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Aktuelles Tagesschach 37/09 - Aronian vor Titelverteidigung
Carlsen mit erster Blindschach-Niederlage in Nizza
25.03.2009 - Levon Aronian hat eine Runde vor dem Ende des 18. Amber Blindfold and Rapid Tournament die Spitze alleine übernommen / Nur Viswanathan Anand und Magnus Carlsen können ihn noch einholen / Letzte Runde morgen bereits um 12:30 Uhr! +++ SK Rockaden gewinnt schwedische Mannschaftsmeisterschaft +++ Größtes Schulschachturnier der Welt am 31. März in Hamburg +++ Nur noch zwei Wochen bis zum Start des 13. Int. Neckar-Open in Deizisau +++ XII Rhein-Main-Open vom 10. bis 14. Juni in Bad Homburg

Nizza - Zwei alleinige Gesamtsiege in Folge hat es in der Geschichte des Melody Amber noch nie gegeben. Vladimir Kramnik (1998 & 99) und Viswanathan Anand (2005 & 06) kommen dem zwar nahe, aber jeder musste in einem Jahr den Titel mit einem Konkurrenten teilen. So hat Levon Aronian nach der heutigen Vorschlussrunde der 18. Auflage die einmalige Chance, sich einen besonderen Platz in der Ruhmeshalle zu Nizza zu sichern. Den Grundstein legte der armenische Chess960-Weltmeister in der Blindpartie gegen Wang Yue. Schon aus der Eröffnung heraus sah sich der Chinese überspielt, aber erst im Endspiel konnte Aronian seinen Vorteil dann doch verwerten. In der Schnellpartie hielt Wang Yue allerdings stand und erreichte den Remishafen. So hätten Viswanathan Anand und Magnus Carlsen die Chance gehabt, mit einem Doppelschlag die Spitze zu stürmen, aber beide mussten diesen Traum schon in ihren eigenen Blindpartien rasch begraben. Während Anand in komplizierter Stellung gegen Alexander Morozevich erst den Faden und nach einigem Widerstand auch die Partie verlor, musste Carlsen nicht nur seine erste Blind-Niederlage einstecken, Vladimir Kramnik zog ihm regelrecht den Hosenboden stramm. Trotz der weißen Steine hätte der Norweger statt der gespielten 20 Züge nach nur 14 Zügen ruhig die Uhr anhalten können, denn da war entscheidender Materialverlust bereits nicht mehr zu vermeiden. Im Schnellschach hatte Carlsen dann mit Schwarz weitaus weniger Probleme und landete ein relativ sicheres Remis. Vishy Anand dagegen versuchte gegen Moro sogar mehr, aber der Russe konnte seinen schwachen König mit knapper Not vor den indischen Streitkräften schützen und den halben Punkt sichern.

Kein Remis gab es dagegen zwischen Gata Kamsky und Veselin Topalov. Zuerst durften die Fans des Bulgaren nach der Blindpartie jubeln, doch der Amerikaner konterte dieses Mal zur Freude seiner Anhänger in der Schnellpartie und übernahm damit auch gleich mal die Führung in der Schnellschach-Wertung. In der morgigen Schlussrunde, die übrigens schon um 12:30 Uhr startet, wird Aronian auf Topalov treffen, während seine Verfolger laut der Tabelle das wohl leichtere Programm haben könnten. Anand spielt gegen Schlusslicht Wang Yue, und Carlsens Gegner Radjabov ist auch nur Vorletzter. Rein rechnerisch könnte sogar Kramnik mit einem 2:0 gegen Peter Leko das Turnier noch gewinnen, aber - Spaß beiseite - wenn zwischen den beiden von zwei aufeinander folgenden Partien nicht mindestens eine remis endet, schreibt das diesjährige Amber vermutlich erneut Schachgeschichte.

Offizielle Turnierseite / Partien (PGN)



Tabelle Rapid & Blind nach 10 Runden

Platz

Spieler Punkte
1. Levon Aronian (2750) 13.0
2. Viswanathan Anand (2791) 12.0
Magnus Carlsen (2776) 12.0
4. Vladimir Kramnik (2759) 11.5
5. Peter Leko (2751) 10.0
6. Vassily Ivanchuk (2779) 9.5
Alexander Morozevich (2771) 9.5
Gata Kamsky (2725) 9.5
Veselin Topalov (2796) 9.5
10. Sergey Karjakin (2706) 8.5
11. Teimour Radjabov (2760) 8.0
12. Wang Yue (2739) 7.0


Tabelle Rapid nach 10 Runden

Platz

Spieler Punkte
1. Gata Kamsky (2725) 6.5
Levon Aronian (2750) 6.5
3. Viswanathan Anand (2791) 6.0
4. Vladimir Kramnik (2759) 5.5
Magnus Carlsen (2776) 5.0
Sergey Karjakin (2706) 5.0
7. Vassily Ivanchuk (2779) 4.5
Peter Leko (2751) 4.5
Veselin Topalov (2796) 4.5
10. Teimour Radjabov (2760) 4.0
Wang Yue (2739) 4.0
12. Alexander Morozevich (2771) 3.5


Tabelle Blind nach 10 Runden

Platz

Spieler Punkte
1. Magnus Carlsen (2276) 7.0
2. Levon Aronian (2750) 6.5
3. Viswanathan Anand (2791) 6.0
Vladimir Kramnik (2759) 6.0
5. Alexander Morozevich (2771) 5.5
Peter Leko (2751) 5.5
7. Vassily Ivanchuk (2779) 5.0
Veselin Topalov (2796) 5.0
9. Teimour Radjabov (2760) 4.0
10. Sergey Karjakin (2706) 3.5
11. Gata Kamsky (2725) 3.0
Wang Yue (2739) 3.0



Schweden - Wenn Sie der Meinung sein sollten, dass aufgrund der Dominanz der OSG Baden-Baden die deutsche Bundesliga nicht wirklich spannend ist, dann haben Sie wohl noch nichts von der Eliteserien in Schweden mitbekommen. Dort wird zwar auch an acht Brettern aber nur mit zwölf Mannschaften gespielt, und bereits zum 20. Mal hat sich der SK Rockaden den schwedischen Mannschaftstitel gesichert. Star der Mannschaft ist der ebenfalls für Baden-Baden spielende Däne Peter Heine Nielsen, der immer dann eingeflogen wird, wenn es um die sprichwörtliche Wurst beziehungsweise in diesem Fall das knäckebröd geht. Sämtliche Ergebnisse und Statistiken erhalten Sie bei chess-results.com:
Ergebnisse Eliteserien




Hamburg - Das größte Schulschachturnier der Welt „Rechtes Alsterufer gegen Linkes Alsterufer“ bleibt auch nach 51 Jahren für die Schülerinnen und Schüler der Hansestadt die Attraktion des Schulsportjahres – das Turnier ist ausgebucht! Drei Säle des Congress Centrums reichen nicht aus, so dass auch das Foyer als Schulschacharena genutzt wird, um am nächsten Dienstag mit 43.000 Schachfiguren zu spielen und zu klären, welche Alsteruferseite „intelligenter“ ist. Erstmals sind auch zwei ausländische Teams als Gäste am Start. Die spanische Schule „Duque de Rivas“ aus Madrid und der südafrikanische Schulschachclub „Metro Chess Academy“ aus Durban spielen ihre Partien über Internet gegen die Barmbeker Grundschule Genslerstraße, die seit einem Jahr im Projekt „Schach statt Mathe“ auf eine Stunde Mathematikunterricht verzichtet und stattdessen Schach trainiert.

Organisator Björn Lengwenus (37): „Schach erreicht alle: Alle Schulformen, alle Stadtteile, alle Altersgruppen, alle Nationalitäten. Hamburgs Schulen haben schon lange die besondere pädagogische Bedeutung des Schachspiels entdeckt. Der internationale Vergleich mit Schülern aus Südafrika und Spanien zeigt, dass dieses Spiel einfach grenzenlos ist.“

Das Turnier wird von Staatsrat Dr. Manfred Jäger (Staatsrat der Behörde für Kultur, Sport) mit einem Eröffnungszug eröffnet.

Erstmals unterstützen die SAGA GWG und die Schachsoftwarefirma ChessBase dieses traditionelle Schachturnier und sichern damit Hamburgs Stellung als Hauptstadt des Schulschachs in Deutschland. (Quelle: ChessBase)
Offizielle Turnierseite

Dienstag, den 31. März 2009
10.00 Uhr Eröffnungszug durch Staatsrat Dr. Jäger
12.30 Uhr Siegerehrung
Congress Centrum Hamburg


Kontakt und weitere Informationen:
Fachausschuss Schach der BSB
Björn Lengwenus
Bjoernlengwenus@aol.com
Mobil 0163 6970 545



Deizisau - Vom 09. bis 13. April (Ostern) öffnet das jährliche Int. Neckar-Open in Deizisau seine Pforten und heißt Sie zu einem der schönsten Open unseres Landes willkommen. Die Siegprämie für das A-Open (>1800) beträgt stolze € 2.500,-, im B-Open (<2000) sind es satte € 1.000,-, und selbst der Sieger des C-Open (<1400) kassiert noch € 250,-! Gespielt werden jeweils 9 Runden im Schweizer System auf edlen Holzbrettern mit Digitaluhren und einer Bedenkzeit von 2 Stunden für 40 Züge nebst einer halben Stunde für den Rest der Partie. DWZ- und ELO-Auswertung ist obligatorisch, und im A-Open können zudem Normen erspielt werden. Dass die 13. Auflage des weltweit bekannten Int. Neckar-Open in Deizisau (Raum Stuttgart) trotz des unheimlichen Jubiläums keine Katastrophe wird, dafür wird wie in den erfolgreichen Jahren zuvor wieder Turnierdirektor Sven Noppes (33) sorgen. Der umtriebige Schwabe ist der Stellv. Vorsitzende der Chess Tigers, Team-Kapitän des deutschen Meisters OSG Baden-Baden, 1. Vorsitzender der Schachfreunde Deizisau und nationaler Schiedsrichter, um nur einige seiner zahlreichen Aktivitäten zu nennen.

Das Int. Neckar-Open steht seit über einem Jahrzehnt neben dem bärenstarken A-Open und den vielen weiteren Events für ausgezeichnete Spielbedingungen, einen reibungslosen Ablauf und seine familiäre Atmosphäre nebst der typisch schwäbischen Verpflegung. Das alles möglich macht ein einmaliges Team aus zahlreichen Helfern, die sich teils rund um die Uhr teils im Schichtbetrieb wirklich rührend um jeden kümmern, der es braucht. Zudem holt Sie auf Wunsch morgens zur Runde ein Shuttle-Service vom Hotel ab und bringt Sie abends wieder wohlbehalten zurück. Dieses Turnier sollte jeder ambitionierte Schachspieler und auch Organisator mal gesehen und gespielt haben! Alle weiteren Informationen erhalten Sie ausführlich über die folgenden Links. Offizielle Turnierseite / Ausschreibung (PDF)



Bad Homburg - Es ist zwar noch etwas Zeit, bis das XII. Rhein-Main-Open in der Kurstadt Bad Homburg stattfindet, doch da 5 Tage Schachspielen gut geplant sein wollen, kündigen wir es bereits heute schon an. Turnierchef Jürgen Roser ist ein erfahrener Organisator diverser Schachveranstaltungen im Bad Homburger Kurhaus, weshalb sowohl ein angenehmes Ambiente als auch ein reibungsloser Ablauf schon vorweg garantiert sind. Gespielt werden vom 10. bis 14. Juni 7 Runden Schweizer System mit ELO-/DWZ-Auswertung und einer stattlichen Anzahl an Preisen. Das Besondere am Preissystem: Selbst, wenn das Turnier für Sie absolut nicht so laufen will, wie Sie es bräuchten, um in die Preisränge zu kommen, könnten Sie am Ende dennoch lächelnd den Landgraf-Friedrich-Saal verlassen, denn es gibt Lucky Wins! Wer auch immer auf Platz 44, 66 oder 88 landet, erhält einen schönen Sachpreis. Homepage Rhein-Main-Open





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Published by Mike Rosa

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