Chess Classic

Sergei Movsesian Chess960 Rapid World Championship
GM Sergei Movsesian - FiNet Open 2.Sieger 2008
28.-30. Juli 2009, 18:30 Uhr, Rheingoldhalle Mainz

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Chess Classic

Fehlstart des Weltmeisters

31.07.2009 - Einen schlechteren Start hatte Weltmeister Vishy Anand bei den Chess Classic wohl noch nie. Bei der GRENKELEASING Rapid Weltmeisterschaft verlor er am ersten Tag die ersten beiden Runden und muss um die Qualifikation fürs Finale bangen.

Gleich in der ersten Runde zeigte sich, dass Anand nicht hundertprozentig in Form war. Er spielte mit Weiß gegen Levon Aronian und verbrauchte schon in der Eröffnung viel Zeit. Zwar schien Anand dank seines Läuferpaars dafür auf den ersten Blick betrachtet besser zu stehen, aber wie er in der nachträglichen Pressekonferenz meinte, war die „Stellung kompliziert“. Deshalb „wollte ich Remis machen, ohne mich jedoch in eine zu passive Stellung drängen zu lassen. Mit wenig Zeit auf der Uhr habe ich jedoch den Faden verloren.“ Das bescherte Aronian, der gestern im Finale der Chess960 Rapid Weltmeisterschaft eine bittere Niederlage gegen Hikaru Nakamura erlitten hatte, einen wichtigen Punkt und neues Selbstvertrauen.
In der Tat gibt nur wenig so viel Schwung, wie eine schlecht stehende Partie noch zu gewinnen. Das weiß auch Ian Nepomnichtchi. Er stand in der ersten Runde gegen Arkadi Naiditsch lange Zeit schlecht, ja fast auf Verlust, aber Naiditsch fand keinen Weg zum Gewinn und so konnte Nepomniachtchi die gegnerischen Drohungen neutralisieren und ein besser stehendes Endspiel erreichen, das er schließlich zum Gewinn verdichtete.
Gleich danach trat der junge Russe gegen Anand mit Schwarz an und wieder war Fortuna auf seiner Seite. Er wählte die scharfe Bauernraubvariante im Sizilianer und wie Anand in der Pressekonferenz zugab, „konnte ich mich nicht mehr genau erinnern, was man in dieser Variante eigentlich spielt“. Die Erinnerungslücken des Weltmeisters verhalfen Nepomniachtchi zu einem besseren Endspiel und einem zweiten Punkt. Anand hingegen war mit 0 aus 2 denkbar schlecht ins Turnier gestartet.
Dass es Arkadi Naiditsch nicht besser ging, war da nur schwacher Trost. Nach seiner unglücklichen Niederlage in der ersten Runde fehlte der deutschen Nummer Eins die Kraft, um Aronian nennenswerten Widerstand entgegen zu setzen. Gleich nach der Eröffnung kam er vom rechten Weg ab und musste einen Bauern geben, um Schlimmeres zu verhindern, wonach die Partie im höheren Sinne schon entschieden war.
Derart demoralisiert ging es ihm in der dritten Runde gegen Anand nicht viel besser. Er wählte mit Weiß gegen Caro-Kann eine harmlose Variante und büsste bald danach wieder einen Bauern an. Obwohl es Anand, wie er in der Pressekonferenz mit einem Anflug von Galgenhumor bemerkte, „fast noch gelungen wäre, auch diese Partie zum Remis zu verderben“, erwies sich der schwarze Mehrbauer letztlich als entscheidend. Anand kam zu seinem ersten Sieg – und den brauchte er dringend, um sich noch Hoffnungen auf die Qualifikation fürs Finale zu machen.
Nepomniachtchi und Aronian riskierten mittlerweile in ihrer Partie nicht allzu viel. Vor allem der Russe hielt sich bedeckt. In einer Italienischen Partie spielte er mit Weiß vorsichtig und Spannung kam in der Partie erst auf, als Aronian einen Bauern opferte, um seinen Türmen Bewegungsfreiheit zu verschaffen. Ernsthaft gefährdet war das Gleichgewicht jedoch nie und so kam es schließlich zu einem Remis.
Damit liegen Aronian und Nepomniachtchi bei Halbzeit anderthalb Punkte vor Anand. Aber trotz dieses Fehlstarts sollte man den Weltmeister noch nicht abschreiben. In der Vergangenheit hat er immer wieder gezeigt, dass er gerade in kritischen Situationen zu großer Form aufläuft. Und schließlich hat Nakamura es vorgemacht: Nach zwei Auftaktniederlagen in der Chess960 Weltmeisterschaft gewann er sieben Partien in Folge. Morgen, 18:30 Uhr, hat Anand die Chance zur Aufholjagd. Live auf der Webseite.

Tabelle Grenke Day1

Bildergalerie
Ergebnisse GRENKELEASING Schnellschach WM
Partien GRENKELEASING Schnellschach WM

Arkadij Naiditsch gegen Ian Nepomiachtchi
Arkadij Naiditsch gegen Ian Nepomiachtchi

Sorgenvoller Anand
Schwere Aufgaben liegen vor ihm: Weltmeister Vishy Anand liegt nach dem
ersten Tag anderthalb Punkte hinter dem Führungsduo

Weltmeister Vishy Anand gegen Arkadij Naiditsch
Weltmeister Vishy Anand gegen Arkadij Naiditsch

Levon Aronian gegen Ian Nepomniachtchi
Levon Aronian gegen Ian Nepomniachtchi

Die Pressekonferenz nach dem ersten Tag
Die Pressekonferenz vom ersten Tag

Johannes Fischer

Published by Stefan Späth

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