62.Hessische Einzelmeisterschaften in Hanau-Großauheim
So langsam füllen sich die Teilnehmerlisten der sieben Spielklassen um die Landesmeisterschaften in Hanau-Großauheim. Das Meisterturnier hat sich seit dem letzten Bericht auf 10 Spieler verstärkt und weist einen Schnitt von deutlich über 2300 ELO auf. Obwohl das A- Turnier neben der persönlichen Spielstärke die einzige nennenswerte Qualifikationsmöglichkeit für das Meisterturnier ist, hat sich bislang nur ein Teilnehmer gemeldet. Spieler, die ab ca. 2200 ELO geratet sind und damit meist im geforderten DWZ Niveau liegen, haben hier die Möglichkeit ihre internationale Zahl weiter zu steigern, und bei der möglichen Qualifikation im nächsten Jahr im Meisterturnier zum Beispiel den FIDE Titel klarzumachen. Das B- Turnier weist bereits ein gute Spitze auf, aber da geht noch was im Teilnehmerfeld. Das C- Open besteht bereits aus über zwanzig Spielern, und fast alle haben auch eine ELO. Mit 25 Teilnehmern ist das D- Turnier der aktuelle Spitzenreiter nach Teilnehmerzahlen. Die möglichen Teilnehmer des E- und F- Turnieres halten sich noch vornehm von den Anmeldeforularen im Internet fern. Es kann nicht genug erwähnt werden, das die Hessenmeisterschaften in einem Modus analog den Deutschen Amateurmeisterschaften ausgetragen werden, das heißt, die Zusammenfassung gleichstarker Spieler in gemeinsame Klassen sorgt für spannende Kämpfe von Beginn an. Da durchaus jeder jeden schlagen kann, verteilen sich auch die echten Chancen auf einen der sieben hessischen Meistertitel auf alle Spieler. Während sich in den letzten Jahrzehnten aber nur die absolut Besten für ein Weiterspielen auf Deutschlandebende qualifizieren konnten, so haben in diesem Jahr insgesamt 5 mal 15 Spieler die Chance sich für den Deutschland Cup in Dresden zu qualifizieren. Ein Wettbewerb, der parallel zur Schach Olympiade an den gleichen Brettern ausgetragen werden wird! Die Wettkämpfe des Verbandes finden im Hanauer Stadtteil Großauheim im Bürgerhaus "Alte Schule" statt, dem Austragungsort der letzten beiden MVS Open. Eine Übersicht zu allen Turnieren findet sich unter
Ludwig Czech von der VSG 1880 Offenbach ist der neue Hessische Pokalsieger und damit Gewinner der wertvollen Nadel "Goldener Springer", die übrigens zur allerersten Austragung im Jahr 1949 vom Großauheimer Goldschmied Willi(?) Hamel gestiftet wurde. Czech setzte sich in der Endrunde, Viertel- und Halbfinale wurden am vergangenen Sammstag, das Finale am Sonntagmorgen beginnend ausgetragen, zunächst mit Weiß gegen den Ahnataler Jugendlichen Markus Hahn durch. Dann schlug er mit Schwarz den eigentlichen Endrunden- Favoriten Julian Rubel vom SC Steinbach, um im Finale schließlich Sven Kinksi von Anderssen Wetzlar auszuknocken. Herzlichen Glückwunsch zum Pokalsieg, auch an den unterlegenen Finalisten für das Erreichen des Finales. Beide vertreten nun den Hessischen Schachverband beim Deutschen Pokalwettbewerb. Notationen folgen in den kommenden Tagen, Ergebnisse und Fotos gibt es schon jetzt unter
Ryhor Ysserman gegen Thomas Renner Beim 3.Chess960-Main-Taunus-Cup in Bad Soden Oktober 2007
Am Samstag des gleichen Wochenendes trugen 31 Blitzspieler des Bezirkes Frankfurt die jährlichen Einzelmeisterschaften aus. In 4 Vorrundengruppen und 3 Finalklassen setzte sich FM Ryhor Isserman vom SK Bad Homburg souverän mit 1,5 Punkten Vorsprung durch. Zweiter wurde Harilos Karabalis vom SC Brett vorm Kopp Frankfurt mit 7,5 Punkten, vor Dr.Hanjo Diekmann vom SC Patzer Bornheim mit 7 Punkten. Alle drei sind qualifiziert für die Hessischen Blitz- Einzelmeisterschaften, die ebenfalls im Haus Ronneburg in Preungesheim zur Austragung kommen. Der Bezirk dankt dem ausrichtenden Verein Schachfreunde Frankfurt mit seinem Vorsitzenden Torsten Ostermeier an der Spitze für die großzügige Überlassung des Spiellokals. Alle Tabellen und Teilnehmerlisten gibt es unter
In der Ostgruppe konnte Schöneck im Heimspiel gegen Leipzig Gohlis endlich den zweiten Saisonsieg einfahren und wichtigen Boden im Abstiegskampf gutmachen. Kommt in der nächsten Runde noch ein Sieg in Plauen dazu, ist der Drops zur Hälfte gelutscht. Im Westen musste Hofheim gegen die SG Köln Porz eine zu erwartende Niederlage hinnehmen. Zwar ist der mehrfache Deutsche Meister nicht mehr in der 1.Liga zu Hause, aber sechs GMs, ein IM und ein FM waren dann doch etwas zu stark. Griesheim versäumte es im Spiel gegen Schott Mainz die entscheidenden Punkte gegen den Abstieg gegen einen direkten Konkurrenten zu sammeln, liegt aber noch auf einem Nicht- Abstiegsplatz. Wenn das mal gut geht...
HESSENLIGEN, 6.Runde
Gießen konnte im Jubiläumsjahr einen wichtigen Sieg im Kampf um die Hessische Mannschaftsmeisterschaft feiern. Gegen Marburg, die sich nun Hoffnung ob des leichteren Restprogramms machen müssen, gab's ein 5 - 3 und den Sprung auf Platz Eins in der Tabelle. Auf den Abstiegsplätzen liegen Baunatal und Bensheim.
Neuberg ist in der Nordwestgruppe der Staffelsieg und damit der Aufstieg in die Hessenliga kaum noch zu nehmen. Ähnlich sicher kann sich Wieseck auf Platz 10 und damit den Abstieg in die Landesklasse sein, während Bad Hersfeld mit Arolsen den Abstiegsplatz getauscht hat.
Auch Lorsch hat den Aufstieg so gut wie sicher, man führt im Südosten auch mit drei Punkten Vorsprung die Tabelle an. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr, derzeit üben die Bergsträßer erfolgreich beim Pfalzopen die regionale Spielstärke bei unseren Nachbarn. Auch hier hat mit Taunusstein bereits ein Klub den Abstieg so gut wie sicher vor Augen, Offenbach 2 tauschte mit dem ehemaligen Neunten Limburg auf den zweiten Abstiegsplatz.
In den untersten Spielklassen des Verbandes ist nach zwei Dritteln aller Wettkämpfe noch nichts Entscheidendes in Sachen Aufstieg passiert: im Norden führen Korbach und Homberg noch gemeinsam, Idstein im Westen konnte sich Dank der unentschlossenen Gegnerschaft leicht an der Tabellenspitze absetzen. Im Osten führt ebenso hauchdünn Kinzigtal Erlensee, aber mit einem leichten Restprogramm. Einzig im Süden führt Gernsheim mit zwei Punkten, und es lauert in der nächsten Runde schon der Tabellenzweite.
An Ostern wird nicht nur Schach gespielt, mit Beginn des Meisterturnieres ist nur einen Tag später auch wie stets in den letzten Jahren der Osterkongress eingeplant. Kongress heisst dann wiederum Wahlen stehen vor der Tür, und aktuell werden Nachfolger für die vakanten Positionen Turnierleiter für Einzelwettkämpfe oder Mannschaften sowie der Referent für Frauenschach gesucht. Interessenten sollten sich mit dem Verbandspräsidenten Ballo in Verbindung setzen.
Ausbildung zu Schiedsrichter und C-Trainer
Zwei Ausbildungseinheiten werden in diesem Jahr angeboten werden, und der Verbandsreferent für Ausbildung hat Informationen zu diesem Zweck für Interessierte zur verfügung gestellt. Es betrifft Lehrgänge für den C-Trainer sowie Turnierleiter und Regionale Schiedsrichter:
Im Bruchköbler Ortsteil Oberissigheim findet am Sonntag die Hessische Blitz- Mannschaftsmeisterschaft statt. Aktuell haben 24 Mannschaften ihre Teilnahme bestätigt und es werden spannende Kämpfe um den diesjährigen Qualifikationsplatz zur Deutschen Meisterschaft erwartet. Titelverteidiger Hofheim geht als Favorit ins Rennen und steht gleichzeitig vor dem Titel- Hattrick.
Am letzten Montag im April, das ist auch nicht mehr solange hin, beginnt im Leichtatlethikzentrum in Frankfurt-Kalbach wieder die Offene Frankfurter Stadtmeisterschaft. Knapp 20 Teilnehemr haben bereits gemeldet, in der Spitze die Titelträger IM Reschke sowie die FIDE- Meister Schlamp, erstmals Gleb Voropaev, sowie Isserman und Sadeghi. Titelverteidiger ist der Mainzer Internationale Meister Milov. Der Preisfond ist um eine weitere Kategorie aufgestockt worden, da nicht nur das absolut beste 4er Team einen Geldpreis gewinnen wird, sondern auch die beste Mannschaft unter DWZ 1800. Alle Informationen zum Turnie gibt es unter