) - Wie die Association of Chess Professionals (ACP) jüngst mitteilte, wird vom 30. November bis zum 04. Dezember 2009 in Zusammenarbeit mit der Turkish Chess Federation (TCP) der erste ACP Women World Rapid Cup ausgetragen. Teilnehmen sollen an dem Rundenturnier 12 Spielerinnen bestehend aus 8 Qualifikantinnen aus der ACP Women Series 2008/09, 3 von der TCP eingeladenen Spielerinnen und eine Einladung wird die ACP selbst aussprechen. Der Preisfonds wird sich auf USD 20.000,- belaufen.

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Ohrid (MKD) - Immer wieder und zuletzt vermehrt vernimmt man, dass sich Amateurspieler und Profis wechselseitig darüber beklagen, dass die andere "Seite" kein Verständnis für die Bedürfnisse der anderen habe. Nun, bei aller Diskrepanz gibt es eine Gemeinsamkeit, die uns alle eint: Irgendwie, irgendwo und irgendwann patzen wir mal! Der Amateur natürlich öfter, aber auch sämtliche Profispieler kennen dieses unglaublich schmerzhafte Gefühl im Moment eines solchen Blackouts, wenn der Gegner - zuvor noch verbissen gegen die Niederlage kämpfend - plötzlich stutzt und dann seinen tödlichen Zug ausführt. Die ganze Partie dominiert, trotz heftiger Gegenwehr nicht nachgelassen, endlich eine Gewinnstellung erreicht und dann ... ein Zug ... und die eben noch heile Schachwelt bricht zusammen. Dabei war die Ausgangslage von Arkadij Naiditsch im Duell seines Teams gegen Mika Yerevan in der vierten Runde des European Club Cup beim Stand von 2,5-2,5 wirklich denkbar günstig. Er hatte mit Schwarz gegen Arman Pashikian (2663) eine Druckstellung mit Freibauer erreicht, welche seinem Gegner hohe Genauigkeit im Kampf um das Remis abverlangte. Allgemein hatte man seitens der Badener bereits eher die Punktteilung im Auge, als Pashikian bei knapper Bedenkzeit nicht mehr die besten Züge fand, deutlich in Nachteil geriet und Naiditsch die Chance bot, zum Held des Tages zu werden. Doch auch der Deutsche musste nun schnell spielen und liess dabei nicht nur gute Gewinnmöglichkeiten aus, er übersah bei seinem 67. Zug auch noch die einzige weiße Drohung und stellte zweizügig seinen Turm auf e8 ein.

Dank der vielen Brettpunkte fällt die OSG in der Tabelle noch recht sanft von dem ersten auf den sechsten Rang und die Chancen auf eine Medaille sind auch noch intakt. Drücken wir Naiditsch die Daumen, dass er seinen Patzer rasch als solchen abhakt und vielleicht schon in der nächsten Runde wieder oben auf ist! Die Führung in der Gesamtwertung haben nun die Teams Economist-SGSEU-1 Saratov, Alkaloid Skopje und Mika Yerevan intus. Baden-Baden wird sich in der fünften Runde mit dem Vilnius Chess & Bridge Club messen. Bei den Frauen hat Cercle d'Echecs Monte Carlo die Führung vor Spartak Vidnoe übernommen.

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Paks (HUN) - Vom 24. September bis 05. Oktober fand im ungarischen Paks das VII. Marx György Memorial mit diversen Turnieren statt. Hauptattraktionen waren die beiden doppelrundigen GM-Turniere. Sowohl im Frauen- als auch im Männerturnier spielten jeweils drei ungarische und drei eingeladene Spieler. Beide Turniere wurden von einheimischen Vertretern gewonnen. Bei den Männern setzte sich Zoltan Almasi (2685) mit 7/10 und einem vollen Punkt vor Landsmann Ferenc Berkes (2663) durch. Mit dabei war auch der Deutsche Georg Meier (2664), welcher mit seinem geteilten vierten Rang jedoch keine Bäume ausriss und sich zuvor sicherlich mehr erhofft hatte. Bei den Frauen ward die ungarische Dominanz im Kampf um Platz 1 gar noch deutlicher, denn Szidonia Vajda (2375) erspielte sich auf die zweitplatzierte Russin Julia Kochetkova (2305) mit 7,5/10 satte 2,5 Punkte Vorsprung.

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Hoyerswerda - "Gut Ding will Weile haben!" So könnte das Motto für den Deutschen Schachbund beziehungsweise dessen Pläne, 2011 einen Dreiländerkampf mit Schweden, Polen und eben Deutschland auszutragen, lauten. Um ganz sicher zu gehen, dass man dieser enormen Herausforderung im sächsischen Hoyerswerda organisatorisch wirklich gewachsen ist, möchte man 2010 zunächst zur Probe die Jugendlichen dieser Länder gegeneinander antreten lassen. Sicherlich keine schlechte Idee, doch benötigt man allen Ernstes 1,5 bis 2 Jahre Vorbereitung, um drei Ländermannschaften unter ein Dach zu bekommen? Besprochen wurde dieses Thema vor Ort anlässlich des 16. Sparkassenturniers für 4er-Mannschaften in Hoyerswerda. Und weil mit dem DSB-Vize Dr. Hans-Jürgen Weyer (2012), DSB-Sportdirektor Horst Metzing (1959), Bundestrainer Uwe Bönsch (2511) und Bundesnachwuchstrainer Bernd Vökler (2393) gleich ein Quartett angereist war, nahm die DSB-Präsidiumsauswahl an dem Turnier mit 30 Mannschaften teil. Siebter wurde man am Ende und zeigte sich damit hochzufrieden. Mit deutlichem Vorsprung gewonnen hat das Mannschaftsturnier das ungarische Team Tatai Honved AC mit Csaba Balogh (2595), Attila Czebe (2492), Zoltan Varga (2473) und Albert Bokros (2501). Die Tabelle nebst Ergebnissen und Fotos finden Sie auf der Veranstalterseite

Veranstalterseite - Schach Hoyerswerda

Bericht auf DSB-Homepage





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Published by Mike Rosa

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