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Spitzenkampf Werder Bremen - OSC Baden-Baden
Bericht von Fabian Döttling - Vorwort und Bilder Hans-Walter Schmitt
04.12.2007 - Der Manager der Schachabteilung Werder Bremen Dr. Till Schelz-Brandenburg, jahrelang selbst im Bundesligaausschuß, heizte das Duell der "Verlustpunktfreien" Spitzenreiter nach dem Spieltag in Erfurt gewaltig an - Verlegung des Bundesligaspieltages mit Ooser Beteiligung ist ungerecht, vor allem, wenn man unaufmerksam in Sitzungen ist. Während Baden-Baden beim 3. Bundesligawochenendes noch Svidler, Shirov und Carlsen beim World Cup im Rennen hat und ihr Spitzenspieler Viswanathan Anand nach seinem Triumpf bei der Weltmeisterschaft in Mexiko auf Promotionsreise durch ganz Indien für seinen Sponsor NIIT (National Institut of Information Technology" tourt, kann der Bremer aus dem Vollen schöpfen, derweil der Mannschaftsführer vom OSC, Sven Noppes, nur mit denen, die beim World Cup in Khanty-Mansiysk nicht mehr im Rennen sind, antreten kann. Es droht ein "Grand ohne Vier bis Fünf" für die Badener. Hat sich das Team OSC Baden-Baden beim Angriff auf den Meistertitel, den möglichen Hattrick in der Schachbundesliga strategisch optimal verstärkt oder haben sich die Verantwortlichen mit dem Vorstandsvorsitzenden Wolfgang Grenke vom Sponsor GRENKELEASING AG bei der Zusammensetzung der Mannschaft einfach nicht vorstellen können, wie erfolgreich jeder einzelne in dieser Saison international spielen könnte. Auf jeden Fall, fällt die Zusammenstellung des Aufgebotes doch wesentlich leicher, wie es noch vor 14 Tagen am 2.Spielwochenende möglich gewesen wäre, als außerhalb des WM-Qualifikation beim OSC nur noch 7 freie Spieler zur Verfügung standen.

Schlagerspiele in Bremen

Großmeister Fabian Döttling
Urgestein, Spieler, Berichterstatter und Kommentator des OSC Baden-Baden

In der aktuellen Schachbundesligasaison kommt es kommendes Wochenende zu den ersten absoluten Spitzenspielen. Der amtierende deutsche Meister OSC Baden-Baden muss in den hohen Norden nach Bremen reisen, wo auf ihn mit dem SV Werder Bremen, seines Zeichens Bundesligameister der Saison 2004/05, und dem Vizemeister des letzten Jahres, dem Hamburger Schachklub, zwei schwere Aufgaben warten.

Am Samstag ab 14:00 Uhr wird es in der Business Loge des Bremer Weserstadions zum ersten absoluten Spitzenspiel um die diesjährige Meisterschaft kommen. Der amtierende Meister der letzten beiden Jahre, der OSC, wird auf den Meister des Jahres 2004/05 treffen. In der Vergangenheit waren diese Duelle meist stark umkämpft. Die Bremer besitzen zwar keine Weltstars in ihren Reihen, doch haben sie ein ums andere Mal dank ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit um die Meisterschaft mitspielen können. Das Spitzenbrett der Hansestädter wird schon seit einigen Jahren vom jungen Engländer Luke McShane gehalten. Auch die beiden starken, jungen Ukrainer Efimenko und Areshchenko, sind ebenso wie die erfahrenen tschechischen Spitzenspieler Zbynek Hracek und Vlastimil Babula seit einigen Jahren Stützen des Bremer Kaders. Neu dazugekommen sind dieses Jahr die beiden jungen deutschen Nationalspieler Georg Meier und Leonid Kritz, wie auch der französische Spitzenspieler Laurent Fressinet. Da beide Mannschaften bisher noch keine Punktverluste zu verzeichnen hatten, könnten beide mit einem Sieg ihre Ambitionen auf die diesjährige Meisterschaft festigen.

Vorstandsvorsitzender Wolfgang Grenke
GRENKELEASING AG will die europäische Präsenz

Doch auch das Spiel am Sonntagmorgen ab 10 Uhr wird alles andere als leicht für den OSC. In der vergangenen Spielzeit wurden die Hamburger nach einer tollen Saison deutscher Vizemeister und trotzten dem OSC am letzten Spieltag, ein für die Kurstädter schmeichelhaftes 4-4, ab. Auch wenn es in diesem Jahr bei den Hamburgern nicht ganz so gut läuft, momentan liegen sie auf dem 10. Platz, so sind sie dennoch stets für eine Überraschung gut. Wie die letzte Saison eindruckvoll bewiesen hat, dürfen sie daher keineswegs unterschätzt werden.

Dass über die konkrete Aufstellung des OSC Baden-Baden an dieser Stelle natürlich wenig gesagt werden kann, erklärt sich von selbst, wenn man in Betracht zieht, dass Peter Svidler, Alexei Shirov, Magnus Carlsen und Liviu-Dieter Nisipeanu beim gerade in Khanty Mansisk stattfindenden Weltcup nach wie vor im Rennen sind und daher für einen Einsatz in der Bundesliga nicht zur Verfügung stehen. Aufgrund der Ausgeglichenheit im Kader des OSC sollte Mannschaftsführer Sven Noppes dennoch keine Probleme haben, eine schlagkräftige Truppe am kommenden Wochenende ins Rennen zu schicken.

Geht das gut, wenn die besten Leute in Sibirien sind?
Vorstand der Chess Tigers: Hans-Walter Schmitt & Sven Noppes

Fabian Döttling

Published by HWS

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