Nachrichten NEUES aus dem HESSENLAND Auseinandersetzung zwischen HSV-Präsident Harald Balló und Webseite-Betreiber Hans-Dieter Post droht zu eskalieren!
29.12.2008 - die wichtigsten Inhalte des Newsletter:
+++ China, HSV und der Weihnachtsmann +++
+++ Hessische Teams in den Bundes- und Oberligen +++
Zitat Jürgen Roser: Ich habe den Konflikt zwischen Ihnen und Hans-Dieter Post um die URL www.hessischer-schachverband.de bisher eher am Rande verfolgt. Wenn ich das richtig verstehe, haben Sie jetzt Hans-Dieter Post per Rechtsanwalt verklagt, die URL Ihnen zum 07.01.2009 zu übergeben. Seit einigen Jahren bin ich ehrenamlich wieder aktiv. Ich möchte bewußt ein öffentliches Amt bekleiden, dass nicht auf Entgelt ausgerichtet ist. Nun sind Sie als Präsident des Hessischen Schachverbandes ebenso ehrenamtlich tätig. Was mich wirklich sehr überrascht und auch befremdet ist, dass Sie im ehrenamtlichen Bereich Klagen durchführen wie im normalen Berufsleben. (Jürgen Roser, Hessischer Schachverband - Vorsitzender Bezirk 5)
Friede und Fortschritt den Schachfreunden in Hessen
So, oder so ähnlich könnte die Überschrift der Neujahrsansprache des Souveräns des Hessischen Schachverbandes - "Die Mitglieder" - ihre Erwartungen an das Neue Schachjahr 2009 formulieren wollen, wenn sie wissen und verstehen würden, was da unter Ausschluss der Öffentlichkeit vorbereitet wird, um Kommunikationsmängel zwischen den streitenden Parteien durch aufwändige und ineffiziente juristische Mittel zu ersetzen. Dabei drängen sich doch die folgende Fragen auf: "Sind die Mittel einer verbandsinternen Verständigung wirklich ausgeschöpft, um Schaden von der Funktionstüchtigkeit und dem Ansehen des HSV, oder der seit über 10 Jahre sehr aktiven Person, Hans-Dieter Post, abzuwenden? Könnte eine Mediation helfen? Könnte ein Expertenspruch (Schiedsgericht) nicht viel zielführender sein? Hat Präsident Harald Balló im geschäftsführende Vorstand des HSV den Auftrag der Kollegen oder gar des höchsten Gremiums des HSV, der jährlichen Mitgliederversammlung?" Ehe Zivilgerichte und teu're Rechtsanwälte beschäftigt werden müssen, sollten alle Konfliktlösungspotenziale unter ehrenamtlich tätigen Schachfreunden ausgeschöpft werden. Da genauso, wie beim Bezirk 5 - eine Abteilung des HSV - auch die Daten des Chess Tigers Schach-Förderverein e.V. mit den 15 Jahre alten Schnellschach- und Chess960-Ratinglisten, auf dieser Homepage gehostet sind, möge man dem ehrenamtlich tätigen Hans-Dieter Post doch bitteschön genügend Zeit für die aufwändige Tätigkeit einräumen, - so bis April/Mai 2009 schätzen wir - , um die Inhalte/Content organisationsspezifisch zu trennen. Klar ist der CT-Redaktion: der Name der Webseite kann nur dem HSV gehören, der Inhalt ist urheberrechtlich zu behandeln, der Zeitraum für die Umstrukturierung der URL ist dem Zeitraum der Erstellung und der Komplexität des Inhalts und deren Linkarchitektur anzupassen. Dazu zitieren wir hier die Bitte des Vorsitzenden des Bezirks 5 an unser aller HSV-Präsident Balló:
Der Bezirk 5 ist ein Unterverband des Hessischen Schachverbandes; unsere URL ist www.hessischer-schachverband.de/bezirk-5-frankfurt/. Insofern hängt der gesamte Bezirk 5 an der strittigen URL. Nach meinem Kenntnisstand will Ihnen Hans-Dieter Post die URL zur Verfügung stellen. Er braucht aber noch etwas Zeit (2 - 3 Monate ), um die URL für eine Übergabe vorzubereiten. Natürlich stellt sich für mich grundsätzlich die Frage, wie das Portal nach der Umstellung aussieht und wie der Link auf den Bezirk 5 funktioniert.
Schachweltmeister V. Anand beim 40er-Simultan - Ergebnis 39:1 HSV Präsident Harald Balló und Website-Betreiber Hans-Dieter Post Seite an Seite beim Simultan der Chess Classic Mainz 2008
Newsletter von Hans-Dieter Post - eine launische Darstellung
Nach Beendigung der Peking-Olympiade scheinen wohl die Zensoren im Reich der Mitte wieder die Zügel in die Hand zu nehmen, und so waren Meldungen vom 20.Dezember über gesperrte Seiten in Chinas Internet wie die der New York Times mal wieder die eine oder andere Mini-Schlagzeile wert. Immerhin, stets liest man davon, das die chinesische Regierung, also ein Gremium, keine Einzelperson, diese Zensur ausübt. Bei solch heiklen Themen läßt man sich absichern. Am gleichen Tage erreichte mich, nein, nicht aus China oder Peking, sondern aus Offenbach, das Schreiben eines Rechtsanwaltes, der im Auftrage seiner Mandantschaft, dem Hessischen Schachverband, einzelvertretungsberechtigt durch Herrn Balló, mir die Befugnis entzieht, einen Newsletter zu erstellen; insbesondere diesen hier und erst recht mögliche Nachfolgende.
Hessischer Schachpräsident & Internist Harald Balló
In gleichem Schreiben werde ich aufgefordert, auch keine Änderungen an der Domain www.hessischer-schachverband.de vorzunehmen, da diese, und sämtliche Inhalte, dem Verband "gehören". Auf diesen schmalen Grat kommt man dadurch, das ich diese Inhalte, und zwar sämtlich, nicht als Privatperson, sondern stets im Namen und für den Verband erstellt hätte. Eine kurze Frist (verlängerung) wird mir noch eingeräumt, bis 7.Januar 2009, und dann gedroht, "die Angelegenheit gerichtlich klären zu lassen". Nun, mit Drohungen muss man umgehen können, Schachspieler wissen das sogar spielerisch einzusetzen. Das das hier kein Spiel ist, sondern es um Geld geht, schließlich wollen Rechtsanwälte bezahlt werden, Gerichte auch, macht mich durchaus vorsichtig. Zumal ich ja in jedem Falle dafür zahlen müsste, denn als beitragszahlendes Mitglied des Hessischen Schachverbandes darf ich mich allemal einschätzen. Das ich die Domain übergeben werde, habe ich mehrfach angekündigt, aber auch das man mir Zeit geben möge, das sinnvoll und verträglich für die bisherigen Benutzer zu tun. Das ich weder meine Arbeit am Newsletter, noch an den bisher erstellten Inhalten einstellen werde, die unter der so heißbegehrten Domain geführt werden, ist hoffentlich einsehbar. Und ich wähne mich hier im Interesse derer handelnd, die diese Veröffentlichungen schon seit Jahren verfolgen und mir stets positive und sachliche Kritik zukommen ließen.
Webseite-Betreiber Hans-Dieter Post
Lieber Weihnachtsmann,
Du konntest so ein Geschenk zum friedvollen Feste für mich nicht verhindern, wofür ich vollstes Verständnis habe. Bei der Masse an Aufgaben zu dieser Zeit berührt Dich diese Posse eher soviel, wie der umfallende Sack Reis jenseits der Großen Mauer. Doch vielleicht kannst Du Deinem Kollegen aus der Osterzeit Bescheid geben und der eben just in jener Zeit der Kongresszeiten dafür sorgt, das man allzu narzistischen Tendenzen einen deutlichen Riegel vorschiebt. Wer möchte, kann mir gerne seine Meinung zu diesem Thema mitteilen. Und auch gerne dann, wenn sie nicht so schön in mein Weltbild dieser "Angelegenheit" passt. Danke schon jetzt für jede Reaktion! Womit ich von der großen Politik an den Sport übergebe:
Hessische Teams in den Bundes- und Oberligen
Das Baden-Oos auch in dieser Saison Deutscher Meister werden wird, kann niemanden überraschen. Und das Fehlen hessischer Teams in Deutschlands höchster Spielklasse hat auch den Vorteil, das man nicht um deren Abstieg bangen muss. Kommen wir daher gleich zur 2.Liga.
2.BUNDESLIGA
Von den drei hessischen Vertretern hat es sicherlich Schöneck in der Gruppe Ost noch am leichtesten, auch in der kommenden Saison zu verbleiben. Trotz der 2,5-5,5 Niederlage vor einer Woche im Heimspiel gegen den Tabellenführer Erfurter SK kann man gelassen bleiben. Platz Fünf und auch noch genügend Abstand zur Abstiegszone nach Punkten lassen hoffentlich trotzdem die Spannung und Konzentration in der Mannschaft nicht sinken!
In der im Vergleich stärker besetzten Westgruppe sieht es dagegen für Hofheim und Oberursel nicht besonders nach weihnachtlicher Stimmung aus, denn beide finden sich zu Beginn des neuen Jahres auf einem Abstiegsplatz wieder. Hofheim gelang es nicht aus dem ELO- Übergewicht gegen Solingen II entsprechendes Punktekapital zu schlagen und musste eine knappe Niederlage einstecken. Umgekehrt gelang es Oberursel in der Rolle des Underdogs wenigstens zu einem Punktgewinn gegen Gerresheim zu kommen. Als Tabellenletzter hat man jetzt die Gewissheit, das jeder weitere Wettkampf schon Endspielcharakter hat. Mut macht, das man die aktuellen Top Vier schon hat über sich ergehen lassen müssen. Es wird also leichter im neuen Jahr...
Die 4.Runde führte alle drei Erfurter Mannschaften nach Hessen, sie führten genügend Gastgeschenke mit und ließen die Teampunkte artig den heimischen Vertretern. Griesheim schlug Offenbach mit 6-2, und führt weiter nach Brettpunkten die Tabelle an. Einziger Begleiter an der Spitze ist Brett vorm Kopp Frankfurt, die Medizin Erfurt sicher mit 5-3 besiegen konnten. Hofheim II löste dagegen Hungen/Lich mit einem 5-3 aus dem Führungstrio der Vorrunde heraus. Damit schaffte man immerhin selbst den großen Sprung vom letzten Platz an die Spitze der zweiten Tabellenhälfte. Hungen/Lich ist nun Dritter, gemeinsam mit Mörlenbach/Birkenau, die den nicht ganz komplett angetretenen SK Gießen mit 5-3 besiegen konnten. Steinbach schlug Empor Erfurt mit 4,5-3,5 und belegt alleine den fünften Platz. Wiesbaden schließlich landete den dritten Sieg in dieser Runde gegen eine Erfurter Mannschaft, man war beim 5,5-2,5 auch etwas gieriger, und belohnte sich dadurch mit Platz Sechs. Offenbach ist Tabellenletzter und schiebt eine Erfurter Mauer vor sich her, in der mittendrin noch Gießen zu finden ist. Das wird noch ein hartes Stück Arbeit, wenn der Klassenerhalt realisiert werden soll.